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Canon PowerShot A480: Bildqualität

Mit unserem Testchart ermitteln wir bei der Canon PowerShot A480 ein sehr gutes Auflösevermögen. So messen wir 1710 Linien pro Bildhöhe. In der Grundempfindlichkeit von ISO 80 erkennen wir einen Rauschabstand von 17,0 dB, was einem Helligkeitsrauschen von etwas über 2 Prozent entspricht. Vorausgesetzt in den Menü-Einstellungen ist die Option Vivid eingestellt. Die Optionen Neutral und Aus liefern diese guten Werte nicht ganz. Und so nehmen wir die Messergebnisse von Vivid in unsere Auswertung auf. Denn auch das Farbrauschen ist hier am geringsten. Bei ISO 80 messen wir 0,8 Prozent der störenden Farbenflecken. Dieser Wert steigt bis ISO 200 an, um dann durch die Elektronik gedämpft zu werden. Bei der maximalen Empfindlichkeit von ISO 1600 produziert die A480 nur 0,95 Prozent Farbrauschen. Ein für diese Preisklasse sehr guter Wert. Das Helligkeitsrauschen tritt dagegen in dieser Empfindlichkeit sehr deutlich zu Tage. Hier messen wir 9 dB, womit die PowerShot unter die kritische Schwell von 10 dB kommt. Dies ist auch visuell deutlich in den Aufnahmen zu erkennen.

Das Objektiv verzeichnet relativ wenig. So ermitteln wir bei kürzester Brennweite im Weitwinkelbereich eine Verzeichnung von 1,7 Prozent. Bei längster Brennweite im Telebereich stellen wir nur noch eine Verzeichnung von 0,4 Prozent fest. Die Vignettierung ist zwar mit 23 Prozent im umfassenden Vergleich gesehen relativ hoch. Aber für eine Kamera dieser Preisklasse ist dies dennoch eine gute Leistung.

Fotografiert man mit der Einstellung Vivid, ist die Farbtreue mit einer Abweichung von 1,7 Prozent gut. Rot tendiert ganz leicht zu Violett, Cyan tendiert etwas stärker zu Blau und Magenta hat eine deutliche Neigung zu Rot. Der Weißabgleich liegt unter Tageslichtbedingungen mit 10,3 Prozent etwas weit weg vom Ideal, aber unter Kunstlichtbedingungen trifft das Canon-Modell die neutrale Wiedergabe mit einer Abweichung von 2,1 Prozent besser. weiter


Copyright ©2009 by Christopher Jakob