Neue Rohkostverwerter
Adobe hat Lightroom 3.2 und Camera Raw 6.2 fertig gestellt
31.08.2010 | mjh
Manche Adobe-Kunden zweifelten an der Zuverlässigkeit der Aktualisierungsfunktion, meldete sie doch keine verfügbaren Updates, obwohl Lightroom 3.2 und Camera Raw 6.2 vermeintlich schon auf Adobes Website zum Download bereit standen. Dabei handelte es sich aber erst um die „release candidate“ Versionen, mit denen der Betatest abgeschlossen werden sollte; nun aber stehen die tatsächlich finalen Versionen bereit.
Die Versionsnummern hat Adobe ein wenig angeglichen, weshalb auf Version 3.0 der Workflow-Software Lightroom nun bereits 3.2 folgt; auf diese Weise wurde die Nachkommanstelle mit der Versionsnummer 6.2 des Photoshop-Plug-ins Camera Raw synchronisiert. So synchron sollen die im Herzen ihrer Raw-Konverter baugleichen Produkte auch weiterhin laufen, wenn sie zur Unterstützung neuer Kameramodelle aktualisiert werden.
Lightroom und Camera Raw können nun mit den Raw-Dateien von 16 weiteren Kamera umgehen, und zwar den Modellen
- Canon EOS 60D
- Fuji FinePix HS10
- Panasonic DMC-FZ100, DMC-FZ45 und DMC-LX5
- Pentax 645D
- Samsung NX10 und EX1
- Sony Alpha290, Alpha390, NEX-3, NEX-5, Alpha33 und Alpha55V
Weiterhin hat Adobe die Profile zur Korrektur von Abbildungsfehlern in Lightroom verbessert und 120 neue Objektivprofile hinzugefügt; für die Casio Exilim EX-FH100 und Leica S2 wurden die Farb- und Rauschprofile verbessert. Die Tethered-Shooting-Funktion zur Fernsteuerung der Kamera aus Lightroom heraus unterstützt jetzt auch die Leica S2. Lightroom hat mit Version 3.2 zudem die Möglichkeit hinzugewonnen, Bilder direkt auf Facebook oder SmugMug hochzuladen.
Für Besitzer einer Lightroom-3-Lizenz ist das Update auf Version 3.2 kostenlos; ebenso können Besitzer von Photoshop CS5, Photoshop Elements 8 oder Premiere Elements 8 das Update auf Camera Raw 6.2 kostenfrei herunterladen.
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HDR mit Feingefühl
Nik Software stellt HDR Efex Pro vor
30.08.2010 | mjh
Die Technik, aus einer Reihe unterschiedlich belichteter Aufnahmen desselben Motivs ein Bild mit vergrößertem Dynamikumfang zu berechnen, ist seit Jahren bekannt. So bekannt, dass man sich an allzu extremen Beispielen dieser High-Dynamic-Range-Fotos langsam sattgesehen hat – der Effekt nutzt sich ab. Die HDR-Technik ist gleichwohl ein unverzichtbares Hilfsmittel, um extreme Kontraste zu bewältigen, etwa zwischen den unterschiedlich ausgeleuchteten Innen- und Außenräumen. Man darf es nur nicht übertreiben: Das beste HDR-Bild ist eines, das beeindruckt, ohne dass es gleich als HDR-Bild erkennbar wäre.

Nik Software bringt im Herbst seine Software HDR Efex Pro auf den Markt, die sich als Plug-in in den Arbeitsablauf von Adobes Photoshop (CS3 bis CS5) und Lightroom (2.3 oder neuer) sowie Apples Aperture (2.1 oder neuer) einklinkt. HDR-Bilder entstehen in mehreren Schritten: Zunächst werden die als Grundlage dienenden Bilder in der Wirtsanwendung auswählt und an HDR Efex Pro übergeben. Dort werden sie zunächst zur Deckung gebracht (was bei Aufnahmen vom Stativ naturgemäß einfacher als bei solchen aus der Hand ist) und zu einem Bild mit hohem Kontrastumfang verrechnet. Das Resultat wirkt dann allerdings noch flau, und um ein Bild mit ansprechendem Kontrast daraus zu machen, muss man ein Tone-Mapping darauf anwenden, das die Tonwerte in unterschiedlichen Bildbereichen individuell anpasst. HDR Efex Pro bietet dazu eine Reihe von Presets an, die sich mit Reglern für Kontrast, Schatten, Struktur und Sättigung justieren lassen. Um das Bildergebnis noch feiner zu steuern kann man Einstellpunkte mit frei wählbarem Radius in das Bild setzen, mit denen man die Parameter in einzelnen Bildteilen und für Flächen ähnlicher Farbe unabhängig voneinander einstellen kann. Zu den besonderen Features HDR Efex Pro zählt auch die Unterdrückung von Geisterbildern, die entstehen, wenn sich die Motive innerhalb der Belichtungsreihe bewegen; die Software kann solche Bildregionen identifizieren und sorgt für scharfe Bilder ohne Doppelkonturen.
