News  |  Suchformular AddThis Feed Button

Fujis Herbstoffensive

Acht neue Modelle, drei davon mit optischem Bildstabilisator

26.07.2007 | mjh

Im Vorfeld der IFA häufen sich die Ankündigungen neuer Modelle, und Fuji erweitert sein Sortiment gleich um acht Kameras aller Modellreihen. Darunter sind drei Modelle, in die Fuji erstmals einen optischen Bildstabilisator eingebaut hat. Dabei handelt es sich um ein System mit beweglichem Sensor, über das noch keine technischen Details bekannt sind.

Die FinePix S8000fd scheint keines der vorhandenen Modelle der S-Klasse abzulösen: Äußerlich ähnelt sie der S5700, ist aber mit einem 8-Megapixel-CCD im Formfaktor 1/2,35 Zoll und einem neuen 18fach-Zoom ausgestattet, das den Brennweitenbereich von umgerechnet 27 bis 486 Millimeter abdeckt. Der beweglich gelagerte Sensor wirkt der Verwacklungsunschärfe entgegen, die sich bei einer mehr als 9fachen Vergrößerung sonst kaum vermeiden ließe. Von der S6500fd, mit der sie die automatische Gesichtserkennung gemein hat, unterscheidet sich die S8000fd unter anderem durch einen höher auflösenden elektronischen Sucher mit nunmehr 230.000 Pixeln. Wie fast alle neuen Fuji-Modelle unterstützt die S8000fd neben xD-Karten auch SD-Karten, einschließlich des neuen SDHC-Standards für Speicherkapazitäten bis zu 32 Gigabyte. Auch der eingebaute Speicher ist allen neuen Modellen gemeinsam; im Fall der S8000fd hat er eine Kapazität von 58 Megabyte. Das „fd“ im Modellnamen lässt erkennen, dass es sich bei der S8000fd um eine Kamera mit Gesichtserkennung handelt. Wie man es von früheren fd-Kameras kennt, können der Autofokus und die Blitzbelichtungssteuerung die Ergebnisse der Gesichtserkennung nutzen; zusätzlich kann die S8000fd nun auch rote Augen bei Blitzaufnahmen automatisch retuschieren, wahlweise gleich nach der Aufnahme oder im Wiedergabemodus.

Die seit April verfügbare S5700 wird ab Oktober durch die S5800 ersetzt werden, die mit einem 1/2,5-Zoll-CCD mit 8 Megapixeln ausgestattet ist. Der Brennweitenbereich von umgerechnet 38 bis 380 Millimetern ist gleich geblieben; neu ist der elektronische Sucher mit 230.000 Pixeln, eine höhere Geschwindigkeit der USB-Schnittstelle und die Unterstützung von SDHC-Karten. Der interne Speicher bietet 26 Megabyte Platz. Die Preise der neuen Modelle wird Fuji wie üblich erst kurz vor der Markteinführung bekannt geben.

Das zweite Modell mit optischem Bildstabilisator ist die FinePix F50fd, deren SuperCCD im 1/1,6-Zoll-Formfaktor 12 Megapixel auflöst, doppelt so viel wie bisherigen Modelle dieser Reihe. Die F50fd hat das schlanke Gehäuse der im März eingeführten F40fd, aber die halbautomatischen Belichtungsfunktionen der F31fd. Da den einzelnen Pixeln nur noch halb so viel Platz bleibt, kann man den ISO-Wert bei voller Auflösung nur noch bis auf ISO 1600 heraufsetzen; mit einer Auflösung von 6 Megapixeln kann man aber auch ISO 3200 und wenn man auf 3 Megapixel herunter schaltet sogar ISO 6400 wählen. Wenn man die ISO-Wahl der Kamera überlässt, kann man den maximalen ISO-Wert auf 500, 800 oder 1600 beschränken. Die F50fd ist mit der neuen Version 2.0 von Fujis Gesichtserkennungs-Chip ausgestattet, der auch Gesichter im Profil und bei schräg gelegtem Kopf erkennt. Natürlich beherrscht auch die F50fd die automatische Rote-Augen-Retusche. Das neue Modell der F-Klasse kommt im September auf den Markt.

Dass Fujis Bildstabilisator auch in einen Supermini passt, wird ab November die FinePix F100fd zeigen, deren 3fach-Zoom in Periskopbauweise ein flaches Design mit einer Tiefe von 19,8 Millimetern erlaubt. Das 1/2,5-Zoll-CCD löst 8 Megapixel auf; seine Empfindlichkeit kann man von ISO 64 bis auf ISO 1600 herauf setzen. Auf einem 2,7-Zoll-Display mit 230.000 Pixeln kann man sich die Bildresultate anschauen, die im internen Speicher mit 54 Megabyte oder auf xD-/SD- oder SDHC-Karten gespeichert wurden. Als weiteres Modell der Z-Baureihe kommt schon im September die FinePix Z10fd, wie die Z100fd mit einem Gesichtserkennungs-Chip ausgestattet, aber ohne optischen Bildstabilisator; das CCD der Z10fd löst 7,2 Megapixel auf. Dieses Modell wird in mehreren farbenfrohen Gehäusevarianten (Moosgrün, Rot-Metallic, Azurblau-Metallic, Orange-Metallic und Graphit-Aubergine) angeboten werden. Nachdem die Z-Modelle bislang oft erst verspätet oder gar nicht auf den deutschen Markt fanden, scheinen sich Fujis Superminis nun auch hierzulande etabliert zu haben.

Die überfällige Ablösung der F470 bringt die FinePix F480, deren Markteinführung für den Oktober geplant ist. Ein 4fach-Zoom reicht bis umgerechnet 112 Millimeter, deckt mit einer kürzesten Brennweite von umgerechnet 28 Millimeter aber auch den Weitwinkelbereich angemessen ab. Bilder des 8-Megapixel-CCDs der F480 kann man auf einem 2,7-Zoll-Display mit 230.000 Pixeln betrachten; die Energieversorgung übernimmt ein Lithium-Ionen-Akku. Da der interne Speicher mit 8 Megabyte nur wenig Platz bietet, sollte man xD- oder SD/SDHC-Karten nutzen.

Das SuperCCD HR mit 9 Megapixeln, das Fuji erstmals in der S9500 und E900 eingebaut hatte, hat mittlerweile auch den Weg in die Einsteigermodelle der A-Klasse gefunden: Die ab September verfügbare FinePix A920 ist mit diesem SuperCCD, einem 4fach-Zoom (umgerechnet 39 bis 156 Millimeter) und einem 115.000 Pixel auflösenden 2,7-Zoll-Display ausgestattet. Die Stromversorgung übernehmen zwei Mignon-Zellen; die Bilder können im 10 Megabyte fassenden internen Speicher oder auf xD- oder SD/SDHC-Karten abgelegt werden.

Als letztes neues Modell kommt ab September auch die FinePix F47fd auf den deutschen Markt; diese 9-Megapixel-Variante der F40fd wurde schon seit einigen Monaten in Großbritannien über die Filialen der Dixons-Kette vermarktet.

Weiterführende Links

Welche News suchen Sie?

Sie können nach mehreren Wörtern suchen und auch Wörter ausschließen, die nicht vorkommen sollen: Mit „+zoom -makro“ suchen Sie beispielsweise nach Einträgen, in denen „zoom“, nicht aber „makro“ vorkommt.


   
Copyright ©2007 by Michael J. Hußmann