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Multi-Row-Panoramen, Überbelichtung und historische Farbfotos

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10.12.2012 | mjh

Mit unserem Multi-Row-Panorama-Projekt gingen Christoph Künne und ich (mjh) an Grenzen – an die Grenze zwischen Megapixel- und Gigapixelfotografie, an die Grenze des Speicherplatzes unserer Computer und an die Grenze von Photoshops Photomerge-Funktion. Wir waren mit einer DSLR, verschiedenen Teleobjektiven und einer halbautomatischen Panorama-Montierung losgezogen, um Kircheninterieurs mit möglichst großer Auflösung zu fotografieren.

Vielleicht haben Sie es selbst schon einmal erlebt: Sie fotografieren eine leuchtend rote Rose und sind vom Ergebnis enttäuscht: Die Blütenblätter wirken wächsern, künstlich – und nicht einmal die Farbe stimmt. Ist der Sensor defekt oder hat die interne Bildverarbeitung der Kamera versagt? Nein, es ist ein Fall einer verborgenen Überbelichtung. Es genügt nämlich nicht, das Bild insgesamt richtig zu belichten; auch ein einzelner der drei Farbkanäle Rot, Grün und Blau kann überbelichtet werden, was dann zu verfälschten Farben führt.

Die Farbfotografie ist sehr viel älter, als man gemeinhin denkt. Nach ersten Versuchen in der Mitte des 19. Jahrhunderts erlebte die Farbfotografie zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine erste Blüte, wozu insbesondere die Drei-Farb-Kamera von Adolf Miethe beitrug. Schon vor mehr als 100 Jahren illustrierte Miethe seine Reiseberichte aus Norwegen und Ägypten mit Farbfotos, die er mit seiner selbst konstruierten Kamera aufgenommen hatte.

Die DOCMA 50 ist ab dem 12. Dezember im gutsortierten Zeitschriftenhandel zu finden.

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