Casio Exilim Zoom EX-Z1200: Bildqualität
Die Casio EX-Z1200 zeigt in unserem Test ein sehr gutes Auflösevermögen. So messen wir 1830 Linien pro Bildhöhe. Dieser Wert beeinflusst auch die gute Note der Digitalkamera in der Rubrik Bildqualität, da wir dem Auflösevermögen ein hohes Gewicht beimessen.
In der Grundempfindlichkeit produziert die EX-Z1200 einen Rauschabstand von 18,2 dB, was einem niedrigen Helligkeitsrauschen entspricht. Und auch das Farbrauschen ist hier mit 0,8 Prozent gering. Bis ISO 400 sinkt der Rauschabstand auf 14,3 dB ab, womit das Helligkeitsrauschen etwas ansteigt aber immer noch im akzeptablen Bereich bleibt. Das Farbrauschen steigt bis ISO 200 auf 1,4 Prozent an und wird bei ISO 400 wieder durch Kamerainterne Eingriffe auf 0,8 Prozent gedrückt. Die Empfindlichkeit ISO 800 lässt sich nur über das Motivprogramm Anti Shake anwählen. Hier messen wir einen Rauschabstand von 12,5 dB sowie ein Farbrauschen von 1,3 Prozent. Die höchste Empfindlichkeit von ISO 1600 ruft man via Motivprogramm Hohe Empfindlichkeit auf. Und auch hier bleibt das Casio-Modell über beziehungsweise unter den kritischen Werten. Wie messen einen Rauschabstand von 12,5 dB und 1,1 Prozent Farbrauschen. Messtechnisch liefert die EX-Z1200 somit saubere Werte.
| ISO 50 | ISO 100 | ISO 200 |
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| ISO 400 | ISO 800 | ISO 1600 |
|---|---|---|
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Sieht man sich die Bilder jedoch mit seinen eigenen Augen an, erkennt man diverse Schwächen wie Schärfungskanten oder ineinander fließende Farben, die durch das Eingreifen der Kameraelektronik entstanden sind.


Bei kürzester Brennweite zeigt das Zoomobjektiv eine geringe Vignettierung von 16 Prozent. Bei längster Brennweite messen wir ebenfalls gute 17 Prozent. Leider verzeichnet jedoch die Linsengruppe der Exilim Zoom EX-Z1200 mit 2,8 Prozent bei kürzester Brennweite recht stark. Bei längster Brennweite im Telebereich lässt die Verzeichnung nach und wir messen 1,0 Prozent Abweichung.
Die Wiedergabe von Farben ist mit einer Abweichung von 2,2 Prozent recht Farbtreu. Jedoch tendiert Grün sehr stark zu Cyan. Cyan tendiert zu Blau und Magenta tendiert zu Rot. Der automatische Weißabgleich liegt mit 6,9 Prozent neben der Vorlage. Die Kunstlichtvoreinstellung legt hier im negativen Sinne noch einmal zu, so dass wir bei Kunstlicht eine Abweichung von 15,3 Prozent messen. Dies sind befriedigende Werte. weiter





