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Schade!

Kodak zieht sich aus dem Digitalkameramarkt zurück

09.02.2012 | mjh

Nachdem Kodak kürzlich Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt hatte, zeichnet sich nun die Richtung ab, in der Kodaks Management das Unternehmen aus der Insolvenz heraus führen will. Die Bereiche Digitalkameras (einschließlich der Taschen-Videokameras der PlaySport- und PlayFull-Reihe) und digitale Bilderrahmen sollen noch in diesem Jahr aufgegeben werden; einige der jüngst auf der CES angekündigten Produkte werden vermutlich nicht mehr in den Handel gelangen. Seinen Service-Verpflichtungen kommt Kodak weiterhin nach. Die Netzwerk-Infrastruktur, die für die EasyShare-Funktion der Kameras und den Datenaustausch mit den Bilderrahmen der Pulse-Reihe (an die man per E-Mail Bilddateien schicken kann) nötig ist, soll ebenfalls weiter erhalten bleiben. Falls es für Kodaks Kameralinien noch in irgendeiner Weise weiter gehen sollte, dann nur durch ein Markenlizensierungsprogramm, dessen Chancen Kodak derzeit prüft.

Kodaks Schwerpunkt im Endverbrauchermarkt wird künftig im Bereich der Tintendrucker und deren Verbrauchsmaterialien Tinte und Papier, Kiosk-Lösungen zum sofortigen Ausdruck oder der Bestellung von Abzügen und individualisierten Produkten wie Kalendern, Bechern und dergl. sowie dem Online-Bilderdienst liegen. Weltweit verfügt Kodak über mehr als 100.000 Kioske und Orderstationen im Einzelhandel. Daneben will Kodak auch weiterhin im B2B-Markt aktiv sein.

Nicht zuletzt weist Kodak darauf hin, dass sie auch weiterhin Filme und Fotopapier für die analoge Fotografie herstellen werden, auch wenn derzeit drei Viertel des Umsatzes auf digitale Produkte entfallen.

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