Im Test: Sony Cyber-shot DSC-T2
Sony hat die kleine und handliche Cyber-shot DSC-T2 im November 2007 und somit kurz vor dem Weihnachtsgeschäft eingeführt. Zwei Ausstattungsmerkmale ziehen auf den ersten Blick das Interesse auf sich: der Touchscreen und der gigantisch große Flash-Speicher von 4 GByte. Und dieser dürfte auch für das große Gewicht verantwortlich sein, das die kleine Lifestyle-Kamera mit ihren geringen 100 ccm auf die Waage bringt. Im Innern verrichten ein 8,1-Megapixelsensor und ein BIONZ-Bildprozessor ihre Arbeit. Außerdem ist ein 3fach-Zoom integriert, das auch während dem Betrieb der Kamera im Gehäuse verbleibt. Das Zoom deckt eine auf Kleinbild umgerechnete Brennweite von 38 bis 114 Millimeter ab und lässt sich mit 18 Schritten gut durchfahren. Die Lichtstärke fällt von f3,5 bei kürzester Brennweite auf f4,3 im Telebereich ab. Während der Abfall der Lichtstärke nicht so gravierend ist, ist die Ausgangsstärke jedoch etwas schwach ausgefallen. Findet der Autofokus, der mit bis zu neun Messfeldern arbeitet, keinen Anhaltspunkt für die Schärfefindung, schaltet sich ein helles, orangerotes Autofokus-Hilfslicht zu. Die Naheinstellgrenze liegt im normalen Aufnahmemodus bei 50 Zentimeter und im Makromodus bei 8 Zentimeter. Im Makromodus nimmt die DSC-T2 eine kleinste Bilddiagonale von 18,5 Millimeter auf und weist dabei einen Abbildungsmaßstab von 221 Pixel pro Millimeter auf. Somit verfügt dieses Cyber-shot-Modell über einen sehr guten Makromodus. Daneben greift die T2 auf einen optischer Bildstabilisator zurück, der dauernd oder nur bei der Aufnahme aktiv ist.
Belichtungssteuerung
Die Cyber-shot ist für eine einfache Handhabung ausgelegt. Sie bietet eine Programmautomatik sowie 10 Motivprogramme zur Wahl. Eine Belichtungskorrektur ist bis zu zwei Lichtwerte im positiven und negativen Sinne einzusetzen. Ein Live-Histogramm hilft beim Finden der korrekten Belichtung. Neben dem automatischen Weißabgleich sind sieben Voreinstellungen vorhanden. Schärfe, Farbsättigung und Kontrast lassen sich um je eine Stufe anheben sowie absenken. Die kürzeste Verschlusszeit beträgt 1/10000, die längste 1 Sekunde.
Handling
Obwohl die DSC-T2 eine kleine Abmessung aufweist, liegt sie relativ schwer, aber nicht unangenehm, in der Hand. Einschalten lässt sich das schicke Kameramodell unter anderem durch das herunter Schieben der Objektivabdeckung, deren Abmessung ungefähr zweidrittel der gesamten Vorderseite einnimmt. Die Bedienung erfolgt über das Touchscreen-Display auf der Kamerarückseite. Sony hat wohl auf ein 3-Zoll-Display verzichtet, um der T2 kleinere Maße mitgeben zu können. So wartet die Kamera mit einem völlig ausreichenden 2,7-Zoll-Display auf. Die Steuerbefehle, die ein Fotograf mit dem Finger auf dem TFT gibt, nimmt die Kamera sofort entgegen. Der Touchscreen arbeitet also sehr gut. Als einzige Tasten verbleiben so die Zoomsteuerung, die Bildwiedergabe sowie der Scrapbook-Button auf dem Gehäuse zurück. Der Rest, abgesehen vom Ein/Ausschalter und Auslöser, wird über das Display eingegeben. Und diese verbleibenden Gehäusetasten sind sehr klein. Frauen mit gut gepflegten Fingernägeln werden damit keine Probleme haben, andere wie die „Herren der Schöpfung“ schon etwas eher. Bedingt durch die sehr seitlich liegende Objektivlinse, sollten Fotografen auf Ihren linken Zeigefinger achten, der sich immer wieder unbeabsichtigt vor die Linse schieben kann.
