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Entrauschen mit den Spezialisten

digicam-experts.de in print

17.08.2011 | mjh

Dem unvermeidlichen Rauschen in Digitalbildern kann man mit Photoshops Bordmitteln begegnen, aber darauf spezialisierte Filter können schneller mit besseren Resultaten aufwarten. Für die DOCMA 5/2011 hat Michael J. Hußmann die Rauschfilter Dfine 2.0 (Nik Software), Neat Image 7.0 (ABSoft) und Noise Ninja 2 (PictureCode) darauf getestet, ob sie auch starkes Rauschen ohne Detailverlust reduzieren können. Alle drei sind in Versionen für Mac OS X und Windows verfügbar und können außer in Photoshop teilweise auch in den Raw-Konvertern Adobe Lightroom und/oder Apple Aperture eingesetzt werden.

Die DOCMA-Ausgabe 5/2011 ist ab dem 17. August im Zeitschriftenhandel erhältlich.

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Neue Rohkostverwerter

Adobe hat Lightroom 3.2 und Camera Raw 6.2 fertig gestellt

31.08.2010 | mjh

Manche Adobe-Kunden zweifelten an der Zuverlässigkeit der Aktualisierungsfunktion, meldete sie doch keine verfügbaren Updates, obwohl Lightroom 3.2 und Camera Raw 6.2 vermeintlich schon auf Adobes Website zum Download bereit standen. Dabei handelte es sich aber erst um die „release candidate“ Versionen, mit denen der Betatest abgeschlossen werden sollte; nun aber stehen die tatsächlich finalen Versionen bereit.

Die Versionsnummern hat Adobe ein wenig angeglichen, weshalb auf Version 3.0 der Workflow-Software Lightroom nun bereits 3.2 folgt; auf diese Weise wurde die Nachkommanstelle mit der Versionsnummer 6.2 des Photoshop-Plug-ins Camera Raw synchronisiert. So synchron sollen die im Herzen ihrer Raw-Konverter baugleichen Produkte auch weiterhin laufen, wenn sie zur Unterstützung neuer Kameramodelle aktualisiert werden.

Lightroom und Camera Raw können nun mit den Raw-Dateien von 16 weiteren Kamera umgehen, und zwar den Modellen

  • Canon EOS 60D
  • Fuji FinePix HS10
  • Panasonic DMC-FZ100, DMC-FZ45 und DMC-LX5
  • Pentax 645D
  • Samsung NX10 und EX1
  • Sony Alpha290, Alpha390, NEX-3, NEX-5, Alpha33 und Alpha55V

Weiterhin hat Adobe die Profile zur Korrektur von Abbildungsfehlern in Lightroom verbessert und 120 neue Objektivprofile hinzugefügt; für die Casio Exilim EX-FH100 und Leica S2 wurden die Farb- und Rauschprofile verbessert. Die Tethered-Shooting-Funktion zur Fernsteuerung der Kamera aus Lightroom heraus unterstützt jetzt auch die Leica S2. Lightroom hat mit Version 3.2 zudem die Möglichkeit hinzugewonnen, Bilder direkt auf Facebook oder SmugMug hochzuladen.

Für Besitzer einer Lightroom-3-Lizenz ist das Update auf Version 3.2 kostenlos; ebenso können Besitzer von Photoshop CS5, Photoshop Elements 8 oder Premiere Elements 8 das Update auf Camera Raw 6.2 kostenfrei herunterladen.

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Endlich final

Adobe Lightroom 3 ist fertig

08.06.2010 | mjh

Sieben Monate nach dem Beginn der öffentlichen Beta-Phase kommt Adobe Photoshop Lightroom 3 nun in der finalen Version für Windows und Mac OS X auf den Markt. Die neue Version der Software für den fotografischen Workflow unterstützt auf allen Plattformen die 64-Bit-Verarbeitung und soll insgesamt schneller geworden sein. Der Raw-Konverter hat neue Werkzeuge zur Rauschunterdrückung, zum Nachschärfen und für die Korrektur von Abbildungsfehlern der Objektive hinzu gewonnen, die Medienverwaltung kann nun auch mit Videofilmen umgehen und ausgewählte Kameramodelle von Canon und Nikon können im Tethered-Shooting-Modus aus der Software heraus ferngesteuert werden. Auch die Präsentationsoptionen wurden erweitert; so kann man mit Lightroom 3 nun seine Bilder mit Flickr und über Plug-ins künftig auch mit anderen Onlinediensten synchronisieren.

