Termine und Veranstaltungen
Veranstalten Sie eine Austellung, eine Messe, einen Workshop oder eine andere Art von Event aus dem Bereich der Fotografie, die Sie hier vermissen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail mit den Kenndaten Ihrer Veranstaltung, damit wir sie in den Veranstaltungskalender aufnehmen können.
- INTERMOT-Fotowettbewerb
bis 10.9.2010 | Wettbewerb |
Die Welt rund ums Motorrad ist schon immer ein beliebtes Fotomotiv. Fotografen aus ganz Europa sind nun aufgerufen, sich mit ihren Bildern zu diesem Thema an einem besonderen Wettbewerb zu beteiligen. Veranstalter des diesjährigen INTERMOT-Fotowettbewerbs sind die Koelnmesse und der Industrieverband Motorrad (IVM), Organisatoren der internationalen Leit- und Ordermesse für das motorisierte Zweirad INTERMOT Köln. Für die künstlerische Leitung des Wettbewerbs ist der Kölner Fotograf Michael Busch verantwortlich. Die Bilder der Finalisten sind erstmals im Rahmen einer Sonderausstellung auf der photokina vom 21. bis 26. September 2010 zu sehen. Der sowohl für Amateure als auch für Profifotografen offene Wettbewerb verbindet unter dem Überbegriff „Motorrad“ so typische Genres der Fotografie wie Lifestyle, People, Reisefotografie, Motorsport und elektronische Bildbearbeitung. Diese Vielseitigkeit ist gewollt und soll die Teilnehmer anspornen, mit kreativen, klassischen, modernen und ruhig auch mutigen Bildern ihr ganz persönliches Verhältnis zur Welt des Motorrades auszudrücken. Eine Jury aus Fachleuten auf beiden Gebieten Fotografie und Motorrad wählt aus den eingesandten Teilnehmerbildern die Finalisten und präsentiert diese in einer Sonderaustellung zur photokina (21.–26.9.2010). Zwei Wochen später, während der INTERMOT Köln (6.–10.10.2010), werden die Siegerarbeiten prämiert und gemeinsam mit den übrigen Finalisten erneut ausgestellt. mehr
- Hannes Schmid • Never Look Back
12.6.–19.9.2010 | Ausstellung | Winterthur
Der heroische Cowboy, der durch die endlos scheinende Prärie reitet und nie zurück schaut, ist ein moderner Mythos, der entscheidend von fotografischen Bildern geformt wurde – so etwa in der legendären Werbekampagne mit dem Marlboro-Mann. Während rund acht Jahren hat der Schweizer Hannes Schmid unzählige Fotografien für diese Kampagne realisiert. Seine aufwendigen Inszenierungen, durch Inserate und Plakate weltweit verbreitet, haben unsere Phantasien von Freiheit und Abenteuer immer von neuem beflügelt. Was ist das Geheimnis hinter dem Erfolg dieses Mythos? Wie erfindet man Szenen, die so einprägsam sind, dass sie – auch unabhängig vom eigentlichen Werbezweck – in unseren kollektiven Bilderschatz eingehen? In der Ausstellung der Fotostiftung Schweiz gibt Hannes Schmid Einblick in die Erzeugung einer perfekten Illusion. Seine Fotografien und Gemälde beleuchten „The Making of...“, aber auch das Weiterleben eines Helden, der neben Micky Maus, Tarzan oder Barbie zu den einflussreichsten Figuren gehört, die gar nie existierten. mehr
- Pixum SummerZoom 2010: Der große Fotowettbewerb für alle „Reisereporter“
bis 30.9.2010 | Wettbewerb |
Pünktlich zur Urlaubssaison 2010 startet Pixum zum nunmehr vierten Male seinen Fotowettbewerb Pixum SummerZoom. Von Mitte Juni bis zum 30. September 2010 können Hobbyfotografen aus elf europäischen Ländern (DE, AT, FR, DK, UK, BE, ES, IT, NL, NO, SE) ihre lustigsten oder einfach nur besten Sommer-Schnappschüsse und Foto-Reisereportagen für den beliebten Fotowettbewerb einreichen. Die End-Jurierung der besten Beiträge erfolgt durch ein Online Voting der Pixum-Kunden im Pixum EasyBlog. (http://blog.pixum.de) Als Hauptgewinn winkt in diesem Jahr eine Pentax Optio W90. Außerdem gibt es ein Pixum Acryl-Board und ein Pixum EasyBook Fotobuch im Hardcover – jeweils samt einer Vielzahl von gratis Foto-Abzügen zu gewinnen. Alle SummerZoom-Teilnehmer können sich als Dankeschön für die Teilnahme über einen Gutschein über 25 Gratis-Fotoabzüge im 10cm-Format freuen. mehr
