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Alles unter Kontrolle

Lensbaby stellt den „Control Freak“ vor

05.05.2010 | mjh

Craig Strongs Lensbabys sind nicht jedermanns Sache. Wer von seinen Objektive eine maximale Korrektur aller Abbildungsfehler erwartet, wird sich mit Grausen abwenden; andere erliegen hingegen dem Charme diese so unvollkommenen Linsen. Man muss den flexiblen Tubus der Lensbabys mit den Fingern zusammendrücken und strecken, um zu fokussieren, aber auch dann bilden sie nicht überall scharf ab. Durch seitliches Verschieben des Objektivs kann man den halbwegs scharfen „sweet spot“ dorthin verschieben, wo man ihn haben will, und durch einseitiges Zusammendrücken lässt sich die Schärfenebene beliebig kippen.

Die aktuellen Lensbabys verwenden ein Wechselsystem für verschiedene Linsen; statt der mitgelieferten doppellinsigen Optik kann man eine einfache Sammellinse, eine Plastiklinse, eine Lochkamera-Optik, eine Zonenplatte oder ein Fisheye-Objektiv einsetzen. Mit austauschbaren Lochblenden kann man die Belichtung steuern und die Größe des „sweet spot“ beeinflussen.

Das klassische Lensbaby, wie es dem aktuellen Modell „Muse“ entspricht, ist zwar höchst flexibel, liefert aber kaum reproduzierbare Ergebnisse; man schafft es kaum, den Tubus zweimal auf die genau gleiche Art zu verformen. Wer mehr Kontrolle sucht, kann nun zum Modell „Control Freak“ greifen, bei dem man alle Veränderungen arretieren kann. Eine Justierung der Schärfe bleibt dabei noch möglich. Im frei beweglichen Modus kann man den „sweet spot“ verschieben; im arretierten Modus ist dieser festgelegt. Der Control Freak kann prinzipiell die gleichen Einsätze wie die übrigen Lensbabys nutzen; bei Verwendung der optionalen Fisheye-Optik könnten allerdings die Stangen, die den Tubus in seiner gewählten Position halten, in das Bildfeld hinein ragen. Der Control Freak ist für rund 300 Euro für die Anschlüsse Canon EF, Nikon F, Sony Alpha, Pentax K und FourThirds erhältlich.

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