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Schärfentiefe – eine alternative Sicht

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16.12.2011 | mjh

Während sich das traditionelle Konzept von Schärfentiefe mit der Bildschärfe befasst, konzentriert sich ein alternativer und deutlich simplerer Ansatz auf die Auflösung von Objektdetails, was sich in der Praxis oft als relevanter erweist. Der kanadische Fotoenthusiast Harold M. Merklinger hat diesen Ansatz schon vor 20 Jahren entwickelt und in Artikeln für das US-Magazin Shutterbug vorgestellt; er ist aber noch immer nicht allgemein bekannt, auch wenn er für die Digitalfotografie ebenso nützlich wäre wie für die Silberhalogenidfotografie, auf die sich Merklingers Artikel beziehen. In der Ausgabe 1/2012 der Leica Fotografie International beschreibt Michael J. Hußmann, welche Überlegungen hinter Merklingers Ansatz stehen und wie einfach die unvermeidliche Mathematik dahinter ist – viel einfacher als die bekannten Formeln für die Schärfentiefe, die ohne Schärfentiefenrechner kaum zu bewältigen sind. Weiterhin geht der Artikel darauf ein, für welche Aufgaben sich die alternative Berechnungsmethode gut eignet und wie man sie dann anwendet. Wir haben den Schärfentiefenrechner auf dieser Website anlässlich dieser Veröffentlichung so erweitert, dass er zusätzlich zur Schärfentiefe auch nach den Merklinger-Formeln berechnet, wie groß die Motivdetails sind, die in einer bestimmten Entfernung vor oder hinter der fokussierten Entfernung noch aufgelöst werden.

Die LFI 1/2012 ist ab dem 16. Dezember im gutsortierten Zeitschriftenhandel zu finden.

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