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Weg mit der Perlenkette!

Pentax äußert sich zum Sensorproblem einiger K-5 der ersten Serie

26.01.2011 | mjh

Mit der K-5, dem Spitzenmodell unter den APS-C-DSLRs, hatte Pentax auf der photokina 2010 viel Aufsehen erregt, und auch die ersten Tests bestätigten das Leistungsvermögen der Kamera. Einige der Käufer eines Exemplars aus der ersten Charge der K-5 entdeckten in ihren ersten Bildern allerdings etwas, das dort nicht hin gehörte – Ketten tropfenförmiger Artefakte, die in Onlineforen bald unter dem Namen „Perlenketten“ bekannt wurden. Schon Ende Dezember war klar, dass die Ursache in einem Fehler in der Sensorproduktion zu suchen war: Beim Zusammenbau der aus Filtern und dem eigentlichen Sensor bestehenden Sensoreinheit wurden Rückstände einer Flüssigkeit mit eingeschlossen, die eigentlich verdampft sein sollte. Bei Kameras aus späteren Produktionsserien war dieser Fehler bereits abgestellt, aber wer eine frühe K-5 hat, muss sie zum Sensortausch an Pentax schicken – da die Verschmutzung in der Sensoreinheit gekapselt ist, kann man sie nicht selbst entfernen. Ob die eigene Kamera von dem Problem betroffen ist, kann man feststellen, indem man mit kleiner Blende (f16 oder f22) ein Bild einer unstrukturierten Fläche wie beispielsweise dem Himmel aufnimmt und am Bildschirm genau untersucht – die „Perlenketten“ zeigen sich möglicherweise erst in der 100-Prozent-Ansicht. Pentax hat sein kostenloses Reparaturprogramm auf seiner Website beschrieben; die voraussichtliche Bearbeitungsdauer ab Eingang der Kamera beträgt 10 Tage.

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