Schwarze Löcher, weiße Löcher
Fuji aktualisiert die Firmware der X10 und X100
09.02.2012 | mjh
Nach Andeutungen, die auf ein Firmware-Update für Fujis X10 noch im Januar schließen ließen, hat es nun doch ein paar Tage länger gedauert. Die Firmware-Version 1.03 war vor allem deshalb mit Spannung erwartet worden, weil sie die Blooming-Probleme mindern sollte, die bei starker Überbelichtung von Lichtquellen oder hellen Reflexen im Bild auftreten können. Daneben behebt das Update noch weitere Fehler und verbessert die Handhabung.
- Wie von vielen Kamerabesitzern gewünscht kann die Raw-Taste nun nicht nur zwischen Raw, JPEG und JPEG+Raw umschalten, sondern ist als zweite Funktionstaste frei konfigurierbar. Dazu hält man die Raw-Taste mindestens zwei Sekunden gedrückt und kann dann die gewünschte Funktion aus einem Menü wählen.
- Die Einstellungen des ISO-Werts und des Dynamikumfangs gelten nun global statt nur für den Modus, in dem man die Einstellung vorgenommen hat.
- Mit Hilfe der Gesichtserkennung kann der Autofokus nun einem einmal erkannten Gesicht folgen. Das funktioniert auch im Movie-Modus.
- Das Phänomen der (meist kreisrunden) weißen Scheiben um helle, überbelichtete Lichtquellen im Bild, das durch Überfließen elektrischer Ladungen im Sensor (das sogenannte Blooming) hervorgerufen wird, soll reduziert worden sein. Fujis Beschreibung bezieht sich nur auf den EXR-Auto-Modus; in den anderen Modi gibt es möglicherweise keine Reduzierung dieser „weißen Löcher“.
- Die Kompatibilität mit Mac OS X 10.7 (Lion) wurde verbessert, sodass die Kamera jetzt zuverlässig erkannt werden sollte, wenn man sie per USB-Kabel an den Computer anschließt. Außerdem soll der Raw File Converter EX jetzt mit Mac OS X 10.7 kompatibel sein.
- Die Lautstärke des AF-Bestätigungs-Sounds wurde bislang zusammen mit der des simulierten Auslösegeräuschs gesteuert, nach Installation des Updates aber vom Lautstärkeregler für die übrigen Töne.
- Bei bestimmten Kombinationen von Einstellungen konnte es passieren, dass überbelichtete Bildteile schwarz statt weiß wiedergegeben wurden. Dieses unschöne Phänomen der „schwarzen Löcher“ wurde „verbessert“, was in der Sprache von Firmware-Update-Beschreibungen üblicherweise heißt, dass es nun aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr auftritt.
- Beim Einsatz des Blitz bei Makroaufnahmen konnten unschöne grüne Farbstiche auftreten. Auch dieses Phänomen wurde „verbessert“, tritt also vermutlich nicht mehr auf.
Gleichzeitig hat Fuji auch ein Update für die X100 veröffentlicht, das sich mit den Versionsnummern 1.12 oder 1.13 ausweisen kann; die Veränderungen gegenüber der bisherigen Firmware sind jeweils dieselben (einige zur Reparatur eingeschickte Kameras waren bereits mit Version 1.12 zurück geschickt worden und müssen nun nicht mehr aktualisiert werden). Die Veränderungen sind diese:
- Wie im Falle der X10 wurde die Kompatibilität mit Mac OS X 10.7 (Lion) verbessert, sodass die Kamera jetzt zuverlässig erkannt werden sollte, wenn man sie per USB-Kabel an den Computer anschließt. Außerdem soll der Raw File Converter EX jetzt mit Mac OS X 10.7 kompatibel sein.
- Wenn man die automatische, durch den Augensensor gesteuerte Umschaltung zwischen Sucher und Display aktiviert hatte und dann zwischen dem optischen und elektronischen Sucher umschaltete, konnte die Kameraelektronik „einfrieren“. Dieses Problem wurde nun beseitigt.
- Wenn man nach Aufnahmen im Modus Zeitautomatik auf einen anderen Modus und dann wieder zurück auf Zeitautomatik umschaltete, während die Kamera noch Daten auf die Speicherkarte schrieb, konnte es zu einer Fehlfunktion des Verschlusses kommen. Auch dieses Problem hat Fuji „verbessert“.
Beide Updates kann man von Fujis internationaler Website herunterladen und selbst installieren. Zweckmäßigerweise benutzt man einen Kartenleser, um die Firmware-Datei auf die oberste Ebene der Karte zu kopieren.
Weiterführende Links
- Weblink: Download der Firmware für die X100
- Weblink: Download der Firmware für die X10
- Datenblatt: Fuji X100
- Datenblatt: Fuji X10
- News: Firmware-Version 1.11 verfügbar
- News: X-System und X-S1 angekündigt
- News: Firmware-Version 1.10 bringt 23 Verbesserungen
- Produktseite: Fujis Website zur FinePix X100
- News: Firmware-Version 1.01 verfügbar
- News: Neues von der X100
- News: Firmware-Version 1.02 verfügbar
- Produktseite: Fujis Website zur X10
Erster!
Ein Firmware-Update für Fujis X10
02.11.2011 | mjh
Die allerersten Vorbesteller der Fuji X10 halten gerade erst ihre frisch ausgepackte Kamera in Händen, und schon ist auch das erste Firmware-Update verfügbar. Möglicherweise ist diese neue Version 1.02 auf den in Deutschland ausgelieferten Kameras bereits installiert; ob das so ist, kann man herausfinden, indem man die X10 mit gedrückt gehaltener DISP/BACK-Taste einschaltet. Wenn die angezeigte Firmware-Version bereits 1.02 ist, dann ist die Kamera bereits auf dem aktuellen Stand. Für Besitzer von Kameras mit älterer Firmware behebt das Update zwei Fehler:
- Unter bestimmten Umständen könnte die Blende als 2,2 angezeigt werden, obwohl tatsächlich Blende 2,0 ausgewählt war. Dies geschah in der Zeitautomatik und im manuellen Modus, wenn man Blende 2,0 einstellte und dann von der kürzesten zur längsten Brennweite und wieder zurück zoomte.
- Im Tracking-Modus konnte es zum „Punpen“ des Autofokus kommen, wenn man zunächst im Menü den Tracking-Modus gewählt hatte und dann durch halbes Durchdrücken des Auslösers (statt durch Antippen der DISP/BACK-Taste) in den Aufnahmemodus wechselte oder die Kamera im Tracking-Modus aus- und wieder einschaltete.
Die neue Firmware-Version kann von Fujis internationaler Website heruntergeladen und selbst installiert werden. Es genügt, die eigentliche Firmware-Datei FPUPDATE.DAT herunterzuladen und per Kartenleser auf die oberste Ebene einer Speicherkarte zu kopieren; Fujis ebenfalls dort zum Download angebotenes Hilfsprogramm ist überflüssig, sofern man einen Kartenleser besitzt. Nachdem man die Karte in den Steckplatz der Kamera gesteckt hat, schaltet man die Kamera mit gedrückt gehaltener DISP/BACK-Taste und folgt den Anweisungen auf dem Display. Man muss darauf achten, dass die Batterie voll geladen und damit eine unterbrechungsfreie Stromversorgung sichergestellt ist.
Weiterführende Links
Zwischenmahlzeit
Fuji aktualisiert die X100-Firmware auf Version 1.11
18.10.2011 | mjh
In diversen Foren wurde schon länger darüber gemutmaßt, was es mit der Firmware-Version 1.11 auf sich hätte, mit der neuere Exemplare der Fuji X100 ausgeliefert wurden; auf Fujis Website war nur die Version 1.10 verfügbar, die eine Vielzahl von Fehlerkorrekturen und Verbesserungen der Funktion gebracht hatte. Seit heute kann nun jeder die Version 1.11 installieren, die drei Änderungen bringt:
- Die AF-Geschwindigkeit im Nahbereich wurde verbessert.
- Wenn man die Schattenwiedergabe im Aufnahmemenü auf „Medium soft“ oder „Soft“ gestellt hatte, konnte sich beim Drücken des Auslösers bis zum Druckpunkt ein Solarisationseffekt im Display zeigen. Hier soll das Update Besserung bringen.
- Wenn man den Selbstauslöser nutzt, wird die Fokussierung und Belichtung beim Druck auf den Auslöser gespeichert; die eigentliche Aufnahme wird dann mit diesen Einstellungen gemacht.
Zur Installation der Firmware kopiert man die Datei FPUPDATE.DAT am besten direkt auf eine Speicherkarte, die man in einen Kartenleser steckt; die von Fuji angebotene Anwendung zur Übertragung auf die per USB angeschlossene Kamera ist dann unnötig. Bei der Aktualisierung werden alle vom Benutzer durchgeführten Einstellungen zurückgesetzt, sodass man sie per Hand wiederherstellen muss. Auch der Bildzähler wird zurückgesetzt. Lässt man allerdings vor der Aktualisierung wenigstens eine Bilddatei auf der Speicherkarte und fotografiert nach dem Update weiter mit dieser Karte, so setzt die Kamera die Bildnummerierung automatisch fort – das nächste Bild bekommt stets eine Nummer, die größer als die höchste Bildnummer auf der Speicherkarte ist.
Nach dem Firmware-Update auf Version 1.10 hatte Fuji weiter Verbesserungsvorschläge für künftige Firmware-Versionen gesammelt, mit denen dieses Update jedoch nichts zu tun zu haben scheint. Vermutlich ist es nur ein Zwischen-Update, dem noch eine Version 1.20 folgen wird.
Weiterführende Links
- Weblink: Download der Firmware-Version 1.11
- Datenblatt: Fuji X100
- News: Firmware-Version 1.12/1.13 verfügbar
- News: X-System und X-S1 angekündigt
- News: Firmware-Version 1.10 bringt 23 Verbesserungen
- Produktseite: Fujis Website zur FinePix X100
- News: Firmware-Version 1.01 verfügbar
- News: Neues von der X100
Mister X
Fujis CEO Shigetaka Komori kündigt spiegelloses Kamerasystem an
05.10.2011 | mjh
Mit der auf der photokina 2010 angekündigten und Anfang dieses Jahres eingeführten X100 hatte Fuji eine neue X-Reihe gestartet, die künftig neben den FinePix-Kameras als Premium-Modellreihe weiterentwickelt werden soll. Anfang September kündigte Fuji als zweites X-Modell die Kompaktkamera X10 hat, die einen CMOS-EXR-Sensor im Formfaktor 2/3 Zoll hat – größer als die Sensoren der vergleichbaren Modelle Canon G12, Nikon P7100, Olympus XZ-1 und Panasonic LX5.

