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Vieräuglein

Minox stellt den Prototyp einer 3D-Kamera vor

20.09.2010 | mjh

inen völlig neue Lösung zur 3D-Fotografie stellt Minox im Prototypenstadium vor. Die PX3D, für die Volkswagen ein sachlich-elegantes quadratisches Gehäuse entworfen hat, besitzt vier Sensor/Objektiv-Einheiten mit je 5 Megapixel und einer festen Brennweite von 9 mm, die, ungewöhnlich für eine 3D-Kamera, übereinander angeordnet sind. Für den räumlichen Effekt sorgt eine Software aus dem Hause Mercedes-Benz, die alle vier gleichzeitig aufgenommenen Bilder wahlweise zu einem 2D-Bild mit verringertem Rauschen und entsprechend vergrößerten Dynamikumfang verrechnen kann, oder zu einem 3D-Schwenk, dessen Wirkung der eines unterschiedlich hohen Aufnahmestandpunkts hat – etwa so, wie auch unsere Augen ihre Höhe beim Gehen ändern. Durch diesen perspektivischen Schwenkbewegungen erscheint das Bild dreidimensional, ohne dass dazu ein spezieller Betrachter nötig wäre.

Eine von Minox bereits ins Auge gefasste Weiterentwicklung könnte beispielsweise 16 Sensor/Objektiv-Einheiten enthalten, um nicht nur Bilder aus unterschiedlichen Perspektiven, sondern auch mit unterschiedlichen Belichtungszeiten aufzunehmen, aus denen sich räumliche HDR-Bilder berechnen ließen.

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