Nik Softwares Lösung für HDR-Bilder unterstützt auch die 64-Bit-Verarbeitung, sofern die Prozessoren und Betriebssysteme (Windows oder Mac OS X) das erlauben, und kann auch mehrere Prozessorkerne sinnvoll nutzen. Im Einzelverkauf soll HDR Efex Pro rund 160 Euro kosten – ein hoher Preis, der sich für Besitzer der Complete Collection desselben Herstellers ermäßigt, die nur rund 80 Euro zahlen (wer die Softwarekollektion nach dem 25. August 2010 erworben hat, erhält die HDR-Erweiterung kostenlos).
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Dreier
Cosina stößt zum Micro-FourThirds-Konsortium
30.08.2010 | mjh
Die japanische Cosina, hierzulande mit Produkten unter dem Markennamen Voigtländer von Ringfoto vertreten, ist der neue Partner im Micro-FourThirds-Konsortium. Anders noch als der FourThirds-Standard, den einige der nominellen Partner nie mit eigenen Produkten unterstützt hatten, sollte Micro FourThirds nur solchen Herstellern offen stehen, die aktiv mitziehen würden. Nachdem es lange so ausgesehen hatte, als wollten Olympus und Panasonic unter sich bleiben, gab Olympus nun den Beitritt Cosinas bekannt, die künftig Objektive für das Micro-FourThirds-System anbieten wollen.

Das erste MFT-Produkt Cosinas ist das Nokton 25 mm 1:0,95, ein manuell fokussiertes und hoch lichtstarkes Normalobjektiv mit einer Naheinstellgrenze von 17 Zentimetern. Hinsichtlich des Bildwinkels und der Schärfentiefe entspräche es einem 50 mm 1:1,9 an einer Kleinbildkamera, allerdings mit dem Vorteil der um zwei Blendenstufen höheren Lichtstärke. Da es im MFT-System derzeit noch einen Mangel an besonders lichtstarken Objektiven gibt, dürfte dieser Neuzugang hoch willkommen sein, auch wenn das Nokton mit rund 900 Euro zu Buche schlagen wird, wenn es im Oktober in den Handel kommt. Wer es schon vorher in Augenschein nehmen möchte, könnte auf der photokina (21.–26. September 2010) in Halle 2.1 am Stand D021/D023 fündig werden.
Aufmerksamen Verfolgern der Gerüchte, die sich um die Zukunft des FourThirds-DSLR-Standards ranken, wird währenddessen nicht entgangen sein, dass Olympus in derselben Pressemeldung, in der sie die neue Partnerschaft mit Cosina ankündigen, nebenbei betonen, weiterhin Komponenten auch für das FourThirds-System zu entwickeln, statt wie Panasonic allein auf das spiegellose Micro-FourThirds-System zu setzen.
Lounging
Kodak verbindet Bilddienstleistungen mit Kulinarik
27.08.2010 | mjh

Dienstleistungen rund um das digitale Bild bekommt man heutzutage schon im Drogeriemarkt, aber nicht jedem gefällt es, seine Abzüge im Stehen zu ordern, während bereits der nächste Kunde darauf wartet, dass das Terminal frei wird. Eine entspannte Alternative will nun Kodak mit der Express Picture Lounge bieten, die Fotodienstleistungen mit kulinarischen Angeboten kombiniert. Den Anfang machten nun Sandra Thiessenhusen vom Restaurant DaVini in Hamburg-Niendorf und Kay Viehmann vom benachbarten Foto Studio Krieger. Auf einer 70 Quadratmeter großen Fläche kann man sich vom Personal sowohl bei der Bestellung von Abzügen, Postern, Fotokalendern, Fotobüchern und anderen Produkten beraten lassen, daneben aber auch Erzeugnisse der italienischen Küche ordern. Die bereit stehenden Terminals können nicht nur alle üblichen Speicherkartentypen, USB-Sticks und optische Medien lesen, sondern auch auf die bereits zu Facebook, Picasa oder der Kodak Gallery heraufgeladenen Bilder zugreifen. Abzüge werden vor Ort gedruckt und können gleich mitgenommen und zusammen mit den Antipasti und dem Wein bezahlt werden.