X100, X10 und X-S1
Auf einer Pressekonferenz in Tokyo kündigte Fujis Präsident und CEO Shigetaka Komori nun zwei weitere Projekte an. Die für den Anfang 2012 erwartete X-S1 ist eine klassische Bridgekamera mit 26fach-Zoom, einem elektronischen Sucher mit 1,4 Megapixeln und einem kippbaren Display. Sie wird denselben 2/3-Zoll-Sensor wie die X10 verwenden – einen Sensor dieser Größe hatte Fuji zuletzt in der S100FS von 2008 verwendet, während alle späteren Bridgekameras dieses und anderer Hersteller kleinere Sensoren hatten.
Schon länger hatte Fuji Hinweise darauf gegeben, dass sie an einem spiegellosen Kamerasystem arbeiten würden, und auch dieses X-System kündigte Shigetaka Komori heute an. Weder Angaben zu Sensor und Bajonett noch Ausstattungsdetails oder Preise wurden genannt, aber der Zeitplan steht nun fest: Das neue System soll schon im Frühjahr 2012 eingeführt werden. Fuji strebt erklärtermaßen eine sehr hohe Bildqualität an, die mit der von Kameras mit Kleinbildsensor konkurrieren können soll; als Sensorformat erscheint aber APS-C wahrscheinlicher als das Kleinbildformat einerseits oder noch kleinere Formate wie FourThirds andererseits. Weitere Details werden vermutlich erst im neuen Jahr bekannt gegeben werden.
Weiterführende Links
- Datenblatt: Fuji X100
- Datenblatt: Fuji X10
- News: Firmware-Version 1.12/1.13 verfügbar
- News: Firmware-Version 1.11 verfügbar
- News: Firmware-Version 1.10 bringt 23 Verbesserungen
- Produktseite: Fujis Website zur FinePix X100
- News: Firmware-Version 1.01 verfügbar
- News: Neues von der X100
- News: Firmware-Version 1.02 verfügbar
- Produktseite: Fujis Website zur X10
Warte, bis es dunkel wird
Fuji nimmt sich eines Problems der HS20EXR, F550EXR und F500EXR an
25.06.2011 | mjh
23 Punkte umfasst die Beschreibung des Firmware-Updates für die X100; in nur zwei Punkten wird dagegen das Verhalten der HS20EXE, F550EXR und F500EXR verändert, wenn man die Firmware-Version 1.03 beziehungsweise 1.13 installiert:
- Abhängig von der Blendeneinstellung oder der Helligkeit konnte das Sucherbild nach dem halben Durchdrücken des Auslösers dunkler als in der Live-View erscheinen; dieses Problem wurde nun behoben oder das Verhalten zumindest verbessert. Dieselbe Verbesserung hatte Fuji auch der X100 angedeihen lassen.
- Bevor sich die Kamera bei drohender Überhitzung selbsttätig abschaltet, erscheint eine Meldung auf dem Display, deren Formulierung Fuji nun verändert. Die neue Fassung beschreibt das Problem genauer und empfiehlt dem Fotografen, die Kamera auszuschalten, damit sie sich abkühlen kann; andernfalls würde sie sich demnächst selbsttätig abschalten.
Die neue Firmware kann von Fujis internationaler Website heruntergeladen und selbst installiert werden. Es genügt, die Datei FPUPDATE.DAT herunterzuladen und mit einem Kartenleser auf die oberste Ebene einer Speicherkarte (also nicht in einen der Ordner auf der Karte) zu kopieren; das ebenfalls dort zum Download angebotene Programm ist dann unnötig – nur wer keinen Kartenleser hat, braucht es, um die Firmware auf eine Karte in der per USB angeschlossenen Kamera zu kopieren.
Weiterführende Links
- Weblink: Download der Firmware für die HS20EXR
- Weblink: Download der Firmware für die F550EXR
- Weblink: Download der Firmware für die F500EXR
- Datenblatt: Fuji FinePix HS20EXR
- Datenblatt: Fuji FinePix F550EXR
- Datenblatt: Fuji FinePix F500EXR
- News: Firmware-Version 1.02 verfügbar
- News: Firmware-Version 1.10 verfügbar
Nachschlag
Fuji verbessert die Firmware der X100 in 23 Punkten
24.06.2011 | mjh
So sehr das Prinzip der X100, einer Kompaktkamera mit APS-C-Sensor, Festbrennweite und hybridem optischen und elektronischen Sucher auch faszinierte – die Steuerung der Kamerafunktionen ließ in der täglichen Praxis noch Mängel erkennen. Nach einem ersten Firmware-Update, das lediglich Fehler behob, haben Fujis Entwickler noch einmal gründlicher über einige verbesserungsfähige Features nachgedacht und legen nun die neue Firmware-Version 1.10 vor, die das Verhalten der Kamera in 23 Punkten verbessern soll:
- Wenn man die MENU/OK-Taste länger als drei Sekunden gedrückt hält, sind die Funktionen des Vierwege-Controllers gesperrt.
- Im Hauptmenü kann man einen zusätzlichen AF-Messfeldrahmen im optischen Sucher einblenden, das die tatsächliche Position des Messfelds im Nahbereich anzeigt – die Position des Messfelds verschiebt sich ja aufgrund der Parallaxe mit der Entfernungseinstellung. Standardmäßig ist dieser zweite Messfeldrahmen ausgeblendet.
- In der Zeit- und Blendenautomatik kann man die Verschlusszeit und die Blende jetzt in Schritten von 1/3 EV einstellen, was bisher nur im manuellen Modus möglich war. Im Modus Blendenautomatik dient das hintere Rändelrad zur Feineinstellung der Verschlusszeit, während man in der Zeitautomatik den oberen Kontrollhebel zur feineren Einstellung der Blende nutzt. Zur Blenden- und Verschlusszeitwahl in Schritten von ganzen EV dienen wie bisher der Blendenring am Objektiv beziehungsweise das Verschlusszeitenrad.
- Schon der Bildvorschau nach der Aufnahme kann man die Anzeige durch Drücken des Kontrollhebels vergrößern, sofern die Anzeige auf „Dauernd“ gestellt ist.
- Um die Belegung der Fn-Taste zu ändern kann man diese Taste drei Sekunden gedrückt halten.
- Bei aktivierte ISO-Automatik wird der von der Kamera gewählte ISO-Wert angezeigt, sobald man den Auslöser halb durchdrückt.
- Wenn der Augensensor für die Umschaltung zwischen Sucher und Display eingeschaltet wird, wird im Sucher beziehungsweise auf dem Display für kurze Zeit eine Bestätigung angezeigt.
- Die Einstellung des Makromodus, des ISO-Werts, der Serienbildfunktion, des Selbstauslösers, des Dynamikumfangs und der Blitzbetriebsart bleiben nun erhalten, wenn man den Modus der Belichtungsautomatik ändert, in den Wiedergabemodus wechselt oder die Kamera ausschaltet.
- Die Größe des AF-Messfelds bleibt jetzt erhalten, wenn man zwischen dem optischen und dem elektronischen Sucher (oder dem Display) umschaltet.
- Wenn man im Menü ein künstlich erzeugtes Auslösegeräusch auswählt, ertönt nun bei jedem Menüpunkt das entsprechende Geräusch, sodass man von vornherein weiß, welches Auslösegeräusch man wählt.
- Die Kamera merkt sich nun das zuletzt im Wiedergabemodus betrachtete Bild und zeigt erneut dieses an, wenn man in den Aufnahmemodus und wieder zurück wechselt. Nur wenn man ein neues Bild aufnimmt, wird nach dem Wechsel in den Wiedergabemodus dieses angezeigt.
- Bei Wahl eines Seitenverhältnisses von 16:9 wird jetzt auch im optischen Sucher der dazu passende Sucherrahmen angezeigt.
- Die Anzeige von Aufnahmeinformationen im elektronischen Sucher und dem Display bleibt auch nach einer weiteren Aufnahme erhalten; außerdem kann man die Aufnahme in diesem Modus direkt löschen.
- Abhängig von der Blendeneinstellung oder der Helligkeit konnte das Sucherbild nach dem halben Durchdrücken des Auslösers dunkler als in der Live-View erscheinen; dieses Problem wurde nun behoben oder das Verhalten zumindest verbessert.
- Die Bedeutung der folgenden Änderung ist mir nicht ganz klar; im Original liest sich die Beschreibung so: „When "DISP. CUSTOM SETTING" is set to OVF or EVF / LCD, the setting value is maintained even after customizing the menu.“
- Auch wenn man Aufnahmen nur im Raw-Format speichert, bleibt die Einstellung zur Korrektur des Rote-Augen-Phänomens bei Blitzaufnahmen verfügbar.
- Wenn man zur manuellen Fokussierung bei ausgewähltem optischen Sucher durch einen Druck auf den Kontrollhebel eine Vergrößerung einschaltet, die naturgemäß den elektronischen Sucher aktiviert, schaltet die Kamera bei halbem Durchdrücken des Auslösers wieder auf den optischen Sucher zurück.
- Die Bestätigung nach Umschaltung der Makro- und Blitzeinstellungen wurde von 1,5 auf 2,0 Sekunden verlängert.
- Um die Kamera aus dem Ruhezustand aufzuwecken musste man den Auslöser bislang einige Sekunden gedrückt halten; nun genügt dazu ein Antippen des Auslösers.
- In den Filmsimulationen Velvia und Astia wurde bei einer Dynamikbereichseinstellung von 200 oder 400 Prozent die Bildqualität in den Schatten verbessert.
- Wenn der Energiesparmodus des optischen Suchers eingeschaltet und gleichzeitig die Fn-Taste mit der Funktion „Filmaufnahme“ belegt war, konnten bislang nicht weiter spezifizierte Stabilitätsprobleme auftreten, die nun weitgehend behoben sind.
- Im Zusammenhang mit der Belichtungskorrekturfunktion wurde die Histogrammanzeige im optischen Sucher wurde verbessert (was vermutlich bedeutet, dass sich das Histogramm jetzt verändert, wenn man die Belichtung korrigiert).
Aufgrund der zahlreichen Veränderungen, die die Steuerung der Kamerafunktionen betreffen, hat Fuji auch eine aktualisierte Version des Handbuchs im PDF-Format bereit gestellt (derzeit offenbar nur in einer englischsprachigen Version; andere Sprachen werden sicherlich folgen).
Die neue Firmware kann man von Fujis internationaler Website herunterladen. Neben der eigentlichen Firmware, der Datei FPUPDATE.DAT, wird dort auch ein Programm zum Download angeboten (in zwei Versionen für Windows beziehungsweise Mac OS X), mit dem man die Firmware auf eine Speicherkarte in der per USB angeschlossenen Kamera laden kann. Viel einfacher ist es jedoch, die Speicherkarte in einen Kartenleser zu stecken und die Firmware mit den Bordmitteln des Betriebssystems zu kopieren. Das zusätzliche Programm ist dann unnötig und man muss nur FPUPDATE.DAT herunterladen.
