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Sony Cyber-shot DSC-W200: Bildqualität

Die Cyber-shot DSC-W200 löst rund 1740 Linien pro Bildhöhe auf und damit rund 430 Linien mehr, als die Panasonic Lumix DMC-FX100.

In der Grundempfindlichkeit messen wir bei der W200 einen Rauschabstand von 17,1 dB, was einem sehr niedrigen Helligkeitsrauschen entspricht. Beim ISO-Wert 100 stellen wir zudem mit 0,7 Prozent ein geringes Farbrauschen in der Testaufnahme fest. Bis zu ISO 400 sinken respektive steigen die beiden Testwerte nur geringfügig Richtung einer nicht so guten Bildqualität. So finden wir einen Rauschabstand von 15,8 dB, der noch relativ weit von der kritischen Marke von 10 dB entfernt liegt, und messen nur 1,4 Prozent Farbrauschen. Der kritische Wert von 3 Prozent liegt auch hier noch weit von dem Messwert entfernt. Zum nächst höheren Wert von ISO 800 sinkt der Rauschabstand weiter auf 14,5 dB und auch das Farbrauschen sinkt bedingt durch das Eingreifen der Kameraelektronik auf 1,0 Prozent. Aus Erfahrung sind die beiden folgenden Empfindlichkeiten ISO 1600 und 3200 die kritischsten. Messtechnisch meistert die Cyber-shot DSC-W200 diese Hürde jedoch gut. Wir messen 12,4 und in der höchsten Empfindlichkeit 13,3 dB sowie 0,9 und 1,4 Prozent Farbrauschen.

ISO 100ISO 200ISO 400
ISO 800ISO 1600ISO 3200

Betrachtet man die Bilder rein visuell, erkennt man bei den höheren Empfindlichkeiten in Fotos teilweise ein leichtes Auslaufen der Farben in andere Farbfelder. Dies tritt aber im Vergleich zu anderen Kameramodellen sehr schwach und selten auf. Die Konturen an Helldunkel-Kanten fransen bei ISO 3200 auch etwas aus. Was jedoch auch nicht sehr ungewöhnlich ist, im Vergleich zu anderen Kameras.

Die Sony Cyber-shot DSC-W200 weist mit 24 Prozent eine befriedigende, aber doch etwas hohe Vignettierung auf. Im Telebereich messen wir noch eine Randabschattung von 19 Prozent. Die Blitzvignettierung ist mit 45 Prozent hoch, jedoch bei vielen Ultrakompaktmodellen noch höher. Im Weitwinkelbereich verzeichnet das Zoomobjektiv mit 2,5 Prozent recht hoch mit einer leicht tonnenförmigen Verzeichnung. Im Telebereich messen wir noch eine Verzeichnung von 1,2 Prozent. Beide Ergebnisse liegen im befriedigenden Bereich. In den Testaufnahmen ist zudem etwas chromatische Aberration sichtbar. In den Bildecken kommt es zu Unschärfe.

Die DSC-W200 ist mit einer Farbabweichung von 1,3 Prozent sehr Farbtreu. Gelb tendiert zu Grün, Grün tendiert etwas stärker zu Cyan und Cyan neigt zu Grün. Blau weist eine Tendenz zu Magenta und Magenta eine zu Rot auf. Der automatische Weißabgleich arbeitet unter Tageslicht mit einer Fehlerquote von 5,8 Prozent, was noch eine gute Leistung ist. Unter Kunstlichtbedingungen liegt die Voreinstellung jedoch ganze 10,6 Prozent neben der Vorgabe, was von uns als befriedigende Leistung gewertet wird. weiter


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