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Ein Update für das Update

Eine neue Firmware für die Olympus OM-D E-M5

21.04.2012 | mjh

Mit der Firmware-Version 1.1 für die OM-D E-M5 will Olympus zwei Punkte verbessern:

  • Ein Problem mit Firmware-Updates, die während des Update-Prozesses stehen blieben, wurde behoben. (Man fragt sich natürlich, was passiert, wenn dieses Update nicht bis zum Ende durchlaufen sollte.)
  • Die Funktion des Bildstabilisators wurde im Zusammenspiel mit den Objektiven Zuiko Digital ED 8mm F3.5 Fisheye, Zuiko Digital ED 18–180mm F3.5–6.3 und Leica D Vario-Elmar 14–150mm modifiziert.

Wie bei Olympus üblich installiert man die Firmware, indem man die Kamera an einen mit dem Internet verbundenen Computer anschließt und den Digital Camera Updater startet (es muss wenigstens die mitgelieferte Version 1.03 für Windows beziehungsweise 1.04 für OS X sein).

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Große Karten stabilisieren

Olympus verbessert die Kompatibilität mit SDXC-Karten

22.03.2012 | mjh

Mit einem Firmware-Update auf die dann allen Modellen gemeinsame Version 1.3 verbessert Olympus die Kompatibilität der FourThirds DSLR E-5 sowie der Micro-FourThirds-Modelle E-P3, E-PL3, E-PL2 und E-PM1 mit SDXC-Karten mit Kapazitäten von mehr als 48 GB. Vermutlich haben bislang nur wenige so große Karten im Einsatz, sodass das von Olympus nicht genau spezifizierte Stabilitätsproblem früherer Firmware-Version vielleicht noch gar nicht bemerkt worden war. Wie bei Olympus üblich wird die Firmware installiert, indem man die Kamera per USB-Schnittstelle mit dem Computer verbindet und die Olympus-Software startet; diese lädt dann die neue Firmware herunter und installiert sie.

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Power-Zoom-Update

Eine neue Firmware für drei Pen-Modelle

20.01.2012 | mjh

Olympus Ende letzten Jahres eingeführtes M.ZUIKO DIGITAL ED 12-50 mm 1:3.5-6.3 EZ zeichnet sich nicht nur durch seine Abdichtung gegen Spritzwasser und Staub aus; es hat auch einen elektromagnetischen Zoommechanismus, mit dem man die Brennweite per Tastendruck verändern kann. Diese Variante bietet sich insbesondere für Videoaufnahmen an, da man beim Drehen am Zoomring leicht die Kamera ungewollt bewegt. Eine neue Firmware-Version 1.2 für die Pen-Modelle E-P3, E-PL3 und E-PM1 bringt Verbesserungen bei der Brennweitenanzeige, wenn man das neue Objektiv mit motorischem Zoom nutzt. Zur Installation der Firmware schließt man die Kamera an einen mit dem Internet verbundenen Computer an, startet die Anwendung Digital Camera Updater und folgt den weiteren Anweisungen.

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Die Richtung stimmt (jetzt)

Eine neue Firmware für die Olympus E-5

13.09.2011 | mjh

Wer weiß, warum man erst jetzt daran gedacht hat, aber wenn man bisher versuchte, mit dem rückwärtigen Rändelrad am optionalen Batteriehandgriff zur Olympus E-5 das AF-Messfeld auszuwählen, bewegte sich die Auswahl entgegengesetzt zur Drehrichtung des Rades. Aber nicht länger, sofern man die neue Version 1.2 der Kamera-Firmware installiert. Wie bei Olympus-Modellen üblich erfolgt das Update über die Anwendung Digital Camera Adapter: Man schließt die Kamera an einen Computer mit Zugang zum Internet an, startet diese Anwendung und folgt den weiteren Anweisungen.

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Sucher-Support

Mehr Auswahl dank neuer Firmware

10.08.2011 | mjh

Olympus’ elektronischer Aufstecksucher VF-3 ist eine etwas preisgünstigere Alternative zum höher auflösenden VF-2 und dem optischen Aufstecksucher VF-1. Um ihn zu nutzen, benötigen die Pen-Modelle E-P2, E-PL1 und E-PL2 allerdings eine neue Firmware – die Version 1.2 macht diese Kameras VF-3-kompatibel und ändert ansonsten nichts. Zur Installation der Firmware schließt man die Kamera an einen mit dem Internet verbundenen Computer an, startet die Anwendung Digital Camera Updater (E-PL1 und E-PL2) beziehungsweise Olympus Master oder Studio (E-P2) und folgt den weiteren Anweisungen.

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Orientierungseinheit

Eine neue Firmware für die Olympus XZ-1

21.04.2011 | mjh

Mit der Firmware-Version 1.2 für die Olympus XZ-1 wird dem Kameramenü ein neuer Menüpunkt „Pic Orientation“ hinzugefügt. Die Beschreibung der Neuerung ist etwas kryptisch; sie verweist darauf, dass der Orientierungssensor, mit dem die Kamera zwischen Quer- und Hochformat unterscheidet, in manchen Situationen nicht wie gewünscht arbeitet (mit einer gewissen Fehlerkennungsrate solcher Orientierungssensoren muss man immer rechnen) und dass die Bilddrehung (deshalb?) ein- und ausgeschaltet werden kann. Im Wiedergabemodus kann man eine Aufnahme mit dem Kontrollring drehen; diese Drehung wird dann in den EXIF-Daten des Bildes gespeichert. Zur Aktualisierung der Kamera braucht man Olympus’ Software, die das Update herunterlädt und auf der per USB angeschlossenen Kamera installiert. Die Einstellungen der Kamera werden durch das Update gelöscht.

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Drei mal Firmware

Olympus aktualisiert die E-5, E-PL2 und XZ-1

04.03.2011 | mjh

Am 3.3. hat Olympus 3 Firmware-Updates für 3 Kameramodelle veröffentlicht. Die Edelkompakte XZ-1 wird auf Version 1.1 aktualisiert, womit ein nicht näher beschriebenes Problem behoben wird, das bisher auftreten konnte, wenn man den Einschaltknopf eines aufgesteckten Systemblitzgeräts drückte. Auch die Spiegelreflexkamera E-5 rückt auf Version 1.1 vor, die ein Problem mit der Farbdarstellung des Displays beseitigt („Resolved issue of the LCD monitor color compensation being reset“). Die Firmware-Version 1.1 für das PEN-Modell E-PL2 ändert die Defaulteinstellung des Bildstabilisators zu „Ein“, wenn man die Motivprogramme für die Konverterlinsen FCON-P01 (Fisheye), WCON-P01 (Weitwinkel) oder MCON-P01 (Makro) verwendet. Durch die Installation der neuen Firmware werden die Kameraeinstellungen auf den Auslieferungszustand zurückgesetzt.

Das Prozedere der Aktualisierung ist anders als bei den meisten Herstellern üblich: Man lädt die Software Olympus Digital Camera Updater herunter (falls sie nicht bereits installiert ist), schließt die Kamera an und startet die Anwendung, die sich dann um den Download der Firmware und deren Installation kümmert.

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Dreier

Cosina stößt zum Micro-FourThirds-Konsortium

30.08.2010 | mjh

Die japanische Cosina, hierzulande mit Produkten unter dem Markennamen Voigtländer von Ringfoto vertreten, ist der neue Partner im Micro-FourThirds-Konsortium. Anders noch als der FourThirds-Standard, den einige der nominellen Partner nie mit eigenen Produkten unterstützt hatten, sollte Micro FourThirds nur solchen Herstellern offen stehen, die aktiv mitziehen würden. Nachdem es lange so ausgesehen hatte, als wollten Olympus und Panasonic unter sich bleiben, gab Olympus nun den Beitritt Cosinas bekannt, die künftig Objektive für das Micro-FourThirds-System anbieten wollen.

Das erste MFT-Produkt Cosinas ist das Nokton 25 mm 1:0,95, ein manuell fokussiertes und hoch lichtstarkes Normalobjektiv mit einer Naheinstellgrenze von 17 Zentimetern. Hinsichtlich des Bildwinkels und der Schärfentiefe entspräche es einem 50 mm 1:1,9 an einer Kleinbildkamera, allerdings mit dem Vorteil der um zwei Blendenstufen höheren Lichtstärke. Da es im MFT-System derzeit noch einen Mangel an besonders lichtstarken Objektiven gibt, dürfte dieser Neuzugang hoch willkommen sein, auch wenn das Nokton mit rund 900 Euro zu Buche schlagen wird, wenn es im Oktober in den Handel kommt. Wer es schon vorher in Augenschein nehmen möchte, könnte auf der photokina (21.–26. September 2010) in Halle 2.1 am Stand D021/D023 fündig werden.

Aufmerksamen Verfolgern der Gerüchte, die sich um die Zukunft des FourThirds-DSLR-Standards ranken, wird währenddessen nicht entgangen sein, dass Olympus in derselben Pressemeldung, in der sie die neue Partnerschaft mit Cosina ankündigen, nebenbei betonen, weiterhin Komponenten auch für das FourThirds-System zu entwickeln, statt wie Panasonic allein auf das spiegellose Micro-FourThirds-System zu setzen.

E-PL1 taucht ab

Olympus unterstützt den Unterwassereinsatz des Micro-FourThirds-Modells

22.06.2010 | mjh

Wasser und Kameras passt, von Haus aus besonders abgedichtete Modelle einmal ausgenommen, nicht zusammen, und selbst für wassergeschützte Kameras braucht man ein passendes Unterwassergehäuse, wenn man sie auf ernsthafte Tauchgänge mitnehmen will. Bei solchen Unternehmungen kann den Taucher nun auch die E-PL1 begleiten, für die Olympus jetzt das Gehäuse PT-EP01 anbietet – das erste Unterwassergehäuse für eine Micro-FourThirds-Kamera überhaupt. In dem für Wassertiefen bis zu 40 Metern geeigneten PT-EP01 kann man neben dem Display auch den optionalen elektronischen Sucher nutzen, der auf den Blitzschuh aufgesteckt wird. Dank eines zusätzlichen Sichtfensters unterhalb des Displays kann man einen etwaigen Wassereinbruch rechtzeitig erkennen, um noch Schlimmeres verhüten zu können. Rund 650 Euro soll das Unterwassergehäuse kosten, das für den Einsatz mit dem Standardzoom 14–42 mm oder dem Weitwinkelzoom 9–18 mm gedacht ist.