Nachtrag: Die Installation der neuen Firmware setzt alle Einstellungen auf die Werkeinstellungen zurück; das gilt auch für die Bildnummerierung, die wieder bei 1 beginnt. Man kann auf einfache Weise für die Fortsetzung der Nummerierung von der letzten Aufnahme sorgen, indem man diese Bilddatei wieder auf die Karte kopiert; die Kamera wird ihren internen Bildzähler dann heraufsetzen und die nächste Aufnahme wird die darauf folgende Nummer tragen. Danach kann man die alte Aufnahme wieder löschen. Noch einfacher ist es, die aktuell in Gebrauch befindliche Karte, auf der sich die zuletzt aufgenommenen Bilder befinden, auch für die Installation der Firmware zu verwenden, ohne sie vorher zu löschen oder zu formatieren. Die Kamera zählt dann einfach wie gewohnt weiter.
Weiterführende Links
Einschalten, ausschalten, einschalten
Eine neue Firmware behebt ein Problem der FinePix X100
21.04.2011 | mjh
Eigentlich sollte Fujis Spitzenmodell FinePix X100 Anfang April auf den deutschen Markt kommen, aber die Auswirkungen der Serie von Erdbeben im Norden Japans führten zu einer Produktionsunterbrechung von gut zwei Wochen, weshalb die Kamera zwar auf einigen Märkten schon verfügbar ist, in Europa jedoch noch nicht. Wenn die X100 auch hierzulande den Handel erreicht, wird bereits das erste Firmware-Update bereit stehen, dass einen Flüchtigkeitsfehler der internen Software behebt.
Die Veränderung betrifft den Schnellstartmodus, in dem die X100 nur 0,7 statt 2,2 Sekunden braucht, bevor sie nach dem Einschalten aufnahmebereit ist. Wenn man in diesem Modus eine ISO-Belichtungsreihe aufnimmt und sie dann ausschaltete, ließ sie sich nicht mehr auf normalem Wege einschalten. Dieser Fehler wird durch die Firmware-Version 1.01 behoben, die man von Fujis internationaler Website herunterladen und selbst installieren kann.
Ergänzung: Besitzer einer X100, die die neue Firmware bereits installiert haben, berichteten, dass das Update alle Einstellungen der Kamera auf den Auslieferungszustand zurücksetzt. Außerdem wird von Verbesserungen über den einen, von Fuji erwähnten Punkt hinaus berichtet. Allerdings sind Placebo-Effekte bei Firmware-Updates nicht ungewöhnlich – weniger ungewöhnlich jedenfalls als dass ein Hersteller etwas verbessert, ohne das zu dokumentieren.
Weiterführende Links
- Weblink: Download der Firmware-Version 1.01
- Datenblatt: Fuji X100
- News: Firmware-Version 1.12/1.13 verfügbar
- News: Firmware-Version 1.11 verfügbar
- News: X-System und X-S1 angekündigt
- News: Firmware-Version 1.10 bringt 23 Verbesserungen
- Produktseite: Fujis Website zur FinePix X100
- News: Neues von der X100
Cool bleiben
Die HS20EXR warnt nicht mehr voreilig vor Überhitzung
20.04.2011 | mjh
Das erste Firmware-Update für die FinePix HS20EXR, Fujis neueste Bridgekamera mit 30-fach-Zoom und EXR-CMOS-Sensor, behebt eine offenbar übervorsichtige Warnung. Mit der ab Fabrik installierten Firmware (1.00 oder 1.01) konnte die Kamera schon nach relativ kurzer Betriebsdauer eine Temperaturwarnung anzeigen, und dieses Problem hat Fuji mit der Version 1.02 abgestellt. Die neue Firmware kann man von Fujis internationaler Website herunterladen und selbst installieren, wozu man zweckmäßigerweise einen Kartenleser benutzt, um die Firmware-Datei auf eine Speicherkarte zu kopieren.
Weiterführende Links
Auf dem Fuße
Neue Firmware für die Fuji F550EXR und F500EXR
19.04.2011 | mjh
Die FinePix F550EXR und F500EXR gehören zu Fujis ersten Modellen mit dem neuen, von der Rückseite belichteten CMOS-Sensor, dessen Pixelanordnung dem älteren SuperCCD EXR entspricht – eine Art SuperCMOS EXR sozusagen. Beide Modelle haben den gleichen 16-Megapixel-Sensor und das gleiche 15fach-Zoom; sie unterscheiden sich durch ein GPS-Modul, einen Raw-Modus und eine höhere Serienbildgeschwindigkeit, die die F550EXR vom Schwestermodell F500EXR absetzen. Für beide Kameras ist nun eine neue Firmware-Version 1.10 verfügbar geworden, die kleinere Probleme behebt. Das Display soll nach dem Update sanfter in den USB-Modus umschalten, wenn man die Kamera an den Computer anschließt – das gilt für beide Modelle, während der unter bestimmten Umständen unnötig hohe Stromverbrauch der F550EXR nun verringert worden sein soll. Die F500EXR war davon nicht betroffen; es könnte also sein, dass das nun behobene Problem mit dem GPS-Modul der F550EXR zusammen hing, wozu der Hersteller allerdings nichts sagt.
Beide Updates kann man von Fujis internationaler Website herunterladen und selbst installieren; zum Kopieren des Updates auf eine Speicherkarte benutzt man zweckmäßigerweise einen Kartenleser.
Weiterführende Links
It’s the economy, stupid!
Eine neue Firmware für die Fuji Real 3D W3
16.12.2010 | mjh
Die kompakte Stereokamera FinePix Real 3D W3 kann 3D-Filme ebenso wie räumliche Einzelbilder aufnehmen, und die neue Firmware-Version 1.10 fügt dem Moviemodus eine neue Variante hinzu: Neben dem normalen HD-Modus mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln gibt es nun einen Economy-Modus mit identischer Auflösung, in dem die Qualität der Filme für besonders lange Filmsequenzen optimiert ist. Für die Aufnahme längerer 3D-Filme in HD-Auflösung legt Fuji nahe, diesen Modus zu verwenden.
Die neue Firmware kann von Fujis globaler Website heruntergeladen werden; der Downloadlink ist etwas versteckt, da man nicht bei den Kameras, sondern bei den 3D-Produkten suchen muss.
Weiterführende Links
Aussteuerung
Eine neue Firmware für die Fuji FinePix F300EXR
13.12.2010 | mjh
Die Fuji FinePix F300EXR kann neben Standbildern auch HD-Videos im AVI-Format aufnehmen, und bei solchen Filmaufnahmen konnte es offenbar zu Unregelmäßigkeiten bei der automatischen Aussteuerung der Tonspur kommen, die ein Firmware-Update auf die Version 1.01 nun beseitigt. Die neue Firmware kann von Fujis internationaler Website heruntergeladen und selbst installiert werden.
Weiterführende Links
Neues von der X100
Fuji beantwortet Fragen zu seiner Hybridsucherkamera
11.12.2010 | mjh
Die photokina 2010 hatte nicht viele Überraschungen gebracht, denn die meisten Neuvorstellungen waren schon in den Tagen und Wochen davor angekündigt oder gerüchteweise bekannt geworden. Zu den Kameras, die niemand vorausgeahnt hatte, gehörte neben der Sigma SD1 die FinePix X100, die Fuji als Prototyp in Köln gezeigt und ihre Markteinführung für das Frühjahr 2011 angekündigt hatte. Viele Details blieben allerdings noch vage, und erst jetzt gab Fuji auf der Website zur X100 weitere Einzelheiten bekannt.
Dass die Edel-Kompaktkamera mit APS-C-Sensor und Festbrennweite auch im Raw-Format speichern kann, wusste man bereits; neu ist die Nachricht, dass sie das RAF-Format nutzt. Mit dem Raw-Button wird man im JPEG-Modus auf die zusätzliche Speicherung von RAF-Dateien umschalten; im Wiedergabemodus startet diese Taste die Raw-Konvertierung in der Kamera. Für die Konvertierung außerhalb der Kamera will Fuji den Raw-Konverter Silkypix mitliefern.
Das 23-mm-Objektiv (äquivalent zu 35 mm bei einer Kleinbildkamera) kann mit einem Fokusring (wohl in fly-by-wire Technik) scharfgestellt werden, wobei man zur Kontrolle den elektronischen Modus des Hybridsuchers nutzen muss; in desse optischer Betriebsart kann man sich an der eingeblendeten Entfernungsskala orientieren. Der Kontrastvergleichs-AF kann einmalig beim Antippen des Auslösers oder auch kontinuierlich scharfstellen.
Die Maße der Kamera gibt Fuji jetzt mit 126,5 x 74,4 x 33,7 mm an – hier hat sich offenbar nichts geändert, nur waren als Tiefe ursprünglich inklusive des Objektivs 53,9 mm genannt worden, was die X100 im Vergleich mit Leicas ähnlich konzipierter X1 größer wirken ließ – Leica hatte von Anfang an nur die Tiefe des Gehäuses angegeben.
Weitere Informationen findet man auf Fujis Website zur X100; nur der Preis steht immer noch nicht fest. Ein Preisempfehlung von rund 1000 Euro erscheint aber nach wie vor wahrscheinlich.
Weiterführende Links
- Weblink: Neuigkeiten zur X100 auf Fujis Website
- Datenblatt: Fuji X100
- News: Firmware-Version 1.12/1.13 verfügbar
- News: Firmware-Version 1.11 verfügbar
- News: X-System und X-S1 angekündigt
- News: Firmware-Version 1.10 bringt 23 Verbesserungen
- Produktseite: Fujis Website zur FinePix X100
- News: Firmware-Version 1.01 verfügbar
Mut zur Lücke
Die Firmware der Fuji FinePix HS10 springt von 1.02 auf 1.04
30.11.2010 | mjh
Die Debatten um die mysteriöse Version 1.03 der Firmware für Fujis Superzoom-Modell FinePix HS10 hatte sich in den letzten Monaten schon zu einer veritablen Posse entwickelt. Im Sommer behauptete ein Blogger, er hätte bereits die Firmware-Version 1.03 auf seiner HS10 installiert, obwohl damals (und noch lange danach) die Version 1.02 aktuell blieb und erwähnter Blogger jeden Beweis für seine Behauptung schuldig blieb. Während sich damit wohl nur jemand einen Scherz auf Kosten seiner gutgläubigen Leser gemacht hatte, tauchten jüngst Exemplare der HS10 aus neuester Produktion auf, auf denen tatsächlich eine Version 1.03 installiert war. Da diese Version nicht zum Download angeboten wurde, beinhaltete sie wohl nur Änderungen, die aus produktionstechnischen Gründen nötig geworden waren.
