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BenQ DC X720: Bildqualität

Die Sensor-Objektiv-Kombination der DC X720 löst 1290 Linien pro Bildhöhe auf. Dies ist ein geringeres Auflösungsvermögen als das der DC X600 oder das der Samsung Digimax L85, die ebenfalls einen 7-Megapixelsensor beherbergt.

Bei ISO 80 produziert die BenQ DC X720 einen Rauschabstand von 14,5 dB. Dies ist ein befriedigender Wert beim Helligkeitsrauschen. Das in den Fotos deutlicher wahrnehmbare Farbrauschen hat die Kamera mit 1,0 Prozent befriedigend bis gut im Griff. Bei ISO 160 steigt das Farbrauschen auf 1,5 Prozent und der Rauschabstand sinkt leicht auf 13,7 dB. Danach steigt der Rauschabstand wieder auf 14,4 dB und bei ISO 400 sinkt er wiederum auf 14,0 dB ab. Das Farbrauschen nimmt dagegen kontinuierlich bis ISO 400 auf 2,6 Prozent zu. Die nur manuell einstellbare Empfindlichkeit ISO 800 erweist sich als kritische Stufe. Der Rauschabstand sinkt auf 12,6 dB und das Farbrauschen steigt auf unübersehbare 4,1 Prozent. Die Vorgabe von BenQ, dass die Kamera bei der automatischen Belichtungssteuerung nur bis maximal ISO 400 (mit der Ausnahme des S.S.F.-Modus) gehen kann, macht also durchaus Sinn.

Bei kürzester Brennweite weist die BenQ DC X720 eine recht hohe Verzeichnung von 3,1 Prozent auf. Im Telebereich ist die Objektivverzeichnung des Zooms mit 1,2 Prozent gut bis befriedigend. Die Vignettierung von 38 Prozent ist jedoch leider nur eine ausreichende Leistung des Objektivs. Bei längster Brennweite beträgt die Randabschattung dann noch 11 Prozent. Die Blitzvignettierung beträgt 59 Prozent und ist somit recht hoch.

Die Farbtreue der X720 ist gut. Die Digitalkamera weicht nur 2,0 Prozent von der Vorlage ab (Rot tendiert zu Orange, Gelb zu Grün, Grün tendiert zu Gelb, Cyan tendiert zu Blau und Blau neigt zu Magenta). Die DC X720 produziert beim Weißabgleich unter Tageslichtbedingungen eine Fehlerquote von 4,9 Prozent. Bei Kunstlicht liegt die Kameraelektronik ganze 12,4 Prozent neben der Vorlage. Ersteres ist ein guter, letzteres ist ein befriedigender Wert. weiter


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