Ausstattung
Neben dem Bildstabilisator und dem Touchscreen verfügt die DSC-T2 über eine Gesichtserkennungsfunktion sowie über die auf der IFA 2007 vorgestellte Smile-Shutter-Automatik, die automatisch die Aufnahme auslöst, sobald die Elektronik eine lächelndes Gesicht im Motiv erkennt. Erfreulich ist, dass Sony der T2 noch ein weiteres Übertragungskabel für Computer mitgegeben hat, Dieses ist handlich kurz und weist zudem einen abnehmbaren Adapter auf. Also recht praktisch, wenn man unterwegs ist, da das Kabel beziehungsweise der Adapter nicht viel Platz in der Tasche respektive Handtasche einnimmt. Für einen Desktop-Rechner, der unter einem Schreibtisch verstaut ist, ist das Kabel aber weniger geeignet. Aber dafür liegt noch ein längeres USB-Kabel bei. Aus dem internen Speicher überträgt die Digitalkamera Daten flott mit 8,3 MByte pro Sekunde (gemessen mit einem iBook unter Mac OS X v10.4). weiter
Sony Cyber-shot DSC-T2 | |
| Hersteller | Sony |
| Preis | rund 350 Euro |
| Markteinführung | November 2007 |
| Sensor | 1/2,5-Zoll-CCD (5,8x4,3 mm); 8,1 Mio. Pixel; Pixelabstand 1,8 µm |
| Auflösungen | 3264x2448, 3264x2176, 2592x1944, 2048x1536, 1929x1080, 640x480 |
| Megapixel | 8,1 |
| Brennweite/Lichtstärke | 38 bis 114 mm, f3,5 bis f4,5 |
| Zoom (optisch/digital) | 3fach/6fach |
| Naheinstellgrenze | 50 cm, Makro: 8 cm |
| Abbildungsmaßstab / kleinste Bilddiagonale | 221 Pixel/mm, 18,5 mm |
| Filtergewinde | Nein |
| Autofokus | ja, mit Hilfslicht, 9-Zonen-AF, manuelle Einstellung in 5 Schritten möglich |
| Manuelle Fokussierung | ja |
| Empfindlichkeit (ISO) | 80, 100, 200, 400, 800, 1600, 3200 |
| Blende | f3,5 bis f10 |
| Verschlusszeit | 1 bis 1/10000 Sekunde |
| Belichtungssteuerung | Motivprogramme (10), Programmautomatik |
| Belichtungsmessung | mittenbetont, Mehrfeld, Spot |
| Belichtungskorrektur | um ±2 EV in Schritten von 1/3 EV |
| Kontrollierbare Parameter | Schärfe (±1), Farbsättigung (±1), Kontrast (±1) |
| Histogramm (vor/nach der Aufnahme) | ja/ja |
| Parameter für Belichtungsreihen | Lichtwert |
| Weißabgleich | automatisch, 7 Voreinstellungen |
| Serienbilder | 2,1 Bilder pro Sekunde, 100 in Folge (Geschwindigkeit sinkt ab dem 13. Foto in Folge) |
| Blitz | eingebaut; Rote-Augen-Reduktion; Langzeitsynchronisation |
| Sucher | keiner |
| Display | 2,7-Zoll-TFT-LCD mit 230000 Pixeln |
| Speicher (Lieferumfang) | MemoryStick Duo, MemoryStick Pro Duo (4096 MB intern) |
| Speicherformate | JPEG, MPEG-1 |
| Movie-Modus (Auflösung/Bilder pro Sek./Länge/Ton) | 640x480, 320x240/30/ Sekunden/mit Ton |
| Schnittstellen | AV-out, USB High-Speed (Multianschluss (USB/AV), USB-Datenübertragung 8,3 MByte pro Sek (interner Speicher)) |
| Stromversorgung | 1 Lithium-Ionen-Akku; Lieferumfang: Akku(3,6V, 2,4Wh) und Ladegerät; maximale Batterielaufzeit nach CIPA: 280 Aufnahmen |
| Gehäusematerial | überwiegend Metall |
| Abmessungen (B/H/T) | 86,8/56,8/20,2 mm |
| Gewicht (betriebsbereit) | 156 Gramm |
| Besonderheiten | Gesichtserkennung, Smile-Shutter-Automatik, Touch-Panel, Diashow-Funktion mit Musik, optischer Bildstabilisator |