Ganz real ist nun aber die neue Firmware-Version 1.04, die jetzt zum Download bereit steht und folgende Veränderungen bringt:
- Ein individueller Weißabgleichswert wird nun auch dann korrekt gespeichert, wenn man einen externen Blitz benutzt.
- Wenn man seine Aufnahmen als Diashow auf einem über die HDMI-Schnittstelle angeschlossenen HD-Fernseher anschaut, wird auch die Tonspur von Videoaufnahmen über den Fernseher wiedergegeben.
Von der realen Existenz dieser neuen Firmware-Version kann man sich auf Fujis globaler Website überzeugen und sie auch gleich von dort herunterladen.
Weiterführende Links
Brückenreparaturen
Neue Firmware für Fujis S1600, S1800 und S2500HD
08.06.2010 | mjh
Drei von Fujis Superzoom-Modellen mit vierstelliger Typennummer, die S1600, S1800 und S2500HD, erhalten ein Firmware-Update auf Version 1.04, das Funktionen im Wiedergabemodus verbessert beziehungsweise korrigiert:
- Ein Fehler der PictBridge-Funktion zur Steuerung eines an die Kamera angeschlossenen Druckers, der zum Ausdruck einer anderen als der gewünschten Zahl von Seiten führen konnte, wurde behoben.
- Die Anzeige von Bildern im Wiedergabemodus wurde auf eine nicht näher genannte Weise verbessert.
Die neue Firmware kann von Fujis internationaler Website heruntergeladen uns selbst installiert werden.
Weiterführende Links
Feinschliff
Das zweite Firmware-Update der Fuji HS10 behebt weitere Kinderkrankheiten
24.05.2010 | mjh
Fujis HS10 mit 30fach-Zoom und schnellem CMOS-BSI-Sensor ist erst im April auf den Markt gekommen, erhält nun aber schon ihr zweites Firmware-Update. Die erste Aktualisierung hatte sich verschiedener Ungereimtheiten der internen Bildverarbeitung angenommen, die unter nicht ganz klaren Bedingungen mehr Details weichzeichnete, als angesichts des Rauschens nötig gewesen wäre. Den verbliebenen Problemen widmet sich nun das Firmware-Update auf Version 1.02, die folgende Verbesserungen bringt:
- In einigen Raw-Aufnahmen zeigte sich bei der Entwicklung des Bildes im Raw-Konverter ein gelber Bogen am oberen Bildrand. Zur Ursache dieses Phänomens sagt Fuji nichts, doch soll es die neue Firmware nun beseitigen.
- Die Batteriezustandsanzeige warnte bislang zu früh, dass die Akkus bald erschöpft sein würden, weshalb Fuji diese Anzeige jetzt besser kalibriert hat.
- Wenn man die Zoom-Variante der Aufnahmerückschau ausgewählt hatte, um sofort nach der Aufnahme in das Bild hinein zoomen zu können, konnten die Bilddaten beschädigt werden. Auch dieses Problem – von dem wir im Unterschied zu den ersten beiden bislang nichts gehört hatten – ist nun behoben.
Die neue Firmware kann wie üblich von Fujis internationaler Website heruntergeladen und selbst installiert werden. Da die USB-Schnittstelle der HS10 zwar den PTP-, nicht aber den Massenspeichermodus unterstützt, muss man neben der Firmware selbst ein Übertragungsprogramm herunterladen, um die Firmware zur Vorbereitung der Installation auf die Speicherkarte in der Kamera zu kopieren. Einfacher ist es, hierfür einen Kartenleser zu verwenden.
Weiterführende Links
Preise für alle
40 Fotoprodukte können sich mit dem TIPA-Award 2010 schmücken
29.04.2010 | mjh
In jedem Frühjahr wählt die Technical Image Press Association, kurz TIPA, ein internationaler Zusammenschluss von Fotofachzeitschriften, die Fotoprodukte des Jahres. Zu den deutschen TIPA-Mitgliedern gehören unter anderem Foto Hits, Photographie und ProfiFoto. Das frühe Datum der Preisvergabe bringt es mit sich, dass manche ausgezeichneten Produkte noch nicht intensiv getestet sein konnten, was die Aussagekraft dieser Preise einschränkt; auch ist das Bemühen spürbar, keinen Hersteller leer ausgehen zu lassen. Die Werbewirksamkeit solcher Preise ist dennoch nicht zu unterschätzen.
In diesem Jahr wurde Canon besonders großzügig mit fünf Preisen bedacht – für die EOS 550D (beste DSLR für Fortgeschrittene), EOS 7D (beste Experten-DSLR), imagePROGRAF iPF6350 (bester Großformatdrucker), PIXMA MP990 (bester Multifunktionsfotodrucker) und PowerShot G11 (beste Kompaktkamera für Experten). Jeweils drei Preise heimsten Epson (EH-TW5500 als bester Fotoprojektor für Profis, Perfection V600 Photo als bester Fotoscanner und Stylus Pro 3880 als bester Fotodrucker für Experten) und Sony ein (28-75mm f/2.8 SAM als bestes Expertenobjektiv, Cyber-shot DSC-HX5V als beste Kompaktkamera und DPF-X1000N als bester digitaler Bilderrahmen). Jeweils zwei Preise erhielten Fuji (FinePix HS10 als beste Superzoom-Kamera und die REAL-3D-Technologie als beste Foto-Innovation), Nikon (AF-S NIKKOR 70-200mm f/2.8G ED VR II als bestes professionelles Objektiv und die D3s als beste Profi-DSLR) und Panasonic (Lumix DMC-G2 als beste kompakte Systemkamera für Fortgeschrittene und den PT-AE4000 als besten Fotoprojektor für Experten). Weitere prämierte Kameras sind die Casio Exilim EX-G1, die wasserfeste Kodak Playsport, die Hasselblad H4D-40, die Pentax K-x, die Leica M9 und die Olympus PEN E-PL1.
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Nachgeschärft
Fuji stellt Kinderkrankheiten der HS10 ab
27.04.2010 | mjh
Mehr als zwei Monate mussten sich die Kunden gedulden, bis Fujis HS10 mit 30fach-Zoom und schnellem BSI-Sensor auf den Markt kam, aber in die Freude über die lang erwartete Auslieferung der ersten Kameras mischte sich die Enttäuschung über manche Bilder, die aus unerklärlichen Gründen wie verwischt erschienen – so als wäre unmotiviert eine allzu aggressive Rauschunterdrückung aktiv gewesen. Inzwischen ist es Fuji gelungen, die Ursache dieses Fehlers ausfindig zu machen und das Problem zu beheben. Neben den „matschigen“ Bildern hat sich Fuji in der neuen Firmware 1.01 noch weiterer Probleme angenommen, von deren Existenz bislang wenig bekannt war. Insgesamt beseitigt das Update folgende Bugs:
- Bei Belichtungsreihen konnten verzerrte Bilder mit kissenförmiger Verzeichnung aufgezeichnet werden.
- Bilddetails konnten unscharf abgebildet werden.
- Bei gleichzeitiger Aufzeichnung der Bilder im Raw- und JPEG-Format waren die JPEG-Bilder schärfer als bei der Aufzeichnung von JPEGs allein.
- Wenn man den Dynamikumfang auf 200 oder 400 Prozent erweiterte konnten die Bilder weich erscheinen oder nicht hinreichend fein abgestufte Farbübergänge zeigen.
Vor der Installation der neuen Firmware, die man von Fujis internationaler Website herunterladen kann, sollte man sicherstellen, dass eine ununterbrochene Stromversorgung der Kamera während des Updates gewährleistet ist.
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Zeig’ doch mal die Bilder – auch in 3D
Fuji vervollständigt sein 3D-System
06.11.2009 | mjh

Mit der Stereokamera FinePix Real 3D W1 hatte Fuji im Oktober die Grundlage gelegt, dreidimensionale Bilder aufzunehmen, die sich auf dem 2,8-Zoll-Display der Kamera aber auch auf dem 3D-Bilderrahmen Real 3D V1 mit 8-Zoll-Stereodisplay (für rund 350 Euro) räumlich betrachten lassen. Ab jetzt kann man auch Abzüge der Stereobilder bestellen, die ebenfalls ohne Brille oder sonstige Hilfsmittel einen dreidimensionalen Eindruck vermitteln. Dazu wird der Abzug mit einer Lentikularfolie laminiert, deren feine Linsenstruktur das linke und rechte Bild jeweils in das linke beziehungsweise rechte Auge lenkt.
Auf Fujis Website www.FujifilmReal3D.com kann man 3D-Fotoprints seiner Bilder bestellen. Dabei stehen die Papierformate 152 x 102 mm (4,39 Euro) und 179 x 127 mm (4,69 Euro) zur Wahl; als Versandkosten fallen pro Bestellung 5,49 Euro an. Aufgrund des komplexeren Herstellungsprozesse muss man ein wenig länger auf die 3D-Abzüge warten; in der Regel sollen die Bilder innerhalb von zehn Geschäftstagen versandt werden, wozu man die Dauer der Postzustellung hinzuzählen muss. Abgesehen vom Bilderdienst findet man auf www.FujifilmReal3D.com Tipps und Hinweise, wie man die besten Ergebnisse mit Fujis 3D-System erzielen kann.
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Denn die einen steh’n im Schatten …
… und werden nun wie die anderen von der F200EXR farbrichtig dargestellt
15.09.2009 | mjh
Die Veränderung mag geringfügig erscheinen, könnte aber bei manchen Aufnahmen entscheidend sein: Die neue Firmware-Version 1.20 für Fujis FinePix F200EXR verbessert den automatischen Weißabgleich für Motive im Schatten. Wir hatten zwar auch bislang keine Probleme damit erlebt, aber in Onlineforen wurde von einer verbesserten Farbwiedergabe nach Installation der neuen Firmware berichtet, die man von Fujis internationaler Website herunterladen und selbst installieren kann.
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Fujifilm FinePix F200EXR erhält Aktualisierung
20.07.2009 | cja
Fujifilm hat die Firmware-Version 1.10 veröffentlicht. Mit der Aktualisierung will das Unternehmen die Blitzleistung der FinePix F200EXR verbessert haben. Außerdem sind die Menüsprachen Finnisch, Norwegisch, Dänisch und Slowakisch hinzugekommen.
Bitte beachten Sie die üblichen Sicherheitsvorkehrungen, wenn Sie die Firmware-Aktualisierung an Ihrer Kamera durchführen. Diese lassen sich in der englischsprachigen Anleitung durchlesen, die Sie über den unten stehenden link aufrufen können.
