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Im Test: Panasonic Lumix DMC-FX9

Vor allem mit einer höheren Sensorauflösung hebt sich die DMC-FX9 von dem Schwestermodell FX8 ab. Ansonsten findet man die Unterschiede zwischen den beiden Modellen lediglich in Details. So ist in Deutschland die DMC-FX9 neben dem bekannten Silber in den zwei Farben Mattschwarz sowie in Himbeerrot mit gummierter Oberfläche erhältlich.

Die Eckdaten des 3fach-Zooms unterscheiden sich daher auch nicht von denen der FX8. Die DMC-FX9 verfügt über eine Brennweite von umgerechnet 35 bis 105 Millimeter, wobei die Lichtstärke von f2,8 auf f5.0 abfällt. Dieser Brennweitenbereich lässt sich in 18 Zoomstufen fein durchfahren.

Ein optischer Bildstabilisator gleicht Kamerabewegungen in zwei Modi aus. In Modus 1 ist die Bildstabilisierung beständig aktiv. Im Modus 2, der für Videoaufnahmen nicht zur Verfügung steht, schaltet sich der optische Bildstabilisator nur in dem Moment ein, in dem der Fotograf den Auslöser betätigt. Damit vermeidet dieser Modus wirksamer Unschärfe durch Verwackelung der Kamera vor, als der Modus 1. Außerdem verbraucht die Kamera hier weniger Energie. Die Stromversorgung erfolgt wie bei der FX8 mit einem im Vergleich zur FX7 stärkeren Akku. Zusammen mir dem sparsamen Stromverbrauch der Venus Engine Plus können Fotografen so in der Regel auch ohne Ersatzakku auskommen.

Als unkomplizierter Begleiter bietet die FX9 neben einer Programmautomatik 14 Motivprogramme zur Belichtungssteuerung. Gegenüber der FX8 sind bei der DMC-FX9 neue Motiveinstellungen wie Kerzenlicht und Sternenhimmel hinzugekommen.

Die FX9 liegt gut in der Hand und die Bedienelemente sind ausgewogen auf dem Gehäuse untergebracht. Viel weniger Platz zum Auflegen des Daumens dürfte aber nicht mehr vorhanden sein. Die DMC-FX9 findet die Grenze zwischen ausreichend großem Display und ausreichend Platz zum sicheren Halten sowie Bedienen der Kamera sehr gut. weiter


Panasonic Lumix DMC-FX9

HerstellerPanasonic
Preisrund 480 Euro
MarkteinführungAugust 2005
Sensor1/2,5-Zoll-CCD/6,0 Mio. Pixel
Auflösungen2816x2112, 2816x1880, 2816x1584, 2048x1536, 2048x1360, 1920x1080, 1600x1200, 1280x960, 640x480
Megapixel6,0
Brennweite/Lichtstärke35 bis 105 mm, f2,8 bis f5
Zoom (optisch/digital)3fach/4,1fach
Naheinstellgrenze50 cm, Makro: 5 cm
Abbildungsmaßstab / kleinste Bilddiagonale58 Pixel/mm, 61 mm
FiltergewindeNein
Autofokusja, mit Hilfslicht, Spot-, 1-, 3- oder 5-Punkt-Autofokus; Highspeed-Modus für 1- und 3-Punkt-Autofokus
Manuelle Fokussierungnein
Empfindlichkeit (ISO)80, 100, 200, 400
Blendef2,8 bis f5,6
Verschlusszeit8 bis 1/2000 Sekunde, manuell bis 60 Sekunden
BelichtungssteuerungProgrammautomatik, Motivprogramme (14)
BelichtungsmessungMehrfeld
Belichtungskorrekturum ±2 EV in Schritten von 1/3 EV
Kontrollierbare ParameterFarbsättigung (±1), Farbabstimmung (3)
Histogramm (vor/nach der Aufnahme)ja/ja
Parameter für BelichtungsreihenLichtwert
Weißabgleichautomatisch, manuell, 3 Voreinstellungen (die Voreinstellungen können um ±1500 K in Schritten von 150 K angepasst werden)
Serienbilder2,8 Bilder pro Sekunde, 6 in Folge (auch 1,2 Bilder pro Sekunde ohne Begrenzung)
Blitzeingebaut (Leitzahl 5); Rote-Augen-Reduktion; Langzeitsynchronisation
Sucherkeiner
Display2,5-Zoll-TFT-LCD mit 207000 Pixeln
Speicher (Lieferumfang)MultiMediaCard/SecureDigital (16 MB)
SpeicherformateJPEG, QuickTime
Movie-Modus (Auflösung/Bilder pro Sek./Länge/Ton)640x480, 320x240/30/unbegrenzt/mit Ton
SchnittstellenUSB Full-Speed, AV-out
Stromversorgung1 Lithium-Ionen-Akku; Lieferumfang: Lithium-Ionen-Akku (3,7 V, 1150 mAh) und Ladegerät
GehäusematerialMetall
Abmessungen (B/H/T)94/50/24 mm
Gewicht (betriebsbereit)148 Gramm
Besonderheitenoptischer Bildstabilisator; Lagesensor für automatische Bilddrehung
Copyright ©2005 by Christopher Jakob