- A Star is Born • Fotografie und Rock seit Elvis Presley
2.7.–10.10.2010 | Ausstellung | Essen
Die Fotografische Sammlung des Museum Folkwang zeigt eine große Sonderausstellung mit ca. 250 Ausstellungsobjekten, darunter Fotografien, Plattencovern, Zeitschriften und Autogrammkarten aus einem Zeitraum von rund 60 Jahren. Gezeigt werden Werke von Ron Galella, Annie Leibovitz, Mark Seliger, Richard Avedon, Daniel Kramer, Mick Rock, Jerry Schatzberg u.a., die an der Mythenbildung von internationalen Stars wie Elvis Presley, Little Richard, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Frank Zappa, David Bowie oder Bands wie den Rolling Stones und den Beatles bis hin zu den White Stripes und Coldplay entscheidend Anteil haben. Stars auf beiden Seiten der Kamera prägen das Bild der Rockmusik. Glamour-Porträts, journalistische Dokumente von Live-Auftritten, PR -Material aus den Studios der Plattenfirmen, wie auch Fotografien, die den Kult um Instrumente und Soundtechniken belegen, vervollständigen die erste große Ausstellung zu diesem Thema in Deutschland. mehr
- Nikon Photo Contest International
1.9.–30.11.2010 | Wettbewerb |
Die Nikon Corporation hat den Startschuss für Nikon Photo Contest International gegeben und bittet Fotografen aus aller Welt, vom Anfänger bis zum Profi um die Einsendung ihrer Bildbeiträge. Der Wettbewerb gibt Fotografen die Gelegenheit, ihre Arbeiten zu präsentieren und zur fotografischen Kultur beizutragen. Beim letzten Wettbewerb 2008–2009 haben mehr als 18.000 Fotografen aus 153 Ländern mit über 51.000 Fotos teilgenommen. Die Beiträge für den Wettbewerb 2010–2011 werden in zwei Kategorien angenommen. Die erste ist die Kategorie »Freies Motiv« (A), die zweite Kategorie dreht sich um das Thema »Energie« (B). Bei den Beiträgen für die Kategorie »Energie« sollte es sich um Fotos handeln, welche die Energie von Objekten oder Motiven einfangen, die entweder den Fotografen oder den Betrachter des Bildes inspirieren, motivieren oder stimulieren. Der Preis für Nachwuchstalente soll jüngeren Fotografen eine Gelegenheit geben, ihre Fotos zu präsentieren und Zielrichtungen Ihrer Arbeit aufzuzeigen. Gerade zu diesem Wettbewerb wird jedes Jahr eine große Anzahl an Beiträgen junger Fotografen eingereicht. Die Beiträge werden von internationalen Fotografen bewertet. Von den insgesamt 53 verliehenen Preisen erhält ein Foto den Grand Prize, 16 Fotos aus jeder Kategorie erhalten erste, zweite und dritte Preise. Vier Bildbeiträge, die von Fotografen bis 29 Jahren eingereicht werden, erhalten den Preis für Nachwuchstalente, außerdem werden 16 zweite Preise für Nachwuchstalente ausgewählt. Bilddaten werden über das Internet angenommen. Füllen Sie das Teilnahmeformular auf der Website des Nikon Photo Contest International 2010–2011 aus und übermitteln Sie die Bilddaten über das Formular. mehr
- Simon Roberts: We English
2.10.–4.12.2010 | Ausstellung | Berlin
Für seine Serie von großformatigen Landschaftsaufnahmen reiste der britische Fotograf Simon Roberts (geb. 1974) zwischen August 2007 und September 2008 ein Jahr lang in einem Wohnwagen quer durch England. Er zeigt seine Landsleute bei unterschiedlichen Freizeitbeschäftigungen und findet Schönheit im Alltäglichen. Das Ergebnis seiner Arbeit ist eine elegische Untersuchung über Identität, Heimatverbundeheit und, formal, über das Verhältnis von Figur und Landschaft. mehr