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Brandschutz oder Monopoly?
Panasonics neue Firmware schließt Drittanbieter-Akkus aus
17.06.2009 | mjh

Eine Originalversion des DMW-BCG10 für rund 60 Euro, wie er für die TZ6 und TZ7 benötigt wird.
Immer mehr Digitalkameras werden mit Lithium-Ionen-Akkus betrieben, und die Originalakkus der Kamerahersteller sind teuer; zwischen 30 und 100 Euro muss man meist für einen Zweitakku zahlen, will man dem Hersteller treu bleiben. Viele sehen sich daher nach Alternativen um, werden doch mechanisch und elektrisch kompatible Akkus von Drittanbietern schon zu einem Bruchteil des Preises angeboten.
Manche Kamerahersteller haben schon bisher versucht, dem einen Riegel vorzuschieben; so kann man in Fujis S5 Pro nicht die Akkus der Nikon D200 verwenden, obwohl das Fuji-Modell auf demselben Gehäuse basiert und der Akkutausch in umgekehrter Richtung sehr wohl funktioniert. Noch weiter geht nun Panasonic und führt mit Firmware-Updates für 16 aktuelle Modelle eine Batterierkennung ein, die Akkus von Drittanbietern ausschließt. Betroffen sind die Modelle FX40, FX550, FT1, FS4, FS6, FS7, FS8, FS1, FS25, FS42, FS62, TZ7, TZ6, TZ65, G1 und GH1, wobei die neue Firmware für die Micro-FourThirds-Kameras G1 und GH1 erst in Kürze verfügbar sein wird, während die Firmware für alle anderen Modelle bereits jetzt von Panasonics Website heruntergeladen werden kann. Die betroffenen Modelle nutzen die Akkus DMW-BCG10 und DMW-BCF10 (rund 60 Euro) sowie DMW-BLB13 (rund 100 Euro).
Panasonic begründet diese Maßnahme damit, dass Akkus von Fremdanbietern nicht immer die gleichen hohen Sicherheitsstandards wie die Originalprodukte gewährleisten würden. In der Tat stammen die Billigangebote oft aus undurchsichtigen Quellen und sind von zweifelhafter Qualität; es stimmt auch, dass mangelhafte Lithium-Ionen-Akkus in Brand geraten und nicht nur die Kamera zerstören, sondern auch den Fotografen verletzen können. Andererseits gelten diese Bedenken nicht pauschal für alle Anbieter, sodass der Verdacht bleibt, Panasonic wolle nicht nur seine Kunden schützen, sondern sich auch die eigenen Einkünfte aus dem Verkauf von Zweit- und Ersatzakkus sichern. Dem Kunden bleibt zunächst die Wahl, ob er die neue Firmware installieren will, und wer jetzt bereits mit guten Ergebnissen Akkus von Drittanbietern einsetzt, sollte davon Abstand nehmen. Es ist allerdings damit zu rechnen, dass die Batterierkennung künftig in alle neuen Kameras eingebaut sein wird.
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Mehr Farbe für die FinePix S1000fd
Fujis neue Firmware 1.0.4 verbessert die Farbsättigung
17.04.2009 | mjh
Die Firmware-Version 1.0.4 für das gut ein Jahr alte Superzoom-Modell S1000fd soll das Verhalten der Kamera in zwei Punkten verbessern:
- Die Farbwiedergabe in Schattenpartien wird verbessert.
- Blitzaufnahmen mit Langzeitsynchronisation werden optimiert.
Während sich die Verbesserung der Bildqualität laut offizieller Beschreibung nur auf dunkle Bildpartien beziehen soll, berichteten Besitzer der Kamera im deutschen FinePix-Forum auch von generellen Verbesserungen der Farbwiedergabe; blasse Farben würden nicht länger fast grau wiedergegeben (mehr dazu unter http://finepix.de/forums/de/thread-16983.html).
Das Firmware-Update kann von Fujis Website heruntergeladen und unter Beachtung der üblichen Vorsichtsmaßnahmen selbst installiert werden.
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Firmwareupdate für die FinePix S1000fd
26.06.2008 | cja
Das Firmwareupdate soll laut Fujifilm die Helligkeit der „EVF/LCD“-Ansicht angleichen, die bisher bei 60fps dunkler als bei 30fps war. Außerdem haben die Entwickler einige Rechtschreibfehler im Menü beseitigt.
Das Firmwareupdate funktioniert wie gewohnt über eine eingelegte Speicherkarte, auf der die Aktualisierung gespeichert ist. Hierbei sollte jedoch auf eine zuverlässige Stromversorgung geachtet werden, um eine potentielle Beschädigung der Kamera zu vermeiden.
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Handbremse gelöst
Fujis neue Firmware verkürzt die Einschaltzeit der Z100fd, Z10fd und S8000fd
21.02.2008 | mjh
Käufer einer FinePix Z10fd, Z100fd oder S8000fd mussten leider feststellen, dass sich die Einschaltzeit erheblich verlängerte, wenn sie größere xD-Picture-Karten einsetzten. Mit der neuen Firmware (Version 1.01 für die Z10fd und Z100fd, Version 1.02 für die S8000fd) werden die Kameras nun nicht mehr länger ausgebremst. Bei der Installation der neuen Firmware, die dazu auf eine xD-Picture- oder SD-Speicherkarte kopiert werden muss (am einfachsten geschieht das über einen Kartenleser, alternativ auch über Fujis Uploader-Anwendung für Windows Vista und XP), ist eine unterbrechungsfreie Stromversorgung sicherzustellen, indem man zuvor den Akku auflädt oder die Kamera an ein Netzteil anschließt.
Weiterführende Links
- Weblink: Download der Firmware 1.01 für die FinePix Z10fd
- Weblink: Download der Firmware 1.01 für die FinePix Z100fd
- Weblink: Download der Firmware 1.02 für die FinePix S8000fd
- Datenblatt: Fuji FinePix S8000fd
- Datenblatt: Fuji FinePix Z100fd
- Datenblatt: Fuji FinePix Z10fd
- Firmware-Version 1.01
- News: Fuji stellt FinePix S8000fd vor
Fuji FinePix F50fd im Test
Wunscherfüllung oder Sündenfall: Bringen 12 Megapixel einen Vorteil?
14.09.2007 | mjh
Mit der FinePix F50fd betritt Fuji in mehrfacher Hinsicht Neuland. Der Sensor des neuen Modells, das die F31fd ablösen soll, hat doppelt so viele Pixel, einen optischen Bildstabilisator und die neue Gesichtserkennung der Version 2.0. Bringen 12 Megapixel tatsächlich mehr an effektiver Auflösung, leidet das Rauschverhalten und bringen die neuen Ausstattungsmerkmale echte Vorteile? Wir konnten die F50fd bereits eingehend testen, um diese Fragen zu beantworten.
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Von SD zu SDHC
Fuji macht aktuelle Modelle SDHC-kompatibel
30.07.2007 | mjh
Im Frühjahr stellte Fuji erstmals Kameramodelle vor, deren Speicherkartensteckplatz neben xD-Picture Cards auch SD-Karten aufnahm. Die SD-Unterstützung blieb allerdings auf den älteren Standard SDA 1.1 beschränkt, was die Speicherkapazität auf 2 Gigabyte beschränkte. Die Unterstützung des neueren Standards SDHC soll nun aber nicht nur der jüngst angekündigten neuen Modellgeneration zugute kommen, sondern im Wege eines Firmware-Updates auch den aktuellen Modellen. Für neun Kameras steht auf der internationalen Fuji-Website ein Upgrade bereit, der die SDHC-Unterstützung nachrüstet: FinePix S5700, F40fd, F45fd, F47fd, A610, A800, A820, A825 und A900. Für die Installation der neuen Firmware muss man sicher stellen, dass eine unterbrechungsfreie Stromversorgung der Kamera gewährleistet ist, etwa durch Einlegen frisch geladener Akkus oder durch Anschluß eines Netzteils.
Weiterführende Links
- Weblink: Download der neuen Firmware
- Datenblatt: Fuji FinePix A610
- Datenblatt: Fuji FinePix A800
- Datenblatt: Fuji FinePix F40fd
- Datenblatt: Fuji FinePix S5700
- Datenblatt: Fuji FinePix A900
- Datenblatt: Fuji FinePix A820
- Datenblatt: Fuji FinePix F47fd
- Datenblatt: Fuji FinePix A920
- News: Fuji stellt zwei neue Modelle der A-Klasse vor
- News: Fuji stellt drittes Modell mit Gesichtserkennung vor
- Firmware-Version 1.02
- News: FinePix S5700: Fuji bringt 10fach-Zoommodell
- News: FinePix F47fd jetzt auch für den deutschen Markt
Gesichtserkennung 2.0
Fujis neue fd-Technologie erkennt Gesichter in einem größeren Winkelbereich
26.07.2007 | mjh
Eine immer größere Zahl von Kameras kann Gesichter im Bild erkennen und die Schärfenzone und Belichtung auf diese abstimmen. Das tun auch Fujis Modelle, die ein „fd“ für „face detection“ im Namen tragen, angefangen mit der S6500fd vom September 2006. Die Gesichtserkennung, die durch einen dedizierten Koprozessor unterstützt wird, hilft dem Autofokus und der Belichtungssteuerung, die Schärfenzone auf eine scharfe Abbildung der erkannten Personen abzustimmen, und kann überstrahlte Gesichter bei Blitzaufnahmen verhindern. Allerdings war die Erkennung bislang auf Gesichter beschränkt, die in Richtung der Kamera blickten; wer wegschaute, blieb unerkannt. Auch mit einer Neigung des Kopfes konnte man die Gesichtserkennung unterlaufen. Fujis Face Detection 2.0, die erstmals in der FinePix F50fd implementiert sein wird, soll Gesichter nun auch dann noch erkennen, wenn man in eine andere Richtung als in die Kamera blickt.

Die neue Gesichtserkennung 2.0 soll Gesichter im Profil ebenso wie einen schräg geneigten Kopf erkennen können; der erfasste Winkelbereich (im Bild hellgrün dargestellt) erweitert sich damit auf 180° für Drehungen des Kopfes und auf 270° für die Neigung. Weiterhin kann der Gesichtserkennungsprozessor bis zu zehn Gesichter erkennen und verfolgen.
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Fujis Herbstoffensive
Acht neue Modelle, drei davon mit optischem Bildstabilisator
26.07.2007 | mjh
Im Vorfeld der IFA häufen sich die Ankündigungen neuer Modelle, und Fuji erweitert sein Sortiment gleich um acht Kameras aller Modellreihen. Darunter sind drei Modelle, in die Fuji erstmals einen optischen Bildstabilisator eingebaut hat. Dabei handelt es sich um ein System mit beweglichem Sensor, über das noch keine technischen Details bekannt sind.