Auch für die schon von vornherein wasserdichten µ-Tough-Modelle 6020 und 8010 bietet Olympus ein Unterwassergehäuse an. Das PT-048 für rund 260 Euro dehnt die zulässige Tauchtiefe dieser Modelle von 5 beziehungsweise 10 Meter auf 40 Meter aus. Wer auf extremere Tauchgänge verzichten kann und nur zum Baden und Schnorcheln an den Strand geht, kann seine µ-Tough-Kamera mit einem Strand-Zubehörkit für rund 40 Euro ertüchtigen, das aus einer Neoprentasche und einer separat erhältlichen Handschlaufe besteht, mit der die Kamera wieder an die Oberfläche zurückkehrt, wenn man sie einmal unter Wasser verloren hatte.

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Als die Bilder laufen lernten

Olympus wirbt auf YouTube für die E-PL1

20.05.2010 | mjh

Wofür hier geworben wird erschließt sich erst ganz zum Schluss, wenn die letzten Bilder des eigentlichen Films auf dem Display einer Olympus Pen E-PL1 erscheinen … Am Anfang wird das Bild eines Anglers auf einer Plakatwand lebendig, als eine Werbetafel gleicher Größe vorbei gefahren wird – die dort abgebildete Meerjungfrau hat es dem jungen Angler angetan. Mitsamt seines Billboards wandert er auf der Suche nach der schnell entschwundenen Schönen durch die Straßen, tauscht nebenbei sein Outfit mit dem Model auf einer weiteren Werbewand und findet schließlich die Fassade, an der sich die Vermisste mittlerweile räkelt.

Um diese Geschichte zu erzählen wurden zunächst mit der E-PL1 355 Einzelbilder aufgenommen, auf Werbeplakatwandgröße aufgeblasen und dann wiederum vor Ort (Bukarest) abfotografiert. Dazu musste Regisseur Takeuchi Taijin keinerlei Computertricks nutzen, aber der Aufwand dürfte dennoch erheblich gewesen sein. Der Film ist in verschiedenen Qualitätsstufen auf YouTube abrufbar.

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Silber ohne Sucher

Olympus bietet die Pen E-P2 in einer silbernen Gehäusevariante an

10.05.2010 | mjh

Den in jüngster Zeit auszumachenden Trend zu Kameras in immer vielfältigeren Farbvarianten hatte Olympus mit der im Januar eingeführten Pen E-P2 konterkariert – es gab sie in jeder Farbe, sofern sie nur Schwarz war. Ab sofort gibt es nun aber auch bei diesem Modell mehr Abwechslung, nämlich eine silberfarbene Variante der E-P2 mit wie bisher schwarz beledertem Griff. Anders als die schwarze E-P2 wird diese Variante zunächst nur ohne den elektronischen Aufstecksucher VF-2 geliefert, dafür aber 200 Euro günstiger für rund 700 Euro (auch als Kit mit dem Standardzoom für rund 800 Euro und mit zusätzlichem 1:2,8/17 mm Pancake für rund 850 Euro). Zwar kann man den VF-2 separat erwerben, nur offenbar nicht in einer auch vom Design her passenden silbernen Ausführung. Angesichts der Qualität dieses 1,44 Millionen Pixel auflösenden Suchers wird man das verschmerzen können; dennoch wäre auch für den VF-2 mehr Vielfalt wünschenswert. (Eine persönliche und höchst subjektive Anmerkung sei noch gestattet: Warum gibt es eigentlich weder von der E-P1 noch von der E-P2 eine silberne Variante mit dem braunen Griff der weißen E-P1? Hmm?)

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Schneller scharf

Olympus’ Pen-Modelle bekommen eine neue Firmware

23.04.2010 | mjh

Die Pen-Kameras im Olympus-Portfolio mausern sich; insbesondere im Bereich der Fokussierung, in dem sie den Modellen des Micro-FourThirds-Partners Panasonic hinterher hinkten, bringen die aktuellen Firmware-Updates Verbesserungen – aber nicht nur dort. Bei der Pen E-P1 ändern sich mit dem Update auf Version 1.4 die folgenden Punkte:

  • Die Geschwindigkeit des Autofokus wurde verbessert.
  • Die Arbeitsweise des kontinuierlichen Autofokus im Moviemodus wurde im Zusammenspiel mit den Objektiven 9–18 mm 1:4,0–5,6 und 14–150 mm 1:4,0–5,6 verbessert.
  • Die Unterstützung des neuen 9–18 mm 1:4,0–5,6 wurde verbessert; ohne dieses Firmware-Update kann die Bildrate der Live-View mit diesem Objektiv reduziert sein.

Die längste Änderungsliste gibt es bei der neuen Firmware-Version 1.1 für die Pen E-P2; sie enthält noch zwei weitere Punkte:

  • Die Geschwindigkeit des Autofokus wurde verbessert.
  • Die Arbeitsweise des kontinuierlichen Autofokus im Moviemodus wurde im Zusammenspiel mit den Objektiven 9–18 mm 1:4,0–5,6 und 14–150 mm 1:4,0–5,6 verbessert.
  • Die Unterstützung des neuen 9–18 mm 1:4,0–5,6 wurde verbessert; ohne dieses Firmware-Update kann die Bildrate der Live-View mit diesem Objektiv reduziert sein.
  • Auch bei Verwendung des elektronischen Suchers VF-2 kann man das Display zur Anzeige des Menüs oder von Bildern im Wiedergabemodus nutzen.
  • Die Qualität des Sucherbildes bei Verwendung des Filmkorn-Filters wurde verbessert.

Beim jüngsten Modell E-PL1 bedarf es wenig, es auf den aktuellen Stand zu bringen:

  • Die Geschwindigkeit des Autofokus wurde verbessert.

Zum Update seiner Kamera muss man sich das Firmware Updater Tool von der Olympus-Website herunterladen, die Kamera per USB-Kabel anschließen, und die Software starten.

Gleichzeitig mit der neuen Firmware kündigte Olympus die neue Software „Olympus Viewer 2“ für Windows und Mac OS X an, die die Anwendungen Olympus Master 2 und Studio 2 ersetzen soll. Mit Viewer 2 wird man Raw-Dateien konvertieren, Bilder bearbeiten und diese auch verwalten können. Ab Anfang Mai wird die Software als kostenloser Download für die Besitzer von E-System- und Pen-Kameras auf der Olympus Website zur Verfügung stehen.

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Was nicht passt, wird passend gemacht

Olympus fördert den Kauf von Novoflex-Adaptern für seine Pen-Modelle

17.04.2010 | mjh

Aufgrund ihres geringen Auflagemaßes von 20 mm sind Micro-FourThirds-Kameras ideal für die Adaptierung von Objektiven fremder Kamerasysteme geeignet, und Drittanbieter wie Novoflex haben eine große Zahl von Adaptern im Programm, mit denen man eine Vielzahl alter und neuer Objektive nutzen kann. Olympus selbst nennt 650 Objektive, die mit den digitalen Pen-Kameras kompatibel sind – sogar mit Unterstützung des in die Kamera integrierten Bildstabilisators, wozu nur die Brennweite manuell ausgewählt werden muss. Dem Seitensprung zum Objektivprogramms eines Fremdsystems leistet Olympus nun sogar noch Vorschub, indem sie 20 Prozent Rabatt auf eineen Novoflex-Objektivadapter gewähren – Voraussetzung ist der Kauf einer Pen E-P1, E-P2 oder E-PL1. Wer sich zwischen dem 15. April und dem 30. Juni 2010 eine Olympus Pen kauft, kann sich bis zum 30. Juni 2010 online registrieren, um bis zum selben Tag die versprochenen 20 Prozent Rabatt bei einem der teilnehmenden Händler geltend zu machen.

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Update für die Wasserwaage

Olympus veröffentlich eine neue Firmware für die E-P1

06.03.2010 | mjh

Die Olympus E-P1 besitzt eine elektronische Wasserwaage, die den Fotografen bei der geraden Ausrichtung der Kamera unterstützt. Bei Verwendung der Firmware-Version 1.2 konnte es bei der manuellen Scharfeinstellung passieren, dass sich die Wasserwaage nicht bewegte und die Ausrichtung daher nicht korrekt anzeigte. Version 1.3 der Firmware behebt diesen Fehler. Zur Installation der neuen Software schließt man die Kamera an einen Computer mit Internetzugang an, startet eine aktuelle Version von Olympus Master, Olympus Viewer oder Olympus Studio und wählt im Hilfemenü den Menüpunkt „Software aktualisieren“ aus.

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Feinschliff

Eine neue Firmware für die Olympus E-P1 bringt Verbesserungen im Detail

13.01.2010 | mjh

Die Olympus Pen E-P1 gehört nicht zu den Kameramodellen, denen nach der Markteinführung Updates zur Fehlerbehebung nachgeworfen werden mussten. Brachte das erste Update auf Version 1.1 Verbesserungen beim kontinuierlichen Autofokus, so ändert die neue Version 1.2 nun zwei Funktionen der Displayanzeige:

  • Die Anzeigezeit der vergrößerten Live-Bild-Anzeige zur Unterstützung der manuellen Fokussierung wurde verkürzt.
  • Die Aufnahmerückschau funktioniert nun auch, wenn das Display – etwa bei Nutzung eines optischen Aufstecksuchers – ausgeschaltet ist.

Eine Beschreibung des Updates findet man auf der gemeinsamen Firmware-Website für das FourThirds- und Micro-FourThirds-System; um Download und Installation der neuen Firmware kümmert sich die mit der Kamera gelieferte Software.

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Jetzt mit Durchblick

Olympus stellt Pen E-P2 vor

06.11.2009 | mjh

Als Olympus den digitalen Pen-Nachfolger E-P1 vorstellte, vermissten viele einen elektronischen Sucher; lediglich ein optischer Sucher mit festem Gesichtsfeld ließ sich aufstecken. Die neue E-P2, die im Januar 2010 für rund 900 Euro in den Handel kommt, hat nun ähnlich Panasonics GF1 einen Zubehöranschluss, über den ein elektronischer Sucher angeschlossen werden kann, der auf dem Blitzschuh Platz findet. Gegenüber der 250 Euro günstigeren GF1 ist dieser Sucher bereits im Preis enthalten, auch wenn sein Gebrauch optional bleibt.

Möglicherweise ist es dieses Epson-Panel mit 1,44 Millionen Bildpunkten, das im Aufstecksucher VF-2 steckt

Dies ist nicht der einzige Unterschied zu Panasonics Lösung: Das LCD-Panel von Olympus VF-2 löst 1.440.000 Bildpunkte auf, was einem Bild mit 800 mal 600 Pixeln entspricht, während Panasonics Aufstecksucher in 202.000 Pixeln rund 606.000 Farbpunkte in schneller Folge hintereinander zeigt. Möglicherweise kommt hier zum ersten Mal das jüngst von Epson angekündigte TFT-Panel L3F04S-80300 mit einer Diagonale von 12 Millimetern zum Einsatz. Der Sucher ist um bis zu 90 Grad klappbar und erlaubt damit auch den Einblick von oben.

