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Panasonic Lumix DMC-FX9: Bildqualität

Mit 1410 Linien pro Bildhöhe löst die DMC-FX9 zwar hoch auf. Aber im Vergleich zur 5-Megapixel-Kamera FX 8 gewinnt die FX 9 durch die höhere Sensor-Auflösung nicht. Die kleinere Schwester FX8 löst 1440 Linien pro Bildhöhe auf.

Der Rauschabstand der FX9 ist mit 16,1 dB bei der Nennempfindlichkeit gut, ebenso das Farbrauschen, das mit 1,5 Prozent zwar höher als bei der FX8 ist, aber bei ISO 80 noch im Rahmen bleibt. Während der Rauschabstand bei ISO 100 leicht auf 15,9 dB und bei ISO 200 auf noch akzeptable 14,9 dB abnimmt, legt das Farbrauschen doch deutlich zu. Bei ISO 100 ergibt unsere Messung noch ein relativ geringes Farbrauschen von 1,6 Prozent. Bei ISO 200 steigt der Wert jedoch schon auf 2,2 Prozent. Und bei höchster Empfindlichkeit liegt das Farbrauschen bei recht hohen 3.0 Prozent; der Rauschabstand beträgt noch 12,4 dB. Es zeigt sich hier, wie bei der FX8, dass die Venus Engine Plus wohl im Vergleich zum Vorgängermodell nicht so gut mit dem Problem Farbrauschen umgehen kann. Und in Verbindung mit einer höheren Auflösung des Sensors verstärkt sich diese Problematik nochmals.

Bei kürzester Brennweite ist die Randabschattung mit 37 Prozent relativ hoch, aber unauffällig. Dagegen ist die Blitzvignettierung mit 73 Prozent sehr hoch und deutlich sichtbar.

Die Farbtreue der FX9 ist mit einer geringen Farbfehlerquote von 1,8 Prozent gut (Rot tendiert etwas zu Orange, Gelb etwas zu Grün und Magenta leicht zu Rot). Beim Weißabgleich unter Tageslicht patzt die Testkamera etwas und produziert eine Fehlerquote von 10,2 Prozent. Bei Kunstlicht liegt der Weißabgleich mit 3,9 Prozent Abweichung wieder näher an der Vorlage. Das Objektiv verzeichnet bei kürzester Brennweite mit 1,6 Prozent nur gering; bei längster Brennweite ist die Verzeichnung mit 0,1 Prozent so gut wie vernachlässigbar. weiter


Copyright ©2005 by Christopher Jakob