Das Konzept der Express Picture Lounge, bei dessen Umsetzung Kodak mit Tetenal zusammen arbeitet, soll künftig an weiteren Standorten in Deutschland verwirklicht werden.
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RAW-Kompatibilitäts-Update 3.3
Apple erweitert die RAW-Erkennung
08.08.2010 | cja

Mit dem RAW-Kompatibilitäts-Update 3.3 integriert Apple acht weitere Digitalkameras, sodass die Raw-Dateien der Kameramodelle auch in iPhoto 09 und Aperture 3 bearbeit werden können. Als Neuzugänge treten Canon PowerShot SX1 IS, Olympus E-PL1, Panasonic Lumix DMC-G2, Panasonic Lumix DMC-G10 und Samsung NX10 auf. Außerdem sind die Informationen für die Sony Alpha DSLR-A390, Sony Alpha NEX-3 und Sony Alpha NEX-5 vorhanden.
Das Update lässt sich über die Software-Aktualisierung von Mac OS X beziehen oder direkt auf der Support-Seite herunterladen.
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M9 mit extra viel wach
Eine neue Firmware für Leicas Messsucherkamera hilft gegen das automatische Abschalten
06.08.2010 | mjh
Mit dem Update der Leica M9 auf Version 1.116 im März dieses Jahres hatte sich leider auch ein Fehler in die Firmware eingeschlichen, der zum vorzeitigen automatischen Abschalten der Kamera führen konnte. Die neue Firmware-Version 1.138 stellt nicht nur diesen Fehler ab, sondern bringt noch weitere Verbesserungen und Fehlerbereinigungen:
- Der automatische Weißabgleich kommt jetzt mit Glühlampen und Energiesparlampen besser zurecht.
- Die Kompatibilität mit verschiedenen Typen von SDHC-Karten wurde verbessert, wobei Leicas besondere Empfehlung der SanDisk Extreme III gilt.
- Ein Fehler beim Speichern von Anwenderprofilen wurde behoben; beim Wechsel der Programmspeicherplätze konnte es zu Störungen kommen.
- Ein Fehler im amerikanischen Zeitformat wurde beseitigt.
- Im Energiesparmodus schaltet sich die Kamera nicht mehr vorzeitig ab. Wenn man mit der Option „Auto Power Off“ ausgewählt hatte, dass sich die Kamera nach einer gewissen Zeit der Nichtbenutzung automatisch abschalten sollte, konnte dies seit der Firmware-Version 1.116 auch passieren, während man im Wiedergabemodus Bilder betrachtete oder Einstellungen im Menü vornahm. Nach dem Update schaltet sich die Kamera nun erst dann ab, wenn die eingestellte Zeit seit dem letzten Tastendruck vergangen ist.
Die neue Firmware kann von Leicas Website heruntergeladen und selbst installiert werden; eine deutschsprachige Anleitung ist verfügbar. Zur Installation muss man die Firmware mit einem Kartenleser auf eine SD-Karte kopieren um damit die Kamera zu aktualisieren. Verschiedentlich wurde von Anwendern berichtet, dass das Update, ähnlich wie das jüngste Update für die Leica M8, bereits definierte Profile löscht und die Kamera auf die Werkseinstellungen zurücksetzt.
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Software-Optimierung
Panasonics LX3, TZ6 und TZ7 werden besser – irgendwie
30.07.2010 | mjh
Besitzer einer Panasonic LX3, TZ6 oder TZ7 können sich auf eine neue Firmware freuen, auch wenn nicht ganz klar ist, was sie bringt. Panasonic spricht von einer Optimierung der Software, die aber keinen Einfluss auf die Performanz der Kamera hätte – falls man also nach dem Update keinen Unterschied bemerken sollte, ginge das so in Ordnung. Aber eine Optimierung wird schon eine gute Sache sein – irgendwie. Die neue Firmware für die betroffenen drei Kameras kann von Panasonics Website heruntergeladen werden.