Über einen Adapter kann man auch ein externes Stereomikrofon anschließen und die Tonqualität von HD-Videoaufnahmen verbessern – ein nahe liegender Schritt für Olympus, die ja ein weiteres Standbein im Bereich der digitalen Tonaufnahmetechnik haben. Zu den weiteren Neuerungen der E-P2 zählen eine Tracking-Betriebsart des Autofokus und zwei neue Art-Filter. Auch äußerlich hebt sich die schwarze E-P2 von der silbernen oder weißen E-P1 ab, die weiterhin im Programm bleibt.

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Firmware-Pflege für die FE-4000

Olympus macht Version 1.1 zugänglich

20.09.2009 | cja

Olympus hat die Firmware 1.1 für die FE-4000 veröffentlicht. Mit dieser Aktualisierung will der Hersteller nur einen Punkt bei der Digitalkamera verbessern: Nach dem Aufspielen soll die Qualität des Live-View-Bilds auf dem Display besser ausfallen, wenn das Umgebungslicht schwächer ist.

Das Firmware-Update lässt sich durchführen, wenn Sie die FE-4000 via USB an einen Computer anschließen und anschließend die Aktualisierung mit dem Programm Olympus Master 2 starten.

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Olympus bringt neue Firmware für die E-P1

Version 1.1 erhältlich

15.09.2009 | cja

Olympus hat eine Firmware-Aktualisierung für die Micro-Four-Thirds-Kamera Pen E-P1 veröffentlicht. Mit dem Aufspielen der Version 1.1 soll dem Unternehmen nach der Autofokus im Modus Kontinuierlich besser arbeiten.

Gleichzeitig empfiehlt der Kamerahersteller auch die Objektive M.Zuiko Digital 17mm F2.8 und M.Zuiko Digital ED 14-42mm F3.5-5.6 mit der dazugehörigen Firmware 1.1 zu aktualisieren.

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Digitaler Zeichenstift

Olympus enthüllt sein Micro-FourThirds-Modell

16.06.2009 | mjh

Wenn Olympus seine erste Micro-FourThirds-Kamera mit dem Claim „Not a compact“ bewirbt, dann mag sich der des Englischen Kundige fragen, ob mit „compact“ die Kompaktkamera oder die Puderdose gemeint ist. Die E-P1 ist in der Tat keine Kompaktkamera, sondern eine modulare Systemkamera mit Wechselobjektiven, sollte in der Handtasche aber auch nicht mit anderen Utensilien verwechselt werden, galt doch schon ihr analoges Vorgängermodell, die Halbformatkamera Pen, vor 50 Jahren als „young ladies camera“ – ein Image, das Olympus auch für die E-P1 nahezulegen scheint. Die neben einer weißen Ausführung verfügbare silberne Version könnte aber dafür sorgen, dass sich auch bei der männlichen Klientel ein „haben wollen“ Gefühl einstellt. Nicht anders war es seinerzeit mit der Pen, die auf einem Kleinbildfilm 72 Bilder im Halbformat unterbrachte, denn zwei Drittel der Pen-Fotografen waren männlichen Geschlechts.

Pen-Werbung einst und jetzt: links die Pen EE, rechts die digitale Pen E-P1

Das Bild des Micro-FourThirds-Systems wurde bislang von den Panasonic-Modellen G1 und GH1 geprägt, deren Besonderheit ihr hochauflösender elektronischer Sucher ist. Während sie damit äußerlich an eine DSLR erinnern, zitiert der Retro-Look der E-P1 das von Yoshihisa Maitani entwickelte Design der Pen-Modelle. Zugunsten geringer Abmessungen hat Olympus auf einen Sucher ebenso wie auf einen integrierten Blitz verzichtet; auf den Blitzschuh kann man allerdings statt des als Zubehör angebotenen Systemblitzgeräts mit Leitzahl 14 auch einen optischen Sucher stecken. Dessen Gesichtsfeld ist an eines der beiden zunächst verfügbaren Objektive angepasst, ein flaches „Pancake“-Objektiv mit 17 mm Brennweite, was auf das Kleinbildformat umgerechnet 34 mm entspricht – ein leichtes Weitwinkel mit Lichtstärke 1:2,8 also, das sich als Universalobjektiv eignet. Die E-P1 wird aber auch im Kit mit einem Standardzoom ED 14–42 mm 1:3,5–5,6 angeboten und soll in dieser Kombination ab Juli für rund 800 Euro in den Handel kommen.

Neben den für das kürzere Auflagemaß und den Kontrastvergleichs-Autofokus optimierten Micro-FourThirds-Objektiven kann man an der E-P1 über einen optionalen Adapter auch Objektive des FourThirds-Systems nutzen, mit einem OM-Adapter auch solche von Olympus’ vor sieben Jahren eingestelltem Kleinbild-Spiegelreflexsystem.

Die Ausstattung der E-P1 ähnelt der neuerer Modelle des E-Systems; der 12-Megapixel-Sensor ist aus Modellen wie der E-30 und E-620 bekannt, aber seine Daten werden jetzt von einem neu entwickelten TruePic-V-Prozessor verarbeitet, womit ISO-Werte bis 6400 verfügbar werden. Auch das Antialiasingfilter vor dem Sensor wurde neu abgestimmt; da der neue Prozessor erfolgreicher darin ist, farbige Moirés zu vermeiden, konnte das auflösungsmindernde Filter schwächer dimensioniert werden. Der Sensor wird durch das bewährte, nun aber an Micro FourThirds angepasste SSWF-Verfahren vor Staub geschützt und kann zur Bildstabilisierung in zwei Dimensionen ausgelenkt werden. Objektive mit Bildstabilisator, wie sie Panasonic für seine Modelle anbietet, sind daher unnötig; der integrierte Bildstabilisator funktioniert sogar mit den manuell fokussierten Objektiven des 2002 aufgegebenen OM-Systems, nachdem man deren Brennweite im Menü eingegeben hat.

Der nach dem Kontrastvergleichsverfahren arbeitende Autofokus hat eine variable Zahl von Messfeldern: Zwischen 11 Messfeldern kann man manuell wählen oder die Wahl der Kamera überlassen; schaltet man die Gesichtserkennung ein, stehen 25 Messfelder zur Wahl. Im bis zu 10fach vergrößerten Sucherbild auf dem 3-Zoll-Display mit 230.000 Bildpunkten ist eine noch feinere Auswahl unter 225 Messfeldern möglich. Auch ein kontinuierlicher Autofokus und eine manuelle Scharfeinstellung stehen zur Wahl.

Neben den Einzelbild- und Serienbildmodi gibt es einen Videomodus, in dem man AVI-Filme in einer HD-Auflösung von 1280x720 Pixel mit PCM-Stereoton aufzeichnen kann; zur Wiedergabe von Bildern und Filmen kann man die E-P1 über eine HDMI-Schnittstelle an hochauflösende Fernseher anschließen.

Als Speichermedium dienen, erstmals bei Olympus, SD- und SDHC-Karten, die auch für Videoaufnahmen hinreichend Platz bieten. Die Stromversorgung übernimmt ein Lithium-Ionen-Akku mit 8,2 Wh für rund 300 Aufnahmen (nach CIPA-Standard), wie er auch in der E-620 und E-450 genutzt wird. Die E-P1 ist dennoch weniger als halb so groß wie Olympus’ kleinste DSLR; sie misst 120,5, 70 und 35 mm in Breite, Höhe beziehungsweise Tiefe und wiegt trotz ihres Metallgehäuses aus Aluminium und Edelstahl nur 335 Gramm (ohne Akku und Speicherkarte).

Der für das Bundle mit dem Standardzoom angegebene Preis von rund 800 Euro lässt erwarten, dass die E-P1 alleine zwischen 700 und 750 Euro kosten wird. Damit hielte sie deutlichen Abstand zum Preissegment der Einsteiger-DSLRs, das im Olympus-Sortiment von der E-450 für rund 450 Euro abgedeckt wird, und wäre für zwischen DSLR und EVIL schwankende Kunden eher ein Konkurrenzmodell zur E-620 aus demselben Hause. Dabei soll die E-P1 kein Einzelkämpfer bleiben; neben weiteren Objektiven plant Olympus auch alternative Gehäuse für das Micro-FourThirds-System, auch solche mit elektronischem Sucher and daher etwas größeren Abmessungen.

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Photoshop Camera Raw 5.4 erhältlich

26 weitere Kamera-RAW-Formate werden unterstützt

23.05.2009 | cja

Kurz vor der regulären Veröffentlichung von Photoshop Camera Raw 5.4 können sich ganz besonders Interessierte die Version schon als Release Candidate in den Adobe Labs herunterladen. Das Update ist Adobe zufolge bereits gründlich getestet, allerdings wird es in diesem Stadium nun von der so genannten Community abschließend auf Herz und Nieren geprüft. Camera Raw 5.4 beinhaltet eine erweiterte Rohdaten-Unterstützung für die folgenden Kameramodelle:

  • Canon EOS 500D
  • Epson R-D1x
  • Hasselblad CF-22, CF-22MS, CF-39, CF-39MS, CFH-22, CFH-39, CFV, 503CWD, H2D-22, H2D-39, H3D-22, H3D-31, H3D-39, H3DII-22, H3DII-31, H3DII-39, H3DII-39MS, H3DII-50
  • Kodak EasyShare Z980
  • Nikon D5000
  • Olympus E-450
  • Olympus E-620
  • Panasonic Lumix DMC-GH1
  • Sigma DP2

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Olympus korrigiert Fehler bei der µ-7000

Firmware-Version 1.1 steht zum Herunterladen bereit

08.05.2009 | cja

Olympus hat bereits vor einigen Tagen eine neue Version der Firmware für die µ-7000 auf seinen Servern bereitgestellt. Damit soll ein Fehler der Kompaktkamera behoben werden, der in einer bestimmten Situation auftreten konnte. So soll die Kamera nun zuverlässig funktionieren, wenn Bilder im Hochformat angezeigt werden und der Fotograf dabei die DISP-Taste betätigt. Olympus geht in der Firmware-Information nicht näher auf das Problem ein, sodass wir das Fehlverhalten nicht genauer beschreiben können.

Die Aktualisierung wird über die Olympus-Software durchgeführt. Dazu schließen Sie die Digitalkamera an Ihren Computer via USB an und starten den Prozess bei aktiver Internet-Verbindung über das Online-Service-Menü.

