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Wenn die Kleinen mit den Großen

Nikon-1-Bodies lernen mit DSLR-Objektiven umzugehen

17.12.2011 | mjh

Die Firmware der beiden ersten Gehäuse des Nikon-1-Systems, der V1 und J1, kann jetzt auf Version 1.10 aktualisiert werden – eine Aktualisierung, die beide Speicherbänke (A und B) des Firmware-Speichers betrifft. Die wichtigste Neuerung ist die Unterstützung des Bajonettadapters FT1, mit dem man die meisten F-Bajonett-Objektive aus Nikons Spiegelreflexsystems auch an den Kameras des Nikon-1-Systems nutzen kann. Auch diese Objektive können automatisch fokussiert werden, wobei aber nur das zentrale Messfeld und der Einzel-AF unterstützt werden, nicht jedoch der kontinuierliche Autofokus. Auch der Bildstabilisator damit ausgestatteter Objektive bleibt nutzbar. Darüber hinaus hat Nikon eine Pixel-Mapping-Funktion hinzugefügt, mit der die Kamera schadhafte Stuck-Pixel des Sensors erkennen und bei allen weiteren Aufnahmen herausrechnen kann.

Die neue Firmware kann von Nikons deutscher Website heruntergeladen und selbst installiert werden.

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Nikon renoviert

Ein Firmware-Update für die P7000

06.12.2011 | mjh

Die Firmware der Coolpix P7000 wies noch einige kleinere Fehler auf, bei deren Behebung die Entwickler auch noch die Performanz der Kamera verbessert haben. Im Einzelnen verändert das Update auf Version 1.2 das Kameraverhalten in diesen Punkten:

  • Der Autofokus arbeitet nun zuverlässiger, sodass er bei einer Vorfokussierung seltener aufgibt oder statt auf das Motiv auf den Hintergrund scharfstellt.
  • Automatische Belichtungsreihen können jetzt mit dem Selbstauslöser gestartet werden.
  • In der Zeitautomatik (A) wurden nach dem Aus- und wieder Einschalten der Kamera manchmal große Blenden nahe der Lichtstärke grau dargestellt und damit scheinbar nicht wählbar. Dieses Problem ist nun behoben.
  • Bei manueller Belichtungssteuerung (M) hatte der Auslöser keine Wirkung, wenn gleichzeitig die Funktionstaste gedrückt gehalten wurde. Auch dieser Fehler wurde abgestellt.
  • Bei manueller Belichtungssteuerung kommt es nicht mehr zu einer unregelmäßigen Anzeige der Belichtungszeit, die bisher in seltenen Fällen zu beobachten war.
  • Im benutzerdefinierten Modus U3 wird nicht mehr länger ein Sternchen neben der Picture-Control-Option „Brillant“ angezeigt, auch nachdem man die Einstellungen auf die Standardwerte zurückgesetzt hatte.
  • Die Einstellung der Farbtemperatur bei einer Raw-Konvertierung in der Kamera wurde der entsprechenden Funktion bei Nikons DSLRs angeglichen – bisher führten höhere Werte zu kühleren und niedrigere Werte zu wärmeren Ergebnissen, während es nun umgekehrt ist.
  • Das bislang in seltenen Fällen auftretende Phänomen, dass Raw-Bilder sowohl im kamerainternen Raw-Konverter als auch in der mitgelieferten Software ViewNX 2 vollständig schwarz angezeigt wurden, ist nun abgestellt.
  • Bei der Bildwiedergabe auf einem per HDMI angeschlossenen HD-Fernseher werden Ränder und Konturen jetzt glatter dargestellt.

Das Firmware-Update kann von Nikons deutscher Website in Versionen für Windows und Mac OS X heruntergeladen und auf die übliche Weise installiert werden.

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Sicher speichern, die Zweite

Nikon behebt (unter anderem) Speicherkartenprobleme der D5100 und D7000

13.11.2011 | mjh

Nikons Firmware-Update für die D5100 aktualisiert die Software beider Speicherbänke (A und B) auf Version 1.01. Mit der Installation werden drei Mängel behoben:

  • Fehler beim Lesen von und Schreiben auf Speicherkarten wurde wurden beseitigt.
  • Die Anwendung der Funktion „Selektive Farbe“ des Bildbearbeitungsmenüs erfasste möglicherweise die Bildränder nicht, wenn man die Aufnahme im Format Raw+JPEG und mit einer Bildgröße von M oder S gespeichert hatte.
  • Unter bestimmten Bedingungen (Modus M, Matrixmessung und automatischer Wahl der Belichtungsdifferenz bei HDR-Aufnahmen) wurde die Belichtungsdifferenz faktisch auf 2 EV festgelegt, statt sie automatisch an das Motiv anzupassen.

Das Update für die D7000 aktualisiert die Speicherbänke A und B auf Version 1.02 beziehungsweise 1.03. Neben dem Fehler beim Zugriff auf Speicherkarten, der damit ebenso wie bei der D5100 behoben wird, nimmt sich das Update dieser Probleme an:

  • Wenn man mit dem Funktionswählrad zwischen U1 oder U2 zu einem der anderen Modi oder zurück wechselt und sich die Kamera oder der Belichtungsmesser nach Inaktivität abschaltete, konnten verschiedene Phänomene auftreten: Gelegentlich wurde auf der Speicherkarte ein neuer Ordner angelegt, obwohl der aktuelle Ordner noch nicht 999 Dateien enthielt und keine der Bilddateien die Nummer 9999 trägt. Die Anzahl verbleibender Aufnahmen wurde nicht wie in den Einstellungen beschrieben angezeigt. Die Einstellung für die Funktion der Speicherkarte in Fach 2 wechselte möglicherweise zwischen Reserve oder Sicherungskopien und Raw in Fach 1, JPEG in Fach 2.
  • Die Akkudiagnose im Systemmenü zeigte manchmal an, dass die Akkus noch ausreichend voll wären, während der Ladezustand der Batterien der Größe AA im Batteriehalter MB-D11 tatsächlich ungenügend war.
  • Bei der Anzeige eines Films im Wiedergabemodus wurde ein Foto, während es gespeichert wurde, unter Umständen nicht korrekt angezeigt.
  • Im Live-View wurde bei Drücken der Taste für vergrößerte oder verkleinerte Bilddarstellung das Ein- oder Auszoomen nicht korrekt durchgeführt.
  • Die Meldung, die angezeigt wird, wenn der interne Speicher des WLAN-Adapters WT-4 über das Systemmenü der Kamera unter den Geräteeinstellungen des WLAN-Adapters entsprechend formatiert wird, wurde von „Fertig“ in das aussagekräftigere „Integrierter Speicher formatiert“ geändert.

Die neuen Firmware-Updates können von Nikons deutscher Website heruntergeladen und selbst installiert werden.

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Die Strecke des Kammerjägers

Nikon beseitigt etliche Bugs und Probleme der D7000

26.04.2011 | mjh

Mit der Aktualisierung beider Firmware-Speicherbänke wird eine ganze Reihe von Fehlern und Problemen der Nikon D7000 behoben:

  • Die Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtungen, die mit Hilfe eines bei geschlossenem Verschluss aufgenommenen „dark frame“ die bei längeren Belichtungszeiten nicht gänzlich vermeidbaren Hotpixel entdeckt und herausrechnet, wird nun schon ab einer Belichtungszeit von einer Sekunde aktiv; vorher schaltete sie sich erst ab 8 Sekunden zu. Da sich aber auch schon zwischen 1 und 8 Sekunden Hotpixel zeigen konnten, war diese Anpassung notwendig.
  • Mit der D7000 aufgenommene Filme ließen sich manchmal nicht oder nicht von jeder Anwendung öffnen. Dieser Fehler wurde jetzt behoben.
  • Wenn man die Kamera mit einem AV-Kabel direkt an den Fernseher anschloss, zeigten sich ab der zweiten Wiedergabe Störungen – der Ton wurde zu leise und mit Unterbrechungen abgespielt. Auch dieses Problem wird durch die neue Firmware behoben.
  • Wenn man den Weißabgleich von Raw-Aufnahmen, die mit der Bildmontagefunktion der Kamera entstanden waren, in Capture NX 2 oder ViewNX 2 fein justieren wollte, erhielt das Bild einen Magentastich – aber jetzt nicht mehr.
  • Wenn man den GPS-Empfänger GP-1 anschloss, konnte 0.00" als Kompasspeilung angezeigt werden; stattdessen wird jetzt ---.-- angezeigt.
  • Wenn man die Anzeige des virtuellen Horizonts mit der frei belegbaren Funktionstaste oder der Abblendtaste aktivierte, wird die Neigung der Kamera jetzt korrekt angezeigt.

In der kamerainternen Hilfefunktion hatten sich Fehler versteckt, die jetzt behoben wurden:

  • Wenn im Aufnahmemenü unter „ISO-Empfindlichkeits-Einst./ ISO-Automatik“ bei ausgewählter Option „Ein“ oder „Aus“ die Hilfetaste gedrückt wurde, wurde fälschlich der Hilfetext für die Option „Maximale Empfindlichkeit“ angezeigt.
  • Im deutschen Hilfetext zur Individualfunktion a1 („Priorität bei AF-C“) wurde fälschlich „Wählen Sie die Priorität für den Einzelautofokus“, während sich die Funktion ja auf den kontinuierlichen Autofokus bezieht.

Das Update kann in Versionen für Windows und Mac OS X von Nikons deutscher Website heruntergeladen und selbst installiert werden werden.

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Durch die Bank verbessert

Nikon aktualisiert die Firmware der D3100 auf Version 1.01

25.01.2011 | mjh

Nikons DSLRs haben bekanntlich zwei Speicherbänke, in denen jeweils Teile der Firmware gespeichert sind, und das aktuelle Update für das Einsteigermodell D3100 bringt beide Speicherbänke A und B auf Version 1.01. Damit sind folgende Verbesserungen verbunden:

  • Wenn man nach längerem Gebrauch des Live-View-Modus oder nach Videoaufnahmen Bilder mit einer hohen ISO-Einstellung aufnahm, konnte sich am unteren Bildrand ein violetter Schleier zeigen, der nun nahezu vollständig beseitigt wurde. Hier handelt es sich offenbar um den Effekt einer Erwärmung des Sensors: Im Betrieb heizt sich der Sensor auf, und zwar dessen oberer Teil (der im Bild unten erscheint) stärker als der untere. Dadurch legt sich ein Rauschschleier gleichmäßig über alle betroffenen Sensorpixel, der violett erscheint, weil die Signale der weniger empfindlichen blau- und rotempfindlichen Pixel besonders verstärkt werden. Dieser Effekt wird um so deutlicher sichtbar, je mehr die Sensorsignale bei hohen ISO-Werten verstärkt werden müssen.
  • Bei der Wiedergabe von Serienbildern in der Live-View konnten Probleme auftreten, die nun behoben wurden.
  • In der Live-View konnte sich das AF-Messfeld, das im Motivverfolgungsmodus eigentlich dem einmal ausgewählten Motiv nachgeführt werden sollte, manchmal von diesem entfernen. Auch dieses Problem wurde behoben.
  • Wenn man im Wiedergabemodus die Bilder nach dem Aufnahmedatum sortierte, wurden in der Kamera bearbeitete Versionen der Aufnahmen fälschlich entsprechend dem Bearbeitungsdatum einsortiert. Jetzt werden sie korrekt zusammen mit den unbearbeiteten Versionen angezeigt.
  • Wenn bei Raw-Bildern ein Weißabgleich durch Feineinstellung der Bildmontagefunktion der Kamera mit Capture NX 2 oder ViewNX 2 angepasst wurde, erhielten die Bilder einen magentafarbenen Stich. Dieses Problem wurde behoben.
  • Einige der Fehlermeldungen, die angezeigt werden, wenn der Live-View-Modus aufgrund der zu hohen Temperatur in der Kamera nicht aktiviert werden konnte, wurden überarbeitet.
  • Die Rauschunterdrückung, die man im Aufnahmemenü aktivieren kann, arbeitet nun folgendermaßen: Die Rauschunterdrückung ist bei allen ISO-Einstellungen wirksam, bei hohen ISO-Werten aber besonders effektiv. (Nikon bezieht sich hier auf die Unterdrückung von Hotpixeln bei Langzeitbelichtung, nicht die gewöhnliche Rauschunterdrückung. Das Verfahren besteht darin, nach jeder Aufnahme bei geschlossenem Verschluss ein „dark frame“ mit gleicher Belichtungszeit aufzunehmen. Anhand dieses dark frame kann die Kamera erkennen, wo Hotpixel entstehen, und diese dann aus der eigentlichen Aufnahme herausrechnen.) Während der Rauschunterdrückung blinkt im Sucher die Anzeige „Job nr“ („nr“ steht für „noise reduction“, also die Rauschunterdrückung). Eine Aufnahme ist erst dann wieder möglich, wenn „Job nr“ nicht mehr angezeigt wird. Diese spezielle Art der Rauschunterdrückung wird durchgeführt, wenn die Belichtungszeit länger als etwa 8 Sekunden ist, aber auch generell bei hohen ISO-Werten, nachdem sich die Kamera aufgeheizt hat.
  • Die Hilfeinformationen, die für den Menüpunkt Rauschunterdrückung im Aufnahmemenü angezeigt wurden, sind in Übereinstimmung mit diesen Änderungen ebenfalls überarbeitet worden.