Die FinePix S8000fd scheint keines der vorhandenen Modelle der S-Klasse abzulösen: Äußerlich ähnelt sie der S5700, ist aber mit einem 8-Megapixel-CCD im Formfaktor 1/2,35 Zoll und einem neuen 18fach-Zoom ausgestattet, das den Brennweitenbereich von umgerechnet 27 bis 486 Millimeter abdeckt. Der beweglich gelagerte Sensor wirkt der Verwacklungsunschärfe entgegen, die sich bei einer mehr als 9fachen Vergrößerung sonst kaum vermeiden ließe. Von der S6500fd, mit der sie die automatische Gesichtserkennung gemein hat, unterscheidet sich die S8000fd unter anderem durch einen höher auflösenden elektronischen Sucher mit nunmehr 230.000 Pixeln. Wie fast alle neuen Fuji-Modelle unterstützt die S8000fd neben xD-Karten auch SD-Karten, einschließlich des neuen SDHC-Standards für Speicherkapazitäten bis zu 32 Gigabyte. Auch der eingebaute Speicher ist allen neuen Modellen gemeinsam; im Fall der S8000fd hat er eine Kapazität von 58 Megabyte. Das „fd“ im Modellnamen lässt erkennen, dass es sich bei der S8000fd um eine Kamera mit Gesichtserkennung handelt. Wie man es von früheren fd-Kameras kennt, können der Autofokus und die Blitzbelichtungssteuerung die Ergebnisse der Gesichtserkennung nutzen; zusätzlich kann die S8000fd nun auch rote Augen bei Blitzaufnahmen automatisch retuschieren, wahlweise gleich nach der Aufnahme oder im Wiedergabemodus.
Die seit April verfügbare S5700 wird ab Oktober durch die S5800 ersetzt werden, die mit einem 1/2,5-Zoll-CCD mit 8 Megapixeln ausgestattet ist. Der Brennweitenbereich von umgerechnet 38 bis 380 Millimetern ist gleich geblieben; neu ist der elektronische Sucher mit 230.000 Pixeln, eine höhere Geschwindigkeit der USB-Schnittstelle und die Unterstützung von SDHC-Karten. Der interne Speicher bietet 26 Megabyte Platz. Die Preise der neuen Modelle wird Fuji wie üblich erst kurz vor der Markteinführung bekannt geben.
Das zweite Modell mit optischem Bildstabilisator ist die FinePix F50fd, deren SuperCCD im 1/1,6-Zoll-Formfaktor 12 Megapixel auflöst, doppelt so viel wie bisherigen Modelle dieser Reihe. Die F50fd hat das schlanke Gehäuse der im März eingeführten F40fd, aber die halbautomatischen Belichtungsfunktionen der F31fd. Da den einzelnen Pixeln nur noch halb so viel Platz bleibt, kann man den ISO-Wert bei voller Auflösung nur noch bis auf ISO 1600 heraufsetzen; mit einer Auflösung von 6 Megapixeln kann man aber auch ISO 3200 und wenn man auf 3 Megapixel herunter schaltet sogar ISO 6400 wählen. Wenn man die ISO-Wahl der Kamera überlässt, kann man den maximalen ISO-Wert auf 500, 800 oder 1600 beschränken. Die F50fd ist mit der neuen Version 2.0 von Fujis Gesichtserkennungs-Chip ausgestattet, der auch Gesichter im Profil und bei schräg gelegtem Kopf erkennt. Natürlich beherrscht auch die F50fd die automatische Rote-Augen-Retusche. Das neue Modell der F-Klasse kommt im September auf den Markt.
Dass Fujis Bildstabilisator auch in einen Supermini passt, wird ab November die FinePix F100fd zeigen, deren 3fach-Zoom in Periskopbauweise ein flaches Design mit einer Tiefe von 19,8 Millimetern erlaubt. Das 1/2,5-Zoll-CCD löst 8 Megapixel auf; seine Empfindlichkeit kann man von ISO 64 bis auf ISO 1600 herauf setzen. Auf einem 2,7-Zoll-Display mit 230.000 Pixeln kann man sich die Bildresultate anschauen, die im internen Speicher mit 54 Megabyte oder auf xD-/SD- oder SDHC-Karten gespeichert wurden. Als weiteres Modell der Z-Baureihe kommt schon im September die FinePix Z10fd, wie die Z100fd mit einem Gesichtserkennungs-Chip ausgestattet, aber ohne optischen Bildstabilisator; das CCD der Z10fd löst 7,2 Megapixel auf. Dieses Modell wird in mehreren farbenfrohen Gehäusevarianten (Moosgrün, Rot-Metallic, Azurblau-Metallic, Orange-Metallic und Graphit-Aubergine) angeboten werden. Nachdem die Z-Modelle bislang oft erst verspätet oder gar nicht auf den deutschen Markt fanden, scheinen sich Fujis Superminis nun auch hierzulande etabliert zu haben.
Die überfällige Ablösung der F470 bringt die FinePix F480, deren Markteinführung für den Oktober geplant ist. Ein 4fach-Zoom reicht bis umgerechnet 112 Millimeter, deckt mit einer kürzesten Brennweite von umgerechnet 28 Millimeter aber auch den Weitwinkelbereich angemessen ab. Bilder des 8-Megapixel-CCDs der F480 kann man auf einem 2,7-Zoll-Display mit 230.000 Pixeln betrachten; die Energieversorgung übernimmt ein Lithium-Ionen-Akku. Da der interne Speicher mit 8 Megabyte nur wenig Platz bietet, sollte man xD- oder SD/SDHC-Karten nutzen.
Das SuperCCD HR mit 9 Megapixeln, das Fuji erstmals in der S9500 und E900 eingebaut hatte, hat mittlerweile auch den Weg in die Einsteigermodelle der A-Klasse gefunden: Die ab September verfügbare FinePix A920 ist mit diesem SuperCCD, einem 4fach-Zoom (umgerechnet 39 bis 156 Millimeter) und einem 115.000 Pixel auflösenden 2,7-Zoll-Display ausgestattet. Die Stromversorgung übernehmen zwei Mignon-Zellen; die Bilder können im 10 Megabyte fassenden internen Speicher oder auf xD- oder SD/SDHC-Karten abgelegt werden.
Als letztes neues Modell kommt ab September auch die FinePix F47fd auf den deutschen Markt; diese 9-Megapixel-Variante der F40fd wurde schon seit einigen Monaten in Großbritannien über die Filialen der Dixons-Kette vermarktet.
Weiterführende Links
- Datenblatt: Fuji FinePix F47fd
- Datenblatt: Fuji FinePix S8000fd
- Datenblatt: Fuji FinePix F50fd
- Ausführlicher Test der Fuji FinePix F50fd
- Datenblatt: Fuji FinePix Z100fd
- Datenblatt: Fuji FinePix Z10fd
- Datenblatt: Fuji FinePix S5800
- Datenblatt: Fuji FinePix F480
- Datenblatt: Fuji FinePix A920
- News: Fuji rüstet SDHC-Kompatibilität per Firmware-Update nach
- News: Firmware-Version 1.02 verfügbar
- Firmware-Version 1.01
- News: Ausführlicher Test der FinePix F50fd
- News: Gesichtserkennung 2.0
- Firmware-Version 1.01
Neue Firmware für die FinePix S5 Pro
07.07.2007 | cja
Eine neue Firmware-Version für die FinePix S5 Pro hat Fujifilm veröffentlicht. Die Version 1.08 soll Probleme beseitigen, die im Zusammenhang mit dem Multifunktions-Batterieteil MB-D200 auftreten können. In diesen Fällen friert die S5 Pro ein, wenn die Kontaktaufnahme zwischen der digitalen Spiegelreflexkamera und dem Batterieteil MB-D200 misslingt. Aber auch ohne diese misslungenen Kontaktaufnahmen kann die FinePix S5 Pro ab und an einfrieren. Abhilfe soll die neue Firmware 1.08 bringen, die S5-Kameramodelle mit installierter Firmware 1.06 aktualisiert.
Weiterführende Links
- Weblink: Firmware-Seite für die Fujifilm FinePix S5 Pro
- Datenblatt: Fuji FinePix S5 Pro
- Firmware-Version 1.12 beseitigt ein Problem mit der Fernsteuerung durch den PC
- News: Firmware 1.06 verfügbar
- News: Firmware-Version 1.04 verfügbar
- News: Fujifilm gibt weitere technische Daten zur FinePix S5 Pro bekannt
Big Job HD-3W kommt nicht nach Deutschland
Fujifilm führt die FinePix-Kamera hierzulande nicht ein
29.06.2007 | cja

Für einen harten Einsatz ist die FinePix Big Job HD-3W gedacht. Das Modell soll Fujifilm zufolge Stürze aus einer Höhe von 70 Zentimeter unbeschadet überstehen und ist mittels spezieller Ausstattungsmerkmale an den beiden besonders empfindlichen Stellen Objektiv sowie Monitor geschützt.
Auf Nachfrage von Digicam-experts.de bei der Pressestelle von Fujifilm gab das Unternehmen die Auskunft, dass es nicht geplant sei, die FinePix Big Job HD-3W in den deutschen Markt einzuführen.
Wer dennoch Interesse an dem besonders robusten FinePix-Modell hat und nicht zu einer Ricoh Caplio 500G wide greifen möchte, kann sich die Big-Job-Kamera in Großbritannien besorgen. Dort wird die FinePix Big Job HD-3W von Fujifilm angeboten.
Weiterführende Links
Fujifilm gruppiert sich um
Electronic Imaging geht nach Kleve
23.06.2007 | cja

Im Rahmen einer unternehmensweiten Neuorientierung konzentriert Fujifilm den Bereich Electronic Imaging in der Fujifilm Electronic Imaging Europe GmbH in Kleve. In diesem Geschäftsbereich sind Digitalkameras und Zubehör untergebracht. Aus dieser Gesellschaft wird Fujifilm den Bereich Electronic Imaging europaweit betreuen. Als Stichtag des Umzugs wird aus gut unterrichteten Kreisen der Oktober 2007 genannt.
Im Markt für Digitalkameras und zugehörige Produkte sind dem Unternehmen zufolge im Vergleich zu den übrigen Firmensegmenten die Anforderungen grundlegend unterschiedlich. Extreme Geschwindigkeit und flexible Anpassung an Markterfordernisse sind gefragt sowie eine noch engere europaweite Kooperation. Um hier erfolgreich zu sein, ist Fujifilm zufolge eine eigenständige Führung dieses Segments sinnvoll.
