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Sony Cyber-shot DSC-G1: Bildqualität

Die effektive Auflösung beträgt rund 1140 Linien pro Bildhöhe. Dies ist eine etwas magere Leistung für den 6-Megapixelsensor in Kombination mit dem 3fach-Zoom. Dagegen ist das Helligkeitsrauschen in der Grundempfindlichkeit sehr gering. Wir stellen im Test einen Rauschabstand von 16,4 dB fest, was einem Helligkeitsrauschen von 2,30 Prozent entspricht. Das Farbrauschen von 1,2 Prozent ist dagegen keine Meisterleistung, es entspricht einer befriedigenden Leistung. Mit steigenden Empfindlichkeiten steigt auch das Farbrauschen. Es erreicht bei ISO 400 ein erstes Maximum von 2,1 Prozent. In der darauf folgenden Empfindlichkeit deckelt die Kameraelektronik das Rauschen wieder auf 1,8 Prozent. Jedoch erreicht das Farbrauschen unter ISO 1000 den Maximalwert von 2,5 Prozent. Das liegt dicht an der kritischen Schwelle. Das Helligkeitsrauschen, das mit jeder höheren ISO-Stufe beständig ansteigt, durchbricht bei ISO 1000 den kritischen Schwellenwert und landet bei 10,9 Prozent (9,6 dB).

Das Zoomobjektiv verzeichnet etwas stärker. So stellen wir bei kürzester Brennweite eine Verzeichnung von 2,0 Prozent fest. Im Telebereich bei längster Brennweite sind es dann noch 1,9 Prozent. Dies sind nur befriedigende bis ausreichende Leistungen der DSC-G1. Dagegen zeigt das Zoom nur eine geringe Vignettierung von 13 Prozent. Die Abschattung tritt jedoch nicht gleichmäßig auf, sondern ist im Bild links etwas stärker als rechts. Die Blitzvignettierung ist mit 42 Prozent vergleichbar mit anderen Kompaktmodellen.

Die Farbtreue ist mit einer Abweichung von nur 1,9 Prozent gut. Rot tendiert zu Orange und Gelb zu Grün; Grün neigt leicht zu Cyan. Der automatische Weißabgleich der DSC-G1 arbeitet unter Tageslichtbedingungen mit einer Abweichung von 6,7 Prozent gut bis befriedigend. Unter Kunstlicht liegt die dazugehörende Voreinstellung 8,7 Prozent neben den Vorgaben. Dies ist ein guter Wert. weiter


Copyright ©2007 by Christopher Jakob