Weiterführende Links
- Weblink: Download der Firmware 2.2 für die LX3
- Weblink: Download der Firmware 1.3 für die TZ6
- Weblink: Download der Firmware 1.3 für die TZ7
- Datenblatt: Panasonic Lumix DMC-LX3
- Datenblatt: Panasonic Lumix DMC-TZ7
- Datenblatt: Panasonic Lumix DMC-TZ6
- News: Firmware-Version 2.1 verfügbar
- News: Panasonic zieht Firmware-Update 2.0 für die LX3 zurück
- News: Neue Firmware-Version 2.0 verfügbar
- News: Panasonic veröffentlicht für die Lumix LX3 die Firmware 1.3
- News: Firmware-Version 1.2 verfügbar
- News: Firmware-Version 1.1 verfügbar
- News: Neuer Treiber für die Lumix DMC-TZ7: Panasonic gibt den Zugang zur Version 1.1 frei
- News: Firmware-Update für die DMC-TZ6: Panasonic veröffentlicht Version 1.1
Neue Tricks für die K-7
Pentax’ neue Firmware erweitert die Funktionen des Topmodells
28.07.2010 | mjh
Allgemein gilt ja die Regel, dass Firmware-Updates durchweg Fehler der bisherigen Firmware beheben und nur selten neue Features hinzufügen. Gelegentlich kommen aber auch Ausnahmen von dieser Regel vor, so wie jetzt im Fall der K-7, der Pentax mit der Firmware-Version 1.10 vier neue oder verbesserte Funktionen verleiht:
- Aufgenommene Filme können nun in der Kamera geschnitten und verschiedene Szenen eines Films als eigenständige Dateien gespeichert werden.
- Auch im Live-View-Modus kann man den Autofokus jetzt durch Antippen des Auslösers aktivieren.
- Im Live-View-Betrieb und bei Verwendung der elektronischen Wasserwaage wird in den Belichtungsmodi X und M nun auch der Belichtungsmesser auf dem Display eingeblendet. Abweichungen werden als Plus- und Minuswerte angezeigt.
- Die Custom-Image-Funktion bekommt eine neue Option „Umkehrfilm“, die also die Anmutung eines Diafilms simuliert.
Die neue Firmware kann von Pentax’ Website in Versionen für Windows und Mac OS X heruntergeladen werden. Auch eine deutschsprachige Installationsanleitung ist verfügbar.
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Springblende, die Dritte
Canon veröffentlich eine neue Firmware für die EOS 7D
22.07.2010 | mjh
Mit dem Update auf die Firmware-Version 1.2.2 behebt Canon unter anderem einen Fehler, den auch die EOS-1D Mark IV und EOS 550D plagte, nämlich unerwünschte Blendenveränderungen bei Videoaufnahmen. Daneben werden noch andere Bugs und Tippfehler korrigiert:
- Im Videomodus der Canon EOS 7D konnte es vorkommen, dass sich die Blende bestimmter Objektive (darunter insbesondere Makro-Objektive) selbsttätig verstellte, wenn man während einer Filmaufnahme die Entfernungseinstellung änderte. Seit dem jüngsten Update für die EOS-1D Mark IV und EOS 550D, das denselben Fehler behob, hat Canon noch eine Klarstellung hinzugefügt: Der Fehler bestand darin, dass sie die Fokussierung auf die Blende auswirkte; dagegen ist es bei den meisten Zoom-Objektiven normal, dass sich der angezeigte Blendenwert verändert, wenn man die Brennweite verstellt – es sei denn, das Zoom hätte eine über den gesamten Brennweitenbereich konstante Lichtstärke.
- Wenn man die Individualfunktion III-7 (manuelle Wahl des AF-Messfelds) auf 1 gesetzt hat, funktioniert die Messfeldwahl nun auch dann wie gewünscht, wenn das AF-Messfeld links unten aktuell ausgewählt ist.
- Ein Problem mit der Anzeige der elektronischen Wasserwaage bei hochkant ausgerichteter Kamera wurde behoben.
