Termine und Veranstaltungen
Veranstalten Sie eine Austellung, eine Messe, einen Workshop oder eine andere Art von Event aus dem Bereich der Fotografie, die Sie hier vermissen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail mit den Kenndaten Ihrer Veranstaltung, damit wir sie in den Veranstaltungskalender aufnehmen können.
- Eine andere Fotogeschichte – Schweizer Fotobücher des 20. Jahrhunderts
22.10.2011–29.2.2012 | Ausstellung | Winterthur
Es ist Zeit, wieder einmal einen großen Überblick zu wagen: Zu ihrem 40-Jahr-Jubiläum legt die Fotostiftung Schweiz eine neue Fotogeschichte in Buch- und Ausstellungsform vor. Dabei stützt sie sich auf rund 70 Fotobücher, in denen sich das schweizerische Fotoschaffen von 1900 bis heute spiegelt. Für das Präsentieren, Verbreiten und Überliefern von Fotografien spielten Bücher seit jeher eine zentrale Rolle – eine Erkenntnis, die ganz neue Perspektiven auf die Geschichte und Gegenwart des Mediums erlaubt. Statt der losgelösten Einzelaufnahme und dem zelebrierten Vintage Print rücken Sequenzen, Serien und andere Möglichkeiten des visuellen Erzählens in den Vordergrund. Aus der Übersetzung der fotografischen Vorlagen in eine gedruckte und gestaltete Form entsteht ein neues, eigenständiges Werk. Das Buch gibt den Bildern einen ästhetischen, historischen oder politischen Resonanzkörper, in dem sich ihre Bedeutung erst recht entfalten kann. mehr
- Deutscher Jugendfotopreis 2012
bis 1.3.2012 | Wettbewerb |
Hallo und herzlich willkommen beim Deutschen Jugendfotopreis 2012! Teilnehmen können alle, die in Deutschland wohnen und zum Zeitpunkt der Einsendung nicht älter als 25 Jahre sind (falls du eigentlich in Deutschland wohnst, vorübergehend aber im Ausland bist, darfst du auch teilnehmen) und die mit Fotografie als Hobby, in Ausbildung und Studium oder in Projektgruppen kreativ sind. Gefragt sind Fotos, in denen deine Gefühle und Gedanken zum Ausdruck kommen. Bilder, die den persönlichen und gesellschaftlichen Alltag zeigen. Möglich sind Einzelfotos und Serien, Schnappschüsse und konzeptionelle Arbeiten. Ob Fotohandy, Spiegelreflex oder Computer: mit welcher Technik die Bilder gemacht werden, spielt keine Rolle. Zu gewinnen gibt es zirka 50 Geldpreise im Gesamtwert von 13.000 Euro plus einen Sachpreis im Wert von 1.000 Euro. mehr
- Ai Weiwei in New York – Fotografien 1983-1993
15.10.2011–18.3.2012 | Ausstellung | Berlin
Der Martin-Gropius-Bau zeigt erstmals in Deutschland über 220 Fotografien aus der Zeit von 1983 bis 1993, die der chinesische Künstler Ai Weiwei in New York verbrachte. Über 10.000 Aufnahmen entstanden damals. Ai hat eine Auswahl getroffen und die Ausstellung kuratiert. Heute ist Ai Weiwei der bekannteste chinesische Künstler der Gegenwart. In New York war er befreundet mit Allen Ginsberg. Viele der heute in China berühmten Künstler besuchten ihn damals dort. Ai fotografierte sie. Er lernte die Arbeiten von Joseph Beuys kennen, dessen Vorstellungen von Sozialer Plastik im heutigen Werk von Ai erkennbar ist. Andy Warhol beeinflusste ihn. In New York, Ai war damals noch nicht berühmt, lebte er in einer winzigen Wohnung im Stadtteil East Village. Er war aktives Mitglied der chinesischen Künstler- und Intellektuellengemeinde in der Avantgarde-Szene des Viertels. In den 1980er Jahren war New York für die Künstler aus China auch ein Ort der Befreiung von jenen Repressionen, denen sie in ihrer Heimat ausgesetzt waren. Nach dem Tod von Mao Tse-tung im Jahre 1976 wurden die Verhältnisse für die Künstler Chinas zwar etwas freier, doch noch immer regier(t)en im Land rigide Vorstellungen von dem, was Kunst zu sein und wem Kunst zu dienen habe. Mit seiner Kamera fing Ai das Leben im New York der 1980er Jahre ein. Einzigartige Dokumente einer künstlerisch und politisch aufregenden Zeit entstanden, wahrgenommen mit den Augen eines Künstlers aus China. Auch Anfänge der Konzeptkunst Ai Weiweis sind in den Aufnahmen erkennbar. Die Sujets sind vielfältig wie das Leben in New York: Bilder von Straßenschlachten im Tompkins Square Park, Transvestiten beim Wigstock-Festival, Porträts von chinesischen und amerikanischen Künstlern, Intellektuellen und Freunden. mehr