Das Update kann von Nikons deutscher Website in Versionen für Windows und Mac OS X heruntergeladen und selbst installiert werden.

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Pünktchen und Nikon

Eine neue Firmware für die D7000 behebt ein Problem bei Filmaufnahmen

22.12.2010 | mjh

Wie bei Nikons DSLRs üblich hat auch die D7000 zwei Firmware-Speicherbänke und das bereits angekündigte und seit heute verfügbare Update aktualisiert beide Speicherbänke (A und B) auf Version 1.01. Die neue Firmware behebt ein Problem, das bei Videoaufnahmen unter schlechten Lichtverhältnissen auftreten konnte und sich in Gestalt heller Punkt (vermutlich „hot pixel“) zeigte. Das Update kann in Versionen für Windows-PCs und den Macintosh von Nikons Website herunter geladen werden. Auch eine deutschsprachige Installationsanleitung ist dort verfügbar.

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Schneller speichern

Nikon aktualisiert die Firmware der Coolpix P7000

14.12.2010 | mjh

Neben Canons PowerShot G12 ist die Nikon Coolpix P7000 das zweite Modell einer neuen Klasse von Kompaktkameras, deren Auflösung von 10 Megapixeln deutlich unter dem mittlerweile normalen Niveau von 14 Megapixeln bleibt, damit aber auch für eine überdurchschnittliche Bildqualität sorgt. Nachdem aber nichts vollkommen ist, blieben auch bei der knapp drei Monate alten P7000 noch einige zu verbessernde Eigenschaften. Die neue Firmware-Version 1.1 behebt einige Fehler und bringt eine Verbesserung eines bereits vorhandenen Features:

  • Die zur Speicherung von Raw-Dateien im NRW-Format benötigte Zeit wird verkürzt, wovon natürlich auch die zur parallelen Speicherung von NRW- und JPEG-Dateien nötige Zeit profitiert.
  • Die Zahl der Situationen, in denen die Meldung „Initialisierung des Objektivs. Fokussieren nicht möglich.“ angezeigt wird, wurde reduziert.
  • Unter bestimmten Bedingungen funktionierte das Zoom nicht ordnungsgemäß; dieser Fehler wurde nun behoben.
  • Bei aktiviertem Active-D-Lighting wurde manchmal ein zu helles Live-Bild angezeigt, nachdem man den Auslöser bis zum ersten Druckpunkt gedrückt hatte; auch dieses Problem wurde beseitigt.

Die neue Firmware kann von Nikons Website in Versionen für Windows und Mac OS X heruntergeladen werden; lobenswerterweise hat Nikon eine deutschsprachige Beschreibung zur Verfügung gestellt.

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Von oben gesehen

Nikon-DSLRs zeigen Ausblicke aus der Umlaufbahn

10.07.2010 | mjh

Der kanadische Roboterarm der ISS hat das Logistikmodul im Griff, in dem das Shuttle seine Ladung zur ISS transportiert hatte

Newtons Apfel einmal anders: In der Umlaufbahn schwebt er schwerelos durch die Raumstation

Der Blick durch das Cockpit-Fenster des Shuttles zeigt links oben einen gleichzeitig an die ISS angedockten Progress-Raumtransporter

Die neue Kuppel der ISS bietet einen atemberaubenden Ausblick auf die Erde

Wenn es um die DSLR-Boliden der Profiklasse geht, scheiden sich die Geister – während den einen erst ein kiloschwerer Body richtig in der Hand liegt, können sich andere nicht mit der Vorstellung anfreunden, so eine Kamera länger mit sich herum schleppen zu müssen.

Letzteres Problem kann man allerdings ganz einfach lösen: Man muss die Kamera nur in der Erdumlaufbahn einsetzen, in der jede Kamera schwerelos ist und sich leicht handeln lässt. Man kann sich davon in der internationalen Raumstation ISS überzeugen, in der mittlerweile acht D2Xs-Gehäuse, eine D3S, 33 Wechselobjektive, drei Telekonverter und sieben Blitzgeräte aus dem Nikon-Programm Dienst tun. Die D3S kam erst jüngst dazu; sie wurde im April vom Space Shuttle Discovery zur Raumstation gebracht. Während es sich bei dieser Kamera um ein gewöhnliches Exemplar aus der laufenden Produktion handelt, wurden die D2Xs für den Einsatz außerhalb der Raumstation umgebaut, damit sie auch unter den Bedingungen des Vakuums und extremer Temperaturschwankungen reibungslos funktionieren und von Astronauten im Raumanzug bedient werden können; auch spezielle Sucherokulare wurden benötigt, denn mit einem Helm auf dem Kopf kann man im unmodifizierten DSLR-Sucher nicht viel erkennen. Einige der jüngst mit diesen Kameras aufgenommenen Bilder hat Nikon nun veröffentlicht.

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Überladungsschutz

Nikon aktualisiert die S3000 und S4000

08.06.2010 | mjh

Die im Februar dieses Jahres eingeführten Coolpix S3000 und S4000 haben die Besonderheit, dass ihr Lithium-Ionen-Akku auch in der Kamera aufgeladen werden kann, wenn man die Kameras per USB-Kabel an den Computer anschließt – die begrenzte Stromstärke, die die USB-Schnittstelle zur Verfügung stellt, reicht aus, um die ohnehin nur 2,7 Wh fassenden Akkus wieder aufzuladen. Durch einen Fehler in der Ladesteuerung konnte es allerdings vorkommen, dass der Ladevorgang nach der dafür vorgesehenen Zeit nicht beendet wurde – ein Fehler, den die Firmware-Version 1.1 für die Coolpix S3000 und 1.2 für die Coolpix S4000 nun behebt.

Die neuen Firmware-Versionen können von Nikons Website in Versionen für Windows-PCs und den Apple Macintosh heruntergeladen und selbst installiert werden.

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Preise für alle

40 Fotoprodukte können sich mit dem TIPA-Award 2010 schmücken

29.04.2010 | mjh

In jedem Frühjahr wählt die Technical Image Press Association, kurz TIPA, ein internationaler Zusammenschluss von Fotofachzeitschriften, die Fotoprodukte des Jahres. Zu den deutschen TIPA-Mitgliedern gehören unter anderem Foto Hits, Photographie und ProfiFoto. Das frühe Datum der Preisvergabe bringt es mit sich, dass manche ausgezeichneten Produkte noch nicht intensiv getestet sein konnten, was die Aussagekraft dieser Preise einschränkt; auch ist das Bemühen spürbar, keinen Hersteller leer ausgehen zu lassen. Die Werbewirksamkeit solcher Preise ist dennoch nicht zu unterschätzen.

In diesem Jahr wurde Canon besonders großzügig mit fünf Preisen bedacht – für die EOS 550D (beste DSLR für Fortgeschrittene), EOS 7D (beste Experten-DSLR), imagePROGRAF iPF6350 (bester Großformatdrucker), PIXMA MP990 (bester Multifunktionsfotodrucker) und PowerShot G11 (beste Kompaktkamera für Experten). Jeweils drei Preise heimsten Epson (EH-TW5500 als bester Fotoprojektor für Profis, Perfection V600 Photo als bester Fotoscanner und Stylus Pro 3880 als bester Fotodrucker für Experten) und Sony ein (28-75mm f/2.8 SAM als bestes Expertenobjektiv, Cyber-shot DSC-HX5V als beste Kompaktkamera und DPF-X1000N als bester digitaler Bilderrahmen). Jeweils zwei Preise erhielten Fuji (FinePix HS10 als beste Superzoom-Kamera und die REAL-3D-Technologie als beste Foto-Innovation), Nikon (AF-S NIKKOR 70-200mm f/2.8G ED VR II als bestes professionelles Objektiv und die D3s als beste Profi-DSLR) und Panasonic (Lumix DMC-G2 als beste kompakte Systemkamera für Fortgeschrittene und den PT-AE4000 als besten Fotoprojektor für Experten). Weitere prämierte Kameras sind die Casio Exilim EX-G1, die wasserfeste Kodak Playsport, die Hasselblad H4D-40, die Pentax K-x, die Leica M9 und die Olympus PEN E-PL1.

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Wer A sagt, muss auch B sagen

Die neue Firmware für die Nikon D3S aktualisiert beide Speicherbänke

09.02.2010 | mjh

Der Flash-Speicher für die Firmware von Nikons DSLRs ist immer in zwei Speicherbänke A und B unterteilt, die jede für sich aktualisiert werden können. Das aktuelle Update bringt sowohl A wie auch B auf den neuesten Stand der Version 1.01 und bereinigt damit folgende Fehler:

  • Die Spezifikationen für die Aufzeichnung von Filmsequenzen wurden geändert und ein Fehler, der in einigen seltenen Fällen dazu führte, dass die Wiedergabe von Filmsequenzen zu stoppen schien, wurde behoben.
  • Wenn man sich für den Live-View-Modus „Stativ“ entschieden hat, können die Informationen und das Live-Histogramm auf dem Display angezeigt werden; während einer Videoaufnahme wird das Histogramm aber nicht mehr angezeigt.
  • Wenn man die Live-View-Taste drückt, während die Kamera mit dem Kabel EG-D2 an einen Fernseher angeschlossen ist, wird das Live-Bild auf dem Fernseher ebenso wie auf dem Kameradisplay angezeigt; während einer Videoaufnahme schaltet sich das Display jedoch ab.
  • Wenn das AV-Kabel EG-D2 abgezogen wird, schaltet sich das Kameradisplay wieder ein.
  • Eine Inkompatibilität mit einigen Speicherkarten, bei denen nach dem Einsetzen die Meldung „CHA“ im Statusdisplay angezeigt wurde und keine Bilder aufgenommen werden konnten, ist jetzt beseitigt.
  • Einige Menüs und Hilfeanzeigen in vereinfachtem Chinesisch wurden überarbeitet.

Das Update für die D3S steht in Versionen für Windows und Mac OS X auf Nikons Website zum Download bereit. Dankenswerterweise bietet Nikon eine deutschsprachige Beschreibung und Installationsanleitung an.

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64 GB und dies und das

Neue Firmware für Nikon-DSLRs hebt die Kapazitätsgrenze für CF-Karten

08.01.2010 | mjh

Die DSLR-Modelle, deren Firmware nun aufgefrischt wurde, haben eine Gemeinsamkeit: Sie speichern auf CompactFlash-Karten. Damit hat auch eine Neuerung zu tun, die sich in allen vier Updates findet: CompactFlash-Karten werden nun in Kapazitäten bis zu 64 GB unterstützt. Die übrigen Neuerungen sind modellspezifisch.