- Tippfehler in den spanischen und thailändischen Menüs wurden korrigiert.
Das Update kann von Canons japanischer Website heruntergeladen und selbst installiert werden.
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Branchennews: Tobias F. Habura wechselt zur PHOTOGRAPHIE
Kiels Verlust ist Hamburgs Gewinn
17.07.2010 | mjh
Es ist Sommer und damit die Zeit, in der Fußballspieler auf dem Transfermarkt umworben werden und um Vertragslaufzeiten und Ablösesummen gestritten wird. Aber nicht nur im Sport orientiert man sich neu: Unser Kollege Tobias F. Habura gab jetzt seinen Wechsel zur PHOTOGRAPHIE bekannt. Nach seinem Studium an der Universität Lüneburg hatte er als freier Autor für die ComputerFoto gearbeitet, um schließlich den Posten des Testredakteurs der neugegründeten DigitalPHOTO von falkemedia in Kiel zu übernehmen. Nachdem sich DigitalPHOTO mittlerweile im Markt etabliert hat, besetzt er nun einen freien Posten in der Redaktion der PHOTOGRAPHIE. Dieses Ende der 70er Jahre in der Schweiz gegründete Fotomagazin expandierte bald in den gesamten deutschsprachigen Raum und verlegte seinen Redaktionssitz in den 90er Jahren nach Deutschland; seit 2008 ist die Redaktion unter ihrem Chefredakteur Frank Späth in Hamburg beheimatet.
Wir wünschen Tobias viel Erfolg in seiner neuen Position und der DigitalPHOTO einen adäquaten Nachfolger, der das Niveau der Kameratests aufrecht erhält.
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Neue Firmware für Ricohs GXR-System
Alle drei Sensor/Objektiv-Module werden mit Updates auf Version 1.18 bedacht
16.07.2010 | mjh
Ricohs neuestes Update für das GXR-System bringt die Firmware der Module A12, S10 und P10 auf die Versionsnummer 1.18. Zwei der damit behobenen Probleme waren allen drei Modulen gemeinsam:
- Beim Einsatz des Kabelfernauslösers CA-1 konnte es passieren, dass sich die Kamera ausschaltete, wenn man den Fernauslöser halb durchdrückte.
- Wenn man mit Blendenautomatik, automatischer Anpassung der Verschlusszeit und ISO Auto oder Auto Hi fotografiert, stellt sich die Kamera bei der automatischen Wahl des ISO-Werts nun geschickter an.
Andere Verbesserungen sind spezifisch für das jeweilige Modul. Beim Modul A12 bringt das Update eine Erinnerungsstütze:
- Wenn man die Entfernungsbegrenzung des Makro-AF eingeschaltet hatte, konnte sich diese Einstellung bislang zurückstellen, wenn man das Modul mit einer anderen Kameraeinheit einsetzte.
Beim Modul S10 behebt das Update zwei Fehler:
- Wenn man im Modus Blendenautomatik den Belichtungsmesswert speicherte, änderte sich die Blende bislang nicht, wenn man die Verschlusszeit änderte.
- Wenn man den Konverter DW-6 verwendet, wird die Brennweite jetzt korrekt als 19 mm angezeigt.
Auch beim Modul P10 wird das Verhalten in zwei Punkten verbessert:
- Wenn man den optionalen elektronischen Sucher VF-2 einsetzte, konnten bei Videoaufnahmen bislang Störgeräusche aufgezeichnet werden.
- Die Obergrenze des Empfindlichkeitsbereichs im Modus Blendenautomatik wurde auf ISO 3200 verändert.
Die neue Firmware kann von Ricohs Website heruntergeladen und selbst installiert werden.
Weiterführende Links
- Weblink: Download der Firmware-Version 1.18
- Datenblatt: Ricoh GXR A12 50 mm F2.5 Macro
- Datenblatt: Ricoh GXR S10 24–72 mm F2.5–4.4 VC
- Datenblatt: Ricoh GXR P10 28–300 mm F3.5–5.6 VC
- News: Firmware-Version 1.17 verfügbar
- News: Firmware-Version 1.07 verfügbar
- News: Ricoh kündigt Wechselmodul-Kamerasystem GXR an
Noch stabiler
Samsung aktualisiert die Firmware der EX1
16.07.2010 | mjh
Gut einen Monat nach dem jüngsten Update hat Samsung schon wieder eine neue Firmware-Version für seine EX1 veröffentlicht. Die Version 006291 verspricht folgende Verbesserungen:
- Ein nur gelegentlich auftretender Fehler beim Einschalten der Kamera durch Drücken der Play-Taste (damit sie gleich im Wiedergabemodus startet und nicht erst das Objektiv ausfährt) wurde behoben.
