Hosentaschenlabor
25.08.2011 | mjh

Ich packe meinen Koffer und nehme mit … meine Digitalkamera. Und Objektive, Akkus und ein Ladegerät; ein Blitzgerät vielleicht. Aber muss es auch noch ein Computer sein? Vor einigen Jahren erfreuten sich Image Tanks einer kurzen Periode der Popularität, weil sie dem reisenden Digitalfotografen erlaubten, für längere Zeit ohne Zugriff auf einen Computer auszukommen. Ihre Fähigkeiten beschränkten sich jedoch darauf, Bilder zu speichern und zu sichten, im besten Fall noch durch rudimentäre Bildbearbeitungsfunktionen erweitert. Das Ende der Image Tanks fiel mit dem Aufstieg der Netbooks zusammen, die zu einem vergleichbaren Preis ein breiteres Leistungsspektrum und mehr Komfort boten. Das Äquivalent in Apples Produktsortiment wäre das iPad, aber auch ein iPhone oder ein iPod touch erscheinen prinzipiell geeignet, unterwegs den Computer zu ersetzen. Wer ein iOS-Gerät besitzt, hat es schließlich meist sowieso dabei. Welche Apps und was für Hardware-Extras sind nötig, um es zum optimalen Partner des Fotografen zu machen? Für die dritte Ausgabe von Mac&i hat mjh iOS-Apps getestet, mit denen man Aufnahmen von einer Kamera importieren und sichten, Raw-Dateien konvertieren, Fotos bearbeiten, Panoramen und HDR-Bilder berechnen und schließlich die fertigen Bilder zu verschiedenen Diensten und Servern hochladen kann.
Die Mac&i 3 ist ab dem 27. August im Zeitschriftenhandel erhältlich.
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Bilderfluten bewältigen
24.02.2011 | mjh

Vor neun Jahren begann iPhoto als relativ schlichte Bildverwaltungslösung – naheliegend insofern, als es dem Macintosh beiliegt, aber für anspruchsvolle Anwendungen kaum geeignet. Inzwischen hat Apple nicht nur mit Aperture eine leistungsfähigere Alternative im Sortiment, sondern hat auch iPhoto stetig weiterentwickelt – man sollte es ernst nehmen und auf die Probe stellen, bevor man reflexhaft zu Aperture, Adobe Lightroom oder Phase Ones Expression Media greift.
In der ersten Ausgabe des neuen Magazins „Mac&i“ aus dem Heise-Verlag (c’t) beschreibt mjh, wie man mit iPhoto auch große Mengen von Bildern in den Griff bekommen und so verwalten kann, wie man sich selbst das vorstellt – die ersten Version von iPhoto hatten den Anwender noch allzu sehr gegängelt.
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RAW-Kompatibilitäts-Update 3.3
Apple erweitert die RAW-Erkennung
08.08.2010 | cja

Mit dem RAW-Kompatibilitäts-Update 3.3 integriert Apple acht weitere Digitalkameras, sodass die Raw-Dateien der Kameramodelle auch in iPhoto 09 und Aperture 3 bearbeit werden können. Als Neuzugänge treten Canon PowerShot SX1 IS, Olympus E-PL1, Panasonic Lumix DMC-G2, Panasonic Lumix DMC-G10 und Samsung NX10 auf. Außerdem sind die Informationen für die Sony Alpha DSLR-A390, Sony Alpha NEX-3 und Sony Alpha NEX-5 vorhanden.
Das Update lässt sich über die Software-Aktualisierung von Mac OS X beziehen oder direkt auf der Support-Seite herunterladen.
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Mac mini hat unter Windows Probleme mit SD-Karten
Bestimmte Karten und Formatierungen betroffen
22.06.2010 | cja

Zurzeit hat der neue Mac mini (Mitte 2010) unter verschiedenen Windows-Systemen kleinere Probleme beim Erkennen von eingesteckten SD-Karten. So unterstützt der Mac mini keine SDXC-Karten. Und unter Windows XP lassen sich SD- oder SDHC-Karten nicht mit NTFS formatieren. Windows XP kann zudem keine SD-Karten lesen, die im Mac-OS-Dateisystem formatiert sind. Außerdem kann es beim Betrieb unter Windows Vista (nur 32-Bit-Version) dazu kommen, dass SD-Karten, die im FAT32-Format vorliegen, nicht unter dem Arbeitsplatz des Microsoft-Systems angezeigt werden. Dies ist der Fall, wenn der Speicherkartenhersteller die technischen SD-Spezifikationen nicht vollständig umgesetzt hat. Hier kann eventuell ein Neustart des Computers weiterhelfen.
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Aufgeblendet
09.02.2010 | mjh

Wie von seinen Betriebssystem-Releases bekannt lässt sich Apple nicht lumpen und verspricht gleich 200 neue Features, die Aperture 3 von seiner Vorgängerversion unterscheiden soll.
Aperture 3 kann nun (nach dem Vorbild von iPhoto) in importierten Fotos Gesichter erkennen. Wenn man erkannten Gesichtern die Namen der Person zuordnet, soll Aperture dieselben Personen auch in anderen Bildern wiederkennen können, wobei die Software durch die Bestätigung oder Ablehnung der Erkennung lernt. Aperture berücksichtigt nun auch in die Metadaten eingebettete GPS-Koordinaten, kann den Aufnahmeort auf einer Karte darstellen und den Koordinaten Namen von Orten oder Sehenswürdigkeiten zuordnen. Falls die geographischen Koordinaten nicht per Geotagging erfasst wurden, kann man den Fotos manuell einen Aufnahmeort auf der Karte zuordnen. Erkannte Personen und Aufnahmeorte können benutzt werden, um die Bilder zu katalogisieren; außerdem kann man Bilder nach diesen Kriterien suchen.
Weitere Neuerungen gibt es im Bereich der Bildretusche. Mit neuen Retuschepinseln kann man Änderungen gezielt auf bestimmte Motive anwenden, ohne dass benachbarte Bereiche beeinflusst würden. Im Raw-Konverter selbst kann man nun vordefinierte Kombinationen von Einstellungen als Presets auf das Bild anwenden, wobei schon bei der Menüauswahl eine Vorschau auf Basis des aktuellen Bildes angezeigt wird. Die mitgelieferten Presets kann man um eigene Voreinstellungen erweitern und diese auch importieren und exportieren. Einen Überblick über alle 200 Neuerungen findet man auf Apples Website unter http://www.apple.com/de/aperture/.
Aperture 3 kommt zu einem UVP von 199 Euro auf den Markt; Besitzer einer älteren Version können das Upgrade für 99 Euro erwerben. Eine auf 30 Tage beschränkte Trial-Version steht auf Apples Website zum Download bereit.
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