Im Test: Ricoh Caplio R5
Im September 2006 hat Ricoh die Caplio R5 in den deutschen Markt eingeführt. Die 400 Euro teure Digitalkamera verfügt über einen 7,24-Megapixelsensor sowie über ein Weitwinkelzoomobjektiv, das über eine umgerechnete Brennweite von 28 bis 200 Millimeter verfügt. Die Lichtstärke des Objektivs sinkt von f3,3 bei kürzester Brennweite auf f4,8 bei längster. Das 7,1fach-Zoom lässt sich vom Fotografen in 39 Stufen fein ansteuern, wobei die Zoomwippe, die eher einem kleinen Hebel gleicht, manchmal etwas störrisch ist und sich dadurch nicht flüssig bedienen lässt. Der Makromodus der Caplio R5 ist mit einer kleinsten Bilddiagonalen von rund 29 Millimeter und einem Abbildungsmaßstab von 134 Pixel pro Millimeter recht gut.
Das 2,5-Zoll große Farbdisplay auf der Kamerarückseite löst mit 230 000 Pixel auf. Die geschossenen Fotos speichert die R5 auf einer eingelegten SD-Karte, die optional gekauft werden muss, oder in den rund 26 MByte kleinen, internen Speicher. Das Stativgewinde ist leider aus Kunststoff und sollte deshalb vorsichtig behandelt werden. Der im Lieferumfang befindliche Lithium-Ionen-Akku verrichtet nach CIPA rund 380 Aufnahmen lang seinen Dienst, bevor er wieder aufgeladen werden muss. Ein Bildstabilisator, der mit beweglichem Sensor die Gefahr von Verwackelungsunschärfe verringert, rundet die Ausstattung der Kamera ab. weiter
Ricoh Caplio R5 | |
| Hersteller | Ricoh |
| Preis | rund 400 Euro |
| Markteinführung | September 2006 |
| Sensor | 1/2,5-Zoll-CCD (5,7x4,3 mm); 7,24 Mio. Pixel; Pixelabstand 1,9 µm |
| Auflösungen | 3072x2304, 3072x2048, 2592x1944, 2048x1536, 1280x960, 640x480 |
| Megapixel | 7,24 |
| Brennweite/Lichtstärke | 28 bis 200 mm, f3,3 bis f4,8 |
| Zoom (optisch/digital) | 7,1fach/3,6fach |
| Naheinstellgrenze | 30 cm, Makro: 1 cm |
| Abbildungsmaßstab / kleinste Bilddiagonale | 134 Pixel/mm, 28,8 mm |
| Filtergewinde | Nein |
| Autofokus | ja, mit Hilfslicht, Hybrid-AF mit Exo-Passiv-Sensor; auch Fixfokus- und feste Unendlich-Einstellung |
| Manuelle Fokussierung | ja |
| Empfindlichkeit (ISO) | 64, 100, 200, 400, 800, 1600 |
| Blende | f3,3 bis k.A. |
| Verschlusszeit | 1 bis 1/2000 Sekunde, manuell bis 8 Sekunden |
| Belichtungssteuerung | Programmautomatik, Motivprogramme (8) (zwei benutzerdefinierte Modi) |
| Belichtungsmessung | mittenbetont, Mehrfeld (256 Messfelder), Spot |
| Belichtungskorrektur | um ±2 EV in Schritten von 1/3 EV |
| Kontrollierbare Parameter | – |
| Histogramm (vor/nach der Aufnahme) | ja/ja |
| Parameter für Belichtungsreihen | Lichtwert (drei Aufnahmen in Schritten von 1/2 EV), Weißabgleich |
| Weißabgleich | automatisch, manuell, 5 Voreinstellungen |
| Serienbilder | 1,5 Bilder pro Sekunde, 20 in Folge |
| Blitz | eingebaut; Rote-Augen-Reduktion; Langzeitsynchronisation |
| Sucher | keiner |
| Display | 2,5-Zoll-TFT-LCD mit 230000 Pixeln |
| Speicher (Lieferumfang) | MultiMediaCard/SecureDigital (26 MB intern) |
| Speicherformate | JPEG, AVI |
| Movie-Modus (Auflösung/Bilder pro Sek./Länge/Ton) | 640x480, 320x240, 160x120/30/unbegrenzt/mit Ton |
| Schnittstellen | AV-out, USB Full-Speed |
| Stromversorgung | 1 Lithium-Ionen-Akku; Lieferumfang: Lithium-Ionen-Akku und Ladegerät; maximale Batterielaufzeit nach CIPA: 380 Aufnahmen |
| Gehäusematerial | Metall |
| Abmessungen (B/H/T) | 96/55/26 mm |
| Gewicht (betriebsbereit) | 140 Gramm (ohne alles) |
| Besonderheiten | optischer Bildstabilisator mit beweglichem Sensor; Smooth Image Engine II; Intervalltimer; Gehäusevarianten in Silber, Schwarz und Rot erhältlich |