Die Business Domain Photo Imaging (Papier, Film, Minilabs) verbleibt in der Verantwortung der Fujifilm Europe GmbH in Düsseldorf, ebenso wie die dort betreuten Bereiche Medical Systems, Life Science und Grafische Systeme.
Weiterführende Links
Zweites Firmware-Update für die FinePix S5 Pro
Version 1.06 der Firmware erweitert einige Funktionen
26.04.2007 | mjh
Das zweite Firmupdate zur FinePix S5 Pro verfeinert zwei Kamerafunktionen. Über einen angeschlossenen Barcode-Leser konnte man schon bisher Kommentare zu den Aufnahmen einlesen, und mit der Firmware-Version 1.06 kommt nun die Option hinzu, mehrere solcher Kommentare aneinander zu hängen, während bislang jeder auf diese Weise eingelesene Kommentar zu einem Bild einen bereits vorhandenen Kommentar überschrieb.
Weiterhin kann sich der Passwortschutz gegen das unabsichtliche oder unbefugte Verstellen von Einstellungen nun auf vier weitere Optionen erstrecken, nämlich Rauschunterdrückung, Wartung, Datum/Uhrzeit und Bild-Voreinstellungen.
Bei der Installation der neuen Firmware sind die üblichen Vorsichtsmaßregeln zu beachten; man sollte darauf achten, dass während des Updates eine unterbrechungsfreie Stromversorgung gewährleistet ist.
Weiterführende Links
- Weblink: Download der Firmware-Version 1.06
- Datenblatt: Fuji FinePix S5 Pro
- Firmware-Version 1.12 beseitigt ein Problem mit der Fernsteuerung durch den PC
- News: Neue Firmware für die FinePix S5 Pro: Fujifilm bringt Version 1.08
- News: Firmware-Version 1.04 verfügbar
- News: Fujifilm gibt weitere technische Daten zur FinePix S5 Pro bekannt
Neue Firmware für die Fuji S5 Pro
Version 1.04 verbessert den Weißabgleich
22.03.2007 | mjh
Kaum auf dem Markt, ist schon das erste Firmware-Update für Fujis neueste DSLR FinePix S5 Pro verfügbar. Die Verbesserungen den Weißabgleich in verschiedenen Situationen betreffen: Sowohl die Weißabgleichsvoreinstellung für Blitzlicht als auch der automatische Weißabgleich bei Verwendung von älteren Objektiven ohne CPU sollen bessere Ergebnisse bringen, nachdem man die Firmware-Version 1.04 installiert hat.
Die Aktualisierung der Firmware ist unproblematisch, sofern man die üblichen Vorsichtsmaßregeln einhält und die Kamera während des Updates an das Netzteil anschließt oder sie zumindest mit voll geladenem Akku betreibt.
Weiterführende Links
- Weblink: Download der Firmware-Version 1.04
- Datenblatt: Fuji FinePix S5 Pro
- Firmware-Version 1.12 beseitigt ein Problem mit der Fernsteuerung durch den PC
- News: Neue Firmware für die FinePix S5 Pro: Fujifilm bringt Version 1.08
- News: Firmware 1.06 verfügbar
- News: Fujifilm gibt weitere technische Daten zur FinePix S5 Pro bekannt
FinePix S5700
28.02.2007 | cja
Die Eckdaten der FinePix S5700 sind ein 10fach-Zoom aus dem Hause Fujinon, ein 7-Megapixelsensor und ein 2,5-Zoll-Display (230 000 Pixel), das mit einem Wide-View-Film beschichtet ist. Diese besondere Schicht ermöglicht Fuji zufolge eine gute Sicht auf darauf wiedergegebene Bilder, wenn man in einem flachen oder steilen Winkel zu dem Display steht. Bemerkenswert ist zudem, dass Fuji der Kamera einen CCD-Sensor mitgibt und nicht einen SuperCCD. Die umgerechnete Brennweite des 10fach- Zooms reicht von 38 bis 380 Millimeter, wobei die Lichtstärke kaum merklich von f3,3 auf f3,7 absinkt. Neben einer automatischen ISO-Einstellung verfügt die FinePix S5700 über einen manuellen Bereich von ISO 64 bis ISO 1600. Die Belichtung erfolgt via Programm-, Zeit oder Blendenautomatik oder mit einem von 12 Motivprogrammen. Auch eine manuelle Belichtung ist möglich. Die Markteinführung soll im April 2007 erfolgen; der Preis ist noch nicht bekannt.
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Gesichtskontrolle
Die FinePix F40fd ist Fujis drittes Modell mit Gesichtserkennung
04.01.2007 | mjh
Seit der letztjährigen Photokina entwickelt sich die automatische Gesichtserkennung, die sowohl den Autofokus wie auch die Belichtungs- und Blitzsteuerung unterstützt, zum neuen Trend. Nach dem Superzoom-Modell S6500fd und der ultrakompakten F31fd stellt Fuji mit der F40fd nun schon das dritte Modell vor, das mit dem zur optionalen Gesichtserkennung nötigen Spezialprozessor ausgestattet ist: In nur 0,05 Sek. soll der Prozessor bis zu zehn Gesichter erkennen, auf die dann Scharfeinstellung und Belichtung abgestimmt werden.
Die mit einem Dreifach-Zoom ausgestattete F40fd beherbergt als erstes Modell ein neuentwickeltes SuperCCD HR der sechsten Generation, das 8,3 Megapixel auflöst; zusammen mit dem für die Bildverarbeitung verantwortlichen Real Photo Prozessor II macht er eine Erhöhung der Empfindlichkeit bis auf ISO 2000 möglich. Das 2,5-Zoll-Display hat Fuji mit einem Wideview-Film verbessert, der für einen gegenüber dem Display der F31fd um 25 Grad erweiterten Betrachtungswinkel sorgen soll. Wie die F31fd unterstützt auch das neue Modell die Infrarot-Datenübertragung nach dem IrSimpleShot-Standard. Zur Datenspeicherung kann man neben xD-Picture Cards auch SD-Karten bis 2 GB nutzen.
Der Preis der FinePix F40fd steht noch nicht fest; Fuji wird ihn vermutlich erst kurz vor der geplanten Markteinführung im März ankündigen.
Weiterführende Links
Zuwachs in der A-Klasse
Fuji stellt mit der FinePix A800 und A610 zwei neue Einsteigermodelle vor
04.01.2007 | mjh
Schon im vergangenen Jahr hatte Fuji begonnen, auch die Einsteigermodelle der A-Klasse durchgängig mit SuperCCD-Sensoren auszustatten. Die neuen Modelle FinePix A610 und A800 haben nun neben einem SuperCCD HR mit 6,3 beziehungsweise 8,3 Megapixeln auch den Real Photo Prozessor, der bislang der F- und S-Klasse vorbehalten war. In beiden Modellen steuert er den „intelligenten Blitz“, der durch die Abstimmung von Blitzstärke und Empfindlichkeit für natürliche Hauttöne und gleichmäßige Ausleuchtung von Vorder- und Hintergrund sorgen soll, und im Falle der A800 auch für eine auf ISO 800 erhöhte maximale Empfindlichkeit (die A610 ist auf maximal ISO 400 beschränkt).
Beide Modelle haben ein neues Drehrad zur Wahl der Betriebsart und sind mit einem 2,5-Zoll-Display ausgestattet – ein optischer Sucher fehlt –, dessen Anti-Reflex-Beschichtung die Ablesbarkeit bei Sonnenschein verbessern soll. Die Stromversorgung übernehmen zwei NiMH-Akkus oder Alkaline-Batterien in Mignon-Bauform. Zur Erweiterung des 10 Megabyte fassenden internen Speichers kann man sowohl xD-Picture Cards wie auch SD-Karten mit einer Kapazität von bis zu 2 Gigabyte einsetzen.
Der Preis der beiden neuen Modelle der A-Klasse steht noch nicht fest; Fuji wird ihn vermutlich erst kurz vor der für März geplanten Markteinführung bekannt geben.
Weiterführende Links
Wahlfreiheit
Neue Fuji-Modelle akzeptieren neben xD- auch SD-Karten
04.01.2007 | mjh

Im Jahre 2002 führten Toshiba, Fuji und Olympus die gemeinsam entwickelten xD-Picture Cards als kompakteren, robusteren und schnelleren Nachfolger der SmartMedia-Card ein, und seit Ende desselben Jahres waren alle Modelle von Fuji und Olympus mit Steckplätzen für xD-Karten ausgestattet. Mit den drei heute vorgestellten Kameramodellen aus Fujis A- und F-Reihe hält nun ein neuer, dualer Steckplatz Einzug, der zusätzlich zum xD-Format auch SD-Karten akzeptiert.
Von 2000 bis heute hat sich die von Panasonic, SanDisk und Toshiba entwickelte SD-Karte zum dominierenden Speichermedium in Digitalkameras entwickelt. Lag ihr Marktanteil 2002 noch unter 10 Prozent, hat sie mittlerweile alle anderen Kartenformate einschließlich CompactFlash in eine Randposition gedrängt. Fuji wird gleichwohl auch die xD-Picture Cards weiterhin unterstützen und anbieten. Die bereits verfügbaren 2-Gigabyte-xD-Karten des Typs M werden vermutlich bald durch Karten des schnelleren Typs H ergänzt werden; die Spezifikation dieses Standards sieht Kapazitäten bis zu 8 Gigabyte vor. Die SD-Spezifikation wurde im vergangenen Jahr von 2 auf maximal 32 Gigabyte angehoben.
FinePix S5 Pro
Fujifilm gibt weitere technische Daten bekannt
10.12.2006 | cja
Da die S5 Pro auf der D200 von Nikon basiert, weist das Fujifilm-Modell nur wenige, aber dennoch gravierende Ausstattungsunterschiede auf. Im Gegensatz zur D200 beherbergt die S5 Pro nicht einen gewöhnlichen CCD-Sensor, sondern einen Super CCD SR Pro Bildsensor. Dieser löst mit 12 Megapixel auf, wobei 6,17 Millionen S-Pixel für die normale Bildinformationen und 6,17 Millionen R-Pixel für besonders helle Bildbereiche vorgesehen sind. Dadurch kann die SLR-Kamera Fujifilm zufolge Bilder produzieren, die deutlich mehr Detailzeichnungen enthalten. Die S5 Pro soll somit im Zusammenspiel mit der implementierten Real Photo Technology Pro einen deutlich höheren Dynamikbereich sowie Tonwertumfang beherrschen, als Kameras mit normalen CCD-Sensoren. Ein Fotograf kann die Dynamikeinstellung der Kameraautomatik überlassen oder manuell die Werte 100%, 130%, 170%, 230%, 300% und 400% einstellen. Des Weiteren verfügt die FinePix über eine Gesichtserkennung nach der Aufnahme, mit der sich die Schärfe respektive Bildqualität von bis zu 10 Gesichtern überprüfen lässt, sowie eine Fujifilm zufolge verbesserte Film-Simulation.
