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09.08.2013 | mjh

Alle scharfen Bilder sind einander ähnlich, aber jede unscharfe Abbildung ist auf ihre besondere Art unscharf. Diese Charakteristik nennt man landläufig „Bokeh“, ein japanisches Wort, das „unscharf“ oder „zerstreut“ bedeutet. Die Unschärfe, um die es hier geht, hat nichts mit Abbildungsfehlern des Objektivs zu tun, sondern liegt einfach daran, dass man auf etwas anderes scharfgestellt hat. Bokeh ist kein quantitativer Begriff; er beschreibt nicht das Maß der Unschärfe, sondern die besondere Art und Weise, in der ein Objektiv außerhalb der Schärfenzone abbildet. Der blumige Stil, in dem das Bokeh oft beschrieben wird, erinnert an die Beschreibungen eines guten Weins, aber es handelt sich durchaus um eine reine Geschmackssache. Eine Analyse des Bokeh kann einem objektive Eigenheiten eines Objektivs verraten, sodass man seine Eignung für verschiedene Aufgaben besser abschätzen kann.

In der Ausgabe 6/2013 der Leica Fotografie International erklärt Michael J. Hußmann, was hinter dem Begriff des Bokeh steckt und wie die verschiedenen Arten des Bokeh entstehen.

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