- Paul Graham
24.9.2010–9.1.2011 | Ausstellung | Hamburg
Die Fotografien des 1956 geborenen Paul Graham stehen in Sachen Genre zwischen den Stühlen: Elemente von Journalismus und Kunst verbinden sich zu einer eigenen Ästhetik. Vor dem Hintergrund amerikanischer Nachkriegsfotografie, die soziale Strukturen und unser Selbstverständnis in der Welt hinterfragt, entwickelte der gebürtige Brite eine neue Sprache im Medium der Fotografie, welche die farbigen Bilder der Gegenwart mit der klassischen Sozialdokumentation verbindet. Seine Bildserien, unter ihnen Porträts, Landschaften und Stadtansichten, weisen Reflexionen der Wahrnehmung auf und untersuchen zugleich verschiedene Konzeptionen von Zeit- und Räumlichkeit, die unsere Vorstellung vom Alltagsleben prägen. Die Fotografien, die sich durch technische Präzision und Einfachheit zugleich auszeichnen, thematisieren nicht nur die scheinbare Wirklichkeit von historischen Fakten, sondern auch die Funktion des Mediums als Spiegel der Realität. mehr
- László Moholy-Nagy • Kunst des Lichts
4.11.2010–16.1.2011 | Ausstellung | Berlin
László Moholy-Nagy (1895–1946) ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Moderne. Der Martin-Gropius-Bau Berlin zeigt sein künstlerisches Werk mit über 200 Arbeiten: Gemälde, Fotografien (schwarz-weiß und farbig), Fotogramme und Collagen, Filme sowie Grafiken. Die Schau konzentriert sich auf die Jahre, in denen Moholy-Nagy seine Theorie der Kunst als Lichtkunst entwickelte. Das sind die Jahre ab 1922 bis zum Ende seines Lebens, aber auch sein Nachwirken über den Tod hinaus. Von besonderer Bedeutung sind die ausgewählten fotografischen Werke sowie sein Schaffen als Theoretiker und Praktiker. Alle theoretischen Beiträge Moholy-Nagys entstanden in Zusammenhang mit seinem künstlerischen und pädagogischen Schaffen. In seinen zahlreichen Texten legt er Schritt für Schritt seine Ideen dar und entwickelt damit eine vollständige künstlerische und pädagogische Ästhetik. Sein Essay „Malerei, Fotografie, Film“ von 1925 wird ein Meilenstein. Darin entwickelt er eine ästhetische Theorie des Lichts – Licht als Matrix der Kunst und Kunst als Lichtkunst. Er wendet seine ästhetische Lichttheorie auf Malerei, Fotografie und Film an, aber auch auf Bühnengestaltung und Design. Von da an wird Licht zum Fundament für Moholy-Nagys praktisches und theoretisches Wirken. Für ihn erhält jede Kunst nur dann Sinn und Bedeutung, wenn sie Licht reflektiert. Auch die Malerei wird mit diesem Kriterium neu interpretiert. Seine Entwicklung als Maler bezeichnet Moholy-Nagy als Verlagerung vom „Malen von Transparenz“ zu einem Malen, das frei ist von jeglichem darstellerischen Zwang und die Fähigkeit eröffnet, „nicht mit Farben, sondern mit Licht“ zu malen. Diese Theorie entfaltet ihre maximale Bedeutung in der Fotografie und im Film. Die Etymologie des Wortes „Fotografie“ bedeutet „Schreiben mit Licht“. Beim Film besteht die künstlerische Essenz in der Darstellung von „Bewegungsverhältnissen bei Lichtprojektionen“. Er erfindet das „Fotogramm“, eine reine Lichtgrafik, und demonstriert die Fähigkeit zur Herstellung von Fotografien zeitgleich mit der Erfindung des „Rayogramms“ durch Man Ray in Paris. Er sieht die Fotografie als völlig autonomes Mittel, dessen Potenzial erst noch zu entdecken ist. Er kritisiert die „Bildhaftigkeit“ und propagiert innovative, kreative und produktive Fotografie. Er betrachtet die Serialität als eines der wesentlichen Merkmale fotografischer Praxis und wendet sich gegen die „Aura“ des einmaligen Werkes im Gegensatz zur ad-infinitum-Vielfalt des fotografischen Klischees, womit er Walter Benjamins These vorwegnimmt. mehr