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µ Tough-6000 wird verbessert

Olympus veröffentlicht Firmware 1.1

20.04.2009 | cja

Olympus hat vor kurzem eine neue Firmware-Version für das robuste Digitalkameramodell µ Tough-6000 veröffentlicht. Die Version 1.1 will zwei Dinge an der Digitalkamera verbessern: Anschließend lässt sich die Lautstärke bei der Wiedergabe weiter erhöhen und die Farbe ist bei Fotos verbessert, die mit den Unterwasser-Motivprogrammen Underwater Wide 1, Underwater Wide 2 oder Underwater Macro aufgenommen werden.

Sie spielen die neue Firmware mit der Olympus-Software ein. Dazu schließen Sie die Kamera via USB-Kabel an den Rechner an und verbinden sich mit dem Internet. Danach können Sie via Online-Service-Menü die Aktualisierung beginnen.

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Mit neuer Firmware in den Frühling

Olympus aktualisiert die E-3

09.04.2009 | mjh

Schon die vor zwei Monaten veröffentlichte Firmware-Version 1.3 sollte unter anderem die Eigenschaften des Autofokus verbessern, und die Version 1.4 bessert an dieser Stelle noch einmal nach – mehr verraten Olympus’ Angaben nicht. Zur Aktualisierung der Kamera muss man sie an den Computer anschließen und die Olympus-Software starten.

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Firmware-Update für die E-30

Olympus veröffentlicht Version 1.1

03.04.2009 | cja

Olympus hat für die E-30 ein Firmware-Update veröffentlicht, das drei Problemchen behebt. So soll nach dem Aufspielen der Bildstabilisator unter den Einstellungen Imager-AF und Hybrid-AF leiser arbeiten. Des Weiteren blinkt die Speicherkartenleuchte nicht mehr versehentlich, wenn bei vergrößerter Ansicht die Löschtaste betätigt wird. Und schließlich soll es bei der Wiedergabe nicht mehr zu Streifen kommen, die in der Index-Ansicht bei Fotos mit geänderten Seitenverhältnissen auftraten.

Zur Aktualisierung benötigen Sie einen Internet-Zugang sowie die Master-Software von Olympus. Bitte beachten Sie die üblichen Sicherheitsregeln beim Aktualisieren.

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Langläufer

Nikon feiert 50 Jahre F-Bajonett

11.03.2009 | mjh

Wenn ein Kamerahersteller seinen Objektivanschluss ändert, so empfindet der Kunde das so, als würde ihm der Boden unter den Füßen weggezogen. Alle Investitionen in ein Kamerasystem verlieren an Wert, wenn man davon ausgehen muss, von der weiteren Entwicklung abgeschnitten zu sein, so lange man nicht auf den neuen Anschluss wechselt und die über die Jahre ausgebaute Objektivsammlung zum Altglas gibt.

Vor diesem Hintergrund kann sich Nikon eines guten Gewissens erfreuen, halten sie ihrem vor nunmehr 50 Jahren eingeführten F-Bajonett doch bis heute und wohl auch noch bis in die absehbare Zukunft die Treue. Seit 1959 hat sich viel getan; nach der manuellen Belichtungssteuerung kam die früher für Nikon-SLRs typische Zeitautomatik, später die freie Wahl der Automatikbetriebsarten, der Autofokus und schließlich die Digitalisierung. All diese Veränderungen erforderten aber nur Erweiterungen des F-Bajonetts, dessen Grundform dabei erhalten blieb, weshalb man auch ältere Objektive mit gewissen Einschränkungen an den neuesten DSLRs nutzen kann.

Auf eine nicht ganz so lange Geschichte der Anschlusspflege kann Pentax zurückblicken, deren K-Bajonett vor 34 Jahren eingeführt worden war; Minoltas nunmehr von Sony weiter genutztes A-Bajonett ist 24, Canons EF-Anschluss 22 Jahre alt. Das jüngste Spiegelreflexsystem ist FourThirds; seine ersten Systemkomponenten brachte Olympus vor sechs Jahren auf den Markt.

FourThirds im Weltraum

Olympus stellt die Fotoausrüstung einer japanischen Raumfahrtmission

26.02.2009 | mjh

Dr. Koichi Wakata (45)

Wenn das Space Shuttle Discovery (nach Problemen mit einem Leck jetzt frühestens am 15. März) den japanischen Astronauten Dr. Koichi Wakata zum mittlerweile dritten Mal in den Weltraum bringt, nimmt er eine Kamerausrüstung von Olympus mit, die er während seines dreimonatigen Aufenthalts als Bordingenieur auf der Internationalen Raumstation (ISS) benutzen wird.

Die FourThirds-Ausrüstung besteht aus Olympus’ Flaggschiff E-3 mit dem Batteriehandgriff HLD-4 sowie den Objektiven 11–22 mm 1:2,8–3,5 und ED 50–200 mm 1:2,8–3,5 SWD, die umgerechnet auf das Kleinbildformat den Brennweitenbereich von 22 bis 400 mm abdecken. Vor dem Raumflug mussten die Systemkomponenten Tests der Raumfahrtbehörde NASA und ihres japanischen Pendants JAXA durchlaufen. Für den irdischen Einsatz unter widrigen Bedingungen ist das Magnesiumgehäuse der E-3 gegen Staub und Spritzwasser geschützt; für ihre Eignung im All-Tag musste die Fotoausrüstung zusätzlich Gas-Emissions- und Druckreduktionsprüfungen bestehen, bevor sie die Zertifizierung für den Einsatz in der Erdumlaufbahn erhielt.

Die Aufnahmen, die Dr. Wakata damit von der Erde machen wird, sieht der Hersteller Olympus, der in diesem Jahr sein 90-jähriges Firmenjubiläum feiert, als Ergänzung seines Umweltschutzprojekts „Global Warming Witness“.

Die Internationale Raumstation ISS mit dem im vergangenen Jahr fertiggestellten japanischen Wissenschaftsmodul Kibo („Hoffnung“), in dem Koichi Wakata arbeiten wird.

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Neue Firmware für die FE-370

Olympus veröffentlicht Version 1.2

12.02.2009 | cja

Zeitgleich mit der Aktualisierung für die µ1060 veröffentlicht Olympus auch ein Firmwareupdate 1.2 für die FE-370. Dieses soll auch die Tonqualität der Filmclips verbessern, die mit dem Kameramodell aufgezeichnet werden.

Mittels der Olympus-Software lässt sich das Update auf die Kamera aufspielen. Dazu starten sie die Anwendung, schließen die FE-370 mit dem USB-Kabel an den Rechner an und öffnen eine Internet-Verbindung. Im Online-Service-Menü können Sie dann den Vorgang starten.

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Olympus aktualisiert Treiber der µ 1060

Firmware-Version 1.2 veröffentlicht

12.02.2009 | cja

Olympus hat die Firmware für die µ 1060 aktualisiert und bietet nun die Version 1.2 an. Das Update soll dem Hersteller zufolge die Tonqualität der mit der Kamera erzeugten Filme verbessern.

Sie können das Update mit Hilfe der Olympus-Software aufspielen. Dazu starten Sie das Programm, schließen die µ 1060 via USB an den Computer an und stellen eine Verbindung zum Internet her. Im Menü Online-Service starten Sie dann den Prozess.

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Neue Firmware für die Olympus E-3

Version 1.3 mit einem neuen Feature und drei Verbesserungen

05.02.2009 | mjh

Wer seine E-3 mit dem Computer verbindet, die Olympus-Software startet und nach einer neuen Firmware sucht, bekommt jetzt die Version 1.3 angeboten, die das Verhalten der E-3 in vier Punkten ändert:

  • Mit einem neuen Befehl im Function-Menü kann man das AF-Messfeld mit den Pfeiltasten auswählen.
  • Die Präzision des Autofokus beim Einsatz besonders lichtstarker Objektive ist verbessert.
  • Die Genauigkeit der Akkuladungsanzeige bei Verwendung des Batteriehandgriffs HLD-4 ist erhöht.
  • Die Bildfolgezeit bei Verwendung des kontinuierlichen Autofokus ist verkürzt.

Nähere Informationen zum Firmware-Update findet man auf der japanischen Olympus-Website; für die Installation der neuen Firmware wird die Olympus-Software benötigt.

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Firmware-Upgrades für FourThirds-Objektive

Sechs weitere Objektive werden Micro-FourThirds-tauglich

30.10.2008 | mjh

Die Zahl der Objektive für das Micro-FourThirds-System ist noch recht überschaubar, allerdings gibt es einen Adapter, mit dem man auch die viel zahlreicheren FourThirds-Objektive nutzen kann. Diese sind allerdings für die Fokussierung mit dem für DSLRs typischen Phasendetektionsverfahren ausgelegt, während Micro-FourThirds-Kameras das von Kompaktkameras bekannte Kontrastvergleichsverfahren nutzen. Dazu muss der in die Objektive integrierte Motor in kleinen Schritten und dennoch möglichst schnell fokussieren, wozu sich viele Objektive nicht eigneten; sie konnten daher nur manuell scharf gestellt werden. Mit Firmware-Updates können nun aber sechs weitere FourThirds-Objektive für die automatische Fokussierung mit Kameras wie der Panasonic G1 aufgerüstet werden – fünf von Olympus und eines von Panasonic/Leica:

  • Olympus Zuiko digital 25mm F2.8
  • Olympus Zuiko digital 35mm F3.5 Macro
  • Olympus Zuiko digital ED 14-42mm F3.5-5.6
  • Olympus Zuiko digital ED 35-100mm F2.0
  • Olympus Zuiko digital ED 40-150mm F4.0-5.6
  • Leica D Summilux 25mm 1:1,4

Die Firmware-Updates für diese Objektive findet man auf den Websites von Olympus beziehungsweise Panasonic. Auch für die FourThirds-Objektive von Sigma gibt es eine spezielle Download-Seite, nur sind derzeit keine neueren Firmware-Versionen verfügbar.

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Super G

Panasonic stellt mit der G1 die erste Kamera nach dem Micro-FourThirds-Standard vor

12.09.2008 | mjh

Anfang August hatten Olympus und Panasonic die Einführung des Micro-FourThirds-Standards angekündigt, und rund sechs Wochen später steht nun auch schon fest, wie Panasonics erstes Kameramodell dieser Klasse aussehen wird – ganz anders als die 3D-Modelle eines Bloggers, die in den Online-Foren für Kontroversen gesorgt hatten, aber nicht so unähnlich den Modellen, von denen die Lumix DMC-G1 abstammt. Die G1 zeigt manche Gemeinsamkeiten mit der FourThirds-DSLR L10, aber auch mit dem Superzoom-Flaggschiff FZ50, dessen Nachfolge sie antritt.

