Sony Cyber-shot DSC-H7: Bildqualität
Mit rund 1580 Linien pro Bildhöhe löst die DSC-H7 recht gut auf. Damit hat die Superzoomkamera ungefähr das gleiche Auflösevermögen wie die DSC-H9 aus demselben Hause. Im Vergleich zu den anderen aktuellen Superzoommodellen liegt Sie damit im gehobenen Mittelfeld. Nur die Fuji FinePix S6500fd mit 1610 Linien pro Bildhöhe und die Panasonic Lumix DMC-FZ8 mit 1900 Linien pro Bildhöhe vermögen Details im Bild besser darzustellen.
In der Grundempfindlichkeit von ISO 80 ist das Helligkeitsrauschen bei einem Rauschabstand von 15,0 dB gering. Zwar sinkt der Wert des Rauschabstands beständig weiter. Aber bis zu ISO 800 bleibt der Rauschabstand über der kritischen Grenze von 10,0 dB. Erst bei ISO 1600 sinkt er auf 8,0 dB und bei ISO 3200 auf 7,4 dB.
| ISO 80 | ISO 200 | ISO 400 |
|---|---|---|
![]() | ![]() | ![]() |
| ISO 800 | ISO 1600 | ISO 3200 |
|---|---|---|
![]() | ![]() | ![]() |
Das Farbrauschen der DSC-H7 ist bei Nennempfindlichkeit mit 0,9 Prozent gering. Es steigt nur sehr leicht über die Empfindlichkeiten bis auf 1,8 Prozent bei ISO 400 an. Diese Region sieht Sony wohl als Grenzwert an, denn in der darauf folgenden, höheren Empfindlichkeitsstufe von ISO 800 tritt das Farbrauschen mit 1,5 Prozent wieder geringer in Erscheinung. Und bei ISO 2600 messen wir mit 1,2 Prozent noch einmal einen geringeren Wert. In der höchsten Empfindlichkeit von ISO 3200 zeigt sich wieder 1,8 Prozent Farbrauschen. Diese Rauschunterdrückung ist auch in unseren Testbildern visuell zu erkennen. Ab ISO 1600 waschen Konturen leicht aus und ab ISO 3200 treten neben deutlichem Helligkeitsrauschen auch Farbläufer auf, die durch die Rauschunterdrückung künstlich in zuvor klar getrennte, andersfarbige Bildbereiche verschoben werden. Die Konturen wirken noch ausgefranster als bei ISO 1600.


Mit 26 Prozent ist die Vignettierung des Zoomobjektivs bei kürzester Brennweite relativ hoch. Bei längster Brennweite beträgt die Randabschattung des Objektivs noch 13 Prozent. Die Vignettierung bei kürzester Brennweite und zugeschaltetem Blitzlicht ist mit 69 Prozent sehr hoch. Im Weitwinkelbereich zeigt das Zoom eine starke tonnenförmige Verzeichnung von 3,4 Prozent. Im Telebereich bildet das Zoomobjektiv eine leicht kissenförmige Verzeichnung von relativ hohen 1,7 Prozent ab. Zu Gute halten muss man hier jedoch den großen Brennweitenbereich der Cyber-shot DSC-H7. Farbsäume, die durch Purple Fringing sowie durch chromatische Abberation erzeugt werden, sind in den Aufnahmen sichtbar.
Mit nur 1,7 Prozent Farbfehler ist die DSC-H7 sehr Farbtreu (Rot neigt zu Orange, Gelb neigt zu Grün, Grün tendiert stark zu Cyan, Blau neigt zu Cyan und Magenta tendiert zu Rot). Der Weißabgleich der Superzoomkamera arbeitet gut. So kommt es mit der automatischen Einstellung unter Tageslicht zu einer Fehlerquote von 5,3 Prozent und mit der Voreinstellung unter Kunstlicht zu einer Abweichung von 6,7 Prozent. weiter