Das Update für die D3X bringt die Firmware in der Speicherbank B auf die Version 1.01 und behebt eine Inkompatibilität mit manchen Speicherkarten:

  • Nach dem Einsetzen einiger Speicherkarten in die Kamera wurde im oberen Display „CHA“ angezeigt und es konnten keine Bilder aufgenommen werden. Dieses Problem wurde behoben.

Das Firmware-Update für die D3 betrifft beide Speicherbänke. Die Updates für die Speicherbänke A und B müssen beide, aber nacheinander installiert werden; bei Installation nur eines Updates ist die korrekte Funktion der Kamera nicht gewährleistet. Neben der Erweiterung auf 64 GB und der auch bei der D3X behobenen Inkompatibilität ändert die Firmware 2.02 in folgenden Aspekten das Verhalten der Kamera:

  • Die Leistung des automatischen Weißabgleichs wurde verbessert.
  • Den maximalen von der ISO-Automatik gewählten Wert kann man in der gleichen Schrittweite wie den manuell gewählten ISO-Wert einstellen, also auch in Schritten von 1/3 oder 1/2 EV.
  • Die Ansprechzeit des Nachführ-Autofokus bei plötzlichen Entfernungsänderungen kann man mit der Individualfunktion „a4 Schärfenachf. mit Lock-On“ in fünf Schritten einstellen.
  • Der Individualfunktion „f4 Funktionstaste“ wurde die Option „Dynamisches AF-Messfeld“ hinzugefügt.
  • Ist „AF-ON“ für die Individualfunktion „a9 AF-ON-Taste“ oder „a10 AF-ON-Taste für Hochformat“ ausgewählt, wird der Monitor jetzt ausgeschaltet, wenn die AF-ON-Taste gedrückt wird – auch dann, wenn Aufnahmeinformationen angezeigt werden.
  • Ist „AF-ON“ für die Individualfunktion „f6 AE-L/AF-L-Taste>Nur AE-L/AF-L-Taste“ ausgewählt, wird der Monitor jetzt ausgeschaltet, wenn die Taste für Messwertspeicher (Belichtung/Fokus) gedrückt wird – auch dann, wenn Aufnahmeinformationen angezeigt werden.
  • Der Menüpunkt „Use GPS to set camera clock“ (GPS zum Einstellen der Kamerauhr verwenden) wurde dem Menüpunkt „GPS“ im Systemmenü hinzugefügt. Damit kann die Kamera-Uhr mit der GPS-Zeit synchronisiert werden. Nachdem man diese Option eingeschaltet hat, muss man die Kamera aus- und wieder einschalten, um die GPS-Daten abzurufen.
  • Wurde für „GPS>Ruhezustand“ im Systemmenü die Einstellung „Ruhezustand ein“ ausgewählt, ist die Zeitspanne bis zum Abschalten des Belichtungsmessers nun um bis zu einer Minute verlängert, damit die Kamera sofort nach dem Einschalten und nach dem Einschalten des Belichtungsmessers GPS-Daten abrufen kann (nur mit GPS-Empfänger GP-1).
  • Wurde die Option „Rauschred. bei Langzeitbel.“ eingeschaltet, kam es zu Problemen bei Aufnahmen mit Belichtungszeiten zwischen 1 und bis zu 8 Sekunden. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Ein Problem, das die Anzeige des AF-Messfelds bei der Wiedergabe von Serienaufnahmen verhinderte, wurde beseitigt.

Auch das Firmware-Update für die D300s betrifft beide Speicherbänke. Version 1.01 verbessert neben den bereits bei den anderen Modellen erwähnten Verbesserungen im Umgang mit Speicherkarten diesen Punkt:

  • Wurde der Multifunktionshandgriff MB-D10 mit Batterien oder Akkus der Größe AA verwendet, zeigte die Batteriestandsanzeige an, dass die Batterien/Akkus im MB-D10 leer seien, oder die Stromversorgung schaltete auf die in der Kamera befindlichen Batterien/Akkus um, auch wenn die Batterien/Akkus im MB-D10 ausreichend voll waren. Dieses Problem wurde behoben.

Mehr Änderungen bringt das Update 1.02 für die D700, das wiederum beide Speicherbänke betrifft. Die meisten Punkte entsprechen denen der Firmware für die D3, aber die folgenden Verbesserungen gelten nur für dieses Modell:

  • Wurde der virtuelle Horizont bei Aufnahmen in der Live-View-Betriebsart „Stativ“ angezeigt und Live-View dann beendet, konnte das im Sucher angezeigte Fokusmessfeld nicht bewegt werden. Dieses Problem wurde behoben.
  • Wurde im Live-View-Betrieb über Camera Control Pro 2 die manuelle Belichtungssteuerung verwendet, funktionierte die Belichtungsskala nicht. Dieses Problem wurde behoben.

Alle Updates können von Nikons Website in Versionen für Windows und Mac OS X heruntergeladen und selbst installiert werden.

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Photoshop Camera Raw 5.4 erhältlich

26 weitere Kamera-RAW-Formate werden unterstützt

23.05.2009 | cja

Kurz vor der regulären Veröffentlichung von Photoshop Camera Raw 5.4 können sich ganz besonders Interessierte die Version schon als Release Candidate in den Adobe Labs herunterladen. Das Update ist Adobe zufolge bereits gründlich getestet, allerdings wird es in diesem Stadium nun von der so genannten Community abschließend auf Herz und Nieren geprüft. Camera Raw 5.4 beinhaltet eine erweiterte Rohdaten-Unterstützung für die folgenden Kameramodelle:

  • Canon EOS 500D
  • Epson R-D1x
  • Hasselblad CF-22, CF-22MS, CF-39, CF-39MS, CFH-22, CFH-39, CFV, 503CWD, H2D-22, H2D-39, H3D-22, H3D-31, H3D-39, H3DII-22, H3DII-31, H3DII-39, H3DII-39MS, H3DII-50
  • Kodak EasyShare Z980
  • Nikon D5000
  • Olympus E-450
  • Olympus E-620
  • Panasonic Lumix DMC-GH1
  • Sigma DP2

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Firmware-Aktualisierungen für die D40 und D40x

Nikon veröffentlicht verschiedene Versionen

16.04.2009 | cja

Am 14. April 2009 hat Nikon zwei Firmware-Updates veröffentlicht. Mit den Versionen 1.12 und 1.01 will der Kamerahersteller die Leistung des Akkus EN-EL9a erhöhen. Nikon zufolge soll nach der Aktualisierung die Anzahl der Bilder ansteigern, die eine D40 respektive D40x mit einer Akku-Ladung aufzunehmen vermag. Hintergrund ist, dass mit dem Akku EN-EL9, der mit 1000 mAh ausgezeichnet ist, bisher mehr Aufnahmen möglich waren als mit einem EN-EL9a, dessen Nennkapazität mit 1080 mAh angegeben ist. Mit einem EN-EL9a sind Nikon zufolge ungefähr 510 Aufnahmen möglich respektive 2400 Serienbildaufnahmen.

Bitte beachten Sie die üblichen Vorsichtsmaßnahmen bei der Aktualisierung der Firmware wie ausreichende Energieversorgung. Falls Sie sich die Prozedur nicht zutrauen oder Sie die Erklärung von Nikon nicht durcharbeiten wollen, die den Prozess beschreibt, dann wenden Sie sich an einen Händler Ihrer Wahl oder direkt an Nikon.

Die Firmware-Aktualisierungen liegen für PC- und Mac-Anwender auf dem Server von Nikon bereit. Einen direkten Zugang dazu finden Sie über die von uns unten angegebenen Web-Links. Auf den jeweiligen Web-Seiten finden Sie auch eine Beschreibung zum Installationsprozess.

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Firmware-Update für die Coolpix S60

Nikon bringt Version 1.1

22.03.2009 | cja

Nikon hat für die Coolpix S60 ein Update der Firmware herausgebracht. Mit der Version 1.1 will der Hersteller drei Verbesserungen einführen. Zwei davon betreffen die Bildwiedergabe. So soll sich nach dem Aufspielen die Geschwindigkeit erhöht haben, mit der sich das angezeigte Bild in der Einzelbildwiedergabe verschieben lässt. Außerdem hat Nikon die Vorgehensweise zur Aktivierung der Ausschnittvergrößerung in der Einzelbildwiedergabe verändert. Die dritte Änderung betrifft die Wiedergabe von Filmsequenzen: Nach dem Update soll der Ton sofort nach der Aktivierung der Funktion „HD Pictmotion“ starten. Zuvor kam es hier zu einem verzögerten Einsetzen des Tons.

Das Update ist für PC- und Mac-Anwender verfügbar. Bitte beachten Sie die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beim Aufspielen eines Firmware-Updates. Eine Anleitung zum Aufspielen finden auf den Nikon-Websites, die Sie über die unter dieser Nachricht zu findenden Weblinks aufrufen können.

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Langläufer

Nikon feiert 50 Jahre F-Bajonett

11.03.2009 | mjh

Wenn ein Kamerahersteller seinen Objektivanschluss ändert, so empfindet der Kunde das so, als würde ihm der Boden unter den Füßen weggezogen. Alle Investitionen in ein Kamerasystem verlieren an Wert, wenn man davon ausgehen muss, von der weiteren Entwicklung abgeschnitten zu sein, so lange man nicht auf den neuen Anschluss wechselt und die über die Jahre ausgebaute Objektivsammlung zum Altglas gibt.

Vor diesem Hintergrund kann sich Nikon eines guten Gewissens erfreuen, halten sie ihrem vor nunmehr 50 Jahren eingeführten F-Bajonett doch bis heute und wohl auch noch bis in die absehbare Zukunft die Treue. Seit 1959 hat sich viel getan; nach der manuellen Belichtungssteuerung kam die früher für Nikon-SLRs typische Zeitautomatik, später die freie Wahl der Automatikbetriebsarten, der Autofokus und schließlich die Digitalisierung. All diese Veränderungen erforderten aber nur Erweiterungen des F-Bajonetts, dessen Grundform dabei erhalten blieb, weshalb man auch ältere Objektive mit gewissen Einschränkungen an den neuesten DSLRs nutzen kann.

Auf eine nicht ganz so lange Geschichte der Anschlusspflege kann Pentax zurückblicken, deren K-Bajonett vor 34 Jahren eingeführt worden war; Minoltas nunmehr von Sony weiter genutztes A-Bajonett ist 24, Canons EF-Anschluss 22 Jahre alt. Das jüngste Spiegelreflexsystem ist FourThirds; seine ersten Systemkomponenten brachte Olympus vor sechs Jahren auf den Markt.

Strom sparen mit neuer Firmware

Nikon aktualisiert die Firmware der P6000 auf Version 1.2

07.03.2009 | mjh

Die neue Firmware für die Nikon Coolpix P6000 besteht aus zwei Dateien zur Aktualisierung beider Speicherbänke der Kamera auf Version 1.2. Nachdem beide Dateien installiert worden sind, ändert sich das Verhalten der P6000 in vier Punkten:

  • Bei einer Kombination der Betriebsart U1 oder U2, der parallelen Speicherung im Raw- und JPEG-Format und einer aktivierten Verzeichnungskorrektur konnten beschädigte JPEG-Dateien gespeichert werden. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Die ohnehin nicht mögliche Kombination der Verzeichnungskorrektur mit der Intervallfunktion ist jetzt nicht mehr einstellbar.
  • Der Stromverbrauch wurde verringert.
  • Wenn man in den Betriebsarten P, A, S und M parallel im Raw- und JPEG-Format speicherte, wurde die Auflösung nach dem Aus- und Einschalten der Kamera auf 4224 mal 3168 Pixel zurückgesetzt. Auch dieser Fehler wurde behoben.