Die FinePix S5 Pro wird voraussichtlich im Januar 2007 im Handel erhältlich sein. Der Preis für die S5 Pro hat Fujifilm noch nicht offiziell bekannt gegeben.
Die ausführlichen Daten der FinePix S5 Pro finden Sie in unserer Kameradatenbank. Klicken Sie unten einfach auf den Datenblatt-Link.
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Fuji FinePix Z3
Nun auch für den deutschen Markt
29.11.2006 | cja
Das Gehäuse der FinePix Z3 beherbergt einen SuperCCD-HR-Sensor mit 5,1 Millionen effektiven Pixeln. Das 3fach-Zoom hat einen umgerechneten Brennweitenbereich von 36 bis 108 Millimeter. Von ISO 64 bis ISO 1600 reicht die Lichtempfindlichkeit der Kamera. 14 Motivprogramme helfen bei der richtigen Belichtung von Motiven. Zur Kontrolle der Aufnahmen sowie zur Motivauswahl steht ein 2,5-Zoll-Monitor mit einer Auflösung von 230 000 Pixel bereit. Der interne Speicher von 10 MByte reicht gerade für ein paar Testaufnahmen. Ab Dezember wird die FinePix Z3 für 270 Euro erhältlich sein.
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FinePix S9600
Fujis neues Flaggschiff in der Kompaktklasse läuft im Oktober vom Stapel
24.08.2006 | mjh
Während andere Hersteller im Vorfeld der Photokina ganze Breitseiten von Produktankündigungen abfeuern, setzt Fuji auf einen Spannungsbogen über Wochen verteilter Neuvorstellungen. Nachdem das neue Superzoom-Modell FinePix S6500fd und der F10-Nachfolger FinePix F20 schon bekannt sind und wohl zu Messebeginn auf dem Markt sein werden, bereitet Fuji nun die Ablösung seines bisherigen Spitzenmodells in der Kompaktklasse für den Oktober vor. Die neue FinePix S9600 entspricht in den wichtigsten Kenndaten dem Vorgänger S9500 – geblieben sind das SuperCCD mit 9 Megapixeln und das 10,7fach-Zoom; auch das Gehäuse hat sich nicht wesentlich verändert. Das kippbare Display ist dagegen von 1,8 auf 2,0 Zoll gewachsen und löst nun standesgemäße 235000 Pixel auf – doppelt so viele wie die S9500.
Durch den aus der F30 bekannten Real Photo Prozessor II haben sich die Leistungen der Kamera in vielen Bereichen verbessert. Die maximale Empfindlichkeit liegt zwar unverändert bei ISO 1600, doch dürfte die verbesserte Rauschunterdrückung des neuen Prozessors für eine höhere Bildqualität bei allen ISO-Werten sorgen. Auch im Videomodus sind nach den Erfahrungen mit der F30 Verbesserungen zu erwarten. Der Autofokus soll um 40 Prozent schneller geworden sein und vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen besser arbeiten. Von der mit der F30 eingeführten „intelligenten“ Blitzsteuerung profitiert nun auch die S9600.
Fujis Raw-Konverter HS-V2 liegt erstmals der Kamera bei; diese Software gehörte früher selbst bei der DSLR FinePix S3 Pro nicht zum Lieferumfang. Zu welchem Preis die S9600 im Oktober in den Handel kommen wird, steht noch nicht fest; Fuji wird dies wie üblich erst kurz vor der Markteinführung festlegen.
Mit der Vorstellung der S9600 bekräftigt Fuji seine Position, dass es neben DSLRs der Einsteigerklasse nach wie vor einen Platz für gut ausgestattete Kompaktkameras gibt. Modelle wie die S9600, die bereits angekündigte S6500fd oder auch Panasonics neue DMC-FZ50 haben DSLRs mit vergleichbarer Objektivausstattung die uneingeschränkte Nutzung des Displays als Sucher, einen Movie-Modus, geringere Abmessungen und einen deutlich niedrigeren Preis voraus; aufgrund ihrer effektiven Rauschunterdrückung können Fujis Bridge-Kameras trotz ihrer im Vergleich mit DSLRs viel kleineren Sensoren auch im oberen ISO-Bereich noch recht gut mithalten.
Das Kameraportfolio, mit dem Fuji auf die Photokina geht, ist vermutlich auch nach der Vorstellung der S9600 noch nicht komplett; mit weiteren Produktankündigungen am ersten Messetag ist zu rechnen. Wir vermuten, dass Fuji unter anderem die FinePix S4 Pro als Nachfolger der fast zwei Jahre alten Mittelklasse-DSLR S3 Pro ankündigen wird, die dann im Januar auf den Markt kommen könnte.
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Das zweite Gigabyte
xD-Picture Cards von Fuji und Olympus demnächst mit 2 GB erhältlich
08.08.2006 | mjh

Waren die von Fuji und Olympus für ihre Kameras favorisierten xD-Picture Cards bislang auf maximal 1 Gigabyte beschränkt, so werden ab Mitte September (Olympus) beziehungsweise Oktober (Fuji) auch Karten mit einer Kapazität von 2 Gigabyte im Handel erhältlich sein – bis zu 8 Gigabyte sollen in späteren Ausbaustufen erreicht werden. Es handelt sich um Karten des Typs M, die mit der Multi-Level-Cell-Technologie zwei statt nur ein Bit pro Speicherzelle speichern. Die Olympus-Version der 2-GB-Karten soll rund 85 Euro kosten; sie schaltet gleichzeitig die Panorama-Funktion und verschiedene Spezialeffekte von Olympus-Kameras frei. Der Preis der Fuji-Version dieser Karte steht derzeit noch nicht fest. Zur Kompatibilität mit aktuellen und älteren Kameras gibt es noch keine eindeutigen Aussagen. Fuji sichert nur die Kompatibilität mit den neu angekündigten FinePix-Modellen zu, während Olympus auf die noch zu aktualisierende Kompatibilitätstabelle auf seiner Website verweist.
Nachtrag: Laut Fujis aktualisierter Kompatibilitätstabelle sind fast alle FinePix-Modelle mit xD-Kartensteckplatz auch mit den neuen 2-GB-Karten kompatibel; nur die M603 und F700 bleiben außen vor. Die Modelle A120, A330 und A340 sowie die in Deutschland nicht angebotene F710 benötigen ein schon länger verfügbares Firmware-Update, um Karten des Typs M nutzen zu können.
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Ich schau Dir in die Augen, Kleines!
Fujis FinePix S6500fd erkennt bis zu zehn Gesichter im Bild
13.07.2006 | mjh
Fujis auf Messen bereits vorgestellte Technologie zur Gesichtserkennung findet nun erstmals Eingang in eine Digitalkamera: Das Superzoom-Modell FinePix S6500fd kann anhand von Augen und Mund bis zu zehn einzelne Gesichter im Bildfeld der Kamera erkennen und Fokussierung wie Belichtung darauf abstellen; auch Brillen sollen diese Gesichtserkennung nicht irritieren.
Mit der S6500fd werden die Wünsche vieler Fuji-Fans wahr, denen der Leistungsumfang des 5-Megapixel-Modells S5600 nicht ausreichte, die sich aber statt des 9-Megapixel-SuperCCDs des Flaggschiffs S9500 die lichtstärkeren 6-Megapixel-Chips der F10/F11 oder F30 gewünscht hatten. Die S6500fd besitzt ein 10,7fach-Zoom mit den Leistungsdaten des Objektivs der S9500; wie bei diesem kann man die Brennweite mit einem Zoomring statt mit Zoomtasten wählen. Die kürzeste Brennweite von umgerechnet 28 Millimetern lässt sich mit einem optionalen Konverter noch auf 22,4 Millimeter drücken. Auch das 2,5-Zoll-Display mit 235.000 Pixeln entspricht dem des Spitzenmodells, während der elektronische Sucher nur 115.000 Pixel auflöst und damit der S5600 entspricht. Ausstattung und Design erinnern generell an die S5600, sieht man von den gestiegenen Abmessungen ab, die sich aufgrund des größeren Sensors nicht vermeiden ließen. Das 6,3 Megapixel auflösende SuperCCD der sechsten Generation ist offenbar mit dem Sensor der F30 identisch; seine Empfindlichkeit von ISO 100 kann man bis auf ISO 3200 steigern. Die damit erzielbare Bildqualität dürfte der der FinePix F30 entsprechen, die wir jüngst getestet hatten; die Ergebnisse finden Sie hier. Die FinePix S6500fd soll ab September in den Handel kommen; der Preis des neuen Modells steht noch nicht fest.
Nachdem das 3fach-Zoom-Modell FinePix F11 durch die F30 ersetzt wurde, soll ebenfalls noch im September die Ablösung des rein automatisch belichtenden Schwestermodells FinePix F10 folgen. Die FinePix F20 ist mit einem 153.000 Pixel auflösenden 2,5-Zoll-Display ausgestattet, wie es schon die F11 besaß; das 6,3-Megapixel-SuperCCD der sechsten Generation und der Real Photo Processor II entstammen der neueren F30. Die Empfindlichkeit erreicht zwar nicht die ISO 3200 der F30, kann aber in den Motivprogrammen Umgebungslicht und Motivschärfe bis auf ISO 2000 gesteigert werden; manuell ist maximal ISO 1600 verfügbar. Obwohl der mitgelieferte Lithium-Ionen-Akku etwas schwächer als die Batterien der F10 und F30 ausgelegt ist, soll er noch für respektable 300 Aufnahmen pro Ladung hinreichen. Auch den Preis der FinePix F20 hat Fuji noch nicht bekanntgegeben.
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Im Test: Fuji FinePix F30
Was leistet die erste Ultrakompaktkamera mit ISO 3200 bei voller Auflösung?
05.07.2006 | mjh
Nach dem Ende der ComputerFoto haben wir unser Testverfahren weiterentwickelt und die Testkriterien verschärft. Fujis lichtstarkes Ultrakompaktmodell ist die erste Kamera, die sich unserem weiterentwickelten Testverfahren stellen musste. Lesen Sie mehr in unserem ausführlichen Online-Test.
Weiterführende Links
- Datenblatt: Fuji FinePix F30
- Ausführlicher Test der Fuji FinePix F30
- Weblink: Henner Helmers’ Testbericht zur Fuji FinePix F30
- Weblink: Arns Erfahrungsbericht zur Optimierung der Bildqualität der FinePix F30 (in englischer Sprache)
- Weblink: Wolfgang Kronbergs alternative Gebrauchsanleitung zur FinePix F30
- Produktseite: Firmware-Update auf Version 1.02
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