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Langläufer

Nikon feiert 50 Jahre F-Bajonett

11.03.2009 | mjh

Wenn ein Kamerahersteller seinen Objektivanschluss ändert, so empfindet der Kunde das so, als würde ihm der Boden unter den Füßen weggezogen. Alle Investitionen in ein Kamerasystem verlieren an Wert, wenn man davon ausgehen muss, von der weiteren Entwicklung abgeschnitten zu sein, so lange man nicht auf den neuen Anschluss wechselt und die über die Jahre ausgebaute Objektivsammlung zum Altglas gibt.

Vor diesem Hintergrund kann sich Nikon eines guten Gewissens erfreuen, halten sie ihrem vor nunmehr 50 Jahren eingeführten F-Bajonett doch bis heute und wohl auch noch bis in die absehbare Zukunft die Treue. Seit 1959 hat sich viel getan; nach der manuellen Belichtungssteuerung kam die früher für Nikon-SLRs typische Zeitautomatik, später die freie Wahl der Automatikbetriebsarten, der Autofokus und schließlich die Digitalisierung. All diese Veränderungen erforderten aber nur Erweiterungen des F-Bajonetts, dessen Grundform dabei erhalten blieb, weshalb man auch ältere Objektive mit gewissen Einschränkungen an den neuesten DSLRs nutzen kann.

Auf eine nicht ganz so lange Geschichte der Anschlusspflege kann Pentax zurückblicken, deren K-Bajonett vor 34 Jahren eingeführt worden war; Minoltas nunmehr von Sony weiter genutztes A-Bajonett ist 24, Canons EF-Anschluss 22 Jahre alt. Das jüngste Spiegelreflexsystem ist FourThirds; seine ersten Systemkomponenten brachte Olympus vor sechs Jahren auf den Markt.

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