Die G1 ist nun allerdings weder eine kompakte Bridge-Kamera noch eine DSLR, sondern das erste Exemplar einer neuen Gattung – den EVIL-Kameras, deren bedrohlich klingender Name für „Electronic Viewfinder, Interchangable Lenses“ steht, also eine modulare Systemkamera mit elektronischem statt Spiegelreflexsucher bezeichnet. Da solche Kameras keinen Spiegelkasten benötigen, kann das Auflagemaß, also der Abstand zwischen Bajonett und Sensor, verkürzt werden; bei Kameras nach dem Micro-FourThirds-Standard ist er auf etwa 20 mm halbiert. Damit wird nicht nur die Konstruktion flacherer Kameras möglich, sondern auch die Länge mancher Objektive reduziert, für die nun nicht mehr die aufwendigere Retrofokalbauweise gewählt werden muss. Dies war einer der Gründe dafür, dass der relativ kleine FourThirds-Sensor zwar den Bau kleinerer Teleobjektive erlaubte, bei Standard- und Weitwinkelzooms aber keine vergleichbare Verkleinerung brachte.

Die Verwandschaft zwischen Micro FourThirds und FourThirds zeigt sich beim Sensor, dessen Abmessungen von 17,3 mm x 13 mm identisch sind; das Bajonett hat dagegen einen geringeren Durchmesser und zwei zusätzliche Kontakte. FourThirds-Objektive können mit einem optionalen Adapter genutzt werden, wobei sich einige Objektive allerdings nur manuell fokussieren lassen. Micro-FourThirds-Kameras müssen auf den dedizierten AF-Sensor verzichten, mit dem DSLRs nach dem Phasendetektionsverfahren scharfstellen; Micro-FourThirds-Kameras fokussieren wie die Kompaktkameras anhand der Signale des Bildwandlers: Das Bild ist dann scharf, wenn der Kontrast im Messfeld den höchsten Wert erreicht. Dass das nicht mit allen FourThirds-Objektiven funktioniert, hatte sich schon bei der L10 gezeigt, die im Live-View-Modus ohne den AF-Sensor auskommen musste und dann nach dem Kontrastvergleichsverfahren scharfstellte. Mit den neuen Micro-FourThirds-Objektiven wird die automatische Fokussierung dagegen sicher gestellt sein.

Zu den wichtigsten Neuerungen der G1 zählt daher ein verbesserter Autofokus mit 23 frei wählbaren Messfeldern. Der neue Signalprozessor Venus Engine HD unterstützt nicht nur den Autofokus, sondern kann auch den für ein hochaufgelöstes Sucherbild nötigen Datendurchsatz bewältigen. Der elektronische Sucher zeigt 480.000 Pixel in allen drei Farben an, was der Auflösung eines herkömmlichen LCD-Panels mit 1,44 Millionen Pixeln entspricht, bei denen jedes Pixel nur eine der Grundfarben erzeugen kann. Diese Technologie hat auch Fuji in seiner Bridge-Kamera S100FS eingesetzt, deren Sucher allerdings weniger als halb so hoch auflöst. Das Sucherokular der G1 vergrößert 1,4fach, was umgerechnet auf eine Kleinbildkamera 0,7fach entspricht; das elektronische Sucherbild ist damit ebenso groß wie das optische Sucherbild einer Kleinbild-DSLR.

Wenn man nicht das Auge am Sucherokular hat, schaltet ein Augensensor auf ein dreh- und schwenkbares Display um, das 460.000 Pixel im Seitenverhältnis von 3:2 anzeigt – der eingesetzte FourThirds-Sensor hat ein Seitenverhältnis von 4:3. Das Display kann um 180 Grad geschwenkt und um 270 Grad gedreht werden, sodass auch ein Einblick von oben, unten und von vorn möglich ist. Obwohl die G1 für Sucher und Display einen hochaufgelösten Videodatenstrom mit einer Bildfrequenz von 60 Hz erzeugt, fehlt ihr seltsamerweise ein Movie-Modus – dabei wäre es dazu ja nur nötig, die ohnehin anfallenden Videodaten zu komprimieren und auf der SD- oder SDHC-Karte zu speichern. Auf die Vermisstenliste sind auch ein zweites Rändelrad wie bei der FZ50 und L10 oder alternativ ein Mini-Joystick zu setzen, wie ihn Panasonic der FZ28 und LX3 spendiert hat.

Bei der Vorstellung des Micro-FourThirds-Standards blieb zunächst offen, was für einen Verschluss die neuen Modelle haben würden. Die G1 hat einen Schlitzverschluss, ebenso wie ihre FourThirds-Schwestern, und kann damit Verschlusszeiten zwischen 1/4000 und 60 Sek. realisieren, im Bulb-Modus auch bis zu vier Minuten. Die Synchronzeit liegt bei einer für einen Schlitzverschluss typischen 1/160 Sek..

Der Sensor löst 12 Megapixel auf, mehr als alle bisher bekannten FourThirds-Sensoren, und man kann davon ausgehen, dass er künftig auch in FourThirds-DSLRs Verwendung finden wird. Anhaftende Fremdkörper kann er wie bei FourThirds-Kameras üblich mit dem von Olympus entwickelten Ultraschallstaubfilter abschütteln. Bei der Bildstabilisierung setzt Panasonic allerdings nicht auf Olympus’ Verfahren, das Verwacklungen durch Gegenbewegungen des Sensors ausgleicht, sondern auf seine eigene erprobte Technologie, die das Bild mit einer beweglichen Linsengruppe im Objektiv stabilisiert. Einen solchen Bildstabilisator findet man daher auch im 14–45 mm Standardzoom (umgerechnet 28–90 mm) mit einer Lichtstärke von f3,5–f5,6, mit dem die G1 zusammen zu einem Preis von rund 750 Euro in den Handel kommen soll. Daneben wird man auf ein 45–200 mm (umgerechnet 90–400 mm) zurückgreifen können. Weitere Objektive nach dem neuen Standard sind für 2009 angekündigt, so ein 14–140 mm Superzoom (entsprechend 28–280 mm), ein 7–14 mm Weitwinkelzoom (14–28 mm) und mit f1,7/20 mm auch eine lichtstarke Festbrennweite. Die von Panasonic vorgestellten Objektive tragen nicht das Leica-Label, wie es viele, aber auch schon früher keineswegs alle Objektive der Lumix-Modelle trugen. Die langjährige Kooperation zwischen Panasonic und Leica hat sich in den letzten Monaten wieder intensiviert, aber am Micro-FourThirds-Standard ist Leica erklärtermaßen nicht interessiert.

Erst mit weiteren Wechselobjektiven wird die G1 zum vollwertigen Ersatz für eine Bridge-Kamera mit großem Zoombereich, wie sie das bisherige Flaggschiff DMC-FZ50 darstellt. Gegenüber dieser ist sie dann auch deutlich kleiner, wenn auch nicht unbedingt leichter, denn zu den 385 Gramm (zuzüglich des Gewichts von Lithium-Ionen-Akku und Speicherkarte) muss man das des Objektivs hinzu rechnen, und der mehr als doppelt so große Sensor fordert seinen Preis in Gestalt von größeren und schwereren Linsen. Gegenüber den bislang kleinsten FourThirds-Modellen aus Olympus’ E-4x0-Reihe ist die G1 aber nochmals geschrumpft.

Ein Nachtrag in eigener Sache: Die Einführung der neuen Klasse der EVIL-Kameras machte es nötig, unser Suchformular für Kameradatenblätter zu erweitern. Als Typ kann man neben „Kompakt“, „Spiegelreflex“ und „Messsucher“ nun „EVIL“ auswählen, was dann auch in der Fundstellenliste als Kameratyp angezeigt wird.

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Sieben neue Olympus-Modelle

Produktankündigungen kurz vor der IFA 2008

26.08.2008 | cja

Kurz vor der IFA kündigt Olympus sieben neue Kameramodelle an, die hierzulande alle im September 2008 erhältlich sein sollen. Als Zoomstar ist dabei die SP-565 UZ anzusehen, der über ein 20fach-Zoom verfügt. Bei einer Brennweite von 26 bis 520 Millimeter hilft ein optischer Bildstabilisator die Gefahr von Verwackelungsunschärfe zu vermeiden. Weitere Merkmale der SP-565 UZ sind das Erkennen von bis zu 16 Gesichtern und eine Serienbildfunktion, die dem Hersteller zufolge mit bis zu 13,5 Bildern pro Sekunde arbeitet. Um diesen Wert zu erreichen, muss man jedoch die Auflösung auf 3 Megapixel reduzieren. Die 10-Megapixelkamera verfügt über ein 2,5-Zoll großes Display. Bei der Belichtung helfen 25 Motivprogramme. Es lassen sich aber auch die Modi P, A, S und M beim Fotografieren einsetzen. Das Superzoommodell ist dem Hersteller zufolge Ende September 2008 im Handel erhältlich und kostet rund 430 Euro.

Die µ 1060 beherbergt ebenfalls einen 10-Megapixelsensor. Die umgerechnete Brennweite der Kompaktkamera deckt 37 bis 260 Millimeter ab. Die Lichtstärke des 7fach-Zooms sinkt dabei von f3,5 auf f5,3. Auf der Kamerarückseite befindet sich ein Display der 3,0-Zoll-Klasse, das mit den momentan üblichen 230 000 Pixel auflöst. Die Belichtungssteuerung erfolgt via Programmautomatik oder mit einem von 22 Motivprogrammen. Ein intelligenter Auto-Modus erkennt fünf Aufnahmesituationen und wählt das dazugehörende Motivprogramm aus. Die Empfindlichkeit der Kamera reicht bei voller Auflösung bis zu ISO 1600. Die hohe Empfindlichkeit von ISO 6400 ist nur bei reduzierter Auflösung aktiv. Die µ 1060 ist Olympus zufolge für rund 330 Euro zu haben.

Die µ 1040 greift ebenfalls auf einen 10-Megapixelsensor zurück, hat aber im Gegensatz zur µ 1060 nur ein 3fach-Zoom. Dessen umgerechnete Brennweite deckt 38 bis 114 Millimeter ab, wobei die Lichtstärke von f3,5 auf f5,0 bei längster Brennweite absinkt. Auch hier lassen sich Aufnahmen mit einer Empfindlichkeit von bis zu ISO 1600 aufnehmen. Jedoch liegt die absolute Empfindlichkeit bei reduzierter Auflösung nur bei ISO 3200. Und auch die µ 1040 verfügt über einen intelligenten Auto-Modus, der fünf Aufnahmesituationen erkennt und das dazugehörende Motivprogramm aussucht. Die µ 1040 soll rund 220 Euro kosten.