Wer einen PC mit einem Pentium 4 oder neuer oder einen Macintosh mit Intel-Prozessor nutzt, kann Adobe Lightroom 3 ab sofort für rund 297 Euro erwerben; das Upgrade von einer Vorversion soll rund 118 Euro kosten.

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Mobile City Walk

Mit dem Fotohandy durch die Stadt

21.05.2010 | mjh

Am 12. Juni – das ist ein Samstag oder, wie wir hier in Hamburg sagen, Sonnabend – rotten sich in verschiedenen kleineren und größeren Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz die Handy-Fotografen zu einem „Mobile City Walk“ zusammen und streifen, geführt von einem „City Leader“ oder auf eigene Faust, durch die Stadt, um das mobile Leben fotografisch zu dokumentieren. Nach zwei Stunden trifft man sich am vereinbarten Zielpunkt, um den anderen Teilnehmern die eigene Ausbeute zu zeigen. Die Fotos sollten aber auch schon von unterwegs auf Flickr oder Facebook heraufgeladen werden, wobei das von einer Jury bestimmte beste Bild jeder Stadt und das Bild des Tages prämiert werden. Die Sachpreise sind von den Partnern/Sponsoren gestiftet, darunter die Verlage Addison-Wesley und Markt+Technik, das Magazin DOCMA sowie die Firmen Adobe und Kodak.

Um bei Mobile City Walk mitzumachen, genügt es, sich bis zum 10.6.2010 über Flickr anzumelden (ein Flickr-Account, falls noch nicht vorhanden, ist kostenlos). Allerdings sollte man als Teilnehmer volljährig sein und ein Fotohandy besitzen. Wenn die eigene Stadt noch nicht dabei ist – bestätigt sind derzeit Berlin, Chemnitz, Göttingen, Frankfurt, Graz, Hamburg, München, Paderborn, Wien und Zürich –, kann man auch eine eigene Gruppe starten (Mail an info@mobilecitywalk.de). Nähere Informationen zum Mobile City Walk findet man unter mobilecitywalk.de.

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Krummes gerade biegen

Adobe gibt einen Vorgeschmack auf Lightroom 3

27.04.2010 | mjh

Es liegt in der Natur von Linsenobjektiven, nicht ganz perfekt abzubilden; ein gewisses Maß an chromatischer Aberration, Verzeichnung und Vignettierung zeigen sie alle, lediglich einige mehr als andere. Daher ist es nützlich, wenn ein Raw-Konverter die Schwächen der verwendeten Objektive kennt und gleich im Zuge der Konversion korrigieren kann. Adobes Workflow-Software Lightroom soll in der Version 3.0 eine weiterentwickelte Korrekturfunktion bekommen, ebenso das Photoshop-Plug-in Adobe CameraRaw zur Raw-Konversion mit Photoshop. Die Korrekturfunktion kann automatisch arbeiten, sofern sie auf ein vorgefertigtes Objektiv-Profil zurückgreifen kann, aber auch eine manuelle Eingabe oder eine Änderung der automatisch gewählten Korrekturparameter sind möglich. Schließlich wird man auch eigene Profile erzeugen können, falls es für die verwendeten Objektiven noch keine gibt. Wie das einmal funktionieren wird, kann man sich schon heute in einem Sneak-Peek-Video anschauen, das Adobe auf Facebook und YouTube zur Verfügung gestellt hat.

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Adobe korrigiert Sigma

Sigma-Objektive sind jetzt kompatibel mit der Korrekturfunktion in Photoshop CS5

15.04.2010 | mjh

Die Entwicklung eines Objektivs beginnt mit einem mathematischen Modells, mit dem sich die Abbildungseigenschaften im Detail voraussagen lassen, lange bevor die erste Linse geschliffen wird. Nachdem mit solchen Modellrechnungen eine Lösung gefunden worden ist, die die widersprüchlichen Anforderungen an Abbildungsqualität, Größe, Gewicht und Produktionskosten so weit wie möglich in Einklang bringt, bleibt immer noch ein Rest unkorrigierter Abbildungsfehler – keine Linsenoptik ist frei davon. Da das mathematische Modell aber auch diese Abbildungsfehler präzise voraussagt, kann man damit Korrekturwerte für eine nachträgliche Korrektur in einem Raw-Konverter berechnen, und die Kombination der optischen Korrektur durch die Objektivrechnung selbst und die digitale Korrektur per Software führt zu besseren Ergebnissen als eine optische Korrektur allein.