- Das System wurde stabilisiert – also offenbar nicht näher bezeichnete Fehler behoben, die zum Absturz der Kamera-Software führen konnten. Eine solche Stabilisierung hatte auch schon das Update auf Version 005251 versprochen.
Die neue Firmware kann von Samsungs deutscher Website heruntergeladen werden; die Installationsanleitung ist allerdings nur in englischer Sprache verfügbar.
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SLR-Systeme für Anspruchsvolle
fotoMAGAZIN stellt die Spitzenmodelle aller Systeme von FourThirds bis zum Mittelformat vor
16.07.2010 | mjh
In fast jedem DSLR-System gibt es Modelle, die sich mit ihrer Ausstattung und Qualität die professionellen Fotografen und anspruchsvolleren Amateure wenden – unabhängig von der Sensorgröße, auch wenn manche höhere Qualitätsansprüche erst mit größeren Sensoren erfüllt sehen. In einer 13-seitigen Übersicht stellt das fotoMAGAZIN 8/2010 die Topmodelle der DSLR-Systeme vor und beschreibt die wesentlichen Unterschiede zwischen den FourThirds-, APS-C-, Kleinbild- und Mittelformat-Systemen – es kommt schließlich nicht allein auf die Sensorgröße an. Zu diesem Überblicksartikel hat Michael J. Hußmann die Teile zum Mittelformat beigetragen; im einzelnen stellt er die Mittelformatsysteme von Hasselblad, Leica, Mamiya und Pentax vor.
Das fotoMAGAZIN 8/2010 ist ab dem 16. Juli am Kiosk erhältlich.
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Von oben gesehen
Nikon-DSLRs zeigen Ausblicke aus der Umlaufbahn
10.07.2010 | mjh

Der kanadische Roboterarm der ISS hat das Logistikmodul im Griff, in dem das Shuttle seine Ladung zur ISS transportiert hatte

Newtons Apfel einmal anders: In der Umlaufbahn schwebt er schwerelos durch die Raumstation

Der Blick durch das Cockpit-Fenster des Shuttles zeigt links oben einen gleichzeitig an die ISS angedockten Progress-Raumtransporter

Die neue Kuppel der ISS bietet einen atemberaubenden Ausblick auf die Erde
Wenn es um die DSLR-Boliden der Profiklasse geht, scheiden sich die Geister – während den einen erst ein kiloschwerer Body richtig in der Hand liegt, können sich andere nicht mit der Vorstellung anfreunden, so eine Kamera länger mit sich herum schleppen zu müssen.
Letzteres Problem kann man allerdings ganz einfach lösen: Man muss die Kamera nur in der Erdumlaufbahn einsetzen, in der jede Kamera schwerelos ist und sich leicht handeln lässt. Man kann sich davon in der internationalen Raumstation ISS überzeugen, in der mittlerweile acht D2Xs-Gehäuse, eine D3S, 33 Wechselobjektive, drei Telekonverter und sieben Blitzgeräte aus dem Nikon-Programm Dienst tun. Die D3S kam erst jüngst dazu; sie wurde im April vom Space Shuttle Discovery zur Raumstation gebracht. Während es sich bei dieser Kamera um ein gewöhnliches Exemplar aus der laufenden Produktion handelt, wurden die D2Xs für den Einsatz außerhalb der Raumstation umgebaut, damit sie auch unter den Bedingungen des Vakuums und extremer Temperaturschwankungen reibungslos funktionieren und von Astronauten im Raumanzug bedient werden können; auch spezielle Sucherokulare wurden benötigt, denn mit einem Helm auf dem Kopf kann man im unmodifizierten DSLR-Sucher nicht viel erkennen. Einige der jüngst mit diesen Kameras aufgenommenen Bilder hat Nikon nun veröffentlicht.
