Olympus E-410: Bildqualität
Mit 1670 Linien pro Bildhöhe löst die Olympus E-410 gut auf. Im Modus Neutral ermitteln wir bei Nennempfindlichkeit einen Rauschabstand von 15,2 dB, der sich über die einzelnen ISO-Stufen auf 10,3 dB bei ISO 1600 verringert. Somit bleibt das Helligkeitsrauschen auch in den hohen Empfindlichkeiten im Rahmen. Im Vergleich zu den Konkurrenzmodellen wie eine Canon EOS 400D oder Nikon D40 liegt die E-410 jedoch nicht so gut im Rennen. Hier liegt die E-410 leicht unter beziehungsweise über den Konkurrenzvorgaben. Und auch beim Farbrauschen wiederholt sich dieses Bild. Hier messen wir in der Grundempfindlichkeit ein Rauschen von 0,9 Prozent das bis ISO 800 zunimmt und dort bei 1,3 Prozent landet. Bei ISO 1600 deckelt die E-410 etwas und gibt beim Test ein Farbrauschen von 1,2 Prozent aus. Wer mit der Olympus E-410 im Modus Vivid fotografiert, hat leicht verbesserte Rauschwerte. In diesem Modus messen wir bei ISO 100 16,0 dB und 0,9 Prozent Farbrauschen. Das Helligkeitsrauschen ist in allen weiteren Stufen mit 15,4, 15,3, 13,5 und 11,5 dB leicht besser als im Modus Neutral. Und auch das Farbrauschen bleibt leicht unterhalb der Neutraleinstellung. Hier messen wir in den folgenden Stufen 0,9, 1,0, 1,3 und 1,2 Prozent Farbrauschen. Wir nehmen die Ergebnisse im Modus Vivid in unsere Testauswertung auf.

Die Farbtreue ist mit einer Fehlerquote von 1,7 Prozent im Modus Vivid und mit 1,9 Prozent im Modus Neutral gut. Grün tendiert in beiden Modi zu Gelb und Magenta neigt stark zu Rot. Der automatische Weißabgleich unter Tageslicht patzt ein wenig und liefert im Test eine Abweichung von 13,7 Prozent im Modus Vivid. Im Modus Neutral sind es 15,4 Prozent. Bedingt durch die besondere Olympus-eigene Vorgabe kommt es in unserem Testlabor, das auf die Mehrheit der Kamerahersteller ausgerichtet ist, zu einer hohen Abweichung von 21,7 Prozent. weiter