Damit sich eine solche digitale Korrektur anwenden lässt, muss der Hersteller des Raw-Konverter die Eigenschaften der Objektive kennen, was üblicherweise nur für die Raw-Konverter der Kamerahersteller und dessen Objektive gilt. Sigma, einer der wichtigsten Hersteller von Wechselobjektiven für die meisten Kameramarken, kooperiert nun mit Adobe, deren neue Photoshop-Version über eine Objektivkorrekturfunktion verfügt.

Photoshop CS5 kennt die nötigen Korrekturwerte (für Verzeichnung, chromatische Aberration und Vignettierung) aller aktuellen Sigma Objektive und kann die Aufnahmen automatisch korrigieren, wenn der Filter „Objektiv-Korrektur“ ausgewählt ist. Die Kompensationswerte können auch noch nach der Bearbeitung angepasst oder zurückgesetzt werden.

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P55555T!

Adobe lässt die Creative Suite 5 vom Stapel

09.04.2010 | mjh

Wenn Adobe neue Software ankündigt, geht es meist nicht nur um ein Programm. Am 12. April wird die Creative Suite 5 vorgestellt, in der Photoshop, Illustrator, InDesign, Dreamweaver, Acrobat, After Effects und Flash vielleicht die bekanntesten Anwendungen sind. Für Digitalfotografen ist sicherlich Photoshop die interessanteste Anwendung, die in CS5 unter anderem eine neue Funktion mitbringt, fehlende Bildteile zum Umfeld passend zu rekonstruieren. Auf diese Weise kann man beispielsweise störende Details entfernen oder auch größere Leerstellen füllen. Zur Vorstellung am 12. April ist eine vorherige Anmeldung unter http://bit.ly/cs5signup_de nötig; pünktlich um 17 Uhr wird sich dann der Vorhang öffnen.

Twen

Photoshop wird 20 und Adobe feiert

16.02.2010 | mjh

Die Geburtstagsparty findet online statt und beginnt am Morgen des 19. Februar mit „Goodmorning Photoshop–Happy Birthday!“ um 6:00 Uhr; bis um 1:30 Uhr am darauf folgenden Tag („Photoshop after Midnight Tipps & Tricks“) wechseln sich Web-Seminare deutschsprachiger Photoshop-Experten mit Quiz- und Verlosungsblöcken ab. Das genaue Programm findet man unter Happy Birthday Photoshop!, und dort kann man sich auch zu den Seminaren anmelden – obwohl die Veranstaltung in der virtuellen Welt stattfindet, ist die Teilnehmerzahl auf 800 beschränkt.

Adobes neue Raw-Konverter

Lightroom und Camera Raw unterstützen 31 weitere Kameramodelle

24.06.2009 | mjh

Seit dem 24. Juni sind Updates auf Adobe Photoshop Lightroom 2.4 und Camera Raw 5.4 verfügbar, die von Adobes Website heruntergeladen werden können. Das Plug-in Camera Raw ist mit Photoshop CS4, Photoshop Elements 7 (Windows), Photoshop Elements 6 (Mac OS X) und Premiere Elements 7 kompatibel. Die neuen Version unterstützen erstmals oder in verbesserter Weise die folgenden Modelle: Canon EOS 500D, PowerShot SX1 IS, Epson R-D1x, Hasselblad CF-22, CF-22MS, CF-39, CF-39MS, CFH-22, CFH-39, CFV, 503CWD, H2D-22, H2D-39, H3D-22, H3D-31, H3D-39, H3DII-22, H3DII-31, H3DII-39, H3DII-39MS, H3DII-50, Kodak EasyShare Z980, Nikon D5000, Olympus E-450, E-620, Panasonic Lumix DMC-GH1, Pentax K-7, Sigma DP2 Sony Alpha230, Alpha330 und Alpha380.

