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Organisch leuchtend

Kodaks OLED-Bilderrahmen OL 7620 jetzt im Handel verfügbar

16.03.2009 | mjh

Kodaks OLED-Bilderrahmen OL 7620 ist nicht das größte Modell im Sortiment – sein Display stellt auf einer etwas mehr als postkartengroßen Fläche 800 mal 480 Pixel dar –, aber technologisch einzigartig: Statt des üblichen TFT-Panels zeigt ein Display aus organischen Leuchtdioden Bilder an, deren hohe Leuchtkraft sich auch bei seitlicher Betrachtung nicht verringert. Vom augenfälligen Unterschied zwischen der TFT- und der OLED-Technologie konnte man sich schon auf der letztjährigen photokina überzeugen, aber erst jetzt ist das Produkt in Stückzahlen verfügbar und bei ausgewählten Händlern zu beziehen – in Filialen von Saturn/Media Markt in neun deutschen Städten, bei Amazon.de sowie über Kodaks eigenen Online-Shop.

OLED-Displays benötigen keine Hintergrundbeleuchtung; die einzelnen organischen Leuchtdioden erzeugen selbst Licht, statt wie die Pixel eines TFT-Displays nur ihre Durchlässigkeit für das Licht einer dahinter montierten Lichtquelle zu verändern. OLED-Displays haben daher eine besonders flache Bauform und können sehr reine, gesättigte Farben erzeugen. Diese Technologie fordert allerdings noch immer ihren Preis: rund 900 Euro verlangt Kodak für seinen OLED-Bilderrahmen. Neben Standbildern kann er MPEG-1/2/4-, QuickTime- und AVI-Videos sowie MP3-Musik abspielen; als Datenquelle können neben dem 2 GB fassenden internen Speicher SD-, SDHC-, MMC-, MemoryStick-, xD-Karten oder USB-Speichersticks dienen. Wenn man den OL 7620 in einem Funknetz nach 802.11b/g-Standard einsetzt, kann er auf die Daten vernetzter Computer zugreifen und Bilder von Diensten wie Flickr, aber auch Nachrichten, Wettermeldung und dergl. aus dem Internet beziehen.

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