Ein Outdoor-Begleiter ist die µ 1050, die wasserdicht bis zu einer Tiefe von 3 Meter sein soll und einen Sturz aus einer Fallhöhe bis zu 1,5 Meter übersteht. Weitere Merkmale sind ein Sensor mit der Auflösung von 10,1 Megapixel sowie ein Display mit der Größe von 2,7 Zoll und der Auflösung von 230 000 Pixel. Das Zoom deckt eine umgerechnete Brennweite von 38 bis 114 Millimeter ab. Auch bei diesem Modell sinkt die Lichtstärke von f3,5 auf f5,0 im Telebereich ab. Aufnahmen mit einer Empfindlichkeit von maximal ISO 1600 sind möglich. Die Belichtungssteuerung erfolgt automatisch mit dem Modus Programm oder mit einem von 23 Motivprogrammen. Auch eine Gesichtserkennung ist vorhanden, die bis zu 16 Gesichtern registrieren kann. Die µ 1050 soll ab September 2008 in den Regalen stehen und für rund 330 Euro über die Theke gehen.

In der Kompaktkameraklasse mit 8-Megapixelsensoren hat Olympus zudem drei weitere FE-Modelle angekündigt. Die FE-370 kostet rund 220 Euro. Das 5fach-Zoom deckt eine umgerechnete Brennweite von 36 bis 180 Millimeter ab, wobei die Lichtstärke von f3,5 auf f5,6 absinkt. Die maximale Empfindlichkeitsstufe bei voller Auflösung ist ISO 1600. Bei einer reduzierten Auflösung ist auch ISO 3200 möglich. Neben der Programmautomatik zur Belichtungssteuerung stehen eines von 15 Motivprogrammen zur Verfügung. Ein intelligenter Auto-Modus erkennt fünf Aufnahmesituationen und wählt das dazugehörende Motivprogramm aus. Auf der Kamerarückseite befindet sich ein Display mit der Größe von 2,7 Zoll, das mit 230 000 Pixel auflöst.

Die FE-360 beherbergt ein 3fach-Zoom mit der umgerechneten Auflösung von 36 bis 108 Millimeter. Dessen Lichtstärke sinkt von f3,1 auf f5,9 im Telebereich ab. Als maximale Empfindlichkeit steht dem Fotografen ISO 1000 zur Verfügung. 17 Motivprogramme bieten neben der Programmautomatik ihre Kenntnisse an, um bei der Belichtungssteuerung für eine einfache Handhabung zu sorgen. Das 2,5-Zoll-Display löst mit 154 000 Bildpunkten auf. Ab September 2008 kann man die FE-360 für rund 170 Euro erwerben.

Die FE-20 beherbergt ebenfalls ein 3fach-Zoom mit der Brennweite von 36 bis 108 Millimeter sowie derselben Lichtstärke wie die FE-360. Und auch hier findet ein Fotograf maximal ISO 1000 vor, wenn er bei schwachen Lichtverhältnissen ohne Blitz fotografieren will. Für eine automatische Belichtungssteuerung stehen neben der Programmautomatik 14 Motivprogramme bereit. Das Display misst 2,5 Zoll und löst mit 154 000 Bildpunkten auf. Für die Kamera sind rund 150 Euro bei Kauf fällig.

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Be EVIL!

Olympus und Panasonic stellen Micro-FourThirds-Standard vor

05.08.2008 | mjh

Das Konzept der EVIL-Kamera („Electronic Viewfinder, Interchangable Lenses“), also einer Systemkamera mit Wechselobjektiven, die im Gegensatz zu einer DSLR einen elektronischen Sucher hat und daher weder Rückschwingspiegel noch Prisma braucht, wird schon seit Jahren diskutiert. Andeutungen, dass Panasonic an einer solchen Kamera arbeitete, gab es schon seit 2003, und das FourThirds-System schien eine gute Basis dafür bereitzustellen. Mit der heutigen Ankündigung von Olympus und Panasonic, ein Kamerasystem nach dem neuen Micro-FourThirds-Standard zu entwickeln, ist aus den Spekulationen nun ein offizielles Projekt geworden.

Micro FourThirds basiert wie das FourThirds-System, das es künftig ergänzen soll, auf demselben Sensorformat, das mit 17,3 mm x 13 mm ein Viertel der Fläche des Kleinbilds hat. Das Auflagemaß, also der Abstand zwischen Bajonett und Sensor, konnte hingegen annähernd halbiert werden, da kein Platz für einen Rückschwingspiegel benötigt wird, der den optischen Sucher sowie die AF- und Belichtungsmesssensoren mit Licht versorgt. Auch der Bajonettdurchmesser ist um rund 6 Millimeter geschrumpft, was zusammen mit dem von 38,85 auf rund 20 Millimeter verkürzten Auflagemaß den Bau noch kleinerer Objektive erlaubt – die Kenndaten des FourThirds-System zwingen schon im Bereich von Normalbrennweiten zu aufwendigen Retrofokalkonstruktionen, da das Bild bei einer Fokussierung auf Unendlich andernfalls vor dem Sensor liegen würde. Die Zahl der elektrischen Kontakte zwischen Objektiv und Kamera ist von 9 auf 11 angewachsen; die neuen Kontakte sollen die Live-View-Funktion (auf die die neuen Kameramodelle ja wegen des Wegfalls des optischen Spiegelreflexsuchers angewiesen sind) verbessern und künftig auch einen Video-Modus unterstützen. FourThirds-Objektive werden sich mit wenigen Einschränkungen mit einem Adapter nutzen lassen. Ohne Rückschwingspiegel kann der Autofokus nicht mit dem bei DSLRs üblichen Verfahren der Phasendetektion arbeiten; stattdessen soll wohl das Kontrastvergleichsverfahren der Kompaktkameras genutzt werden, das die vom Bildwandler gelieferten Daten zur Scharfstellung nutzt.

Olympus und Panasonic wollen bei der Entwicklung der Technologien für Micro FourThirds zusammenarbeiten, aber jeweils eigenständige Kameragehäuse, Objektive und andere Komponenten entwickeln. Wir rechnen damit, dass die photokina 2008 bereits konkretere Hinweise geben wird, wie Kameras nach dem neuen Standard aussehen und welche Eigenschaften sie haben werden. Auch die Zukunft von Panasonics FZ-Kameralinie, deren noch immer aktuelles Spitzenmodell, die DMC-FZ50, nun seit knapp zwei Jahren auf dem Markt ist, wird sich vermutlich bald klären. Statt durch ein weiteres kompaktes Superzoom-Modell könnte die FZ50 durch Panasonics erstes Micro-FourThirds-Modell abgelöst werden. Die Bildqualität kompakter Digitalkameras wird durch die Größe des Sensors beschränkt, die aber nicht beliebig gesteigert werden kann – über 2/3 Zoll hinaus werden Kameras mit großem Zoombereich zu unhandlich, während Modelle mit kleinerem Zoombereich für ein breiteres Publikum nicht attraktiv genug sind. Setzt man dagegen auf ein modulares Kamerasystem mit Wechselobjektiven, fällt der Zwang weg, alle Aufgaben mit einem einzigen Objektiv bewältigen zu müssen, womit die Abmessungen der Kamera-Objektiv-Kombination wieder schrumpfen (zu Lasten der Fototasche mit den übrigen Objektiven). Olympus hat bereits angekündigt, künftig noch kleinere Gehäuse als die bereits sehr zierliche E-420 bauen zu wollen. Micro FourThirds ist aber keineswegs der Nachfolger von FourThirds, sondern soll dieses Spiegelreflexsystem mit einem anders ausgerichteten Kamerakonzept ergänzen. Olympus wie auch Panasonic werden weiterhin FourThirds-Gehäuse und -Objektive entwickeln, und es steht zu vermuten, dass Module wie Olympus’ drahtloses Blitzsystem FourThirds und Micro FourThirds gemeinsam sein werden.

Unklar bleibt derzeit noch, welche Einschränkungen die geschrumpften Kenngrößen der Micro-FourThirds-Kameras mit sich bringen. Der viel beworbene Vorteil des FourThirds-Systems, aufgrund des gegenüber der Sensordiagonale doppelt so großen Bajonettdurchmessers die Konstruktion nahezu telezentrischer Objektive zu erlauben, lässt sich in der Micro-Version des Standards möglicherweise nicht mehr vollständig gewährleisten. Bei nahezu telezentrischen Objektiven ist die Austrittspupille weit vom Sensor entfernt, sodass die scheinbar aus weiter Entfernung kommenden Lichtstrahlen fast senkrecht auftreffen; eine Vignettierung durch Mikrolinsen ist damit ausgeschlossen. Die von Olympus und Panasonic zur Veranschaulichung genutzten Diagramme (oben) legen allerdings nahe, dass es bei Micro-FourThirds-Kameras größere Einfallswinkel geben könnte; die Lichtstärke soll dabei aber ungeschmälert erhalten bleiben.

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Olympus kündigt E-420 an

Die SLR kommt Ende April 2008

10.03.2008 | cja

Für Einsteiger bringt Olympus Ende April dieses Jahres den Nachfolge der E-410 auf den Markt. Die E-420 Verfügt über einen 10-Megapixelsensor sowie einem 2,7-Zoll-Display (230 000 Bildpunkte) auf der Kamerarückseite. Über dieses lassen sich auch mittels Livebild Motive wie bei einer Kompaktkamera anvisieren. Hier hilft ein 11-Punkt-Kontrastvergleichsautofokus beim Scharf stellen. Der Bildprozessor TruePic III erlaubt den Einsatz einer Gesichtserkennung sowie eine automatische Schattenaufhellung SAT (Shadow Adjustment Technology).

Olympus will Ende April 2008 die Kameras in unterschiedlichen Kit-Versionen auf den Markt bringen. Der Body alleine wird rund 500 Euro kosten.

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Neues vom xD-Format: Schneller speichern mit M+

Olympus kündigt 1- und 2-GB-Karten mit höherem Durchsatz an

10.02.2008 | mjh

Die vor knapp sechs Jahren von Fuji, Olympus und Toshiba eingeführten xD-Picture Cards wurden bislang hauptsächlich in den Varianten M und H angeboten; die ursprüngliche Ausführung ohne Namenszusatz ist heute kaum noch anzutreffen. Karten des Typs M erweiterten die Kapazität auf derzeit bis zu 2 GB (die Spezifikation der xD-Picture Cards sieht bis zu 8 GB vor), indem sie mit mehreren unterschiedenen Spannungsniveaus pro Speicherzelle mehr als ein Bit pro Zelle speichern konnten (Multi-Level-Cell-Technologie); dieser Vorteil wurde allerdings mit einem geringeren Datendurchsatz erkauft, während die schnelleren Karten des Typs H mittlerweile ebenfalls Kapazitäten bis zu 2 GB erreichen.