- Lumix Award „Life is a Stage”
bis 31.3.2012 | Wettbewerb |
Der neunte Lumix-Award richtet sich an Amateur- und ambitionierte Fotografen in ganz Europa, die mit ihren Bildern das Leben und seine Akteure eindrucksvoll in Szene setzen. Jeder Teilnehmer kann monatlich ein Bild auf dem Onlineportal www.lumixaward.com einreichen und die Besucher der Seite stimmen über die besten Fotos ab. Die Lumix-Award-Jury um den deutschen Profifotografen Robert Grischek, die tschechische künstlerische Leiterin Sodja Zupancs Lotker und den italienischen Fotojournalisten Enrico Martino wählen anschließend aus den Aufnahmen mit den meisten Stimmen die jeweiligen Monats- und den Gesamtsieger. Panasonic prämiert die gelungensten Aufnahmen mit hochwertigen Lumix-Produkten. Panasonic stellt das Siegerfoto im Rahmen einer europäischen Großveranstaltung im Jahr 2012 einem internationalen Publikum vor. mehr
- Saul Leiter Retrospektive
3.2.–15.4.2012 | Ausstellung | Hamburg
Die Ausstellung umfasst mehr als 400 Arbeiten und vereint in einem großen Spannungsbogen frühe Schwarzweiß- und Farbaufnahmen, Modefotografien, übermalte Aktfotos, seine Malerei sowie die noch nie präsentierten Skizzenbücher. Das letzte Kapitel der Ausstellung widmet sich den neuen Fotoarbeiten von Saul Leiter, die er immer noch auf den Straßen seiner Nachbarschaft im New Yorker East Village aufnimmt. Saul Leiter (*1923 in Pittsburgh) erfährt erst seit wenigen Jahren die verdiente Würdigung als einer der führenden Pioniere der Farbfotografie. Schon seit 1946, weit vor den Vertretern der »New Color Photography« der 1970er Jahre wie William Eggleston und Stephen Shore, benutzte er als einer der ersten die damals von Künstlern verachtete Farbfotografie für seine freien künstlerischen Aufnahmen. Saul Leiter hat sich immer als Maler und Fotograf verstanden. Sowohl in seiner Malerei als auch in seinen Fotografien tendiert er deutlich zu Abstraktion und Flächigkeit. Oft findet man große, tiefschwarze, von Schatten hervorgerufene Flächen, die bis zu Dreiviertel seiner Fotografien einnehmen. Passanten werden nicht als Individuen in das Bild aufgenommen, sondern als verschwommene Farbimpulse, überlagert von Scheiben oder eingekeilt zwischen Hauswänden und Verkehrszeichen. Die Übergänge zwischen Abstraktion und Figurativem in seinen Malereien und Fotografien sind nahezu nahtlos. Saul Leiters Straßenfotografie - damit ist er beispiellos in diesem Genre – ist eigentlich Fotografie gewordene Malerei, wie Rolf Nobel im begleitenden Buch schreibt. In seinen Aufnahmen fließen die Genres der Street- Life-, Porträt-, Still- Life-, Mode- und Architekturfotografie zusammen. Er findet seine Motive wie Schaufenster, Passanten, Autos, Schilder und immer wieder Regenschirme in der unmittelbaren Umgebung seiner New Yorker Wohnung, die er seit fast 60 Jahren bewohnt. Die Unschärfe im Detail, die Verwischung von Bewegung und die Minderung der Tiefenschärfe, den Ausgleich oder gewollten Entzug von notwendigem Licht und die Verfremdung durch Fensterdurchsichten und Spiegelungen − dies alles verschmilzt zur Farbsprache eines halb realen, halb abstrahierten urbanen Raums. Es sind Arbeiten eines fast noch unentdeckten modernen Meisters der Farbfotografie der 1940er und 1950er Jahre. mehr
- Jean-Luc Cramatte – Inventar
3.3.–28.5.2012 | Ausstellung | Winterthur
