Im Test: Panasonic Lumix DMC-TZ3
Auf den ersten Blick überrascht die Panasonic Lumix DMC-TZ3 durch ihre geringen Ausmaße. Mit einem Volumen von 228 ccm bietet die TZ3 ein sehr kompaktes Gehäuse, in dem zudem ein optisches 10fach-Zoom eingebaut ist. Dieses deckt mit einer umgerechneten Brennweite von 28 bis 280 Millimeter einen erfreulicherweise Weitwinkelbetonten Bereich ab. Die gesamte Brennweite kann ein Fotograf mit 36 Zoomschritten fein durchfahren. Dabei fällt die Lichtstärke von f3,3 bei kürzester Brennweite auf f4,9 im Telebereich ab. Findet bei schwachen Lichtverhältnissen eines der neun Autofokusfelder im Motiv nur schwer einen Punkt zum Scharf stellen, schaltet sich das integrierte Autofokushilfslicht zu. Die Naheinstellgrenze im Makromodus beträgt 5 Zentimeter. Bei diesem Abstand erzeugt die DMC-TZ3 eine kleinste Bilddiagonale von 75 Zentimeter und produziert einen Abbildungsmaßstab von 51 Pixel pro Millimeter. Für Makroliebhaber also keine besonders interessante Digitalkamera. Ein optischer Bildstabilisator, der ständig oder nur während der Aufnahme aktiv ist, rundet die Ausstattung des Objektivs ab und verringert so bei schwachen Lichtverhältnissen die Gefahr von Verwackelungsunschärfe.
Als weitere Eckpunkte bietet die rund 450 Euro teure DMC-TZ3 einen 7,2-Megapixelsensor sowie ein 3,0-Zoll-Display, das mit 230 000 Pixel auflöst. Die in ein Edelstahlgehäuse gepackte Technik findet über eine USB-Schnittstelle Anschluss an einen Computer. Leider ist das an der Kameraunterseite befindliche Stativgewinde aus Kunststoff und zwingt den Fotografen so beim Einsatz eines Stativs zur Vorsicht, um Beschädigungen zu vermeiden.
Die Empfindlichkeit stellt die Kamera automatisch ein oder lässt sich bei Bedarf auch manuell zwischen ISO 100 und ISO 1250 wählen. Ein Hochempfindlichkeitsmodus von ISO 3200 wartet zudem auf seinen Einsatz. Zur Belichtungssteuerung stehen eine Programmautomatik oder eines von 21 Motivprogrammen bereit. Die Verschlusszeit wählt die Kamera automatisch zwischen 8 bis 1/2000 Sekunden. Im manuellen Modus belichtet die TZ3 ein Foto auch bis zu 60 Sekunden. Den Weißabgleich bestimmt die Kamera ebenfalls automatisch. Er kann aber auch vom Fotografen mittels 4 Voreinstellungen vorgegeben werden. Dabei lassen sich die Voreinstellungen zudem in Schritten von 150K um insgesamt 1500K im positiven oder negativen Bereich anpassen.