- Edward Steichen • Celebrity Design
6.11.2010–16.1.2011 | Ausstellung | Essen
Mit dieser Ausstellung widmet die Fotografische Sammlung erstmals dem bekannten amerikanischen Fotografen Edward Steichen (1879–1973) eine Einzelausstellung. Grundlage bildet die Schenkung von 65 Fotografien durch Joanna Steichen, die das Museum Folkwang in Essen 1983 exklusiv für Deutschland erhielt. Im Zentrum steht Steichens Prominenten- und Modefotografie der 1920/30er Jahre, die hauptsächlich für die renommierten Magazine von Condé Nast wie „Vogue“ oder „Vanity Vair“ entstand. Die Aufnahmen zeigen überwiegend amerikanische Schauspielerinnen und Schauspieler wie Alla Nazimova, Lillian Gish oder James Hackett. Persönlichkeiten aus Kunst, Sport und Politik sind mit Henri Matisse, Frank Lloyd Wright oder Winston Churchill vertreten. Durch variabel dem Typus entsprechend gewählte Kameraeinstellungen, szenische Inszenierungen und eine durchaus kreative Lichtführung setzte Steichen Prominente und Models eindrucksvoll ins Bild und seinerzeit Maßstäbe in der Porträt- und Modefotografie im Printbereich. mehr
- Ruth Erdt • Die Lügner
2.10.2010–13.2.2011 | Ausstellung | Winterthur
Seit 25 Jahren arbeitet Ruth Erdt an einem fotografischen Projekt, das mit ihrer Biografie und den Menschen ihrer nächsten Umgebung eng verknüpft ist. Dabei geht es ihr nicht um ein realistisches Abbild der eigenen Welt. Vielmehr findet sie im Privaten und Vertrauten den Stoff für fiktive Erzählungen um Personen, die auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden sind – Figuren, die sich immer wieder neu erfinden, neu inszenieren, um sich von den Fesseln der Wirklichkeit zu befreien: „Ich mag Lügner. Leute, die mit kleinen Notlügen ihren Alltag manipulieren und einen anderen Sachverhalt vorgaukeln. Ich meine damit nicht Manipulationen, mit denen man Menschen einen Schaden zufügt. Sondern die kleinen Verschiebungen der Realitäten, die schnellen Geschichten und Erfindungen, damit man den Anforderungen von aussen gewachsen ist.“ Ruth Erdts Fotografien zeigen zärtliche und schmerzliche Begegnungen, stille und heftige Momente, Glück und Melancholie – eine intensive Chronik der Gefühle. mehr
- Hugues de Wurstemberger • Pauline & Pierre
2.10.2010–13.2.2011 | Ausstellung | Winterthur
Parallel zur Ausstellung „Die Lügner“ von Ruth Erdt präsentiert die Fotostiftung Schweiz die Arbeit „Pauline & Pierre“ des in Brüssel lebenden Schweizers Hugues de Wurstemberger – auch sie eine faszinierende Gratwanderung zwischen Traum und Wirklichkeit. Hauptfiguren sind die beiden Kinder des Fotografen, festgehalten in Bildern, die sich einer streng dokumentarischen Lektüre entziehen. Der unbefangenen Wahrnehmung von Pauline und Pierre folgend, entdeckt Hugues de Wurstemberger eine fragile Welt voller Wunder und Geheimnisse; eine Welt, in der Bilder mehr bedeuten als Worte, in der die Magie des Augenblicks stärker ist als die Stimme der Vernunft. So entwickelt er aus den kleinen Fragmenten des Alltags eine grosse und gültige Geschichte. „Pauline & Pierre“ ist weit mehr als ein Familienalbum. Es ist eine Meditation über Flüchtigkeit und Dauer, Nähe und Distanz, Ankunft und Abschied, Werden und Vergehen. Eine lyrische Reise in den verlorenen Garten der frühen Jahre, wo das Vergangene so real erscheint wie Gegenwärtiges und Zukünftiges, die Fiktion so wahr wie die Fakten. mehr