Seit rund 20 Jahren beschäftigt sich Jean-Luc Cramatte mit der Idee des fotografischen Inventars. Cramatte, 1959 in Porrentruy geboren, ist ein obsessiver Bildersammler – eigene Fotografien interessieren ihn ebenso wie gefundene Bilder. Seine Untersuchungen der sichtbaren Welt beruhen immer auf eigenwilligen Konzepten und lenken den Blick auf Unscheinbares und Übersehenes. Dabei denkt und arbeitet Cramatte gerne in Serien. In Form von fotografischen Bestandesaufnahmen durchleuchtet er humorvoll und kritisch die «Normalität» unserer Gegenwart und liefert damit eine aufschlussreiche Ethnographie des Alltags. Die Ausstellung der Fotostiftung Schweiz stellt einige von Cramattes fotografischen Inventaren vor und präsentiert einen Rückblick auf die 1996 gegründete «Enquête fribourgeoise», ein von Cramatte mitinitiiertes Projekt, bei dem jüngere Fotografen mit der visuellen Erfassung des Kantons Fribourg beauftragt werden. mehr
- Gute Aussichten – Junge deutsche Fotografie 2011/2012
26.4.–3.6.2012 | Ausstellung | Hamburg
»gute aussichten 2011/2012« bietet auch in diesem Jahr eine einzigartige und stilistisch breit gefächerte Zusammenschau dessen, was in den letzten 12 Monaten an junger Fotografie in Deutschland entstanden ist. Die einzelnen Bildserien von Deutschlands bedeutendstem Wettbewerb für Absolventen im Bereich Fotografie werden im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg zu erstmalig zu sehen sein. Sie zeichnen sich durch sehr unterschiedliche ästhestische, formale und konzeptionelle Ansätze aus und gewähren einen Einblick in jene vielfältigen fotografischen Themen, mit denen sich junge Künstler heute auseinandersetzen. Die Ausstellung präsentiert 166 einzelne Motive, 128 Bilder, 3 Bücher, 3 Leuchtkästen, 1 Video, 1 Zeitung und 1 Objekt (Hochstapler-Toast). mehr
- European Photo Exhibition Award
5.5.–5.6.2012 | Ausstellung | Hamburg
Im European Photo Exhibition Award – kurz epea – erarbeiten zwölf junge Fotografen aus Europa Foto-Essays zu einem europäischen Thema. Es geht um ihre unterschiedlichen künstlerischen Sichtweisen auf gesellschaftlich relevante Fragestellungen in Europa. Das aktuelle Thema heißt Europäische Identitäten. Ausgewählt und damit ausgezeichnet wurden die zwölf Fotografen von Rune Eraker (freier Fotograf, Norwegen), Sérgio Mah (Soziologe und Kurator, Portugal), Enrico Stefanelli (Kurator Photo Fest Lucca, Italien) und Ingo Taubhorn (Kurator Haus der Photographie/Deichtorhallen Hamburg, Deutschland). Bei der Erstellung ihrer Arbeiten werden sie von den vier Kuratoren betreut und treffen sich zu Workshops mit den Kuratoren und allen Fotografen. Ab Mai 2012 touren ihre Foto-Essays in einer Wanderausstellung durch Europa, von Hamburg (Haus der Photographie/Deichtorhallen Hamburg) über Paris (Centre Culturel Calouste Gulbenkian/Paris Photo) und Lucca (Fondazione Banca del Monte di Lucca/Lucca Photo Fest) nach Oslo (Nobel Peace Center). mehr
- Wim Wenders • Places, strange and quiet
14.4.–5.8.2012 | Ausstellung | Hamburg
Als Regisseur ist Wim Wenders, 1945 in Düsseldorf geboren, mit Filmen wie »American Friend« (1978), »Paris, Texas« (1984), »Der Himmel über Berlin« ( 1987), »Buena Vista Social Club« (1999) und zuletzt »Pina« (2010) als einer der einflussreichsten Vertreter des New German Cinema international bekannt. Parallel hat Wim Wenders zahlreiche Bücher mit Essays und Fotografien publiziert. Seine eigenen Fotografien wurden unter dem Titel »Pictures from the Surface of the Earth« seit 2001 weltweit in einer Vielzahl von Museen und Kunstinstitutionen gezeigt.Seine Bilder von Orten auf der ganzen Welt wie Salvador in Brasilien, Palermo in Italien, Onomichi in Japan oder Berlin und amerikanischen Landschaftsaufnahmen im Breitwandformat wurden im Frühjahr 2011 unter dem Titel »Places, strange and quiet« in seiner Londoner Galerie Haunch of Venison präsentiert. Zuvor waren die Werke im Sao Paulo Museum of Art in Brasilien ausgestellt. mehr
- Visual Leader 2012
21.5.–12.8.2012 | Ausstellung | Hamburg