Weiterführende Links

Firmwareupdate für Speedlight SB-900

Nikon aktualisiert die Steuer-Software des Blitzgeräts

24.11.2008 | cja

Nikon hat vor ein paar Tagen die Firmware-Aktualisierung 5.02 für das Blitzgerät Speedlight SB-900 veröffentlicht. Die Aktualisierung verbessert Nikon zufolge die i-TTl-Steuerung bei Serienbildaufnahmen, bei dem das letzte Bild der Reihe überbelichtet war. Außerdem soll ein Fehler im TTL-Modus behoben sein, das im Zusammenhang mit einer zum Creative-Lighting-System von Nikon inkompatiblen Kamera auftrat. Nikon hat daneben noch die Genauigkeit der Blitzbelichtungsmessung verbessert und die Anzahl der möglichen Blitzauslösungen erhöht. Das Update lässt sich nur mit Hilfe der folgenden Nikon-Kameras aufspielen:

  • D3
  • D300
  • D700
  • D90

Stellen Sie vor der Aktualisierung sicher, dass die Akkus respektive Batterien des Blitzgeräts und auch die der Digitalkamera vollständig aufgeladen sind, bevor Sie mit dem Update beginnen. Zur Aktualisierung der Firmware können Nikon zufolge keine Microdrives verwendet werden. Verwenden Sie zum Kopieren der herunter geladenen Firmware auf eine CompactFlash-Speicherkarte kein Lexar Media JumpShot-USB-Kabel. Die Aktualisierung der Firmware könnte anderenfalls laut Nikon fehlschlagen.

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Firmware 1.10 für die Nikon D300

Die neue Version bringt 21 Neuerungen und Bugfixes

30.10.2008 | mjh

Wir sind uns nicht sicher, ob es ein Rekord in der Geschichte der Firmware-Updates für Digitalkameras ist, aber ein Update, das die internen Funktionen in mehr als 20 Aspekten verbessert, ist jedenfalls nicht alltäglich. Nikon nennt diese Punkte:

  • Die Option zur Anzeige der Lichter wurde aus dem Wiedergabemenü („Infos bei Wiedergabe/Grundl. Bildinformationen/Lichter“) verlegt zu „Infos bei Wiedergabe/Detaillierte Bildinformationen/Lichter“.
  • Die Größe und Farbe des Schriftzugs „Demo“, der während der Wiedergabe bei deaktivierter Option „Auslösesperre“ im Menü „Individualfunktionen“ auf dem Monitor angezeigt wird, wurde verändert.
  • Der Wertebereich der Option „Längste Belichtungszeit“ unter „ISO-Automatik“ im Aufnahmemenü wurde von 1/250 s auf 1/4000 s erweitert.
  • Bei Aufnahmen in der Live-View-Betriebsart „Freihand“ wurde die Anzeige auf dem Monitor so verändert, dass von der Vollanzeige in die vergrößerte Ansicht umgeschaltet wird, wenn ein Bildausschnitt vor der automatischen Fokussierung vergrößert dargestellt wurde.
  • Bilder, die mit aktivierter Funktion „Anzeige im Hochformat“ im Wiedergabemenü aufgenommen wurden, werden nicht unmittelbar nach der Aufnahme für die Anzeige gedreht (Bildkontrollmodus).
  • Dem Systemmenü wurden Copyright-Informationen hinzugefügt. Wenn die Copyright-Informationen aktiviert sind, wird das Copyright-Symbol (©) in der Aufnahmeinfo-Ansicht angezeigt.
  • Die letzten Einstellungen können jetzt unter „Benutzerdefiniertes Menü“ angezeigt werden.
  • Die Individualfunktion e3 „Integriertes Blitzgerät“ (e3 „Externes Blitzgerät“ bei Verwendung eines externen Blitzgerätes) kann jetzt mithilfe der Funktion „Menüpunkte hinzufügen«/Individualfunktionen/e Belichtungsreihen & Blitz“ dem Punkt „Benutzerdefiniertes Menü“ hinzugefügt werden.
  • Die Stärke der Rauschreduzierung bei ISO+ kann jetzt in der Aufnahmeinfo-Ansicht überprüft werden, während sie im Aufnahmemenü eingestellt wird.
  • Ankara, Riad, Kuwait und Manama wurden den Zeitzonenoptionen im Systemmenü hinzugefügt.
  • Wenn ein GPS-Empfänger verwendet wird und keine Kompasspeilungsinformationen verfügbar sind, wird jetzt ---.--° für „Position/Kompasspeilung“ unter der Option „GPS“ im Systemmenü angezeigt.
  • Wenn die Aufnahmen in der Live-View-Betriebsart mit Camera Control Pro 2 (Version 2.2.0 oder später) mit einem PC-E-Objektiv vorgenommen werden, kann die Blende jetzt über den Computer eingestellt werden.
  • Die Scharfstellung bei der dynamischen Messfeldsteuerung wurde verbessert.
  • Die Scharfstellung bei Verwendung des Autofokus mit Kontrasterkennung wurde verbessert.
  • Die Leistung des automatischen Weißabgleichs wurde verbessert.
  • Die Bogensekunden an vierter Stelle auf der GPS-Anzeige für Längen-und Breitengradinformationen werden jetzt gerundet statt weggelassen.
  • Bei Verwendung von Mignon-Batterien bzw. -Akkus (Typ: R6/Größe: AA) mit dem Multifunktions-Akkupack MB-D10 können die aktuellen Einstellungen des verwendeten Batterietyps jetzt in der Aufnahmeinfo-Ansicht überprüft werden.
  • Der Fehler, durch den ein erhöhtes Rauschen bei der manuellen Belichtungssteuerung bei Langzeitaufnahmen mit „Bulb“ und Verschlusszeiten von weniger als 8 Sekunden und aktivierter Rauschreduzierung auftrat, wurde behoben.
  • Der Fehler, der bei Spiegelvorauslösung nach 30 Sekunden Inaktivität ein Auslösen mit der eingestellten Belichtungszeit verhinderte, wurde behoben.
  • Der Fehler, der bei gewählter Option „Ein“ unter „Bildkontrolle“ und bei Drücken der Taste Ausschnittvergrößerung direkt nach der Aufnahme eine anormale Bildanzeige verursachte, wurde behoben. Der Fehler trat bei den folgenden Einstellungen auf: Bildqualität: NEF (RAW)+JPEG, NEF-(RAW)-Einstellungen: Verlustfrei komprimieren oder Komprimieren, Bildgröße: Belichtungssteuerung „S“ oder „M“
  • Bei Verwendung des Blitzgerätes SB-800 änderte sich bei eingestellter manueller Blitzsteuerung mit Distanzvorgabe (GN) die vom SB-800 angezeigten Distanzinformationen nach Beenden des durch die Stromsparfunktion ausgelösten Ruhemodus. Dieses Problem wurde behoben.

Das Update betrifft die Speicherbereiche A und B; wer die Firmware seiner D300 aktualisieren will, muss beide Updates ausführen, wenn die Firmware in sich konsistent bleiben soll. Besitzer des WLAN-Adapters WT-4 müssen darauf achten, dass dessen Firmware, das WT-4 Setup Utility und der Thumbnail Selector aktuell sind.

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Nikon veröffentlicht Capture NX2

Verbesserte und neue Funktionen

09.06.2008 | cja

Als Nachfolgeversion der in 2006 eingeführten Software Capture NX, veröffentlicht Nikon nun Capture NX2. Die neue Version bietet unter anderem Auswahlkontrollpunkte, mit denen der Nutzer Bildverbesserungsfunktionen wie etwa „Unscharf maskieren“ oder „D-Lighting“ gezielt auf bestimmte Motivteile anwenden und die Wirkung sofort auf dem Bildschirm sehen kann. Ebenfalls neu ist die Funktion „Auto-Retusche-Pinsel", mit der man Flecken oder störende Bildelemente nachträglich per Mausklick übermalen und so beseitigen kann. Die Software erkennt dabei automatisch die Motivtextur an der markierten Stelle und füllt die bearbeiteten Bereiche entsprechend auf. Zudem verfügt Nikons Software nun über einen Schatten/Lichter-Regler, mit dem sich sehr dunkle und sehr helle Bildpartien beeinflussen lassen. Des Weiteren unterstützt Capture NX2 Labels/Bewertungen (XMP). Diese Funktionalität ist kompatibel zu ViewNX, Adobe Bridge und Windows Vista, und sie ermöglicht das Filtern und Sortieren nach Etikett und Bewertung.

Capture NX2 ist kompatibel zu Windows (Vista und XP) und erfordert mindestens Mac OS X v10.4.11 oder v10.5.2.

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Jetzt aber richtig!

Neue Firmware für die Nikon D3

26.04.2008 | mjh

Wie alle Nikon-DSLRs enthält die D3 zwei Speicherbereiche für die Firmware, und das aktuelle Update aktualisiert beide Speicherbänke auf die Versionen 1.10 (A) beziehungsweise 1.11 (B). Wer das Update durchführt, muss unbedingt beide Speicherbänke aktualisieren, und zwar in zwei Schritten; es ist nicht möglich, beide Speicherbänke gleichzeitig auf den neuesten Stand zu bringen.

Die neue Firmware für die Speicherbank A bringt folgende Veränderungen:

  • Dem Aufnahmemenü wurde die Option „Vignettierungskorrektur“ hinzugefügt. Diese Korrektur ist auch im RAw-Modus nutzbar, erfordert allerdings die Verwendung von Nikons Raw-Konverter.
  • Als Menüpunkt zur Einstellung der Helligkeit des Fokusmessfeldes wurde a6/„Messfeld-LED“ in der Kategorie „Autofokus“ im Menü „Individualfunktionen“ hinzugefügt.
  • Die Option zur Anzeige der Lichter wurde aus dem Wiedergabemenü („Infos bei Wiedergabe“/„Grundl. Bildinformationen“/„Lichter“) verlegt in „Infos bei Wiedergabe“/„Detaillierte Bildinformationen“/„Lichter“.
  • Wenn die Belichtungszeit oder die Blende während der Aufnahme in der Live-View-Betriebsart durch die L-Taste (Arretierung des Einstellrads) fixiert ist, wird ein L-Symbol auf dem Monitor der Kamera angezeigt.
  • Die Größe und Farbe des Schriftzugs „Demo“, der während der Wiedergabe auf dem Monitor bei deaktivierter Option „Auslösesperre“ im Menü „Individualfunktionen“ angezeigt wird, wurde verändert.
  • Der Wertebereich der Option „Längste Belichtungszeit“ unter „ISO-Automatik“ im Aufnahmemenü wurde von 1/250 auf 1/4000 Sek. erweitert.
  • Wenn ein kompatibles Blitzgerät oder eine IR-Blitzfernsteuerungseinheit verwendet werden, wird das AF-Hilfslicht bei jeder Brennweite aktiviert.
  • Wenn bei Aufnahmen in der Live-View-Betriebsart „Freihand“ ein Ausschnitt des Bildfelds in vergrößerter Ansicht dargestellt und der Autofokus aktiviert wurde, sprang die Ansicht nach dem Fokussiervorgang zurück in die Vollbildansicht. Dies wurde nun geändert, sodass nach dem Fokussieren weiter die vergrößerte Ansicht aktiv ist.
  • In seltenen Fällen stimmte das durch den Sucher betrachtete Bildfeld nicht mit dem tatsächlich aufgenommenen Bildfeld überein, wenn unter „Bildfeld“/„Auswahl des Bildfeldes“ im Aufnahmemenü die Option „DX-Format (24x16)“ gewählt wurde. Dieses Problem wurde behoben.
  • In seltenen Fällen wurde der Weißabgleich nicht genau berechnet, wenn bei einer Belichtungszeit von etwa 1/4 Sek. in den Modi P oder A fotografiert wurde. Dieses Problem wurde behoben.
  • Beim Freistellen von Bildern mit der Option „Beschneiden“ aus dem Menü „Bildbearbeitung“ auf das Verhältnis 4:3 hatte das freigestellte Bild kein Bildseitenverhältnis von genau 4:3. Dieses Problem wurde behoben.

