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6 Megapixel sind genug

Argumente gegen den Megapixelwahn

14.09.2007 | mjh

Kaum noch ein Hersteller kommt heute noch ohne ein 12-Megapixel-Modell in seinem Sortiment aus, aber weist die scheinbar unaufhörlich steigende Pixelzahl wirklich den Weg zu besseren Bildern? Unser Kollege Dietmar Wueller, dessen Firma Image Engineering Tests für ColorFoto und c’t ausführt, sieht es anders: „Seit einiger Zeit beobachten wir, dass die Bildqualität der digitalen Kameras schlechter wird anstatt besser. Der Grund hierfür ist, dass die Bildsensoren in der Kamera in immer mehr und damit kleinere Pixel aufgeteilt werden. Welche Konsequenzen das hat, möchten wir auf dieser Website verdeutlichen. Der Grund, warum wir sie ins Leben gerufen haben, ist die Spirale in der wir uns derzeit befinden und aus der wir ausbrechen müssen. Die meisten Menschen haben gehört, dass viele Pixel eine gute Kamera ausmachen und kaufen deshalb die Kameras mit den meisten Pixeln. Die Hersteller produzieren also Kameras mit immer mehr Pixeln, damit sie sich gut verkaufen. Was auf der Strecke bleibt, ist die Qualität der Bilder.“

Warum höhere Pixelzahlen die Bildqualität am Ende verschlechtern können und wieso die in Kompaktkameras verbauten kleinen Sensoren bei 6 Megapixeln ihr Optimum erreichen, findet man auf 6mpixel.org anschaulich erklärt. Ein Besuch lohnt sich!

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