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Endlich läuft sie rund
Eine neue Firmware behebt das „Shutter fault“ Problem der Leica M8 und M8.2
08.07.2010 | mjh
Für die fast vier Jahre alte Messsucherkamera M8 hatte Leica bereits eine Reihe von Firmware-Updates herausgebracht, die fast alle wesentlichen Probleme dieses Modells behoben, darunter beispielsweise den ursprünglich unzuverlässigen automatischen Weißabgleich. Ein Fehler allerdings hatte sich bislang allen Bemühungen widersetzt: Wenn man Bilder in schneller Folge aufnahm, sei es im Einzelbild- oder Serienbildmodus, konnte die elektronische Verschlusssteuerung aus dem Tritt geraten, woraufhin die Kamera mit der Fehlermeldung „Shutter fault“ den Betrieb einstellte. Auch das etwas neuere Modell M8.2 aus dem Jahre 2008 war davon betroffen. Insbesondere die Kombination des Serienbildmodus mit dem „diskreten“ Modus konnte diesen Fehler provozieren: Im diskreten Modus wird der Verschluss nach dem Auslösen nicht sofort wieder gespannt, sondern erst nach dem Loslassen des Auslösers – damit hat der Fotograf die Chance, die Kamera zur Geräuschdämpfung beispielsweise in eine Tasche oder unter die Jacke zu stecken, was eine fast lautlose Fotografie ermöglicht. Die Kombination dieses Modus mit der Serienbildfunktion macht natürlich keinen Sinn, aber wenn man sie dennoch wählte, versuchte die Kamera den widerstreitenden Anforderungen gerecht zu werden und konnte sich dabei rettungslos verheddern.
Die heute veröffentlichte Firmware-Version 2.005 behebt nun dieses Problem, bei der M8 ebenso wie bei der M8.2. Leica weist vorsichtshalber darauf hin, dass die Installation dieser Firmware auf einer M8.2 oder einer M8 mit dem neuen, auf 1/4000 Sek. begrenzten Verschluss ein späteres Downgrade auf eine ältere Firmware-Version unmöglich macht. Außerdem werden beim Update alle zuvor gespeicherten Benutzerprofile gelöscht und müssen gegebenenfalls neu eingestellt werden.
Die neue Firmware kann von Leicas Website heruntergeladen und selbst installiert werden. Da die Kamera über ihre USB-Schnittstelle nur PTP, nicht aber den Massenspeichermodus unterstützt, benutzt man zweckmäßigerweise einen Kartenleser, um die Firmwaredatei auf eine Speicherkarte zu kopieren, von der aus die Firmware dann in der Kamera installiert werden kann.
Weiterführende Links
- Weblink: Download der Firmware-Version 2.005
- Datenblatt: Leica M8
- Datenblatt: Leica M8.2
- News: Firmware-Version 2.004 rüstet Diskret-Modus nach
- Produktseite: Leicas M8-Upgrade-Programm (mit Preisen)
- News: Firmware-Version 1.201 verfügbar
- News: Leica kündigt Hardware-Upgrades für die M8 an
- News: Leica kündigt Preiserhöhung der M8 zum 1.10.2007 an
- News: Firmware-Version 1.107 verfügbar
- News: Firmware-Version 1.102 verfügbar
- News: Reparaturprogramm für Leica M8
- News: Leica mit Verlust, aber die Trendwende soll in Sicht sein
- News: Leica stellt die M8 vor
- News: Leica bringt M8.2: Eine Weiterentwicklung der M8
Springblende
Canon veröffentlicht eine neue Firmware für die EOS-1D Mark IV und EOS 550D
08.07.2010 | mjh
Wer Blende und Verschlusszeit im manuellen Modus selbst wählt, der erwartet naturgemäß, dass Kamera und Objektiv diese Entscheidung respektieren. Im Videomodus der Canon EOS-1D Mark IV und EOS 550D konnte es allerdings passieren, dass die Blende bestimmter Objektive (darunter insbesondere Makro-Objektive) selbsttätig auf einen anderen Wert sprang, während man filmte. Die neue Firmware-Version 1.0.8 für beide Modelle behebt diesen Fehler. Bei dieser Gelegenheit werden auch Tippfehler in den französischen und spanischen Menüs der EOS-1D Mark IV behoben.
Die Updates können von Canons Website heruntergeladen und selbst installiert werden.
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