Die nun von Olympus angekündigten Karten des verbesserten Typs M+ sollen einen bis zu 50 Prozent höheren Durchsatz als gewöhnliche Typ-M-Karten erreichen; damit würden sie mit den Karten des Typs H gleichziehen. Ab April sollen Karten des neuen Typs in Kapazitäten von 1 und 2 GB in den Handel kommen. Beide unterstützen die Panoramafunktion und andere erweiterte Funktionen von Olympus-Kameras, deren Nutzung an eine xD-Karte mit Olympus-Label gebunden ist. Zur Kompatibilität der Karten mit aktuellen und älteren Kameramodellen gab Olympus noch nichts bekannt.

Neue Firmware für Olympus E-3 und E-510

Bildstabilisierung jetzt auch mit nicht-FourThirds-Objektiven

29.01.2008 | mjh

Olympus’ FourThirds-Modelle E-3 und E-510 sind mit einem integrierten Bildstabilisator ausgestattet, der mit einem beweglichen Sensor Verwacklungen der Kamera ausgleicht. Nur wenn man Objektive des alten OM-Systems oder solche des Leica-R-Systems über einen Adapter nutzte, blieb der Bildstabilisator ausgeschaltet – um den Sensor dem zitternden Bild nachführen zu können, muss die Brennweite des Objektivs bekannt sein, aber anders als bei den mit einer eigenen CPU ausgestatteten FourThirds-Objektiven, wird die Brennweite der Fremd-Objektive nicht an die Kamera übertragen. Eine neue Firmware für die E-3 und E-510 macht es nun möglich, die Brennweite solcher Objektive per Hand einzugeben.

Während das Update für die E-510 nur diese neue Funktion nachrüstet, enthält die neue Firmware für die E-3 noch weitere Verbesserungen:

  • Die Drehrichtung des rückwärtigen Rändelrads des optionalen Batteriegriffs wurde an die Bewegungsrichtung der AF-Messfeldwahl angepasst.
  • Bei Verwendung des Batteriehandgriffs kann die Restkapazität der Akkus nun besser abgeschätzt werden, was die Aufnahme einer größeren Zahl von Bildern mit einer Akkuladung erlaubt.
  • Wenn man den Autofokus durch Drücken der AEL/AFL- oder Fn-Taste startet, stoppt die Fokussierung nun, sobald man die Taste wieder loslässt.
  • Indirektes Blitzen mit den Blitzgeräte FL-50R und FL-36R konnte bei kurzen Abständen zum Motiv zu unterbelichteten Bildern führen. Dieser Fehler wurde nun abgestellt.
  • Die Auswahl und Priorisierung der fünf zentralen AF-Messfelder bei der Nachführmessung und Motivverfolgung wurde verbessert.

Anders als die Firmware-Updates der meisten Kamerahersteller kann man jene von Olympus nicht direkt herunterladen und auf eine Speicherkarte kopieren; stattdessen schließt man die Kamera an den Computer an, startet die Olympus-Software und überlässt dieser das Herunterladen und Installieren des Updates.

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Firmwareupdate für die SP-560 UZ

Olympus veröffentlicht Version 3.1

03.01.2008 | cja/mjh

Das Firmwareupdate 3.1 erlaubt der Olympus SP-560 UZ den Einsatz der neuen kabellosen Blitzgeräte FL-50R und FL-36R, die mit der digitalen Spiegelreflexkamera E-3 eingeführt wurden. Anschließend stehen vier Kanäle für die Steuerung der externen Blitzgeräte zur Verfügung. Der integrierte Blitz der SP-560 UZ fungiert dann einzig als Kontrolleinheit und hat keinen Einfluss auf die Belichtung. Das Beispiel links, aufgenommen mit einer E-3, zeigt, wie man das Licht flexibel setzen kann: Ein hinten rechts verborgener Blitz lässt den Rauch der Wasserpfeife aufleuchten, während die Szenerie ansonsten allein vom Umgebungslicht ausgeleuchtet wird. Den Beitrag des entfesselten Blitz kann man zuvor im Menü bestimmen; der interne Kamerablitz übermittelt diese Anweisungen über Steuerblitze, schaltet sich aber vor der eigentlichen Aufnahme wieder ab.

Das Firmware-Update wird, abweichend von der Praxis der meisten Hersteller, über die im Lieferumfang der Kamera enthaltene Olympus Master Software installiert. Dafür genügt der Anschluss der Kamera an den Computer via USB-Kabel und eine Internetverbindung. Anschließend wählt man die Update Kamera-Funktion im Online-Service-Menü der Olympus Master Software aus und das Update startet direkt.

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Der Stapellauf des neuen Flaggschiffs

Olympus kündigt das neue Spitzenmodell E-3 an

17.10.2007 | mjh

Wer in den vergangenen Monaten einen Olympus-Messestand besuchte, konnte nur das noch namenlose Mock-up des lang erwarteten neuen Spitzenmodells in einer Vitrine betrachten, aber nun nimmt die Kamera fassbare Formen an. Das Profimodell in Olympus’ FourThirds-Portfolio heißt E-3 und ist mit einem Live-MOS-Sensor mit 10,1 Megapixeln ausgestattet, der die jetzt zum Standard avancierte Live-View auf dem Display möglich macht – das 2,5-Zoll-Display ist dreh- und schwenkbar und zeigt dank einer reflektierenden Schicht auch noch bei hellem Umgebungslicht ein erkennbares Bild. Der Sensor ist beweglich gelagert und soll Verwacklungen so weit ausgleichen, dass bis zu 32 mal längere Belichtungszeiten verwacklungsfrei gehalten werden können. Das bewährte „Supersonic Wave Filter“ vor dem Sensor beseitigt anhaftende Staubpartikel.

Das Sucherbild der E-3 (unten) im Vergleich zu dem früherer Olympus-Modelle (oben)

FourThirds-Kameras zeichneten sich bislang nicht durch ein besonders großes Sucherbild aus, aber der Spiegelreflexsucher der E-3 mit seiner 1,15fachen Vergrößerung soll diesem Mangel abhelfen. Auch das AF-System mit nur drei Messfelder hatte viel Kritik auf sich gezogen; das neue Modul verfügt nun über 11 Messfelder, die sämlich als Kreuzsensoren ausgeführt sind, also auf waagerechte ebenso wie auf senkrechte Strukturen scharfstellen können. Nach Olympus-Angaben handelt es sich um das weltweit schnellste AF-System.

Das aus einer Magnesiumlegierung gefertigte Gehäuse ist staub- und witterungsgeschützt und genügt damit professionellen Ansprüchen; ohne den Lithium-Ionen-Akku und eine Speicherkarte wiegt es 810 Gramm. Der Verschluss ist für wenigstens 150.000 Auslösungen spezifiziert. Zur Speicherung der Bilddaten kann man CompactFlash- oder xD-Karten einsetzen; der CompactFlash-Steckplatz unterstützt UDMA ebenso wie Microdrives.

Neben JPEGs kann man Raw-Dateien mit 12 Bit pro Pixel oder in beiden Formaten parallel speichern. Im Raw-Modus kann die Kamera 5 Bilder pro Sekunde für 19 Bilder in Folge aufnehmen; schaltet man im JPEG-Modus auf die HQ-Qualität zurück, ist die Länge einer Bildserie nur noch durch die Kapazität der Karte beschränkt.

Die Blitzsteuerung unterscheidet sich nicht nur durch die kürzeste Synchronzeit von 1/250 Sek. von den übrigen Modellen; der eingebaute Blitz mit Leitzahl 13 kann auch zur Fernsteuerung der Blitzgeräte FL-50R oder FL-36R in bis zu drei Gruppen genutzt werden. Eine Besonderheit der E-3 ist ihr dedizierter Weißabgleichssensor, der neben dem Bildwandler selbst für den automatischen Weißabgleich herangezogen wird.

Ab Ende November soll die E-3 zu einem Preis von rund 1750 Euro in den Handel kommen. Als Zubehör wird der Batteriehandgriff HLD-4 für rund 270 Euro angeboten, der auch einen Hochformatauslöser und weitere duplizierte Bedienelemente bereitstellt.

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Reisezoom von Olympus

Zuiko Digital ED 70-300 mm 1:4,0-5,6

27.06.2007 | cja

Ab Oktober 2007 will Olympus das Zoomobjektiv Zuiko Digital ED 70-300 mm 1:4,0-5,6 für rund 450 Euro auf den Markt bringen. Das auf den Four-Thirds-Standard zugeschnittene Objektiv hat eine Brennweite von 70 bis 300 Millimeter, das einer auf 35-mm-Kameras umgerechneten Brennweite von 140 bis 600 Millimeter entspricht. Das 127 Millimeter kurze und 640 Gramm leichte Zoomobjektiv ist für alle Four-Thirds-Kameras geeignet und soll sich laut Olympus durch die Abmessungen sowie dem relativ leichten Gewicht gut als Reisezoom eignen. Tele-Makro-Aufnahmen sollen bei einer minimalen Aufnahmeentfernung von 96 Zentimeter im manuellen Modus und 1,2 Meter bei Nutzung des Autofokus über den gesamten Brennweitenbereich möglich sein.

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Olympus aktualisiert RAW-Codec

Vista-Kompatibilität nach dem Update vorhanden

15.05.2007 | cja

Mit dem Update für den Raw-Codec hat Olympus die Kompatibilität zu Microsofts Vista hergestellt. Unterstützt werden alle Vista-Versionen. Olympus hat zudem zwei Fassungen programmiert: eine Ausführung für die 32-bit- und eine für die 64-bit-Ausgabe. Einsetzbar ist der neue Raw-Codec mit den Kameramodellen E-1, E-300, E-330, E-400, E-410 und E-500 sowie E-10 und E-20. Außerdem arbeitet der Codec mit der C-70 ZOOM, C-5050ZOOM, C-5060 Wide Zoom, C-7070 Wide Zoom und C-8080 Wide Zoom zusammen. Aber auch die SP-310, SP-320, SP-350, SP-500UZ, SP-510UZ und SP-550UZ sind kompatibel.

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2 x µ

Olympus präsentiert zwei neue µ-Modelle

28.01.2007 | cja

Neben den vier neuen FE-Modellen bringt Olympus zwei neue µ-Modelle für seine Stylish-Familie. Die y 760 ist eine 7,1-Megapixelkamera mit einem 3fach-Zoom und 2,5-Zoll-Display. Damit verfügt sie über eine umgerechnete Brennweite von 37 bis 111 Millimeter. Das Objektiv weist eine Lichtstärke von f3,4 auf, die im Telebereich weiter auf f5,7 abfällt. Der Monitor löst mit 230 000 Pixel hoch auf. Die Belichtungssteuerung ist mit einer Programmautomatik oder 22 Motivprogrammen auf einfache Handhabung ausgelegt. In ihrem wetterfesten Gehäuse beherbergt die µ 760 zudem einen optischen Bildstabilisator mit beweglichem Sensor sowie einer digitalen Bildstabilisatortechnik. Ab März 2007 ist die µ 760 für rund 280 Euro im Handel zu finden.