Auch die neue Firmware für die Speicherbank B bringt mehrere Verbesserungen:

  • Wenn Firmware-Satz B in der Version 1.10 installiert war, führte beim Aufnehmen von NEF-(RAW-)Bildern eine bestimmte Kombination von Einstellung in seltenen Fällen zu einer Beschädigung von Bilddaten. Dieses Problem wurde nun behoben.
  • Aufnahmebetriebsart: Serienaufnahme schnell (CH) oder Serienaufnahme langsam (CL) mit der Option „9 Bilder/s“ ausgewählt für Individualfunktion d2.
  • Bildfeld: „FX-Format (36x24)“ oder „5:4 (30x24)“
  • Bildqualität: „NEF (RAW)“ oder „NEF (RAW) + JPEG Fine/Normal/Basic“
  • NEF-(RAW-)Einstellungen > Farbtiefe für NEF (RAW): „14 Bit“
  • NEF-(RAW-)Einstellungen > Typ: „Verlustfrei komprimieren“, „Komprimieren“ oder „Nicht komprimieren“

Beim Update ist zu beachten, dass beim Laden von vor dem Update auf einer Speicherkarte gesicherten Kameraeinstellungen unerwünschte Änderungen bei den Optionen „Vignettierungskorrektur“, „Messfeld-LED“ und „ISO-Empfindlichkeits-Einst.“/„ISO-Automatik“/„Längste Belichtungszeit“ auftreten können.

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Neue Firmware für die D300

Version 1.02 behebt ein Problem mit Langzeitbelichtungen

22.02.2008 | mjh

Die Firmware der Nikon-DSLRs ist immer zweigeteilt; es gibt zwei aktualisierbare Speicherbereiche (A und B), und Firmware-Upgrades können beide Bereiche oder nur einen einzigen betreffen. In diesem Fall handelt es sich um ein Update für den Bereich A, das dessen Versionsnummer auf 1.02 anhebt. Die neue Firmware soll ein Problem mit senkrechten Streifen beheben, die bislang bei Langzeitbelichtungen von mehr als 8 Sekunden auftreten konnten. Das Update, das in Versionen für Windows und Mac OS X heruntergeladen werden kann, wird wie üblich über eine Speicherkarte installiert; für eine störungsfreie Aktualisierung muss man dafür sorgen, dass die Stromversorgung sichergestellt ist – es empfiehlt sich, den Akku zuvor aufzuladen oder die Kamera an ein Netzteil anzuschließen.

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Nikon bringt Standard-Zoom

AF-S DX-NIKKOR 18–55 mm 1:3,5–5,6G VR

26.11.2007 | cja

Nikon erweitert seine Nikkor-Reihe durch das AF-S DX NIKKOR 18–55 mm 1:3,5–5,6G VR. Das neue Objektiv wird von dem Kamerahersteller als Standardzoom klassifiziert, das speziell für die Nutzer digitaler SLRs der Consumerklasse entwickelt wurde. Es ist kompakt, leicht und preisgünstig. Der Autofokus mit Silent-Wave-Motor ist Nikon zufolge sehr schnell und der Bildstabilisator ermöglicht bessere Aufnahmen bei schlechtem Licht.

Der Brennweitenbereich des 3fach-Zooms entspricht 27 bis 82,5 Millimeter beim Kleinbildformat. Zudem ist ein Bildstabilisator integriert. Ein Vorteil der ins Objektiv integrierten VR-Funktion liegt laut Hersteller darin, dass auch das Sucherbild stabilisiert wird. Die Bildkomposition und das Festlegen des Bildausschnitts sollen deswegen genauer und müheloser möglich sein.

Die Optik des Objektivs soll von Grund auf neu konstruiert und für Nikon-Digitalkameras mit DX-Format optimiert worden sein. Dabei kamen eine asphärische Linse für eine Minimierung der Verzeichnung und die Nikon-SIC-Vergütung (Super Integrated Coating) für das Verhindern von Streulicht und Geisterbildern zum Einsatz.

Des Weiteren besitzt das Objektiv unter anderem einen kompakten Silent-Wave-Motor (SWM). Die Naheinstellgrenze liegt im gesamten Zoombereich bei 28 Zentimeter. Mit seinen kompakten Abmessungen von 73 x 79,5 Millimeter und seinem geringen Gewicht von 265 Gramm ist diese Optik besonders kompakt. Das AF-S DX NIKKOR 18–55 mm 1:3,5–5,6 G VR ist voraussichtlich Anfang Dezember 2007 für rund 230 Euro im Handel erhältlich.

Technische Daten

  • Brennweite: 18–55 mm
  • Lichtstärke: 1:3,5–5,6
  • Kleinste Blende: 22–36
  • Optische Konstruktion: 11 Linsen in 8 Gruppen (1 asphärische Linse)
  • Bildwinkel: 76° bis 28° 50'
  • Naheinstellgrenze: 28 cm (im gesamten Zoombereich)
  • Maximaler Abbildungsmaßstab: 1:3,2
  • Blende: 7 abgerundete Lamellen
  • Filtergewinde: 52 mm
  • Fokussierung: Autofokus mit integrierten SWM, manuelles Fokussieren möglich
  • Durchmesser x Länge: ca. 73 x 79,5 mm (ab Bajonett)
  • Gewicht: ca.265 g
  • Mitgeliefertes Zubehör: Aufsteckbarer Objektivdeckel LC-52 (52 mm)
  • Optionales Zubehör: Einschraubfilter (52 mm), Objektivrückdeckel LF-1, weicher Objektivbeutel CL-0815, Bajonettdeckel HB-45

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Capture NX 1.2

Nikon verbessert vor allem die Arbeitsgeschwindigkeit

13.08.2007 | cja

Mit dem Update auf die Version 1.2 will Nikon eigenen Angaben zufolge vor allem die Verarbeitungsgeschwindigkeit von Bildern verbessert haben. Die Bilddateien sollen von Capture NX 1.2 nun schneller geöffnet werden. Daneben haben die Entwickler bei Nikon noch zahlreiche Probleme behoben, die hier in einem PDF von dem Kamerahersteller aufgeführt werden.

Das Update liegt für Windows- sowie für Mac-Anwender zum Download bereit. Über die angegebenen Web-Seiten lassen sich auch die Testversionen für die beiden Plattformen herunterladen, die 30 Tage lauffähig ist.

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Garantieverlängerung für die Coolpix L4

Nikon informiert über einen Mangel, der eine Teilserie dieses Modells betrifft

14.07.2007 | mjh

In einer Meldung vom 9. Juli gab Nikon bekannt, dass bestimmte in einer Teilserie der Coolpix L4 verbaute Materialien nicht den üblichen Qualitätsstandards entsprechen und unter bestimmten Umständen Schäden am Gehäuse verursachen können. Ob die eigene Kamera zu den betroffenen Exemplaren gehört, ergibt sich aus der achtstelligen Seriennummer, die auf der Unterseite des Gehäuses aufgedruckt ist; Nikons Website gibt nähere Auskunft. Falls die Kamera von diesem Schaden betroffen ist, übernimmt der Hersteller auch nach Ablauf der regulären Garantiezeit die Kosten einer Reparatur; die Kosten von Porto und Verpackung muss allerdings der Kunde tragen.

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Sigma HSM-Objektive für Nikon

18-50/F3,5-5,6 DC und 55-200/F4-5,6 DC

09.07.2007 | cja

Sie sind bereits seit mehr als drei Jahren auf dem Markt, aber jetzt schiebt Sigma Ausführungen der beiden Ogjekive für digitale Nikon-Spiegelreflexkameras nach, die über die Sigma HSM-Technologie verfügen. Diese soll dem Hersteller zufolge eine schnelle und geräuscharme Fokussierung mittels Autofokus gewährleisten. Gerechnet sind die DC-Objektive für Kameras mit APS-C-Sensoren. Das 18-50/F3,5-5,6 DC kostet rund 150 Euro und das 55-200/4-5,6 DC ist für rund 190 Euro zu haben. Beide Objektive sind ab Juli 2007 im Handel.

Objektivtyp: 18-50/F3,5-5,6 DC

  • Kameraanschluss: AF: CA,NA (HSM),PA,SA,FT,SO(MA)
  • Bildwinkel (diagonal): 69,3°-27,9°
  • Nahgrenze (cm): 25
  • Vergrößerung: 1:3,5
  • Filtergröße (mm): 58
  • Maße (mm) Durchm. X Länge: 67,5x62
  • Gewicht (g): 250

Objektivtyp: 55-200/4-5,6 DC

  • Kameraanschluss: AF: CA, NA (HSM), PA, SA, SO(MA), FT
  • Bildwinkel (diagonal): 25,5°-7,1°
  • Nahgrenze (cm): 110
  • Vergrößerung: 1:4,5
  • Filtergröße (mm): 55
  • Maße (mm) Durchm. X Länge: 71,5x87,1
  • Gewicht (g): 310

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Nikon veröffentlicht mehrere Firmwareupdates

Aktualisierungen für Coolpix S6, P1 und P2

27.06.2007 | cja

Mit der Firmware-Version 1.1 aktualisiert Nikon die drei Coolpix-Modelle S6, P1 und P2. Dabei fügt der Kamerahersteller den Digitalkameras die Funktion hinzu, mit dem Betriebssystem Windows Vista eine Wireless-LAN-Verbindung aufzubauen. Die Kameras sind dafür nach dem Update kompatibel zum Wireless Camera Setup Utility, mit dem die Verbindung zu einem Computer konfiguriert werden kann. Andere Änderungen kommen mit dem Firmwareupdate nicht, sodass die Aktualisierung nur für diejenigen interessant ist, die eine Wireless-Verbindung einsetzen.

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Cashback bei Nikon

Bei einigen Produkten zahlt Nikon 90 Euro zurück

02.06.2007 | cja

Nikon Europa startet anlässlich des 90jährigen Firmenjubiläums eine Cashback-Aktion rund um die digitalen Spiegelreflexkameras D40 und D40x. Wer zwischen dem 1. Juni 2007 und dem 31. August 2007 ein D40 Kit respektive ein D40x Kit erwirbt, hat Anspruch auf eine Erstattung von 90 Euro. Um dieses Geld anzufordern, müssen die Käufer lediglich die Webseite besuchen und den dort angegebenen Anweisungen folgen. Nach einer Berechtigungsprüfung seitens Nikon wird der Betrag dann auf das Bankkonto des Käufers überwiesen. Folgende Produkte hat Nikon in diese Jubiläumsaktion eingebunden:

  • Nikon D40 Kit (mit AF-S DX Zoom-Nikkor 18–55 mm 1:3,5–5,6G ED II)
  • Nikon D40 Double Zoom Kit (mit AF-S DX Zoom-Nikkor 18–55 mm 1:3,5–5,6G ED II und AF-S DX Zoom-Nikkor 55–200 mm 1:4–5,6G ED)
  • Nikon D40x Kit (mit AF-S DX Zoom-Nikkor 18–55 mm 1:3,5–5,6G ED II)
  • Nikon D40x High Power Zoom Kit (mit AF-S DX Zoom-Nikkor 18–135 mm 1:3,5–5,6G IF-ED)
  • Nikon D40x Double Zoom Kit (mit AF-S DX Zoom-Nikkor 18–55 mm 1:3,5–5,6G ED II und AF-S DX Zoom-Nikkor 55–200 mm 1:4–5,6G ED)
  • Nikon D40x Double Zoom Kit Plus (mit AF-S DX Zoom-Nikkor 18–55 mm 1:3,5–5,6G ED II und AF-S DX VR Zoom-Nikkor 55–200 mm 1:4–5,6G IF-ED)

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Nikon erneuert seine Coolpix-Reihe

Coolpix L12, L11, L10, S500, S200, S50c und P5000

21.02.2007 | cja

Die L-Serie steht für einfache Bedienung sowie kompaktes Design und ist für Einsteiger gedacht, die die Digitalfotografie entdecken. Die Coolpix L12 ist das Flagschiff dieser Familie und bietet neben einem 7,1-Megapixelsensor, ein 2,5-Zoll-Display mit einer Auflösung von 115 000 Pixel sowie ein 3fach-Zoom. Dieses hat eine umgerechnete Brennweite von 35 bis 105 Millimeter und eine Lichtstärke, die von f2,8 auf 4,7 absinkt. Die L12 ist voraussichtlich im April 2007 für rund 200 Euro zu kaufen.

