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Nikon D40

Nikons Leichtgewicht für Einsteiger

16.11.2006 | cja

Die leichteste SLR aus dem Hause Nikon soll insbesondere Einsteiger in die Spiegelreflexfotografie ansprechen. Von daher kann man Nikon den Verzicht auf einen Autofokusmotor nachsehen – der Autofokus der D40 funktioniert nur noch mit Objektiven, die über einen eigenen AF-Motor verfügen. Also Objektive, die über ein Nikon-F-Bajonett mit AF-Kupplung und AF-Kontakten verfügen und kompatibel mit AF-S- und AF-I-Nikkoren sind. Bei anderen Objektiven ohne integrierten AF-Motor ist nur eine manuelle Fokussierung möglich.

Der Kamerahersteller will es den Einsteigern leicht machen und hat in das Kameramenü eine Bedienungsanleitung eingebaut. Mit einer Hilfetaste aktiviert man einen erklärenden Text zu der betreffenden Menüoption. Eine farbliche Gliederung des Menüs und eine große Schrift soll zudem die Übersichtlichkeit des 2,5-Zoll-Displays erhöhen, das 230 000 Pixel auflöst. Da die D40 über kein dediziertes Statusdisplay verfügt, übernimmt das Hauptdisplay auch diese Funktion und visualisiert beispielsweise die Auswirkung der Blendeneinstellung auf die Größe der Blendenöffnung.

Ausgestattet ist die D40 mit einem CCD-Sensor im DX-Format, der über eine Auflösung von 6,1 Megapixel verfügt. Damit kann man eine maximale Bildauflösung von 3008 x 2000 Pixel erreichen. Die Empfindlichkeit lässt sich manuell zwischen ISO 200 und 3200 wählen. Automatisch sucht sich die Kamera je nach Lichtverhältnissen ISO-Werte zwischen 200 und 1600 aus. Belichtungszeiten zwischen 1/4000 Sekunde und 30 Sekunden sind möglich. Die Autofokussteuerung hat Nikon von den Modellen D200 und D80 übernommen. Jedoch greift die D40 nur auf einen 3-Punkt-Autofokus zurück, im Gegensatz zum 11-Punkt-AF-Sensor der D80. Auch das bisherige Low-End-Modell, die D50, deren Nachfolge die D40 wohl mittelfristig antreten wird, hatte noch 5 Messfelder. Mit Abmessungen von 126 x 94 x 64 Millimetern und einem Gewicht von 475 Gramm (ohne Akku und SD-Speicherkarte) ist die Kamera eine recht handliche Nikon.

Im Lieferumfang befinden sich die Anwendung PictureProject, nicht jedoch Nikons Raw-Konverter und Bildbearbeitungsprogramm Capture NX, das man bei Interesse zusätzlich erwerben muss. In einer schwarzen und einer silbernen Version will Nikon die D40 zum Weihnachtsgeschäft im Dezember 2006 in den Handel bringen, sofern der Kamerahersteller nicht wie im Fall der D200 Lieferschwierigkeiten bekommt. Im Kit mit dem ebenfalls neuen Standardzoom AF-S DX Zoom-Nikkor 18-55 mm/3,5-5,6 G ED II soll die D40 650 Euro kosten; das Gehäuse allein wird nicht angeboten.

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