Als zweites µ-Modell präsentiert der Kamerahersteller Olympus eine wasserfeste Digitalkamera. Die µ 770 sw ist bis zu 10 Meter Wassertiefe dicht und zudem bis zu einer Fallhöhe von 1,5 Meter stoßfest. Die Gehäusestabilität drückt sich auch in der Bruchsicherheit aus: Die µ hält Olympus zufolge den Druck von bis zu 100 Kilogramm stand. Die weiteren Eckdaten sind ein 7,1-Megapixelsensor, ein 3fach-Zoom mit einer Brennweite von 38 bis 114 Millimeter sowie ein 2,5-Zoll-Display mit einer Auflösung von 230 000 Pixel. Die Lichtstärke des Zooms fällt von f3,5 auf f5 im Telebereich ab. Auch bei dieser Kamera ist die Belichtungssteuerung mit einer Programmautomatik sowie 24 Motivprogrammen relativ einfach gehalten. Für rund 400 Euro wird die µ 770 sw ab März 2007 über die Ladentheke gereicht.

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Vier x FE

Olympus bringt vier neue Kompaktkameras

27.01.2007 | cja

Mit einem Preis von rund 300 Euro ist die FE-250 die teuerste Kamera der vier neuen FE-Modelle. Dafür erhält man aber auch 8,0 Megapixel, ein 3fach-Zoom mit der umgerechneten Brennweite von 35 bis 105 Millimeter sowie ein 2,5-Zoll-Display mit der im Vergleich zu den anderen FE-Kameras hohen Auflösung von 230 000 Pixel. Die Lichtstärke des Objektivs sinkt von f2,8 bei kürzester Brennweite auf f4,7 bei längster ab. Von ISO 64 bis ISO 3200 reicht die Empfindlichkeit; bei reduzierter Auflösung sind sogar ISO 6400 und ISO 10 000 möglich. Die Belichtung erfolgt über 15 Motivprogramme oder mit der Programmautomatik der FE-250. Ein Lithium-Ionen-Akku übernimmt die Energieversorgung.

Die FE-240 nimmt Motive mit einem 7,1-Megapixelsensor auf und verfügt auf der Kamerarückseite über einen 2,5-Zoll-Monitor mit 115 000 Pixel. Das 3fach-Zoom deckt die umgerechnete Brennweite von 18 bis 114 Millimeter ab, ist jedoch mit einer Lichtstärke von f3,3 bei kürzester Brennweite sowie f5,0 bei längster etwas lichtschwach. Die Belichtungssteuerung erfolg über eine Programmautomatik oder mit einem von 15 Motivprogrammen. Die benötigte Energie stammt aus einem Lithium-Ionen-Akku. Die FE-240 ist für rund 250 Euro im Handel erhältlich.

Die Olympus FE-230 kostet rund 200 Euro. Dafür erhält man ebenfalls einen 7,1-Megapixelsensor, ein 2,5-Zoll-Display sowie ein Objektiv, dessen umgerechnete Brennweite von 38 bis 114 Millimeter reicht. Die Lichtstärke des Objektivs fällt von f3,1 auf f5,9 im Telebereich ab, sodass die Kamera eher für Aufnahmen unter hellerem Licht geeignet ist. Bei der Belichtung helfen eine Programmautomatik oder 18 Motivprogramme. In dem Edelstahlgehäuse sorgt ein Lithium-Ionen-Akku für die Energiezufuhr.

Ein 7,1-Megapixelsensor, ein 3fach-Zoom mit einer umgerechneten Brennweite von 38 bis 114 Millimeter sowie ein 2,5-Zoll-Display sind die Eckdaten der Einsteigerkamera FE-210. Der große Monitor löst die anvisierten Motive mit 154 000 Pixel auf. Via 15 Motivprogramme oder mit der Programmautomatik steuert man die Belichtung. Energie bezieht das Olympus-Modell aus zwei AA-Batterien respektive AA-Akkus. Die FE-210 ist für rund 150 Euro zu haben.

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Firmware-Update für die E-400

Olympus verbessert Bildmodus der handlichen DSLR

04.12.2006 | cja

Bereits vor einigen Tagen hat Olympus die Firmware-Version 1.1 freigegeben. Mit der neuen Version fügt der Kamerahersteller eine zusätzliche Funktion dem Bildmodus hinzu. So lässt sich nun der Bildmodus auch verwenden, wenn das Aufnahmeprogramm auf „Auto“ gestellt ist. Als zweite Neuerung ändert Olympus die Grundeinstellung der Kamera. Nach dem Aufspielen der Firmware-Version 1.1 ist die Grundeinstellung des Bildmodus „Natural“.

Die neue Firmware lässt sich über die Programme Olympus Master, Olympus Viewer beziehungsweise Olympus Studio Software aufspielen, sofern diese die Versionsnummer 1.1 tragen. Die Kamera verbindet man per USB-Kabel mit dem Mac respektive Windows-Rechner und stellt eine Internetverbindung her. In dem Hilfsmenü der Programm befindet sich die Option „Software aktualisieren“, mit der man nach Updates auf den Servern von Olympus sucht. Anschließend startet man das Firmware-Update, das in der Ergebnisliste auftauschen müsste und befolgt die Anweisungen des Installationsprozesses.

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Ist die süß!

Olympus’ E-400 ist die bislang kleinste und leichteste DSLR

14.09.2006 | mjh

Olympus war schon zur Hochzeit analoger Spiegelreflexkameras für seine kleinen und leichten SLRs bekannt. Mit der E-400 löst Olympus nun erstmals das Versprechen ein, das FourThirds-System mit seinen Sensoren im 1/4-Kleinbild-Format ermögliche besonders kleine DSLR-Konstruktionen. Die E-400 misst 129,5 x 91 x 53 Millimeter (Breite x Höhe x Tiefe) und bringt – ohne Batterie und Speicherkarte – nur 375 Gramm auf die Waage, deutlich weniger noch als die schon sehr zierlichen Modelle von Canon und Pentax. Das annähernd symmetrische Retro-Design mit einem zentrierten Objektiv erinnert an analoge Kleinbildkameras – links vom Objektiv forderte früher die Filmpatrone ihren Platz.

Verkleinert und gleichzeitig verbessert hat Olympus auch das „Supersonic Wave Filter”, das beim Objektivwechsel eindringenden Staub vom Sensor fernhalten soll. Beim Einschalten der Kameras wird es in Ultraschallschwingungen versetzt, woraufhin sich die Fremdkörper vom Filter lösen und durch Klebestreifen unschädlich gemacht werden.

Die Bilder des 10-Megapixel-Sensors werden wahlweise im JPEG- oder Raw-Format auf CompactFlash- oder xD-Picture-Karten gespeichert; die Übertragung auf den Computer erfolgt über eine USB-1.1-Schnittstelle. Der 2,5-Zoll-Monitor, der gleichzeitig als Statusdisplay dient, löst 215.000 Pixel auf; im Wiedergabemodus kann er ein RGB-Histogramm der Aufnahmen anzeigen. Ein Spiegelreflexsucher mit Dachkantspiegel zeigt einen Ausschnitt von 95 Prozent bei einer Vergrößerung von 0,92.

Die E-400 soll im Oktober zu einem Preis von rund 850 Euro in den Handel kommen. Daneben wird Olympus Bundles mit dem zur selben Zeit eingeführten neuen Standardzoom EZ-1442 ED 14–42 mm 1:3,5–5,6 (die Brennweite entspricht umgerechnet 28 bis 84 Millimeter) oder zusätzlich mit dem neuen Telezoom EZ-4015-2 ED 40–150 mm 1:4,0–5,6 (entsprechend 80 bis 300 Millimeter) anbieten. Beide Objektive stehen der Kamera an Kompaktheit nicht nach.

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Das zweite Gigabyte

xD-Picture Cards von Fuji und Olympus demnächst mit 2 GB erhältlich

08.08.2006 | mjh

Waren die von Fuji und Olympus für ihre Kameras favorisierten xD-Picture Cards bislang auf maximal 1 Gigabyte beschränkt, so werden ab Mitte September (Olympus) beziehungsweise Oktober (Fuji) auch Karten mit einer Kapazität von 2 Gigabyte im Handel erhältlich sein – bis zu 8 Gigabyte sollen in späteren Ausbaustufen erreicht werden. Es handelt sich um Karten des Typs M, die mit der Multi-Level-Cell-Technologie zwei statt nur ein Bit pro Speicherzelle speichern. Die Olympus-Version der 2-GB-Karten soll rund 85 Euro kosten; sie schaltet gleichzeitig die Panorama-Funktion und verschiedene Spezialeffekte von Olympus-Kameras frei. Der Preis der Fuji-Version dieser Karte steht derzeit noch nicht fest. Zur Kompatibilität mit aktuellen und älteren Kameras gibt es noch keine eindeutigen Aussagen. Fuji sichert nur die Kompatibilität mit den neu angekündigten FinePix-Modellen zu, während Olympus auf die noch zu aktualisierende Kompatibilitätstabelle auf seiner Website verweist.

Nachtrag: Laut Fujis aktualisierter Kompatibilitätstabelle sind fast alle FinePix-Modelle mit xD-Kartensteckplatz auch mit den neuen 2-GB-Karten kompatibel; nur die M603 und F700 bleiben außen vor. Die Modelle A120, A330 und A340 sowie die in Deutschland nicht angebotene F710 benötigen ein schon länger verfügbares Firmware-Update, um Karten des Typs M nutzen zu können.

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Updates für FourThirds-Kameras

Neue Firmware für Olympus E-330 und E-300 verfügbar

22.06.2006 | mjh

Ab sofort bietet Olympus die Firmware-Versionen 1.2 beziehungsweise 1.4 für die DSLR-Modelle E-330 und E-300 an. Die Programme Olympus Master und Olympus Studio können die aktualisierte Firmware über den Menübefehl „Kamera update“ herunterladen und auf der an den Computer angeschlossenen Kamera installieren.

Beide Updates verbessern die Belichtungssteuerung im Makromodus und bei Verwendung der Spotmessung. Die neue Firmware für die E-330 unterstützt darüber hinaus die automatische Scharfeinstellung im Live-View-Modus B, in dem der Spiegel zur Seite geklappt ist und das Livebild vom Bildwandler statt vom sekundären Sensor erzeugt wird. Zur Fokussierung schwingt der Spiegel kurzzeitig zurück, um eine Scharfeinstellung mit dem dedizierten AF-Sensor zu ermöglichen. Danach gibt der Spiegel erneut den Strahlengang zum Bildwandler frei, sodass die Live-View nach einer kurzen Dunkelpause fortgesetzt werden kann.

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