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Samsung S850: Bildqualität

Mit einer Auflösung von 1690 Linien pro Bildhöhe zeigt die Samsung S850 eine sehr gute Leistung.

In der Nennempfindlichkeit von ISO 50 produziert die S850 unter Tageslicht kaum nennenswertes Helligkeitsrauschen. Wir messen hier 3,2 Prozent Rauschen und einen Rauschabstand von 14,9 dB. Auch das Farbrauschen tritt nur mit 1,0 Prozent auf und ist somit unauffällig. Und bis zur Empfindlichkeit von ISO 800 bleibt die Kamera auch über den kritischen Werten beim Helligkeits- und Farbrauschen. Auch wenn die Messwerte hier schon sehr dicht am Grenzwert liegen. So messen wir bei ISO 800 eine Rauschabstand von 11,0 dB respektive ein Helligkeitsrauschen von 8,0 Prozent sowie ein Farbrauschen von 2,7 Prozent. Besonders im Graukeil des Testfotos tritt verstärkt Farbrauschen im dunkleren Bereich auf. Erst bei ISO 1600 überschreitet die S850 dann eine Grenze und zeigt in den Testbildern ein Farbrauschen von 3,9 Prozent. Beim Helligkeitsrauschen liegt sie mit 10,2 dB nur einen Hauch über der kritischen Schwelle von 10 dB. Somit ist die Empfindlichkeit ISO 1600 für qualitätsbewusste Fotografen nur in Notsituationen einzusetzen.

ISO 50ISO 100ISO 200
ISO 400ISO 800ISO 1600

In der Grundempfindlichkeit von ISO 50 liefert sie S850 ein sehr schönes Bild von der Testvorlage. Lediglich chromatische Abberation ist in gemäßigtem Ausmaße erkennbar. Die Kameraelektronik verschiebt an harten Schwarzweiß-Kontrasten die farbige Darstellung in die schwarze Fläche.

Bei kürzester Brennweite im Weitwinkelbereich weist die S850 eine hohe Randabschattung von 34 Prozent auf. Bei längster Brennweite messen wir immer noch eine Vignettierung 31 Prozent. Die Blitzvignettierung ist mit 52 Prozent ebenfalls hoch, aber andere Modelle weisen hier aber noch eine höhere Vignettierung auf. Auch die Verzeichnung bei kürzester Brennweite ist mit 2,6 Prozent relativ stark. Im Telebereich messen wir jedoch wieder einen geringeren Wert von 0,3 Prozent, der sehr gut ist.

Mit einer Abweichung von 1,7 Prozent ist die S850 sehr Farbtreu. Rot tendiert etwas stärker zu Orange, Gelb tendiert zu Grün, Grün neigt zu Gelb und Magenta tendiert zu Rot. Fast alle Farben werden zu hell wiedergegeben. Der automatische Weißabgleich arbeitet unter Tageslichtbedingungen gut. Wir messen in unserem Testlabor lediglich eine Fehlerquote von 5,1 Prozent. Und auch unter Kunstlicht liegt die Voreinstellung der Kamera nur 8,1 Prozent neben der Vorlage. weiter


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