Im Videomodus sind Clips mit einer Auflösung von 848 x 480 Pixel respektive 640 x 480 möglich. Die maximale Aufzeichnungsdauer im Videomodus wird nur durch die Kapazität der eingelegten SD-Karte bestimmt. Das Zoom verrichtet seine Arbeit jedoch nur vor der Aufnahme, sodass Zoomfahrten während dem Clip nicht möglich sind. weiter
Panasonic Lumix DMC-TZ3 | |
| Hersteller | Panasonic |
| Preis | rund 450 Euro |
| Markteinführung | Ende März 2007 |
| Sensor | 1/2,35-Zoll-CCD (5,7x4,3 mm); 7,2 Mio. Pixel; Pixelabstand 1,9 µm |
| Auflösungen | 3072x2304, 3216x2144, 3328x1872, 2560x1920, 2560x1712, 2560x1440, 2048x1536, 2048x1360, 1920x1080, 1600x1200, 1280x960, 640x480 |
| Megapixel | 7,2 |
| Brennweite/Lichtstärke | 28 bis 280 mm, f3,3 bis f4,9 |
| Zoom (optisch/digital) | 10fach/4fach |
| Naheinstellgrenze | 50 cm, Makro: 5 cm |
| Abbildungsmaßstab / kleinste Bilddiagonale | 51 Pixel/mm, 75,4 mm |
| Filtergewinde | Nein |
| Autofokus | ja, mit Hilfslicht, 9-Punkt-, 1-Punkt oder Spot-AF; 1- oder 3-Punkt-HighSpeed-Modus; auch kontinuierliche Fokussierung; der Autofokus ist auch im Movie-Modus aktiv |
| Manuelle Fokussierung | nein |
| Empfindlichkeit (ISO) | 100, 200, 400, 800, 1250 (3200 im Hochempfindlichkeitsmodus) |
| Blende | f3,3 bis f8 |
| Verschlusszeit | 8 bis 1/2000 Sekunde (15, 30 und 60 Sek. im Modus „Sternenhimmel“), manuell bis 60 Sekunden |
| Belichtungssteuerung | Programmautomatik, Motivprogramme (21) |
| Belichtungsmessung | mittenbetont, Mehrfeld, Spot |
| Belichtungskorrektur | um ±2 EV in Schritten von 1/3 EV |
| Kontrollierbare Parameter | Farbsättigung (±1), Farbton (2) |
| Histogramm (vor/nach der Aufnahme) | ja/ja |
| Parameter für Belichtungsreihen | Lichtwert (3 Aufnahmen in Stufen von 1/3, 2/3 oder 1 EV) |
| Weißabgleich | automatisch, manuell, 4 Voreinstellungen (die Voreinstellungen können um ±1500 K in Schritten von 150 K angepasst werden) |
| Serienbilder | 3 Bilder pro Sekunde, 5 in Folge (auch 7 Bilder in Folge im JPEG-Modus „Standard“; wahlweise 2,0 Bilder/Sek.; mit reduzierter Geschwindigkeit können auch beliebig lange Serien aufgenommen werden) |
| Blitz | eingebaut; Rote-Augen-Reduktion; Langzeitsynchronisation |
| Sucher | keiner |
| Display | 3-Zoll-TFT-LCD mit 230000 Pixeln; mit der High-Angle-Funktion kann man das Licht des Displays für Über-Kopf-Aufnahmen so ausrichten, dass die Helligkeit beim Blick von unten optimal ist; Dualbild-Funktion |
| Speicher (Lieferumfang) | MultiMediaCard/SecureDigital (12,7 MB intern) (SDHC-kompatibel) |
| Speicherformate | JPEG, QuickTime |
| Movie-Modus (Auflösung/Bilder pro Sek./Länge/Ton) | 848x480, 640x480, 320x240/30/unbegrenzt/mit Ton |
| Schnittstellen | USB Full-Speed, AV-out |
| Stromversorgung | 1 Lithium-Ionen-Akku; Lieferumfang: Lithium-Ionen-Akku (3,7 V, 1000 mAh) und Ladegerät; maximale Batterielaufzeit nach CIPA: 270 Aufnahmen |
| Gehäusematerial | Edelstahl |
| Abmessungen (B/H/T) | 105/59,2/36,7 mm |
| Gewicht (betriebsbereit) | 257 Gramm |
| Besonderheiten | Venus Engine III; optischer Bildstabilisator (wahlweise ständig oder nur während der Aufnahme aktiv) erlaubt 8 bis 16 mal längere Belichtungszeiten ohne Verwackeln; „Intelligent ISO Control“ erhöht automatisch die Empfindlichkeit, wenn der Prozessor schnelle Motivbewegungen entdeckt; automatische Objektivabdeckung; Linear-Autofokusmotor; Bildnotiz-Funktion; Reisedatum-Funktion; Weltzeituhr; Lagesensor für automatische Bilddrehung; einblendbares Gitternetz; optional einblendbares Datum; in Silber und Tiefschwarz erhältlich; optionales Unterwassergehäuse verfügbar |