Zum achten Mal werden im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg die Nominierten und Gewinner der LeadAwards vorgestellt: Fotoserien, Zeitschriften-Beiträge, Werbeideen und Websites sind zu sehen – das Beste, was im Jahr 2011 in deutschen Magazinen erschienen ist und online produziert wurde. Die Ausstellung umfasst alle Arbeiten, die in diesem Jahr mit einem der begehrten LeadAwards, Deutschlands bedeutendstem Print- und Online-Preis, ausgezeichnet werden. Über 180 verschiedene Arbeiten sind zu betrachten und zu bestaunen. Jede ein Unikat, einige ein Experiment, manche ein Meisterwerk. mehr
- Diane Arbus
22.6.–23.9.2012 | Ausstellung | Berlin
Eine Ausstellung des Jeu de Paume, Paris. In Zusammenarbeit mit dem Estate of Diane Arbus LLC, New York und mit Beteiligung des Martin-Gropius-Bau Berlin, Fotomuseum Winterthur und Foam_Fotografiemuseum Amsterdam. mehr
- Kurt Blum – Das fotografische Werk
9.6.–14.10.2012 | Ausstellung | Winterthur
Der 1922 in Bern geborene Kurt Blum gehört zu den herausragenden Schweizer Fotografen der Nachkriegszeit. Ab den 1950er-Jahren realisierte er zahlreiche Reportagen für Zeitungen und Zeitschriften, daneben entstanden aber immer auch freie künstlerische und experimentelle Arbeiten, die er unter anderem in Ausstellungen präsentierte. So nahm er zum Beispiel 1951 an der wichtigen Ausstellung «subjektive fotografie» in Saarbrücken teil. Schwerpunkte von Blums Schaffen sind Künstlerporträts («Au milieu des artistes», 1994), Werkgruppen zu den Themen Musik, Tanz und Theater sowie intensive fotografische und filmische Auseinandersetzungen mit Industrie und Arbeit («Lebendiger Stahl», 1961). 1983 hatte ihn zwar der Kanton Bern mit dem «Grossen Preis für Photographie und Film» geehrt, doch eine umfassende Gesamtschau seines fotografischen Werkes kam Zeit seines Lebens nie zustande. Die Fotostiftung Schweiz holt dies nun mit einem Buch- und Ausstellungsprojekt nach, das auf der detaillierten Aufarbeitung und wissenschaftlichen Erschliessung des Kurt Blum-Archivs beruht. mehr
- Albert Watson – Memories and Vision feat. Faces of Africa
14.9.2012–6.1.2013 | Ausstellung | Hamburg
Der schottische Fotograf Albert Watson (Jahrgang 1942) hat sich in den vergangenen Dekaden einen Namen als einer der erfolgreichsten Mode- und Werbefotografen der Welt gemacht. Er gilt als lebende Legende der Modefotografie. Er lichtete unter anderem Stars wie Mick Jagger, Alfred Hitchcock, Kate Moss, Johnny Depp oder Jack Nicholson ab. In einem außergewöhnlichen Experiment wird die Aid by Trade Foundation, Hamburg in Kooperation mit dem Haus der Photographie den Starfotografen beauftragen, Gesichter in Afrika zu fotografieren, um ein Bild der Menschen zu vermitteln, die direkt mit der Arbeit der Initiative »Cotton Made in Africa« verbunden sind. Neben einer Retrospektive des Starfotografen Albert Watson, die noch nie gezeigtes Vintage- und Polaroidmaterial beinhaltet, wird das Herz der Ausstellung exklusiv für das Haus der Photographie die neue Arbeit, die aktuell in Afrika entstanden ist, sein. mehr
- Andreas Seibert – Huai He
27.10.2012–17.2.2013 | Ausstellung | Winterthur
Nach seinem vielbeachteten Projekt «From Somewhere to Nowhere – China’s Internal Migrants» (Lars Müller Publishers, 2008) hat der in Tokio lebende Schweizer Fotograf Andreas Seibert ein neues Thema angepackt, mit dem er die alltägliche Wirklichkeit und die Herausforderungen des heutigen China beleuchtet. Im Zentrum steht der rund 1000 Kilometer lange Huai He (Huai-Fluss), dem Seibert von der Quelle bis zur Mündung entlang gereist ist. In eindrücklichen Bildern dokumentiert er die Kehrseite des wirtschaftlichen Aufschwungs, die sich in der Verschmutzung und Vergiftung einer zentralen Lebensader spiegelt. Seiberts engagierte Reportagen berichten vom Drama, aber auch von der Würde einer Bevölkerung, die den entfesselten Kräften der Globalisierung ausgesetzt ist und sich damit zu arrangieren versucht. mehr