Die Coolpix L11 beherbergt einen 6-Megapixelsenor, während die L50 auf einen Sensor mit 5 Megapixel zurückgreift. Auch der Monitor unterscheidet sich durch die verbauten Größen: Die L11 zeigt die Motive auf einem 2,4-Zoll-Display und die L10 auf einem 2,0-Zoll-Monitor an. Beim Objektiv haben die beiden Modelle die gleiche Technik von Nikon mitbekommen. Beide verfügen über ein 3fach-Zoom mit einer umgerechneten Brennweite von 37,5 bis 112,5 Millimeter. Die Lichtstärke fällt von f2,8 auf f5,2 ab. Beide Kameras sind voraussichtlich ab Ende Februar im Handel erhältlich. Die L11 kostet rund 140 Euro, die L10 ist für 170 Euro zu haben.

Die S-Familie richtet sich an Design- und Lifestyle-Liebhaber. Die Coolpix S500 beherbergt einen 7,1-Megapixelsensor, ein 2,5-Zoll-Display sowie ein 3fach-Zomm mit der umgerechneten Brennweite von 35 bis 105 Millimeter. Das Kameramodell soll Nikon zufolge fast verzögerungsfrei auslösen und bereits 0,5 Sekunden nach dem Einschalten aufnahmebereit sein. Ein optischer Bildstabilisator soll die Gefahr von Verwackelungsunschärfe verringern. Die Nikon S500 ist zum Preis von rund 330 Euro ab März 2007 zu haben.

Die S200 wartet mit einem sehr flachen Design auf. Schlanke 18,5 Millimeter beherbergen einen 7,1-Megapixelsensor, ein 3fach-Zoom mit umgerechneten 38 bis 114 Millimeter und einen 2,5-Zoll-Monitor. Die S200 liegt ab März für rund 250 Euro in den Regalen der Händler.

Die Coolpix S50c kommt ebenfalls in einem schlanken Gehäuse, das am ehesten an die älteren Coolpix-Reihe S5, S6 und S9 erinnert. Die neue S50c fotografiert mit einem 7,2-Megapixelsensor und beherbergt ein 3,0-Zoll-Display. Das 3fach-Zoomobjektiv bietet eine Brennweite von umgerechneten 38 bis 114 Millimeter und eine Lichtstärke, die von f3,3 auf f4,2 absinkt. Ein optischer Bildstabilisator mit einer beweglichen Linsengruppe unterstützt den Fotografen beim Vermeiden von Unschärfe, die durch Verwackeln entstehen kann. Die Coolpix S50c wird voraussichtlich im März 2007 für 380 Euro im Handel erhältlich sein.

Und schließlich hat Nikon noch die Coolpix P5000 vorgestellt. Neben einem 10-Megapixelsensor verfügt das Nikon-Modell über ein 3,5fach-Zoom mit einer umgerechneten Brennweite von 36 bis 126 Millimeter. Die Lichtstärke fällt von f2,7 auf f5,3 ab. Die P5000 verfügt über einen optischen Bildstabilisator und die ISO-Empfindlichkeit lässt sich zwischen ISO 64 und ISO 3200 einstellen. Motive lassen sich über einen 2,5-Zoll-Display betrachten, das mit 230 000 Pixel auflöst. Die P5000 wird voraussichtlich im März 2007 für 420 Euro zu kaufen sein.

Im 10. Jahr der Coolpix-Baureihe, ändert Nikon gleichzeitig mit der Einführung der sieben neuen Modelle das Coolpix-Logo. Nikon zufolge soll das Markenzeichen der neuen Coolpix-Generation die hochwertige Verarbeitung, den Stil und die Leistung der Nikon-Technologie verdeutlichen.

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Neues aus der Firmware-Küche

Nikons jüngste DSLRs D80 und D40 erhalten eine neue Firmware

31.01.2007 | mjh

Kürzlich war es die Pentax K10D, deren Markteinführung ein Firmware-Update auf dem Fuße folgte. Nun ist Nikon Pentax’ Beispiel gefolgt und bietet eine Aktualisierung der Firmware seines jüngsten Modells, der Einsteiger-DSLR D40, auf Version 1.10 an. Im einzelnen bringt die neue Software folgende Verbesserungen:

1. Die Kamera erfüllt mit dieser Firmware-Version die Anforderungen von Windows Vista, inklusive des neuen USB-Medientransferprotokolls MTP. Im Kameramenü wird anstelle der USB-Option „PTP“ nun „MTP/PTP“ angezeigt.

2. Die Auswahl der Jahreszahlen, die im Systemmenü unter „Weltzeit“ ausgewählt werden können, wurde auf 2000 bis 2099 erweitert.

3. Wenn für eine Weißabgleichseinstellung eine Feinabstimmung eingestellt wurde, wird nun in Ansicht „Aufnahmeinformationen“ und im Aufnahmemenü zusammen mit dem Weißabgleichssymbol „+“ bzw. „–“ angezeigt.

4. Im Sucher und in der Ansicht „Aufnahmeinformationen“ erscheint nun die Belichtungsskala, wenn die Helligkeit des Motivs außerhalb des Bereichs liegt, den die Belichtungsteuerung der Kamera abdecken kann. Im Modus Programmautomatik tritt dies auf, wenn das integrierte Blitzgerät aufgeklappt ist.

5. Es wurde ein Problem beseitigt, das zum Zurücksetzen der Einstellung für die Autofokusmessfeldsteuerung führte, wenn sich der Monitor und der Belichtungsmesser automatisch abschalteten (Ruhemodus) oder wenn die Kamera ausgeschaltet wurde, während das Funktionswählrad auf eines der Aufnahmeprogramme gestellt war.

6. Es wurde ein Fehler beseitigt, der dazu führte, dass die ISO-Automatik bei einem Zwei-Tasten-Reset deaktiviert wurde, wenn für die Empfindlichkeit ein anderer Wert als ISO 200 eingestellt war.

7. Bei dem Versuch, bereits an einem Computer bearbeitete Bilder in der Kamera mit den Optionen des Menüs „Bildbearbeitung“ erneut zu bearbeiten, konnte es zu Problemen kommen. Aus diesem Grund können solche Bilder nun nicht mehr in der Kamera bearbeitet werden.

8. Die Blitzleistung des SB-400 bei manueller Steuerung wird nun korrekt in den EXIF-Daten der Aufnahmen vermerkt.

9. In den deutsch-, englisch-, polnisch- und schwedischsprachigen Kameramenüs wurden Fehler korrigiert.

Auch für das 10-Megapixel-Modell D80 gibt es ein Firmware-Update auf die Version 1.01:

1. Im Sucher und in der Ansicht „Aufnahmeinformationen“ erscheint nun die Belichtungsskala, wenn die Helligkeit des Motivs außerhalb des Bereichs liegt, den die Belichtungsteuerung der Kamera abdecken kann. Dies tritt bei Programm-, Zeit- und Blendenautomatik auf, wenn das integrierte Blitzgerät aufgeklappt ist.

2. Die Rauschreduzierung bei aktivierter Option „Langzeitbelichtung“ wurde verbessert.

3. Es wurde ein Fehler beseitigt, der dazu führte, dass die ISO-Automatik bei einem Zwei-Tasten-Reset deaktiviert wurde, wenn für die Empfindlichkeit ein anderer Wert als ISO 200 eingestellt war.

4. Bei dem Versuch, bereits an einem Computer bearbeitete Bilder in der Kamera mit den Optionen des Menüs „Bildbearbeitung“ erneut zu bearbeiten, konnte es zu Problemen kommen. Aus diesem Grund können solche Bilder nun nicht mehr in der Kamera bearbeitet werden.

5. In den englisch-, polnisch- und schwedischsprachigen Kameramenüs wurden Fehler korrigiert.

Die neuen Firmware-Version für beide Kameras kann man in Versionen für Windows und Mac OS X von der Nikon-Website herunterladen. Sie lassen sich leicht selbst installieren, sofern man darauf achtet, dass die Akkus voll geladen oder das optionale Netzteil angeschlossen ist.

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Crumpler-Taschen für Nikon-Fans

Gelb-Schwarze Fototasche sowie Fotorucksack

06.01.2007 | cja

Crumpler gilt als Kulthersteller von Fototaschen. Nun hat Crumpler mit Nikon zwei Taschen namens „This“ und „That“ herausgebracht, die in den klassischen Nikon-Farben Gelb-Schwarz gehalten sind. Beide Spritzwassergeschütze Taschen sind für Spiegelreflexkameras und deren zusätzliches Equipment gedacht. In den Taschen sollen neben dem Body noch zwei Nikkor-Objektive mittlerer Größe sowie einem externen Blitzgerät Platz finden. Zusätzlich sollen sich noch Kleinteile wie Filter, zusätzlichen Akku, Speicherkarten oder Ladegerät vorhanden sein.

Das geladene Gewicht sollen beim This zwei gepolsterte Schultergurte sowie das ergonomische Rückenpolster etwas erträglicher für den Fotografen gestalten. Der Crumpler-Nikon Fotorucksack This kostet rund 100 Euro, die Crumpler-Nikon Fototasche That geht für 50 Euro über den Ladentisch.

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Nikon D40

Nikons Leichtgewicht für Einsteiger

16.11.2006 | cja

Die leichteste SLR aus dem Hause Nikon soll insbesondere Einsteiger in die Spiegelreflexfotografie ansprechen. Von daher kann man Nikon den Verzicht auf einen Autofokusmotor nachsehen – der Autofokus der D40 funktioniert nur noch mit Objektiven, die über einen eigenen AF-Motor verfügen. Also Objektive, die über ein Nikon-F-Bajonett mit AF-Kupplung und AF-Kontakten verfügen und kompatibel mit AF-S- und AF-I-Nikkoren sind. Bei anderen Objektiven ohne integrierten AF-Motor ist nur eine manuelle Fokussierung möglich.

Der Kamerahersteller will es den Einsteigern leicht machen und hat in das Kameramenü eine Bedienungsanleitung eingebaut. Mit einer Hilfetaste aktiviert man einen erklärenden Text zu der betreffenden Menüoption. Eine farbliche Gliederung des Menüs und eine große Schrift soll zudem die Übersichtlichkeit des 2,5-Zoll-Displays erhöhen, das 230 000 Pixel auflöst. Da die D40 über kein dediziertes Statusdisplay verfügt, übernimmt das Hauptdisplay auch diese Funktion und visualisiert beispielsweise die Auswirkung der Blendeneinstellung auf die Größe der Blendenöffnung.

Ausgestattet ist die D40 mit einem CCD-Sensor im DX-Format, der über eine Auflösung von 6,1 Megapixel verfügt. Damit kann man eine maximale Bildauflösung von 3008 x 2000 Pixel erreichen. Die Empfindlichkeit lässt sich manuell zwischen ISO 200 und 3200 wählen. Automatisch sucht sich die Kamera je nach Lichtverhältnissen ISO-Werte zwischen 200 und 1600 aus. Belichtungszeiten zwischen 1/4000 Sekunde und 30 Sekunden sind möglich. Die Autofokussteuerung hat Nikon von den Modellen D200 und D80 übernommen. Jedoch greift die D40 nur auf einen 3-Punkt-Autofokus zurück, im Gegensatz zum 11-Punkt-AF-Sensor der D80. Auch das bisherige Low-End-Modell, die D50, deren Nachfolge die D40 wohl mittelfristig antreten wird, hatte noch 5 Messfelder. Mit Abmessungen von 126 x 94 x 64 Millimetern und einem Gewicht von 475 Gramm (ohne Akku und SD-Speicherkarte) ist die Kamera eine recht handliche Nikon.

Im Lieferumfang befinden sich die Anwendung PictureProject, nicht jedoch Nikons Raw-Konverter und Bildbearbeitungsprogramm Capture NX, das man bei Interesse zusätzlich erwerben muss. In einer schwarzen und einer silbernen Version will Nikon die D40 zum Weihnachtsgeschäft im Dezember 2006 in den Handel bringen, sofern der Kamerahersteller nicht wie im Fall der D200 Lieferschwierigkeiten bekommt. Im Kit mit dem ebenfalls neuen Standardzoom AF-S DX Zoom-Nikkor 18-55 mm/3,5-5,6 G ED II soll die D40 650 Euro kosten; das Gehäuse allein wird nicht angeboten.

