Panasonic Lumix DMC-TZ3: Bildqualität
Mit einer Auflösung von 1440 Linien pro Bildhöhe stellt die Panasonic Lumix DMC-TZ3 Details für den eingebauten Sensor ganz gut dar. Eine nur leicht höhere Auflösung bietet das Konkurrenzmodell Samsung NV7 OPS, das mit 1480 Linien pro Bildhöhe auflöst.
Die Bildqualität der DMC-TZ3 ist gut. Das Farbrauschen unterdrückt der Hersteller über die ganze Empfindlichkeitsabstufung, sodass wir keinen Wert über einem Prozent messen (ISO 100: 0,7 %; ISO 200: 0,9 %; ISO 400: 0,5 %; ISO 800: 0,5 %; ISO 1250: 0,6 %). Und das Helligkeitsrauschen bleibt ebenfalls unauffällig. In der Grundempfindlichkeit erzeugt die TZ3 einen Rauschabstand von 18,6 dB, der beständig abnimmt und unter ISO 1250 bei 11,8 dB landet. Somit bleibt die handliche Superzoomkamera auch bei ISO 1250 über dem kritischen Wert von 10 dB.
| ISO 100 | ISO 200 | ISO 400 |
|---|---|---|
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| ISO 800 | ISO 1000 | Kunstlicht ISO 100 |
|---|---|---|
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Der Einsatz der Rauschunterdrückung aus dem Hause Panasonic hat jedoch auch seinen Preis. So ist bereits ab ISO 400 ein Ausfließen der Farbe aus Flächen erkennbar. Die Unterdrückung des Farbrauschens lässt also die Abgrenzungen zwischen unterschiedlichen Farbfeldern verschwimmen. Dieser Effekt nimmt bis ISO 1250 weiter zu.


Die Verarbeitung des Objektivs der DMC-TZ3 ist gut. Wir messen bei kürzester Brennweite lediglich eine Verzeichnung von 0,6 Prozent. Im Telebereich stellen wir eine ebenfalls geringe Verzeichnung von 0,2 Prozent fest. Dies sind erfreuliche Werte. Aufnahmen im Weitwinkelbereich zeigen in unserem Test eine relativ starke Vignettierung von 22 Prozent. Dieser Wert respektive ähnlich hohe Messwerte zeigen jedoch auch andere Superzoommodelle. Dagegen ist die Blitzvignettierung mit 71 Prozent wirklich sehr hoch.
Die Lumix DMC-TZ3 ist sehr Farbtreu. So messen wir nur eine Farbfehlerquote von 1,3 Prozent. Grün tendiert zu Gelb, Cyan tendiert zu Grün und Magenta neigt zu Rot; Blau zeigt eine etwas stärkere Neigung zu Magenta. Mit einer Abweichung von 2,6 Prozent arbeitet der automatische Weißabgleich unter Tageslichtbedingungen sehr sauber. Noch präziser ist die Voreinstellung für Kunstlicht: Hier messen wir lediglich eine Fehlerquote von 0,3 Prozent. weiter