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Das Rohe und das Gekochte

Adobes DNG-Format unterstützt jetzt auch eingebettete Bildbearbeitungskommandos

24.06.2009 | mjh

Selbst ein hoch korrigiertes Objektiv ist nicht völlig frei von Abbildungsfehlern und auch bei den Sensoren finden sich unter Millionen von Pixeln einige wenige, die schadhaft sind. Solche Fehler können in der Bildverarbeitung korrigiert werden, sei es die interne Bildverarbeitung zu einer JPEG-Datei oder die spätere Umwandlung der als Raw-Datei gespeicherten Rohdaten des Sensors. Da die Hersteller die Eigenschaften ihrer Objektive inklusive deren Fehler sehr genau kennen, können sie in Raw-Dateien alle Daten speichern, die ein Raw-Konverter für eine spätere Korrektur benötigt. Hierfür stehen nur proprietäre Teile der Metadaten zur Verfügung, und so kann sie nur die Software des Kameraherstellers interpretieren. Wer statt beispielsweise Canons Digital Photo Professional oder Hasselblads Phocus lieber einen anderen Raw-Konverter nutzt, muss Korrekturen mühsam von Hand vornehmen.

Dies wird zunehmend auch für die Kamerahersteller zum Problem, wie sich jüngst am Beispiel der Panasonic Lumix DMC-LX3 zeigte. Deren Objektiv hat eine in dieser Klasse konkurrenzlos hohe Lichtstärke von f2,0–f2,8 und einen ausgedehnten Weitwinkelbereich bis umgerechnet 24 mm, aber diese Kenndaten ließen sich bei den vorgegebenen Abmessungen nur mit Kompromissen realisieren, zu denen neben einem kleinen Zoombereich auch eine relativ starke Verzeichnung bei den kurzen Brennweiten gehört. Diese Verzeichnung lässt sich zwar gut herausrechnen, sodass man sie den in der Kamera erzeugten JPEGs nicht ansieht. Speichert man jedoch im Raw-Format, so wird die Verzeichnung nur von der mitgelieferten Software automatisch korrigiert. Eine sichtbare Verzeichnung wäre aber nicht in Panasonics Interesse gewesen, und so sträubte sich der Hersteller zunächst gegen die Konvertierung durch Raw-Konverter von Dritten.

Adobe hatte deshalb zunächst auf die Unterstützung der LX3 durch seine Raw-Konverter verzichtet, aber dass sie schon länger an einer Lösung des Problems arbeiteten, kann man aus der neuen Version 1.3 ihres universellen Raw-Formats DNG herauslesen. DNG 1.3 unterstützt die Einbettung von Korrekturbefehlen in die Raw-Datei, die dann von jedem Raw-Konverter ausgeführt werden können, der DNG 1.3 unterstützt. Insgesamt sind drei Stufen von Korrekturen vorgesehen, die auf die unmittelbar aus dem Sensor ausgelesenen Daten, deren linearisierte Version sowie auf die durch Demosaicing vervollständigten RGB-Daten angewandt werden können – die meisten Sensoren liefern ja pro Pixel nur die Daten eines Farbkanals; die beiden fehlenden Grundfarben müssen aus den Nachbarpixeln interpoliert werden. Zu den Korrekturbefehlen gehören solche zur Verzeichnungskorrektur, der Korrektur der lateralen chromatischen Aberration, der Kompensation der Vignettierung, der Tonwertkorrektur sowie der Ersetzung fehlerhafter Sensorpixel. Auf diese Weise werden die automatischen Korrekturen nicht nur Raw-Konvertern von Drittanbietern zugänglich; es wird auch möglich, Operationen aus der Kamera in den Raw-Konverter zu verlagern, um die Verarbeitung zu beschleunigen. Beispielsweise findet die Korrektur fehlerhafter Sensorpixel oder Hotpixeln bei Langzeitbelichtungen bislang typischerweise in der Kamera statt.

Während die Erweiterung des DNG-Formats also Fotograf wie Kamerahersteller Vorteile bringt und und unabhängigen Softwareherstellern neue Möglichkeiten zur Verbesserung der Bildqualität eröffnet, könnte hierin auch eine Gefahr liegen: Würden die automatischen Korrekturen nämlich routinemäßig und nicht abschaltbar angewandt, würden Qualitätsunterschiede zwischen unterschiedlich hoch korrigierten Objektiven nivelliert. Eine digitale Korrektur kann zwar das Ergebnis verbessern, ist aber kein Ersatz für eine Korrektur im Objektiv selbst, sofern diese mit vertretbarem Aufwand möglich ist.

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