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Neues Kompaktzoom von Nikon

AF-S DX Zoom-Nikkor 18–55 mm/3,5–5,6 G ED II

16.11.2006 | cja

Das Kompaktobjektiv Nikkor AF-S DX Zoom verfügt über eine Brennweite von 18 bis 55 Millimeter und weist die Lichtstärke f3,5/f5,6 auf. Das Objektiv beherbergt einen Silent-Wave-Motor, der Nikon zufolge leise arbeiten soll. Eine Linse aus ED-Glas soll chromatische Aberration verringern. Die asphärische Hypridlinse des Objektivs reduziert laut Nikon zudem Astigmatismus und andere optische Abbildungsfehler auf ein Minimum. Nikon will das Objektiv AF-S DX Zoom-Nikkor 18-55 mm/3,5-5,6 G ED II zunächst nur im Kit mit der Nikon D40 auf den Markt bringen. Als unverbindliche Preisempfehlung für das Duo D40 und AF-S DX 18-55mm gibt der Kamerahersteller 650 Euro an.

Das Kompaktobjektiv lässt sich nicht mit 35-mm- oder IX240-Kameras verwenden.

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Blitzen für Einsteiger

Nikon SB-400

16.11.2006 | cja

Nikon bringt voraussichtlich ab Januar 2007 das für Einsteiger gedachte Blitzgerät SB-400 auf den Markt. Der externe Blitz hat die Leitzahl 21 (bei ISO 100 und einer Umgebungstemperatur von 20 Grad) sowie eine indirekte Blitzfunktion. Der Blitzreflektor lässt sich von 0 Grad in drei Stufen auf 60, 75 und 90 Grad neigen. In Kombination mit einer Kamera, die über das Nikon Creative Lighting System verfügt, lässt sich der Blitz via i-TTL ansteuern. Verfügt man zudem über eine Nikon D40, steht einem manuellen Zugriff auf den Blitz nichts im Wege. Je nach ISO-Einstellung reicht die Blitzwirkung von 0,6 bis 20 Meter. Via Kameramenü lassen sich Langzeitsynchronisation, Reduzierung des Rote-Augen-Effekts sowie andere Einstellungen vornehmen. Für 140 Euro wird der Blitz SB-400 im Handel zu kaufen sein.

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Mit frischer Firmware in die Herbstsaison

Nikon aktualisiert die D200, D2X und D2Hs

04.10.2006 | mjh

Drei Firmware-Updates bringen alle professionellen und semiprofessionellen Nikon-DSLRs auf die gleiche Versionsnummer 2.00. Am unscheinbarsten sind die Verbesserungen im Fall der D200, die durch das Update kompatibel zum WLAN-Adapter WT-3 wird – das hätte sie freilich von Anfang an sein sollen, aber zur Markteinführung war das WT-3 noch nicht verfügbar. Weiterhin wird das Systemmenü um eine Option für die Bildauthentifikation erweitert. Um dieses Feature zu nutzen, ist darüber hinaus die optionale Image Authentication Software erforderlich.

Die Firmware-Updates für die Spitzenmodelle D2X und D2Hs haben viele Verbesserungen gemeinsam:

• Der Autofokus wurde hinsichtlich Objekterfassung und Schärfenachführung verbessert.

• Das Menü wurde um die Option „Bild-Authentifikation“ erweitert. Diese Option ermöglicht es, die Authentizität eines Bildes zu garantieren beziehungsweise nach der Aufnahme vorgenommene Manipulationen am Bild nachzuweisen. Hierzu ist die optionale Image Authentication Software nötig.

• Statt einer können nun bis zu drei benutzerdefinierte Gradationskurven in die Kamera geladen werden. Zur Definition von Gradationskurven und zu deren Übertragung in die Kamera ist die Software Nikon Capture Camera Control (Version 4.4.2) oder Camera Control Pro (Version 1.1.1 oder höher) nötig.

• Das Menü wurde um die Option „Einstellungen auf CF“ erweitert, mit der Kameraeinstellungen auf einer CompactFlash-Karte gespeichert oder von dieser geladen werden können.

• Die Option „Inspektion“ wurde überarbeitet und erlaubt das Reinigen des Kamerasensors nun auch ohne Netzadapter.

• Für den Menüpunkt „Lock-on“ stehen nun vier Optionen zur Auswahl: „Lang“, „Normal“, „Kurz“ und „Aus“.

• Die ISO-Automatik wurde um die Optionen „Maximale Empfindlichkeit“ und „Längste Belichtungszeit“ erweitert.

• Das Menü wird um die Option „Letzte Einstellungen“ erweitert.

• Für die Individualfunktion „Maximale Bildanzahl“ (maximale Anzahl von Bildern, die nacheinander in Serie aufgenommen werden können) können nun bis zu 60 Bilder eingestellt werden.

• Die bei Bildwiedergabe angezeigten Aufnahmedaten umfassen nun Informationen über die Fokussteuerung sowie Bildstabilisierung (VR ein oder aus).

• In der Ansicht „GPS-Daten“ bei der Bildwiedergabe werden die Daten zu Breite und Länge nun mit einer Genauigkeit von drei Stellen pro Segment angezeigt, sofern der verwendete GPS-Empfänger dies unterstützt.

• Wenn ein kompatibler GPS-Empfänger mit digitaler Kompassfunktion verwendetet wird, wird in den GPS-Daten nun auch die Peilung angezeigt.

Die Firmware für die D2X bringt darüber hinaus noch einige zusätzliche Neuerungen:

• zwischen den Einstellungen ISO 800 und H1 wurden zwei neue ISO-Stufen eingefügt: H 0.3 (ISO 1000) und H 0.7 (ISO 1250). Bei der Einstellung von halben Lichtwertstufen in der Individualfunktion b2 liegt dort die Stufe H 0.5 (ISO 1100).

• Der Menüpunkt „Farbwiedergabe“ im Aufnahmemenü wurde um die Option „Schwarzweiß (sRGB)“ erweitert.

• Das Aufnahmemenü wurde um die Option „Beschneiden“ erweitert.

• Die Individualfunktion „Funktionstaste“ wurde erweitert. Der Funktionstaste können nun unterschiedliche Funktionen zugewiesen werden, je nachdem ob die Taste allein oder in Kombination mit den Einstellrädern verwendet wird.

Um die neue Firmware herunterladen zu können, muss man sich auf Nikons Website registrieren.

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Nikon Coolpix L5

Einsteigermodell mit 7,2-Megapixel

24.08.2006 | cja

Ab September 2006 ist die Coolpix L5 für 330 Euro im Handel erhältlich. Für das Geld erhält man eine Kamera mit einem 7,2-Megapixel-Sensor, optisches 5fach-Zoom mit einer umgerechneten Brennweite von 38 bis 190 Millimetern und ein 2,5-Zoll-Display. Außerdem verfügt die L5 über einen optischen Bildstabilisator mit beweglicher Linse. Der Portrait-Autofokus erkennt Gesichter im Bild automatisch und stellt diese automatisch Scharf. Die Rote-Augen-Korrektur beseitigt schon in der Kamera bei Blitzaufnahmen eventuell auftretende rote Augen. Zudem verbessert die Kameraelektronik via D-Lighting-Funktion unterbelichtete Bilder oder hellt zu dunkle Partien in Gegenlichtaufnahmen auf.

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Nikon D80: 10 Megapixel für alle

Der Nachfolger der D70s bringt viele Features der D200 in die Amateurklasse

09.08.2006 | mjh

Auf den ersten Blick ähnelt Nikons D80 den Einsteigermodellen D70s und D50, aber ein Blick in das Datenblatt offenbart eine Verwandschaft zur Mittelklasse-DSLR D200; bei einem Preis von rund 970 Euro für das Gehäuse ist sie allerdings ungleich erschwinglicher. Wie die D200 ist auch die D80 mit einem 10,2-Megapixel-Sensor im APS-C-Format ausgestattet, der aber nicht mit dem Bildwandler des Schwestermodells identisch ist. Möglicherweise handelt es sich um dasselbe Sony-CCD, das auch in Sonys eigener alpha100 steckt und sich durch eine geringere Zahl von Datenkanälen vom schnelleren Chip der D200 unterscheidet. Die D80 hat fast dieselben kompakten Abmessungen wie die D50, während das Layout der Bedienelemente dem der D70s entspricht.

Vor zweieinhalb Jahren hatte Nikon mit der D70 erstmals ein Verschlusskonzept eingeführt, das einen relativ simpel aufgebauten mechanischen Schlitzverschluss mit einem elektronischen Verschluss kombinierte, wie er zuvor nur in Kompaktkameras Verwendung fand. Die D80 markiert nun die Abkehr von diesem auch in der D50 und D70s genutzten Konstruktionsprinzip, das äußerst kurze Belichtungszeiten ermöglichte, aber auch die Gefahr von Blooming barg. Die D80 hat einen konventionellen Schlitzverschluss, mit dem sich Verschlusszeiten bis 1/4000 Sek. realisieren lassen. Die kürzeste Synchronzeit liegt bei 1/200 Sek..

Der Pentaprismensucher der D80 soll ein großes, helles Sucherbild erzeugen; seine Vergrößerung von 0,94 Prozent entspricht der des Suchers der D200, der sich durch sein großes Gesichtsfeld auszeichnet. Die Einstellscheibe ist fest eingebaut; wie von den Vorgängermodellen bekannt kann man mit einer LCD-ähnlichen Technologie optionale Hilfslinien einblenden. Das Autofokusmodul MultiCAM-1000 mit 11 Messfeldern in rautenförmiger Anordnung hatte Nikon mit der D200 eingeführt und nutzt es nun auch in der D80; sein zentrales Messfeld ist als für waage- wie senkrechte Strukturen empfindlicher Kreuzsensor ausgeführt und kann optional verbreitert werden. Der Autofokus, der sich bei schlechten Lichtverhältnissen von einem Hilfslicht oder einem externen Blitzgerät unterstützten lässt, fokussiert wahlweise beim Druck auf den Auslöser oder auch kontinuierlich, wobei bewegliche Motive über die 11 Messfelder hinweg verfolgt werden können.

Das F-Bajonett der D80 ist mit allen Nikon-Objektiven mit CPU kompatibel; die 3D-Color-Matrixmessung II ist auf G- und D-Nikkore beschränkt, während die Color-Matrixmessung II mit allen kompatiblen Objektiven möglich ist. Zur Belichtungsmessung dient ein mit der D50 eingeführte 420-Pixel-Sensor.

Für die interne Bildverarbeitung ist ein neuentwickelter Prozessor zuständig, der bei gestiegener Leistung weniger Energie verbrauchen soll: Derselbe Lithium-Ionen-Akku des Typs EN-EL3e, der voll geladen für bis zu 1800 Aufnahmen mit der D200 ausreicht, soll der D80 bis zu 2700 Aufnahmen ohne Nachladen erlauben. Ein optionaler Batteriegriff mit Hochformatauslöser kann die Laufzeit noch verlängern.

Schon das Vorgängermodell D70s erreichte eine Serienbildfrequenz von 3,0 Bildern pro Sek.; die D80 soll mit dieser Geschwindigkeit nun bis zu 100 JPEG- oder 6 Raw-Bilder aufnehmen können; bei der D70s endeten die Bildsequenzen schon nach 14 beziehungsweise 4 Aufnahmen. Zur Speicherung der Bilddaten dienen SD-Karten, wie sie mittlerweile auch im DSLR-Bereich immer stärkere Verbreitung finden und die einst dominierenden CompactFlash-Karten in den Bereich der reinen Profimodelle verdrängen. Natürlich ist der Kartensteckplatz SDHC-kompatibel, unterstützt also Karten mit mehr als 2 Gigabyte Kapazität. Das Display der D80 ist nicht nur auf 2,5 Zoll gewachsen, sondern hat auch weitere 100.000 Pixel hinzugewonnen und löst jetzt zeitgemäße 230.000 Pixel auf.

Einige Ausstattungsmerkmale der D80 hat Nikon seinen Kompaktkameras entlehnt. Eine Funktion zur automatischen Rote-Augen-Retusche findet sich ebenso wie die Kontrastoptimierung mit Nikons D-Lighting-Technologie, die die Tonwerte einzelner Bildbereiche unabhängig voneinander verbessert.

Dagegen stammt die Funktion, die zwei Raw-Bilder zu einem Komposit verschmilzt, von der D200; dasselbe gilt für die Option einer Mehrfachbelichtung. Wie man es angesichts eines Preisunterschieds von 730 Euro erwarten muss, bleiben einige Unterschiede zwischen der gohobenen Einsteigerklasse und der Mittelklasse bestehen: Im Gegensatz zum witterungsgeschützten Magnesiumgehäuse der D200 hat die D80 ein Kunststoffgehäuse; ihr fehlt auch ein X-Kontakt zur Synchronisation von Studioblitzanlagen, ihre Serienbildgeschwindigkeit ist geringer und im Raw-Modus auf kürzere Sequenzen beschränkt; auf die Schnittstelle zum Anschluss eines WLAN-Moduls muss man verzichten.

Wenn die D80 im September in den Handel kommt, wird man zwischen dem Gehäuse für rund 970 Euro und zwei Kit-Angeboten wählen können, die das Gehäuse wahlweise mit einem AF-S DX 18–70 mm 1:3,5–4,5G IF-ED Standardzoom oder dem neuen AF-S DX 18–135 mm 1:3,5–5,6 G IF-ED für jeweils rund 1300 Euro bundeln.

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Zwei neue Zoom-Nikkore

Ein neues Standardzoom und ein Telezoom mit Bildstabilisator erweitern Nikons Objektivpalette

09.08.2006 | mjh

Gleichzeitig mit dem neuen DSLR-Modell D80 bringt Nikon ein Standardzoom mit erweitertem Brennweitenbereich auf den Markt, das auch im Bundle mit der D80 erhältlich sein wird. Das für alle DSLRs mit DX-Sensor geeignete AF-S DX 18–135 mm 1:3,5–5,6 G IF-ED ist mit einem Ultraschallmotor zur schnellen und geräuscharmen Fokussierung ausgestattet; sein Zoombereich deckt einen Bereich zwischen umgerechnet 27 und 203 Millimeter ab. Der Einsatz eines ED-Glaselements und zweier asphärischer Linsen soll Abbildungsfehler wie die chromatische Abberation und den Astigmatismus auf ein Minimum reduzieren. Das neue Standardzoom wird im September zu einem Preis von rund 460 Euro in den Handel kommen; das Bundle mit der D80 soll rund 1300 Euro kosten.

Das Telezoom AF-S VR 70–300 mm 1:4,5–5,6 G IF-ED ist für Nikons DSLRs mit DX-Sensor ebenso wie für Kleinbildkameras geeignet; es löst ab Oktober das AF 70–300 mm 1:4–5,6 D ED und das AF 70–300 mm 1:4–5,6 G ab. An einer Kamera mit DX-Sensor entspricht der Bildwinkel dem eines 105–450-mm-Zooms an einer Kleinbildkamera. Der VRII-Bildstabilisator soll bis zu 16 mal längere Belichtungszeiten ohne Verwacklungsunschärfe ermöglichen. Mit seinen zwei Betriebsarten kann er entweder alle Kamerabewegungen ausgleichen oder Kameraschwenks erkennen und unkorrigiert lassen. Ein Ultraschallmotor sorgt für eine so schnelle wie leise Fokussierung und zwei ED-Elemente sollen Auflösung und Kontrast verbessern. Eine Blende mit neun abgerundeten Lamellen bildet eine nahezu kreisförmige Blendenöffnung und erzeugt damit natürlich wirkende Unschärfekreise außerhalb der Schärfezone. Das AF-S VR 70–300 mm 1:4,5–5,6 G IF-ED wird voraussichtlich ab Oktober 2006 zu einem Preis von rund 610 Euro in den Handel kommen.

Lieferengpass bei Nikon

D200 voraussichtlich ab Herbst 2006 besser erhältlich

16.06.2006 | cja

Sieben Monate nach Markteinführung, ist Nikons D200 im Handel selten anzutreffen. Im Media Markt und bei vielen Fachhändlern steht lediglich ein Vorführgerät der 1840 Euro teueren, semiprofessionellen SLR-Kamera. Wer die digitale Spiegelreflexkamera gleich mitnehmen will, steht vor leeren Regalen. Media Markt rechnet laut Pressestelle erst im Herbst mit weiteren Geräten, die verkauft werden können. Stefan Schmitt, Product Manager SLR-System bei Nikon, sieht das Ende des Lieferengpasses schon etwas früher. Bereits in zwei, aber spätestens in drei Monaten soll es keine längeren Wartezeiten bei der Auslieferung mehr geben. Die bisher eingegangenen Aufträge will Nikon weiterhin chronologisch abarbeiten. So können Kaufinteressenten, die ihre Bestellung bereits abgegeben haben, mit einer früheren Belieferung rechnen.

Die Bildqualitätsprobleme der D200, bei denen es zu einem feinen vertikalen Linienmuster in dunklen Bildbereichen kam, sollen Stefan Schmitt zufolge nur vereinzelt aufgetreten und nicht an dem aktuellen Lieferengpass Schuld sein. Laut dem Nikon-Manager soll die Produktion der Nachfrage nicht nachkommen. Und nur für die Anfangsproduktion kurzfristig neue Arbeitskräfte einzustellen, sei nicht sinnvoll, so Schmitt gegenüber digicam-experts.de. Das Kameramodell wird im thailändischen Werk von Nikon produziert, indem auch die D50 sowie die D70 hergestellt werden.

Wer jetzt die D200 im Ausland kaufen will, ist nicht unbedingt besser dran. Deutschland gilt laut Stefan Schmitt als Zentralmarkt mit höchstem Gewicht bei der Verteilung der Nikon-SLRs. Ob sich die Lieferschwierigkeiten der D200 hierzulande auf Nikons dSLR-Marktanteil von 27 Prozent (Nikon-Angabe) auswirken könnte, bleibt offen.

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Frischgemacht

Nikons renoviertes Spitzenmodell heißt D2Xs

01.06.2006 | mjh

Knapp vier Monate vor der Photokina waren keine revolutionären Neuerungen zu erwarten, und so bringt die D2Xs vor allem Verbesserungen im Detail, die allerdings für Nikon-Fotografen hoch willkommen sein werden. Ab Juli wird das neue Modell die nicht weiter produzierte D2X ablösen und zu einem Preis von rund 5070 Euro in den Handel kommen.

Die wesentlichen Kenndaten sind unverändert; nach wie vor setzt Nikon auf einen CMOS-Sensor mit 12,4 Megapixeln, aus dessen Abmessungen von 23,7 mal 15,7 Millimetern sich ein Verlängerungsfaktor von 1,5 ergibt. Mit der D200 eingeführte Verbesserungen wie ein im Winkel von 170 Grad ablesbare 2,5-Zoll-Display und das verbesserte Menüdesign finden sich nun auch bei der D2Xs wieder. Die Empfindlichkeit des Sensors kann man nun feiner einstellen; waren die ISO-Werte oberhalb von 800 bislang nur in ganzen Blendenstufen einstellbar, kann man nun auch ISO 1000, 1130 und 1250 wählen. Im Auto-ISO-Modus kann man eine maximale Empfindlichkeit zwischen ISO 200 und 800 einstellen. Wenn der verbesserte Autofokus den Bewegungen des Motivs von Messfeld zu Messfeld folgen soll, kann man das Timing der Motivverfolgung in drei Schritten einstellen.

Einige der wichtigsten Verbesserungen betreffen den High-Speed-Modus, in dem man einen Teil der Sensorauflösung für eine höhere Serienbildfrequenz opfert. Wie schon von der D2X bekannt, kann man auch bei der D2Xs einen kleineren Bildausschnitt mit 6,8 Megapixeln wählen, der den Verlängerungsfaktor auf 2,0 vergrößert. In diesem Modus steigt die Serienbildfrequenz von 5,0 auf 8,0 Bilder pro Sekunde und man kann 38 statt 22 JPEG-Bilder (oder 29 statt 17 Raw-Bilder) in Folge aufnehmen. Zu den Neuerungen der D2Xs zählt, dass die 3D-Color-Matrix-II-Belichtungsmessung nun ebenso wie die i-TTL-Blitzbelichtungssteuerung auch im High-Speed-Modus zur Verfügung steht. Die Einstellscheibe, auf der mit einer LCD-ähnlichen Technologie Markierungen eingeblendet werden können, dunkelt im High-Speed-Modus den Randbereich ab, sodass der tatsächlich aufgenommene Ausschnitt deutlicher hervorgehoben wird, dessen Umfeld aber erkennbar bleibt.

In allen drei Farbmodi kann man sich für Adobe RGB statt sRGB entscheiden und daneben bietet die D2Xs jetzt auch einen Schwarzweißmodus. Statt nur einer eigenen Gradationskurve kann man nun drei individuelle Kurven laden und zwischen diesen und den Standardkurven umschalten. Konfigurationen der Kamera kann man nicht nur in der Kamera speichern und schnell zwischen ihnen wechseln, sondern auch auf einen Computer herunterladen und darüber auf andere Kameras übertragen. In den EXIF-Metadaten der Bilder werden zusätzliche Daten des Autofokus und, falls vorhanden, eines Bildstabilisators im Objektiv gespeichert. Die von einem optionalen GPS-Modul ermittelten Koordinaten werden um eine Stelle genauer angezeigt.

In der neugestalteten USB-2.0-High-Speed-Schnittstelle rastet das ebenfalls neue USB-Kabel sicher ein und kann nicht mehr herausrutschen. Der neue Lithium-Ionen-Akku EN-EL4a ist zu den bisher verwendeten Akkus kompatibel, soll die Batterielaufzeit aber dank einer vergrößerten Kapazität von rund 28 Wattstunden auf bis zu 3800 Aufnahmen verlängern. Wie von der D200 bekannt kontrolliert die Kamera den Zustand des Akkus und zeigt die Zahl der Aufnahmen seit dem letzten Laden, die Restkapazität und die geschätzte Lebensdauer des Akkus an. Zusammen mit Nikons optionaler Software unterstützt die D2Xs eine Authentifizierung der Bilder.

Verschiedene Hinweise deuten darauf hin, dass Nikon noch im Herbst ein Firmware-Update für die D2X herausbringen wird, das viele dieser Verbesserungen auch den Besitzern des älteren Modells zugänglich macht. Änderungen der Hardware wie das verbesserte Display, die neue Einstellscheibe oder die verriegelbare USB-Schnittstelle bleiben natürlich der D2Xs vorbehalten.

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Fernsteuerung

Camera Control Pro unterstützt alle Nikon-DSLRs

01.06.2006 | mjh

Wer eine Nikon-DLSR vom Computer fernbedienen wollte, musste dazu bislang Nikon Capture nutzen. Diese Funktion hat Nikon nun in die eigenständige Software Camera Control Pro ausgegliedert, die im Sommer zu einem Preis von rund 60 Euro auf den Markt kommen soll.

Um die DSLR mit dem PC oder Macintosh zu verbinden, kann man wahlweise USB, FireWire (IEEE 1394) oder WLAN nutzen, sofern Kamera und Computer dies unterstützen. Camera Control Pro kann alle Funktionen der angeschlossenen Kamera steuern und zeigt die Aufnahmen mit einer integrierten Betrachtungsfunktion an. Auch die Übertragung individueller Gradationskurven, die bislang Nikon Capture voraussetzte, ist mit Camera Control Pro möglich.

Camera Control Pro unterstützt die D1, D1X, D1H, D2X(s), D2H(s), D100, D200, D70(s) und D50, also alle Nikon-DSLRs der letzten acht Jahre.

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